Blick vom Meer auf den Hafen von Kardamena.
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Flamingos, Partynächte, Schwefelquellen und Surfstrände: Kos kann mehr als nur Strandurlaub. Diese Bucket-List führt Dich zu den 10 überraschendsten Spots der Insel – mal wild, mal still, mal antik und mal tierisch gut.

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Kos: Meistgebuchte Strandhotels

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Blick auf die Mauer der Antimachia Festung auf Kos.
Antimachia, Kos © stock.adobe.com - Anyarnia

Burg von Antimachia

Sonnenuntergang über der Inselgeschichte

Oben weht ein leichter Wind, unten blitzen Felder und Dörfer in der Abendsonne – und Du stehst auf den alten Steinen der Johanniterburg. Die Festung wurde im 14. Jahrhundert vom Ritterorden der Johanniter erbaut und liegt auf einem 170 Meter hohen Plateau über der Bucht von Kardamena, etwa drei Kilometer östlich vom Dorf Antimachia. Sie thront über dem flachen Inselinneren und schenkt Dir einen der weitesten Blicke über Kos bis zur Nachbarinsel Nisyros. Komm am besten zum Sonnenuntergang, wenn alles in ein warmes, goldenes Licht getaucht wird – und genieße die Stille und Erhabenheit.

Mehrere Leute sitzen am Ufer und auf Steinen um die natürliche Therme herum.
Agios Fokas Therme, Kos © stock.adobe.com - Fotolyse

Thermen von Agios Fokas

Heiße Quellen direkt am Meer

Ganz im Südosten der Insel, etwa zwölf Kilometer von Kos-Stadt entfernt, endet die Straße oberhalb einer steinigen Bucht. Ein kurzer Abstieg führt Dich zu einem natürlichen Becken direkt am Meer – umgeben von Felsen, die eine Art Schutzmauer gegen die Wellen bilden. Aus dem Gestein sprudelt schwefelhaltiges Wasser, fast 50 Grad heiß. Es riecht mineralisch und dampft leicht – vor allem an kühleren Tagen. Kein Eintritt, keine Umkleidekabine, keine Liegen: Die Embros-Therme ist öffentlich zugänglich und ursprünglich – und genau das macht sie besonders.

Mehrere Windsurfer am Mastichari Beach auf Kos.
Windsurfing am Mastichari Beach, Kos, Griechenland © stock.adobe.com - wjarek

Kite-, Wing- und Windsurfen

Die besten Spots an der Ostküste

Kos gilt als das Paradies für Kite-, Wind- und die stetig wachsende Community an Wingsurfern. Der Grund: An der Nord- und Ostküste bläst verlässlich der Meltemi, ein konstanter Nordwind. Besonders in den Sommermonaten ab mittags wird er kräftig und sorgt für stabile Bedingungen auf dem Wasser. Drei Spots stechen heraus: Psalidi, nur sechs Kilometer von Kos-Stadt entfernt, bietet Sideshore-Wind und offenes Wasser. Der Strand ist kieselig, der Einstieg technisch – also ideal für Fortgeschrittene mit eigenem Material. Marmari an der Nordküste punktet mit feinem Sand, großem Stehbereich und einer durch vorgelagerte Inseln verstärkten Düse, die den Wind beschleunigt. Wenn Du schon auf dem Brett stehen kannst oder oder Raum zum Manövrieren suchst, bist Du hier richtig. In Mastichari hingegen geht es entspannter zu: Der Wind ist etwas schwächer, aber der Strand ebenfalls sandig – gut für erste Turns oder einfach für alle, die es gemütlicher mögen. Schulen, Materialverleih und Rescue-Service gibt es an allen drei Stränden.

Aufgestellte bunte Teller und Schüsseln auf dem Basar auf Kos.
Basar, Kos © stock.adobe.com - Alcyone

Basar von Kos-Stadt

Vintage-Schätze in der alten Markthalle

Zwischen Moschee und orthodoxer Kirche in Kos-Stadt findest Du die alte Markthalle. Ein Ort mit Charakter, lokalen Produkten und Fundstücken für SammlerInnen: handbemalte Keramik, Kupferpfannen, duftende Kräuter, Olivenöl, Thymianhonig und getrocknete Früchte. Auch die für die Region typischen Naturschwämme gibt es hier, in allen Größen. Kein Touri-Kitsch, sondern Qualität. Untermalt von den charmanten HändlerInnen, die oftmals schon seit Jahrzehnten auf dem Basar arbeiten. Handeln ist erwünscht! 

Eine junge Frau blickt auf den Strand von Kardamena.
Verbringe in Kardamena lange Abende © stock.adobe.com - salarko

Die Partyszene

Feiern unterm freien Himmel

Neben Kos-Stadt ist Kardamena der Hotspot für alle, die vor Sonnenaufgang nicht schlafen wollen. Bars, Clubs, Beach-Partys – hier ist alles fußläufig und alles open end. Der Club „West“ liegt beispielsweise direkt am Wasser, barfuß im Sand tanzen inklusive. Internationale DJs, Drinks ohne Dresscode und Beats bis tief in die Nacht ziehen junges, feierfreudiges Publikum an. Der Ort gilt als Partyzentrum der Insel und lockt Gäste aus ganz Europa – ob zu Pre-Drinks an der Promenade oder zum Durchfeiern. 

