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Christoph (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2015 • 2 Wochen • Strand
Gute Anlage mit unwesentlichen Mängeln, Top Lage
5,3 / 6

Allgemein

Schöne, große, trotzdem kompakte anlage mit zentralem, seeehr großen Salzwasserpool und nebenliegendem kleinen Nichtschwimmerabteil. Wifi in der Lobby kostenlos, in den Appartements 6 Euro am Tag. Funktion und Zuverlässigkeit von uns ohne Bewertung, da wir nicht in den Urlaub fahren, um mit dem Smartphone zu daddeln. Der gesamte Aufenthalöt stand unter diesem Stern, aber als HP'ler ist man nicht böse darum, seine kulinarischen Gelüste außerhalb des Hotels zu befriedigen. Mit ein wenig Mühe ist eine gute Cocktailbar, ein nettes Fischrestaurant oder eine Bar mit guten Tappas schnell gefunden. Das Buffet im Restaurant hingegen war sehr gut. In 2 Wochen wiederholten sich Themen wie "China" pder Italien" je einmal, aber da auch ein breites Spektrum an anderen Gerichen verfügbar war, ging das völlig in Ordnung. Es gab stets eine, meist mehrere Sorten Fisch, Fleisch, Gemüse sowie die üblichen Verdächtigen Nudeln, Pommes, Kartoffeln, Soßen etc. in teils ordentlicher, teils überraschender Qualität. Zum guten Salatbuffett gesellten sich die lanzarote-typischen Mojos, die unsere Favoriten wurden. Frisch, lecker, nix aus dem Glas. Einziges Manko hier, wie auch auf allen unseren bisherigen Malle- und ähnlichen Strandurlauben mit vergleichbarer Unterbringung: Es scheint aus unerfindlichen Gründen mitten im Sommer in Spanien einfach keine reifen tomaten zu geben. Grün, teils gelb, fest, hart, einfach unreif. Wo in heimischen Supermärkten die besten tomaten meist aus Spanien kommen, sind Tomaten in Spanien selbst irgendwie immr mau. Die Tische im Restaurant stehen sehr eng, trotzdem wird wenigstens hier deutlich unterschieden zwischen AI und HP - Warteschlange am Selbstzapfer / Theke bzw. Bedienung am Tisch. Die Zimmer - wir hatten obere Etage - waren erwartungsgemäß. Wenn wir einen 3-Sterne Strandurlaub buchen, dann wissen wir, dass am Wasserhahn mal ne Ecke Grünspahn sein kann, und auch über ein aufgeplatztes Türblall oder einen kippeligen Nachttisch können wir uns nicht ärgern. Die Klimaanlage funktionierte perfekt, genauso der Fernseher, die Wasserversrgung, Kühlschrank, Gefrierfach - technisch alles einwandfrei. Wer einen Rostfleck am Waschbeckensieb schlimm findet und hier Makrofotos einstellt, der hat am Prinzip der 3-Sterne-Unterbringung irgendwas nicht ganz verstanden. (_Das musste hier mal gesagt werden). Der Zimmerservice kam leider nicht zu den immergleichen Zeiten, so dass wir 2 mal aus der wohlverdienten Siesta hochschreckten. Ein kurzes nettes "not today please - tomorrow" löste die situation dann aber schnell. Was der Zimmerservice hinterließ war in Ordnung. Ab und zu war noch ein wenig Sand in dieser oder jener Ecke, aber sonst nix zu mäkeln. Einer von zwei Nagativaspekten war der extreme Kakerlakenbefall der Anlage. Bevor hier gleich von "schlechter Nachrede" gesprochen wird: Es ist auf den Kanaran klimamäßig nicht unüblich. Es ist aber trotzdem nicht weniger unangenehm, wenn man jeden Morgen auf dem Weg zum Frühstück mit noch halb geschlossenen Augen mit Adleraugen vor jeden Fuß gucken muss, ob