Klima in Italien
Übersicht
Neu
Klima

Klima in Italien

In Italien herrscht ein mediterranes Klima, das durch seine Lage am Mittelmeer geprägt wird. Allerdings sind die klimatischen Bedingungen durch die große Ausdehnung des Landes von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Während im nördlichen Teil des Landes ein ähnliches Klima wie in Deutschland vorherrscht, wird es, je weiter man in den Süden Italiens vordringt, deutlich wärmer.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wassertemperatur

Beste Reisezeit

BadeurlaubMai – September
AktivurlaubApril– November

Grob zusammengefasst: Die beste Reisezeit für Italien ist von April bis November. Allerdings sollte man bedenken, dass es in Italien einige unterschiedliche Klimazonen gibt. Von alpinem Klima im Norden Italiens bis zum mediterranen Klima im Süden des Landes sind die Wettervarianten vielfältig. Das sollte man bei der Wahl des Urlaubsortes berücksichtigen. Die Alpen, die Po-Ebene und die italienischen Seen gehören zum Norden des Landes – dort wird es im Sommer sehr heiß, im Winter hingegen überraschend kalt. Im italienischen Teil der Alpen ist die beste Reisezeit der Winter, wenn man Skifahren und andere Wintersportmöglichkeiten nutzen kann. In Mittelitalien – dazu gehören Städte wie Florenz oder die herrliche Region Umbrien – kommen Badegäste bei perfekten Sommertemperaturen um die 30 Grad Celsius zwischen Mai und September auf ihre Kosten. Perfekt sind Frühling und Herbst hier auch für Städtereisen.

Der Süden Italiens ist ein Paradies für Bade- und StrandurlauberInnen. Die durchschnittlichen Temperaturen beginnen schon im Mai bei 22 Grad Celsius und steigern sich im Juli und August auf stolze 30 Grad Celsius, zwischen Mai und September kannst Du Dich auf durchschnittlich neun bis zehn Sonnenstunden am Tag verlassen. Auch die Wassertemperatur fällt zwischen Juni und Oktober nicht unter 20 Grad Celsius. Wenn Du die Badesaison schon früh im Jahr beginnen möchtest, solltest Du nach Kalabrien, Apulien oder Sizilien reisen – dort herrscht schon in der Vorsaison ideales Badewetter.

Kalabrien und Sizilien sind auch in den europäischen Wintermonaten die wärmsten Regionen in Italien. Das liegt an ihrer Nähe zu Afrika. (Im Sommer wurde in Sizilien die bis heute höchste gemessene Temperatur mit 48,8 Grad Celsius angegeben!) Viele Gäste aus Deutschland überwintern in der Region, weil die Winter mild sind und die reizvolle Mischung aus Sonne, Meer und Bergen hier auch in den „kalten“ Monaten für schöne Urlaubswochen bürgen. Durchschnittlich regnet es in Italien an sieben bis neun Tagen im Monat – das gilt allerdings nicht für den Süden und die italienischen Mittelmeerinseln, auf denen es ganzjährig eher wenig regnet.