Wunderschöne Apella Strand Insel Karpathos island. Griechenland.
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Reiseziele, die (fast) keiner kennt

Statt Mallorca & Co.: 10 Sommer-Geheimtipps in Europa

Während sich an Europas Hotspots die Liegen dicht an dicht reihen, gibt es sie noch: Reiseziele, an denen Du morgens ganz entspannt einen Platz am Strand findest, durch verschlafene Gassen schlenderst und die schönsten Buchten oft fast für Dich allein hast. Wir zeigen Dir zehn Sommer-Geheimtipps in Europa, die mit Natur, Gelassenheit und echtem Urlaubsgefühl statt Menschenmassen begeistern.

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Ein Lokal mit kleinen Tischen und blauen Stühlen mit Blick auf das Meer, einen Strand mit kleinem Ort und Bergen im Hintergrund auf Karpathos, Griechenland
Karpathos, Griechenland © stock.adobe.com - pkazmierczak

Karpathos, Griechenland

Zwischen Felsbuchten und weiß getünchten Dörfern

Wer die Ostküste der Insel griechischen Karpathos erkundet, stößt auf versteckte Buchten wie den Apella Beach – einen von Pinien gesäumten Strand mit weißen Kieseln und klarem, türkisfarbenem Wasser. Nur ein Stück weiter südlich liegt der Strand von Kyra Panagia, der für seine markante Kirche mit der leuchtend roten Kuppel bekannt ist. Der Südwesten hingegen zieht AktivurlauberInnen an: In der Afiartis-Bucht herrschen durch die konstanten Meltemi-Winde gute Bedingungen für WindsurferInnen.

Für einen Einblick in die Inselkultur lohnt sich die Fahrt hinauf in den Norden. Dort klammert sich das Bergdorf Olympos mit seinen dichten Steinhäusern an einen schmalen Gebirgskamm. Weil die Region jahrhundertelang fast vollständig isoliert war, tragen einige Frauen hier im Alltag noch immer die traditionelle Kavai-Tracht. Wer hier durch die engen Gassen spaziert, riecht schnell das frische Holzfeuer: In gemeinschaftlichen Steinöfen unter freiem Himmel backen die Einwohner das typische Nudelgericht Makarounes.

Preis-Check Sommer

  • Hotel: ab ca. 90–130 € pro Nacht

  • Taverne: Hauptgericht 12–18 €

  • Mietwagen: ab 35 € pro Tag

  • Flug ab Deutschland: häufig 150–300 € retour

Top Angebote auf Karpathos

Blick aus der Luft auf einen Ort an der Küste mit Bergen im Hintergrund
Llanes, Asturien, Spanien © stock.adobe.com - Javier

Costa Verde, Asturien, Spanien

Spaniens grüne Küste

Im Gegensatz zum trockenen Süden Spaniens erstrecken sich entlang der Costa Verde im Norden des Landes grüne Wiesen bis an die rauen Klippen der Atlantikküste. Hier erwarten Dich viele kleine Entdeckungen. Neben dem Hafenort Llanes etwa findest Du hier die Playa de Gulpiyuri – einen etwa 40 Meter langen Sandstrand, der scheinbar an einem winzigen See hinter der Küstenlinie liegt. Doch es ist Meerwasser, das hier durch unterirdische Höhlen etwa 100 Meter ins Inland fließt und diese kleine Wasserfläche mit Strand bildet. Eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit in Llanes sind die Cubos de la Memoria, farbig bemalte Betonblöcke des Künstlers Agustín Ibarrola, die am Hafen als Wellenbrecher dienen.

Knapp eine Stunde Autofahrt von der Küste entfernt beginnen die Wanderwege der Picos de Europa. Dort liegen auf über 1.000 Metern Höhe die zwei eiszeitlichen Bergseen von Covadonga. Über einen entspannten Rundweg kommst Du vom Parkplatz La Bufererra zu beiden Seen.

