Ausblick über die Küste der Inseln Caprera am klaren Meer
© stock.adobe.com - Jenny Sturm

Geheimtipps

Inseln im Mittelmeer abseits der Massen: Diese versteckten Paradiese kennen nur wenige

Du suchst einen Mittelmeerurlaub ohne Trubel, Hochhäuser und Partylärm? Dann lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Oder besser gesagt: über die touristischen Hotspots hinweg. Diese neun Inseln liegen im Mittelmeer, sind gut erreichbar und doch noch angenehm ruhig. Sie bieten Dir Natur, Kultur und echtes Inselfeeling – mal mit Wanderwegen, mal mit türkisblauen Badebuchten oder charmanten Dörfern.

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Eine blau-weiße Yacht auf dem Meer vor der Küste Ithakas mit bunten Häusern des Ortes Vathi
Vathi, Ithaka, Griechenland © stock.adobe.com - pkazmierczak

Ithaka, Griechenland

Olivenhaine und Meer

Grün, bergig und fast ein bisschen geheimnisvollIthaka liegt gegenüber von Kefalonia im Ionischen Meer und zählt zu den ruhigsten bewohnten Inseln Griechenlands. Hier scheint die Zeit langsamer zu laufen: Kleine Buchten, Olivenhaine, steinige Wanderpfade und verschlafene Dörfer prägen das Bild. Für einen ruhigen Urlaub empfiehlt sich eine Unterkunft in der Hauptstadt Vathy. Sie ist hübsch gelegen am natürlichen Hafen und ideal als Ausgangspunkt für Erkundungstouren. Am besten erreichst Du die Insel per Fähre über Kefalonia oder das Festland. Auf Ithaka geht’s um Abschalten, Wandern, Bootsausflüge und viel Ruhe. Ideal für Paare, Alleinreisende oder naturverbundene GenießerInnen. 

Beste Reisezeit: Mai bis Mitte Oktober, besonders angenehm im Juni oder September.

Top Angebote in Ithaka

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Blick von einer Steilküste herab auf das Meer und die Pflanzen davor auf Giannutri, Italien
Giannutri, Italien © stock.adobe.com - Piergiorgio Greco

Giannutri, Italien

Kleine Insel, große Ruhe

Gerade einmal drei Kilometer lang und autofrei: Giannutri ist eine echte Auszeit-Insel. Sie gehört zum toskanischen Archipel und ist Teil eines geschützten Naturparks. Wer hier Urlaub macht, sucht keinen Komfort, sondern Ursprünglichkeit: Wanderungen durch duftende Macchia, Schwimmen in einsamen Buchten und Schnorcheln in glasklarem Wasser stehen auf dem Programm. Unterkünfte gibt es nur wenige – private Ferienwohnungen oder kleine Gästehäuser rund um Cala Maestra. Die Anreise erfolgt per Fähre von Porto Santo Stefano (in der Hochsaison täglich). Wer will, kann auch nur für einen Tagesausflug kommen. Naturfans und Ruhesuchende werden sich hier wohlfühlen. 

Beste Reisezeit: Mai bis Anfang Juli und September – in der Hochsaison wird’s trotz Abgeschiedenheit etwas voller.

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Ein Lokal mit kleinen Tischen und blauen Stühlen mit Blick auf das Meer, einen Strand mit kleinem Ort und Bergen im Hintergrund auf Karpathos, Griechenland
Karpathos, Griechenland © stock.adobe.com - pkazmierczak

Karpathos, Griechenland

Zwischen Wind, Bergen und Meer

Karpathos liegt zwischen Kreta und Rhodos. Die Insel ist zwar touristisch erschlossen, aber angenehm unaufgeregt. Im Süden gibt’s schöne Strände mit Surfschulen und kleinen Hotels, der Norden zeigt sich wild, bergig und fast unberührt. Besonders sehenswert: das Bergdorf Olympos, wo alte Traditionen noch gelebt werden. Übernachten kannst Du beispielsweise in der Inselhauptstadt Pigadia oder in Arkasa – von dort erreichst Du viele Strände mit dem Mietwagen. Karpathos wird von mehreren Flughäfen in Deutschland direkt angeflogen. Ideal für AktivurlauberInnen, Individualreisende und alle, die Natur und Kultur verbinden wollen. 

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober, mit angenehm warmem Wasser ab Juni.

Top Angebote auf Karpathos

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Eine Bucht in Lastovo, Kroatien mit blauem Wasser, einzelnen Yachten und vereinzelten Häusern im Wald an der Küste
Lastovo, Kroatien © stock.adobe.com - jelena990

Lastovo, Kroatien

Wenig bekanntes Archipel

Lastovo liegt weit draußen in der Adria und gehört zum Lastovo-Archipel, einem geschützten Naturpark mit 46 kleinen Inselchen. Hier findest Du dichte Wälder, klares Wasser, winzige Fischerdörfer und sehr wenig Tourismus. Unterkünfte gibt’s vor allem in Pasadur und Zaklopatica – oft einfache Ferienwohnungen mit Meerblick. Erreichen kannst Du Lastovo per Fähre von Split oder Korčula. Empfehlenswert ist ein Mietboot oder ein Ausflug mit lokalen Fischern zu den umliegenden Inseln. 

Beste Reisezeit: Juni bis September, im Frühling ist die Insel besonders grün.