man nicht in eine der nächtlich vom gelegten Köder dahingesiechten Krabbeleklinge tritt. Man kennt ja die Stories "Eier am Schuh trägt man tagelang mit sich". Die Viecher waren zur Ehrenrettung gesagt allerdings nur im Außenbereich anzutreffen, vorrangig auf der großen Haupttreppe der Anlage. Die Zimmer (zumindest unseres) waren absolut frei. Vielleicht wäre es eine Idee, die Leichen morgens, wenn um 8:00 die Poolreinigung beginnt, aufzusammeln. Alleine wegen der optischen Wirkung. Wir haben Rezeption mehrmals und Reiseleitung einmal darauf angesprochen, es änderte sich jedoch nichts daran. Naja. Wir haben es überlebt und die Koffer erstmal auf der heimischen Terasse ausgeleert. Die Lage zum Strand ist prima. Paradisische Verhältnisse: Ein "unendlich" langer und breiter, feinster Sandstrand und "kaum" Badegäste (liegen ja alle am Pool *lach*). Wirklich: Man hat Platz oooohne Ende. 2 Liegen und ein schirm für 12 Euro am Tag für den, der nicht wie wir klassisch mit Badetuch im sand liegen. Der leicht bräunliche Sand gemischt mit den Strinbrocken ließ uns auf den hiesigen Fotos zuerst an einen eher weniger zum Sandflözen geeigneten Strand glauben, aber Pustekuchen. Der Sand ist fein wie Mehl. Durch die Farbe aber auch unfassbar und verbrennungsgefährdend heiß. Kein Vergleich zum altbekannten hellen Pendant der Balearen o.ä.. Unbedingt Latschen mitnehmen! Bei Flut tolle Schnorchel-Erlebnisse mit dutzenden tollen Fischen direkt unter einem, teils zum Greifen nah. Dafür aber für die Kleinen etwas problematisch, da es dann ziemlich schnell tiefer wird. Bei Ebbe fast umgekehrt, viele Fische sind dann etwas weiter draußen, aber im dann sehr seicht abfallenden Wasser problemlos und angenehm zum moderaten Genißen mit den Kindern oder zum Muscheln Sammeln. Eigenart am Atlantik natürlich: Der Wind. Für's Klima spitze, an manchen Tagen am Strand aber echt schwer zu handeln. Handtücher kann man mit Steinen beschweren, aber paniert ist man innerhalb weniger Momente. Bei Böhen kann das auch mal ganz ordentlich zwicken, wenn einem der Sandstrauler auf den leicht sonnenbrandgeröteten Rücken gerichtet wird. Zurück im Hotel bekommt man von den grundsätzlich freundlichen Rezeptionsdamen und -herren nach ein paar Tagen den passenden Zimmerschlüssel ausgehändigt, ohne den Namen zu sagen. Sie sind nicht immer zu intensiven Unterhaltungen oder detailierten Auskünften willig (auch aufgrund der Mende an Gästen), aber was man wissen möchte, sagen sie einem. Fazit: Der Strand - unser wichtigestes Urlaubskriterium (da hier ja Inselausflüge nicht bewertet werden) - Super. Klar. Jeder macht Urlaub wie er es will. Wer aber auf Lanzarote am Pool hängt und sich Dinge wie die Tour durch den Timanfaya Nationalpark entgehen lässt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir haben dieses Jahr Lanzarote gewählt, weil wir neben dem Strand endlich auch mal was sehen wollten, was es auf Malle, Sylt oder an der adria eben nicht gibt. und davon gibts ne Menge. Vorteil: die Insel ist winzig und man kommt überall hin. Wer in Lanzarote länger als 3 Tage residiert, der sollte unbedingt die sogenannte "Südtour" einplanen. Vulkantour, Cesar Manrique's Werke und natürlich seine Wohnung in einer Lavablase, Die Westküste um Los Hervideros, die