Preis-Check Sommer

  • Hotel: ab ca. 80–140 € pro Nacht

  • Menü im Restaurant: 15–25 €

  • Kaffee: 1,50–2,50 €

  • Mietwagen: ab 30 € pro Tag

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Top Angebote an der Costa Verde

Küste
Åland-Inseln, Finnland © stock.adobe.com - dudlajzov

Åland-Inseln, Finnland

Sommer zwischen Schären und roten Holzhäusern

Ein Archipel aus mehr als 6.000 Inseln, geprägt von rotem Granit, Kiefernwäldern und flachen Landschaften: Das ist die finnische Region Åland, die in der Ostsee zwischen Schweden und Finnland liegt. Eine beliebte Basis für Reisende ist die Hauptstadt Mariehamn. In deren Westhafen liegt die Pommern vor Anker, ein historischer Viermaster aus dem Jahr 1903 und das einzige im Originalzustand erhaltene Frachtsegelschiff dieser Größe. Auf der Hauptinsel steht zudem die mittelalterliche Burg Kastelholm aus dem 14. Jahrhundert.

Ein schöner Weg, den Archipel zu erkunden, ist mit dem Fahrrad. Die Inseln sind durch den Åland-Insel-Radweg erschlossen. Radfahrende wechseln mit kleinen, oft kostenfreien Schärenfähren zwischen den einzelnen Eilanden. Und wenn nach einer langen Strecke im Sattel der Hunger kneift? Dann lohnt sich ein Abstecher in ein Café, um Ålandspannkaka zu essen. Das sind mit Kardamom und Grieß zubereitete, dicke Pfannkuchen, die traditionell mit Pflaumenmus und Schlagsahne gegessen werden.

Preis-Check Sommer

  • Ferienhaus: ab ca. 120 € pro Nacht

  • Hotel: ab 110 €

  • Fahrradverleih: 15–25 € pro Tag

  • Fähren: zwischen den Inseln oft kostenfrei (für Fußgänger und Radfahrende)

Top Angebote auf den Åland-Inseln

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Hügelige Landschaft
Maremma, Toskana, Italien © stock.adobe.com - oscity

Maremma, Toskana, Italien

Toskanischer Sommer ohne Gedränge

Weite Pinienwälder, flache Sandstrände und landeinwärts gelegene Hügeldörfer prägen die Maremma im Süden der Toskana. Die Region ist ideal für einen entspannten Natururlaub. Lust auf Strand? An der Küste, im Naturschutzgebiet von Scarlino, liegt die Cala Violina. Die Bucht ist für ihren sehr feinen Quarzsand bekannt. Im Hinterland, in Saturnia, befinden sich die Cascate del Mulino. Dort fließt 37 Grad Celsius warmes, schwefelhaltiges Thermalwasser durch Kalkbecken unter freiem Himmel – ein natürliches Wellnessbad. 

Zu den historischen Zentren der Region gehört die Tuffsteinstadt Pitigliano, deren Häuser direkt auf einer steilen Felskante erbaut wurden und farblich mit dem Stein verschmelzen. Wegen ihrer jahrhundertealten jüdischen Gemeinde wird sie auch Klein-Jerusalem genannt. Und was gibt es zu essen? Die lokale Küche nutzt Zutaten aus den umliegenden Wäldern; typisch sind Tortelli Maremmani (große Ricotta-Spinat-Taschen) und Schmorgerichte vom Wildschwein wie Ragù di Cinghiale.

Preis-Check Sommer

  • Agriturismo: ab 100–160 € pro Nacht

  • Strandliege mit Schirm: 20–35 € pro Tag

  • Pizza: 8–14 €

  • Cappuccino: 1,50–2 €

Top Angebote in der Maremma

Seenlandschaft
Saimaa-Seengebiet, Finnland © stock.adobe.com - Alex Stemmer

Saimaa-Seengebiet, Finnland

Finnlands größte Seenlandschaft

Mit über 14.000 Inseln bildet das Saimaa-Seengebiet im Südosten Finnlands ein weit verzweigtes Netz aus Wasserwegen, Landzungen und Nadelwäldern mit viel Raum zum Wandern, Rad- und Kajakfahren oder um einfach nur in der Natur zu entspannen.