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Blick auf den Strand Agios Dimitrios, Alonnisos, Griechenland
Strand Agios Dimitrios, Alonnisos, Griechenland © stock.adobe.com - panosk18

Alonnisos, Griechenland

Wandern, schwimmen, durchatmen

Teil der Nördlichen Sporaden und oft übersehen: Alonnisos ist ein Paradies für Wanderbegeisterte, Naturfans und Menschen, die ohne viel Trubel Urlaub machen möchten. Die Insel liegt im Meeresnationalpark Nördliche Sporaden – Delfinsichtungen beim Bootsausflug nicht ausgeschlossen. Strände gibt’s viele, darunter auch versteckte Buchten wie Kokkinokastro oder Agios Dimitrios. Die meisten Unterkünfte findest Du im Hafenort Patitiri oder in Chora, dem alten Hauptort auf dem Hügel. Die Anreise erfolgt per Fähre ab Skiathos oder Volos. 

Beste Reisezeit: Mai, Juni und September.

Hotels auf Alonnisos

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La Maddalena Archipel in Sardinien, Italien © salvatours/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
La Maddalena Archipel in Sardinien, Italien © salvatours/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

La Maddalena, Sardinien (Italien)

Inselhopping im Mini-Archipel

La Maddalena ist Hauptinsel eines traumhaften Archipels vor der Nordküste Sardiniens. Türkisfarbene Buchten, runde Granitfelsen und glasklares Wasser machen sie zum idealen Ziel für Bootsausflüge, Schnorcheln und Tageswanderungen. Über eine Brücke verbunden ist La Maddalena mit Caprera – einem unbewohnten Naturparadies mit Wanderwegen und versteckten Stränden. Die Anreise erfolgt per Autofähre von Palau (Sardinien), Unterkünfte findest Du vor allem im Hauptort La Maddalena: kleine Hotels, Ferienwohnungen und B&Bs. Ein schönes Ziel für Paare, NaturfreundInnen und Individualreisende mit Sinn für Ruhe und Meer. 

Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September – Juli & August sind warm, aber voller.

Top Angebote auf La Maddalena

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Blick auf die Stadt Cres, Insel Cres, Kroatien ©Olimpio Fantuz/HUBER IMAGES
Blick auf die Stadt Cres, Insel Cres, Kroatien © HUBER IMAGES - Olimpio Fantuz

Cres, Kroatien

Viel Raum, wenig Lärm

Cres ist groß, aber kaum erschlossen. Die Insel in der Kvarner Bucht erreichst Du mit der Fähre von Krk oder dem Festland bei Brestova. Sie bietet dichte Wälder im Norden, zerklüftete Küsten im Süden und stille Buchten rund um die Orte Valun und Lubenice. In der Inselhauptstadt Cres gibt es kleine Hotels, Cafés und einen hübschen Hafen – der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Besonders lohnend: eine Wanderung zum Aussichtspunkt von Lubenice oder ein Bootstrip zur Blauen Grotte. Nach Cres kommen AktivurlauberInnen, CamperInnen, Familien mit älteren Kindern – und vielleicht auch bald Du?

Beste Reisezeit: Mai bis September, Juni gilt wegen der gemäßigten Temperaturen als besonders angenehm.

Top Angebote auf Cres

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Vogelperspektive auf die Isla de Tabarca, Spanien mit einigen Booten auf beiden Seiten umgeben von Meer
Isla de Tabarca, Spanien © stock.adobe.com - Nexa

Isla de Tabarca, Spanien

Maritimes Dorfleben vor der Küste Alicantes

Rund 20 Kilometer südlich von Alicante liegt die kleine Isla de Tabarca. Offiziell ist es die einzige bewohnte Insel der Region Valencia. Historische Stadtmauern, Fischerhäuser und ein winziger Ortskern mit maritimem Flair machen den Reiz der autofreien Insel aus. Hier kannst Du schnorcheln im Meeresschutzgebiet, kleine Kiesstrände erkunden und ruhige Abende in den lokalen Bars verbringen. Unterkünfte sind rar, aber charmant. Um die Isla de Tabarca zu erreichen, startest Du ab Alicante, Santa Pola oder Torrevieja mit der Fähre. 


Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September

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Ein Holzpfad führt mit Treppen einen leicht bewaldeten hang herab zu der Sandstrand-Bucht Plage Notre-Dame auf der Île de Porquerolles, Frankreich
Plage Notre-Dame, Île de Porquerolles, Frankreich © stock.adobe.com - rochagneux

Île de Porquerolles, Frankreich

Südfrankreichs wilde Schwester

Nur eine halbe Stunde von Hyères entfernt und dennoch fern vom Côte-d’Azur-Trubel: Porquerolles ist autofrei, grün und umgeben von glasklarem Wasser. Ob Du zu Fuß oder per Rad unterwegs bist – die Insel lädt zum Erkunden ein, ein Spaziergang zum Leuchtturm beispielsweise zählt zu den Highlights und wird mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Den berühmten Strand Plage Notre-Dame an der Nordküste solltest Du nicht verpassen, ebenso wie die Weingüter im Inselinneren. Der kleine Hafenort bietet charmante Hotels und alles für einen ruhigen Inselferien-Alltag. Gut zu wissen: In den Sommermonaten kannst Du die Überfahrt auch auf einem Glasbodenboot erleben – der Blick in die Tiefe durch das klare Wasser begeistert nicht nur mitreisende Kinder. 

Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September

Top Angebote auf der Île de Porquerolles

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