Wein"berge", die Salinen... Leute, verpasst das nicht. Die dort zu hauf angebotenen Touren, Ausflüge, und Unternehmungen sind leider allesamt teuer, sehr teuer, teils auch unverschämt teuer. Es ist nicht ganz einfach, sich die Highlights auszupicken, aber die genannte Süd- und auch die Nordtour (2 mal 7 Stunden inkl. gutem Essen für uns mit 2 Kindern insg. 370 Euro), eine Fahrt in einem echten U-Boot (mit Kindern ein Highlight - 4 Personen, eine Stunde, 170 Euro) oder der bekannte Kamelritt am Rande der Vulkankrater (8 Euro pro Nase, aber nur 20 Minuten um einen Hügel herum) bietet sich für Familien an, Wäre ich alleine dort gewesen, hätte ich den Ganztagetrekkingausflug gemacht, wäre mal einen Tag auf Hochseeangelfahrt gegangen oder in eine Tauchschule zum Schnupperkurs. Ob ein Mietwagen, der direkt im Hotel und an jeder Straßenecke (dort mehr oder weniger seriös) buchbar sind, einen merklichen Vorteil (außer den Preis) zu den geführten Touren bringt, vermag ich nicht zu sagen. Gerade der Nationalpark darf von PKW nicht befahren werden, so dass das frisch gemietete Auto direkt nach der Einfahrt auf dem Parkplatz verbleibt, und man dann doch wieder im Rundfahrtbus sitzt. Die an jeder Ecke befindlichen Spar Supermärkte sind sehr günstig, z.B. 1,5 Liter Cola 1,50, eine Flasche Havana Club 7 Jahre 15 Euro, 4 Doppelriegel spanische Schokokekse mit Orange 1 Euro, eine 0,3er Dose San Miguel Bier 65 Cent, 500 Gramm TK Tintenfisch 2,50. Alles gut. Der kleine Spar direkt vorm Hotel hat was man braucht, der größere 500 Meter weiter die Hauptstraße hoch noch etwas mehr. Die Augen fielen uns an den Tankstellen raus: Die gleichen Preise wie bei uns im Rewe Supermarkt. Nix Aufschlag, nix 2,30 für nen Liter Cola und 1,80 für ein Calippo. Und dann die (irrelevanten) Benzinpreise: 1,02 Euro für einen Liter Super 98 Oktan. Das ist ein Drittel weniger als bei uns!!! Da fragt man sich, ob sich die Deutschen den Titel als Hinnehmerland Nr.1 in der Welt vielleicht nicht doch verdient haben... Schade: Deutsche Magazine, Stern, Spiegel etc. kommen nur sehr unregelmäßig, Disney LTB so gut wie gar nicht. Verkehr um die Anlage herum ist seht entspannt, zwei große Zebrastreifen zum Strand werden konsequent von Taxi und co. beachtet, so dass auch Kinder bedenkenlos schon mal vor zum Strand geschickt werden können. Der Aspekt "durch eine Straße vom Strand getrennt" sollte also nicht überbewertet werden. Im Hotel kostet die Minute Telefon 50 Cent, das Handy meiner Frau funktionierte einwandfrei und nahm uns knapp 25 Cent die Minute für Heimtelefonate ab.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Zweckmäßig. Ja, zweckmäßig. Das ist kein abwertender Begriff. Wir haben 3 Sterne gebucht. Das Floresta gehört von den großen Anlagen mit abstand zu den günstigsten Unterbrigungen in Strandnähe. Wir stellen unter diesem Gesichtspunkt die folgenden Ansprüche an ein Hotelzimmer: Die Betten müssen ok sein, dass man keine Rückenschmerzen von 10 Jahre alten Matratzen kriegt. Saubere Bettwäsche gehört natürlich auch dazu. Kühlschrank und Klimaanlage müssen wie die restlichen technischen Geräte funktionieren und nachts leise sein, Die Fenster müssen auf und zu gehen und die Türen müssen abschließbar sein. Kurz und bündig: diese Ansprüche