Zentraler Ort ist die Stadt Savonlinna mit der gut erhaltenen mittelalterlichen Burg Olavinlinna, in der jeden Juli das Savonlinna-Opernfestival stattfindet. Im nahegelegenen Linnansaari-Nationalpark bewegen sich UrlauberInnen vor allem mit dem Kajak fort. Hier lebt die seltene, vom Aussterben bedrohte Saimaa-Ringelrobbe, die Du mit etwas Glück auf den glatten Granitfelsen beobachten kannst.

Für Radfahrende gibt es die Puumala-Archipel-Route, einen 60 Kilometer langen Rundweg über Brücken und kleine Fähren. Unterkünfte vermieten fast immer ein eigenes Mökki (Ferienhaus) inklusive Holzsauna direkt am Wasser. Nicht entgehen lassen solltest Du Dir die lokale Spezialität Lörtsy, eine frittierte, halbmondförmige Teigtasche, die wahlweise mit Fleisch oder süßem Beerenmus gefüllt ist.

Preis-Check Sommer

  • Ferienhaus am See (Mökki): ab 100–180 € pro Nacht

  • Kajakverleih: 25–40 € pro Tag

  • Restaurant: 20–35 € pro Hauptgericht

  • Sauna: oft im Unterkunftspreis enthalten

Mathis' Tipp

Die größte Holzkirche der Welt: Nur etwa 20 Autominuten östlich von Savonlinna steht ein architektonischer Rekordhalter: die Kirche von Kerimäki. Das imposante, gelb gestrichene Gebäude wurde Mitte des 19. Jahrhunderts komplett aus Holz errichtet und bietet Platz für über 3.000 Menschen. Aufgrund der außergewöhnlichen Akustik unter dem hohen Holzgewölbe finden hier in den Sommermonaten regelmäßig Konzerte statt.

Top Angebote im Saimaa-Seengebiet

Schaf steht auf steilen Klippen
Slieve League, Donegal, Irland © stock.adobe.com - Yanna

Donegal, Irland

Europas wilde Atlantikküste

Weite Sandstrände, hohe Klippen und raues Wetter: Donegal liegt im äußeren Nordwesten Irlands direkt am offenen Atlantik. Wer Lust auf wilde Natur und einen Aktivurlaub hat, ist hier genau richtig. Die Region beherbergt etwa die Slieve-League-Cliffs, die 601 Meter fast senkrecht in den Ozean abfallen und zu den höchsten Klippen Europas zählen. 

Folgst Du der Küstenlinie weiter zur Ardara-Halbinsel, erreichst Du den weitläufigen Maghera Beach. Hier findest Du Sandflächen, an deren Rand bei Ebbe tiefe, vom Meer ausgespülte Höhlen zugänglich werden – schön für einen Strandspaziergang. Weiter nördlich markiert der windgepeitschte Malin Head auf der Halbinsel Inishowen den nördlichsten Punkt des irischen Festlands.

Im Landesinneren erstreckt sich der Glenveagh-Nationalpark. Hier kommst Du auf langen Wanderungen entlang an Seen und über Berge auch zum Glenveagh-Castle, einem viktorianischen Herrenhaus mit prächtigen Innenräumen und einer weitläufigen Gartenanlage. 

Preis-Check Sommer

  • Bed & Breakfast: 90–140 € pro Nacht

  • Gericht im Pub: 15–25 €

  • Mietwagen: ab 40 € pro Tag

  • Kaffee: 3–4 €

Top Angebote in Donegal

Panorama eines Sees mit Bergen
Prespasee, Nordmazedonien/ Albanien/ Griechenland © stock.adobe.com - YiannisMantas

Prespasee, Nordmazedonien, Albanien und Griechenland

Baden zwischen Bergen und Nationalparks

Umgeben von bewaldeten Berghängen auf rund 850 Metern Höhe im Dreiländereck von Nordmazedonien, Albanien und Griechenland liegt der Prespasee. Seine Abgeschiedenheit macht ihn zu einem idealen Ziel für EntdeckerInnen. Ein schönes Ausflugsziel ist die unbewohnte Insel Golem Grad auf der nordmazedonischen Seite des Sees. Kleine Boote setzen vom Fischerdorf Konjsko zu dieser geschützten Insel über, auf der Dich alte Kirchen und römische Ruinen sowie eine große Population von Landschildkröten erwarten.