Ein Delfin springt aus den Meer.
Lerne mit Delfinbeobachtungen die Gegend noch besser kennen © stock.adobe.com - Florian

Delfinbeobachtung

Auf der Spur von Flipper

Springende Delfine in freier Wildbahn – auf Kos kannst Du das mit etwas Glück wirklich erleben. Von Kos-Stadt aus starten Bootstouren Richtung Kalymnos, Plati oder Pserimos. An Bord: entspannte Stimmung, griechisches Essen und der ein oder andere Raki. Badestopps an türkisblauen Buchten gehören dazu. Diese Touren dauern rund sechs Stunden und werden in der Saison täglich angeboten. Die Delfine zeigen sich nicht immer, aber oft – besonders in den ruhigen Morgenstunden. Und wenn sie da sind, schwimmen sie direkt neben dem Boot. Ein unvergessliches Erlebnis!

Mehrere Flamingos stehen im Uferbereich des Alikes Salzsees auf Kos.
Mach eine besondere Fahrradtour um den See mit Flamingos © stock.adobe.com - Ines Porada

Fahrradtour mit Flamingos

Durch das Salzsee-Gebiet von Alikes

Wenn der Asphalt endet, beginnt der eigentliche Weg auf Deiner Radtour: Südlich von Tigaki liegt der Salzsee Alikes, wo vor allem im Frühling und Herbst Flamingos durchs seichte Wasser stolzieren. Der Rundweg um den See und die Salzflächen ist rund vier Kilometer lang und gut mit Trekkingrad oder MTB machbar. Wenn Du Dir in Kos-Stadt ein Fahrrad ausleihst, ist die Strecke zu den glitzernden Salzflächen rund zwölf Kilometer lang. Also hin und zurück rund 24 Kilometer. Früh losradeln lohnt sich: Die Route ist leer, die Temperaturen angenehm und das Licht taucht diese kleine Wildnis in eine magisches Glitzern. 

Ziegen auf einem Pfad im Dikeos-Gebirge auf Kos.
Dikeos-Gebirge, Kos © stock.adobe.com - bennytrapp

Gipfelerlebnis

Wanderung auf den Dikeos

Du willst wissen wie Kos aus der Vogelperspektive aussieht? Dann musst Du den höchsten Gipfel der Insel, den 846 Meter hohen Dikeos besteigen. Der Aufstieg beginnt im touristischen Bergdorf Zia, dem höchsten Inseldorf, und führt über rund 550 Höhenmeter: erst schattig durch Pinien, dann wird das Gelände offener und Achtung, teils mit Geröll. Der Weg ist gut markiert und mittelschwer, aber mit etwas Kondition gut machbar – Auf- und Abstieg dauern gute drei Stunden. Du brauchst aber unbedingt feste Wanderschuhe, genügend Wasser, einen Sonnenhut sowie Sonnencreme und einen kleine Snack. Die Mühe lohnt sich: Oben scheint eine weiße Kapelle den Himmel zu berühren und das 360-Grad-Panorama reicht von den Inseln Kalymnos, Pserimos und Nisyros über die Bodrum-Halbinsel bis zur türkischen Küste. 

Blick auf einer Arkadenreihe in alten Asklepieion-Ruinen auf Kos.
Ruinen von Asklepieion, Kos © stock.adobe.com - olezzo

Asklepieion

Heilkunst mit Aussicht

Nur ein paar Kilometer von Kos-Stadt entfernt liegt das spirituelle Herz der Insel: das Asklepieion. Hier wirkte der „local hero“ Hippokrates, hier trafen Medizin und Mythos aufeinander. Du wanderst über antike Treppen, durch Ruinen, in denen schon im 5. Jahrhundert vor Christus geheilt und geforscht wurde. Und landest ganz nebenbei auf einer der schönsten Aussichtsterrassen der Insel. Der Spot ist geschichtsträchtig, aber kein bisschen staubig. Selbst wenn Du sonst lieber am Strand chillst: Dieser Ort wird Dich berühren!

Bucht von Kefalos, Blick bei Sonnenuntergang auf die Ruinen der Basilika von Agios Stephanos und im Hintergrund die Insel Kastri mit der winzigen Kirche von Agios Nikolaos, Insel Kos.
Insel Kastri und Ruinen bei Agios Stefanos, Kos, Griechenland © HUBER IMAGES - Giorgio Filippini

Strandschönheiten

Mit dem Roller durch den Süden

Kos hat eine Küstenlänge von rund 112 Kilometern – gespickt mit Dutzenden von Stränden. Einige der schönsten liegen im Südwesten bei Kefalos. Ein paar Beispiele: Agios Stefanos punktet mit Ruinen im Wasser. Camel Beach mit feinem Goldsand und steilem Zugang, Limnionas mit Fischerhafen und Taverne direkt über den Wellen. Die besten Buchten sind oft nicht ausgeschildert – also: Roller mieten, losfahren und einfach dort anhalten, wo Du es am schönsten empfindest. Oft bist Du fast allein – mit weichem Sand unter den Füßen, seichtem Einstieg ins Meer und türkisfarbenem, glasklarem Wasser bis zum Horizont.

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