wurden voll erfüllt, daher gibt es 5 Sterne. ende aus, Micky Maus. WÜRDEN wir uns an Dingen wie einer Ecke Grünspan am Wasserhahn, einem aufgeplatzen Türblatt, einem kippelndem Nachtischchen oder billigen Plastikstühlen auf der Terasse stören, dann HÄTTEN wir 4 oder mehr Sterne gebucht und DANN hier schlechter bewertet. Ich frage mich manchmal, was einige Luete denken, die für unter 4kEur zu viert 14 Tage an den Strand fahren und sich dann aufregen, wenn im Abflusssieb der Badewanne mal ein Haar liegt oder die Düsen im Duschkopf der Brause nicht gleichmäßig strahlen. Fazit: an alle Entspannten Urlauber, die nicht vor Urlaubsantritt planen ein Dokuvideo für RTL2 zu machen: Es ist alles in Ordnung. Die Zimmer (jedenfalls unseres) sind ok, sauber und alles funktioniert.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Von uns als eine der wenigen Familien in HP gebucht, ansonsten fast ausschließlich AI Gäste. Leider leidet man als HP Kunde unter diesem Umstand etwas - die Getränkeversorgung v.a. außerhalb der Fütterungszeiten am Buffett") an den Bars ist absolut auf Masse ausgerichtet. Cocktails aus der Mixflasche im Plasikbecher ohne Deko, kaum Snacks oder Imbiss in der Anlage verfügbar, lediglich ein paar Sorten Sandwich und Mikrowellenpizzza bis 16:00 Uhr. Alles muss rasend schnell gehen. Das haben wir in vergleichbaren Anlagen auf Malle (in denen es kein AI gab), ganz anders erlebt. Das Buffet im Restaurant hingegen war sehr gut. In 2 Wochen wiederholten sich Themen wie "China" pder Italien" je einmal, aber da auch ein breites Spektrum an anderen Gerichen verfügbar war, ging das völlig in Ordnung. Es gab stets eine, meist mehrere Sorten Fisch, Fleisch, Gemüse sowie die üblichen Verdächtigen Nudeln, Pommes, Kartoffeln, Soßen etc. in teils ordentlicher, teils überraschender Qualität. 2 Bestandteile (Fisch + Fleisch, Crepes + Spiegelei o.ä.) werden direkt an der Theke gegrillt und ausgegeben. Also nix Dose. Sehr ansehnlich und lecker. Zum guten Salatbuffett gesellten sich die lanzarote-typischen Mojos, die unsere Favoriten wurden. Auch hier: frisch, lecker, nix aus dem Glas. Einziges Manko hier, wie auch auf allen unseren bisherigen Malle- und ähnlichen Strandurlauben mit vergleichbarer Unterbringung: Es scheint aus unerfindlichen Gründen mitten im Sommer in Spanien einfach keine reifen Tomaten zu geben. Grün, teils gelb, fest, hart, einfach unreif. Wo in heimischen Supermärkten die besten Tomaten meist aus Spanien kommen, sind Tomaten in Spanien selbst irgendwie immr mau. Seltsam, und für mich als Tomatenfreak schade. Die Tische im Restaurant stehen sehr eng, trotzdem wird wenigstens hier deutlich unterschieden zwischen AI und HP - Warteschlange am Selbstzapfer / Theke bzw. Bedienung am Tisch. Das Verhalten vieler All-Inklusives ist wie aucch schon am Pool eher peinlich - Teller vollladen und halb stehen lassen, nächsten Teller holen. Auf freiwerdenden Tischen stehen oft 3,4 halbvolle oder gar volle Getränkebecher. Gibt's Kroepoek oder Taccos, stehen auf jedem Tisch Teller mit händeweise Resten davon. Sehr unschön. Fazit: Qualität und Abwechslung des Essens 5 Sterne, Ambiente und Genießerfaktor an Bar und Theke maximal 3. In Summe also 4. Es ist halt eine große Anlage, da gibt es eben Kompromisse.