Gleichzeitig gilt der See als wichtiges Rückzugsgebiet für die Tierwelt und beherbergt eine der weltweit größten Brutkolonien des seltenen Krauskopfpelikans. Wer die traditionelle Architektur der Region sehen möchte, fährt in das nahegelegene Dorf Brajčino am Fuß des Baba-Gebirges. Der Ort ist bekannt für seine gut erhaltenen Steinmetzhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Zu Mittag gibt es dann etwa frisch gefangenen Prespa-Karpfen (Krap), der traditionell im Ofen mit reichlich Knoblauch und Zwiebeln gebacken wird.

Preis-Check Sommer

  • Pension oder Hotel: 40–80 € pro Nacht

  • Restaurant: 8–15 €

  • Bootstour: ab 10 €

  • Mietwagen: ab 25 € pro Tag

Top Angebote am Prespasee

Holzhütte am See
Umeå , Västerbotten, Schweden © stock.adobe.com - Alexander

Västerbotten-Küste, Schweden

Sommernächte am Bottnischen Meerbusen

Hier nimmt der Sommertag kaum ein Ende. Denn an der nordschwedischen Västerbotten-Küste geht die Sonne im Hochsommer erst sehr spät unter. 

Die Landschaft zwischen Umeå und Skellefteå ist geprägt von flachen Sandstränden, kleinen Schäreninseln und tiefen Nadelwäldern. Ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug ist das Naturschutzgebiet Bjuröklubb. Auf einem hohen Granitfelsen thront dort ein gelber Leuchtturm aus dem Jahr 1859, von dem aus Du den Blick über die Küstenlinie schweifen lassen kannst. Einen modernen Kontrast dazu bietet die Stadt Skellefteå: Hier steht mit dem Sara Kulturhus eines der höchsten Holzgebäude der Welt, das komplett aus regionalem Fichten- und Kiefernholz konstruiert wurde.

Auch kulinarisch hat die Region ein eigenes Profil. Im kleinen Ort Burträsk befindet sich die einzige Molkerei, die den bekannten Västerbottensost herstellt. Das Rezept für diesen herben, lang gereiften Hartkäse wird streng gehütet. Die Schweden essen ihn am liebsten auf Knäckebrot oder verarbeiten ihn zu einem Västerbottensostpaj – einem herzhaften Käsekuchen, der bei keinem sommerlichen Picknick fehlen darf.

Preis-Check Sommer

  • Hotel: 100–170 € pro Nacht

  • Ferienhaus (Stuga): ab 120 €

  • Fahrradverleih: 20–35 € pro Tag

  • Restaurant: 18–30 € für ein Hauptgericht

Top Angebote an der Västerbotten-Küste

Ston, Pelješac-Halbinsel, Kroatien
Ston, Pelješac-Halbinsel, Kroatien © stock.adobe.com - xbrchx

Pelješac-Halbinsel, Kroatien

Die ruhigere Seite der Adria

Die schmale Pelješac-Halbinsel im Süden Kroatiens ist geprägt von kargen Felsrücken, alten Weinbauterrassen und verschlafenen Fischerorten. Wer vom Festland auf die Halbinsel fährt, kommt als Erstes durch das historische Städtchen Ston. Der Ort wird von einer über fünf Kilometer langen Wehrmauer aus dem 14. Jahrhundert geschützt, die zu den längsten erhaltenen Festungsanlagen in Europa zählt. Gleich nebenan, in den ruhigen Gewässern der Bucht von Mali Ston, befinden sich ausgedehnte Austernzuchten. BesucherInnen können die Muscheln hier direkt an den kleinen Holzstegen der Züchter fangfrisch probieren.

Folgst Du der Straße weiter nach Westen, erreichst Du die steilen Südhänge der Region Dingač. Hier reifen an sonnenbeschienenen Hängen die Trauben für den gleichnamigen, kräftigen Rotwein aus der Rebsorte Plavac Mali. Ganz am Ende der Halbinsel liegt das Dorf Viganj direkt am schmalen Kanal zur Insel Korčula. Da der thermische Maestral-Wind nachmittags verlässlich durch diese Meerenge gepresst wird, hat sich der Ort zu einem beliebten Treffpunkt für Wind- und Kitesurfer entwickelt.

Preis-Check Sommer

  • Apartment: 70–130 € pro Nacht

  • Fischgericht / Dutzend Austern: 15–25 €

  • Lokaler Dingač-Wein (Glas): 4–6 € in der Konoba

  • Fähre nach Korčula: ab 5 €

Mathis' Tipp

Neben Austern und Wein ist Ston für seine historischen Meerwassersalinen (Solana Ston) bekannt. Die Anlage stammt aus dem 14. Jahrhundert und das Wasser verdunstet in den flachen Steinbecken bis heute nach dem gleichen natürlichen Prinzip. In den Hochsommermonaten Juli und August kannst Du bei der traditionellen Salzernte zuschauen, bei der das grobe Meersalz noch immer per Hand in kleine Holzwaggons geschaufelt wird.

Top Angebote auf der Pelješac-Halbinsel

Bohinj-See
Bohinj-See, Triglav Nationalpark, Slowenien © stock.adobe.com - Freesurf

Bohinj-See, Slowenien

Sommerfrische vor den Julischen Alpen

Tief im Herzen des slowenischen Triglav-Nationalparks liegt der Bohinj-See, eingerahmt von den hohen Kalksteinwänden der Julischen Alpen. Das ruhige Gewässer lässt sich wunderbar vom kleinen Dorf Ribčev Laz am östlichen Seeufer aus erkunden. Dort steht auch das bekannteste Fotomotiv der Region: die mittelalterliche Kirche St. Johannes der Täufer mit ihren gut erhaltenen Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Am gegenüberliegenden Westufer führt ein schattiger Stufenweg zum Savica-Wasserfall. Er stürzt 78 Meter tief aus einer Felsspalte hinab in eine bewaldete Schlucht.

Um die Bergwelt von oben zu sehen, nimmst Du am besten die Vogel-Seilbahn am Südufer. In wenigen Minuten gleitet sie hinauf auf über 1.500 Meter Höhe. Die Bergstation ist ein idealer Ausgangspunkt für Höhenwanderungen und bietet einen weiten Blick über das gesamte Seebecken bis hin zum Gipfel des Triglav. Nach einer Tour durch die Julischen Alpen servieren die Wirte in den Berghütten gern den kräftigen, leicht scharfen Mohant-Käse – eine Spezialität, die ausschließlich von den Landwirten im Bohinj-Tal hergestellt wird.


Preis-Check Sommer

  • Pension oder Hotel: 80–140 € pro Nacht

  • Ferienwohnung: ab 100 € pro Nacht

  • Kajak- oder SUP-Verleih: 15–30 € pro Stunde

  • Restaurant: 12–20 € pro Hauptgericht

Mathis' Tipp

Mit dem Autozug durch den Berg: Wer aus Richtung Süden (etwa aus dem Soča-Tal) zum Bohinj-See anreist, kann sich eine lange, kurvige Passfahrt sparen und stattdessen den historischen Bohinj-Autozug (Avtovlak) nutzen. Er fährt vom Bahnhof Most na Soči durch den über sechs Kilometer langen Wocheiner Tunnel direkt nach Bohinjska Bistrica. Du fährst mit dem PKW auf offene Waggons und bleibst während der etwa 40-minütigen Fahrt durch das Bergmassiv einfach im eigenen Auto sitzen.

Top Angebote am Bohinj-See

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