    Service
  • Sehr gut
  • Das meiste schon im Hauptteil gesagt: Alles ok. Wir sind nicht diejenigen Urlauber, die während ihres aufenhaltes eine TÜV ähnliche Prüfung der lokalen Befindlichkeiten oder der einzelnen Servicekräfte durchführt. Die Zimmer waren grundsätzlich sauber, die Leute waren nett (Zimmerservice spricht oft kein Englisch, aber einen klemmenden Vorhang kann man auch problemlos ohne viele Wort "zeigen".) und an der Info wurden ebenfalls alle Anliegen erfüllt. Mehr brauchen wir nicht.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Es steht ja überall schon: Entfernung vom Hotel zum Strand: 3 Minuten zu Fuß über zwei Zebrastreifen. Also keine direkte Strandlage, aber absolut ok. Die Entfernung zum Flughafen ist für den Transfer natürlich einmalig. Die Fahrt mit dem Direktbus (mit unserem Veranstalter) dauert 5 Minuten. Dafür kann man ankommenden Gästen im landenden Flieger vom Strand aus ins Fenster winken. Trotzdem beschränkt sich der Fluglärm auf hin und wieder ein 4,5 Sekunden langes Brummeln, wenn ein startender Flieger Gas gibt und in Richtung Norgen abhebt. Man hört nur den Vorgang des Gas Gebens bei passendem Wind, danach und auch sonst ist sofort Ruhe. Durch den Rückenwind am Strand hört man von den landenden Flugzeugen oft überhaupt nichts, obwohl sie so nah sind. Wir selbst wohnen in der Einflugschneise der Frankfurter Flughafens und sind vielleicht etwas entspannter, aber man muss doch schon sehr empfindlich sein, um sich an dieser Geräuschkulisse zu stören. Was allerdings wird, wenn die Flieger in Richtung Strand starten, können wir nicht sagen. Vermutlich ist es dann doch etwas lauter. Die Lage des Florestas ist vielleicht am besten mit "am etwas gedehnten Anfang der großen Meile (Playa Blanca - der Strand, nicht der Ort) zu beschreiben. Es besteht kein spürbarer kontakt zwischen der Remmidemmi-Strecke und der Bucht dor dem Hotel. Playa Blanca (der Strand): 100% Malle. Rappelvoll, dicht an dicht, gerade Uferlinie, Promenade mit unzähligen der bekannten Restaurants und Souveniershops. Playa de los Pocillos ("Hotelstrand"): Traumhafte Ruhe, ein Viertel des Trubels, sehr überschaubare Promenade mit halb leeren Restaurants und leeren Geschäften. Bevor die besagte Hotelbucht nach ca. 1 kilomete am Horizont nach rechts zur großen Meile abknickt - kein einziger Toutist, alles leer. Himmlisch! Aber: Kein Stück weniger badetauglich. Toller Strand, keine "Müllecke", flach abfallendes Grund. Ich habe keine Ahnung, warum man sich wie Sardinen an einen völlig überfüllten Strand quetscht, wenn 600 Meter weiter der Frieden auf Erden herrscht. aber das mag jeder für sich anders sehen. Zum "Ortskern", also zur "Meile" sind es vom Floresta aus ca. 2-3 Kilometerm, bis zum Ortsende am Hafen ca. 5. Ein einstüniger Fußmarsch (mit Fotopausen an den teils karibisch wirkenden Ausblicken auf die Vulkane vor türkisblauem Meer von Restaurantterassen oder Felsklippen etwas länger) macht Spaß und fürs Fotoalbum ein Muss, aufgrund der Sonnenintesität allerdings nicht zu unterschätzen. Ein Mc Donalds (wer's braucht) ist zu Fuß erreichbar. Generell beschränken sich die Shoppingangebote im Ort zum großen Teil auf die üblichen minderwertigen Strandartikel, Mitbringsel, gefälschte Markenware und Kaltgetränke. Die Restaurants an der kleinen Promenade des Hotelstrandes sind bekannter Standard, hier gobt's mal leckere Gambas vom Grill, dort ne halbwegs ordentliche Pizza, aber im großen und ganzen kennt man sie alle, wenn man schon mal irgendwo auf den Balearen war. Deutlich besser wirds in richtung Hafen, wo der frische Fisch täglich direkt in die Küche wandert. Das rote Haus "Casa Rojo" hatten wir als unseren Favoriten erklärt, von dessen Qualität es aber offenbar noch weitere Kandidaten in der umgebung gibt, in denen teilweise auch kaum Touristen sitzen. Für's Taxi vor dem Hotel in den Ortskern (Einkaufszentrum / Hafen) zahlt man 5 bis 6 Euro. Für uns als Familie güstiger als der halbstündig fahrede und oft wegen Überfüllung gar nicht haltende Bus. Fazit: Für unsere Wünsche ist die Lage des Hotels bzw. dem vorgelagerten Strand einmalig. Bisher mit das angenehmste all unserer Badeurlaube.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Einer von zwei Kritikpunkten, der uns jedoch weniger betraf, war das Pool. Gemessen an der Masse derer, die ihren gesamten Urlaub im Pool oder auf den Liegen darum verbringen, war die Filteranlage viiiiel zu schwach. Spätestens um 12:00 Uhr (also ca. 2 Stunden nach Öffnung) war das Wasser so trübe und miefig, dass ich selbst nicht mehr darin baden wollte, nicht mal mehr mit Taucherbrille. Betraf micht wie gesagt eher weniger, da ich meine Erfüllung eines Lanzarote-Urlaubes nicht darin sehe, diesen in einem naturgemäß jedem heimischen Freibad unterlegenen "Planschbecken" zu verbringen. Sonne gibt es am Strand und 4.000 Kilometer von daheim will ich ins tolle Meer und nicht in den überfüllten Pool. Poolreinigung ist jeden Morgen, ordentlich mit Großfilter und viel Gerätschaft. Mit einhergehend unser mit jedem Urlaub wiederkehrender Kopfschüttler: die Liegenreservierer. Trotz ausdrücklichem Verbot (und nur durch mangeldes Durchgreifen der Angestellten ermöglicht), vor 9:00 Liegen zu belegen, ist der morgendliche Gang zum Frühstücksbuffett ein Gang durch ein Badetuchmuseum. Die gesamte Anlage ist komplett mit Badetüchern reserviert, und kein einziger, KEIN EINZIGER Badegast liegt auf den Liegen. Kunststück: Der Pool üffnet um 10:00 Uhr. Der allmorgendliche Gang mutierte oftmals zum unterdrückten Lachanfall, gemischt mit Phasen des Fremdschämens und einer großen Portion Ärger über dieses, entschuldigung, assoziale und peinliche Verhalten, das viele Touristen in dieser Form an den Tag legen. Es war auf allen unseren Stranduraluben seit meiner Kindheit so und es wird wohl auch nie anders sein, aber scheinbar entgeht uns dieser Glücks- und Erregungsmoment vieler Touristen, so ein Statussymbol früh morgens zu sichern und dann vielleicht 2 Stündchen darauf zu liegen. Nur um die Gewissheit zu haben "Eine Liege haben wir immerhin schonmal". Einfach unglaublich und für mich selbst als einer, der die Poolanlage eigentlich nie nutzt ein absolutes Ärgernis, dass in den Hotels da nicht durchgegriffen wird. Es steht im Floresta an jeder Ecke groß und dick: Vor 9:00 ausgelegte Handtücher werden entfernt". Passiert nur leider nicht. Ich würde ja gerne mal die Gesichter derer sehen, die irgendwo hinten auf dem Tennisplatz ihr eigenes unter 150 fremden Badetüchern aus dem Haufen kramen müssten. Soll aber wie gesagt unsere Bewertung nicht beeinflussen. Weil wir nicht am Pool liegen wollen. Weiterhin gibt es immer mal kleine Progämmchen, Wasserball, kostenloses Schnuppertauchen mit Flasche und allem Pipapo, Gymnastik usw. Nett anzusehen, für uns aber nicht relevant. Sohnemann war einzig von dem Tauchen total begesitert. Eine Minigolfanlage und ein Tennisplatz sind auch mit von der Partie, Minigolf ist aufgrund des Windes eher kompliziert, Tennis haben wir nie jemanden spielen sehen. 3 Billiardtische sind ständig von der 12h-Pool Society belegt, aber auch das ist für uns kein Kriterium. Wir sitzen auf der Terasse oder abends am leeren Pool auf zwei Liegen und spielen Karten oder Würfeln. Fazit: Schwer zu bewerten, Pool wg. Wasserqualität eher schlecht, ansonsten passt das schon so.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christoph
    Alter:36-40
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Hallo Christoph vielen Dank, dass Sie so ausführlich über Ihren Urlaub bei uns berichtet haben. Wie es scheint, hat es Ihnen bei uns gefallen. Sie beschreiben Ihre Zeit hier als einen ihrer angenehmsten Badeurlaube, was uns sehr freut. Sicherlich haben Sie auch etwas Kritik angeführt, aber fügen auch immer bei, dass es sich bei unserem Hotel um eine 3-Sterne-Anlage handelt und man daher keinen 5-Sterne-Service erwarten kann. Wir hoffen sehr, Sie wieder einmal bei uns begrüssen zu dürfen Viele Grüsse vom Hotel Floresta-Team.