HolidayCheck Mietwagen Logo
Obst- und Gemüsestand auf einem Markt in Palermo, Sizilien, Italien
© Getty Images / Jeremy Woodhouse

Gutes Essen ist manchmal der schönste Grund, ins Auto zu steigen. Denn wer eine Region kulinarisch entdecken möchte, findet die spannendsten Eindrücke oft unterwegs: beim Marktbummel am Vormittag, in einem kleinen Restaurant am Abend oder an einer Bäckerei mit Spezialitäten, die es nur dort gibt. So hangelst Du Dich von Foodspot zu Foodspot und sammelst unterwegs neue Geschmäcker, Gerüche und Geschichten. Mal mit Pintxos und Atlantikluft, mal mit Parmaschinken und Pasta, mal mit Fischbrötchen, Franzbrötchen und Labskaus. Diese fünf Roadtrip-Routen verbinden schöne Strecken mit besonderen kulinarischen Erlebnissen.

Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen

1
Mehrere Platten mit Tapas in Bilbao, Spanien.
Verschiedene Bars in Spanien bieten die dort üblichen Tapas an - probiere es unbedingt aus. © Getty Images - Cultura Exclusive/RUSS ROHDE

Baskenland-Route: Pintxos, Atlantik und Wein aus Bordeaux

Route: Bilbao – San Sebastián – Biarritz – Bayonne – Bordeaux
Länder: Spanien und Frankreich
Kulinarische Highlights: Pintxos, Fisch, Wein & Canelés
Empfohlene Dauer: vier bis sechs Tage

Die Baskenland-Route ist perfekt, wenn Du gern von Bar zu Bar ziehst oder eine Region über ihre Theken kennenlernst. Los geht es in Bilbao. Die Stadt ist nicht nur wegen des Guggenheim-Museums spannend, sondern auch wegen ihrer Mischung aus alter Marktkultur, moderner Gastronomie und bodenständigen Tavernen. Ein guter Startpunkt ist der Mercado de la Ribera, eine große Markthalle am Fluss Nervión. Hier kannst Du Dich langsam in die baskische Küche einessen: mit Käse, Schinken, Meeresfrüchten, Tortilla, Croquetas oder kleinen Pintxos.

Danach führt die Route weiter nach San Sebastián, eine der wichtigsten Genussstädte Europas. In der Stadt und der umliegenden Region Gipuzkoa gibt es zahlreiche Michelin-Restaurants; häufig wird San Sebastián sogar als eine der Städte mit der höchsten Michelin-Sterne-Dichte weltweit genannt. Wenn Du Dir auf Deiner Reise ein besonderes Dinner in einem Sternerestaurant gönnen möchtest, bist Du hier also genau richtig. Besonders lebendig ist die Altstadt am Abend, wenn das txikiteo beginnt, also das typische baskische Bar-Hopping. Dabei zieht man von Bar zu Bar, bestellt nach Lust und Laune ein kleines Glas Wein, Cidre oder Bier und dazu ein oder zwei Pintxos. Das ist mal ein Sardellenfilet auf geröstetem Brot, mal sind es cremige Croquetas, gegrillter Oktopus oder Gilda-Spieße mit Oliven, Sardellen und Chili.

Von San Sebastián lohnt sich ein Abstecher an die französische Atlantikküste. Biarritz und Bayonne sind hier lohnenswerte Stopps. In Bayonne kannst Du durch die Altstadt schlendern und in kleinen Bistros baskisch-französische Küche entdecken. Danach geht es weiter Richtung Bordeaux. Dort verschiebt sich der Schwerpunkt von Pintxos zu Wein, Bistros und Pâtisserie. Bordeaux ist natürlich vor allem für seine Weinregion bekannt. Wenn Du also die ein oder andere Flasche guten Wein als Mitbringsel mitnehmen möchtest, wirst Du hier bestimmt fündig. Wenn Du es gerne süß hast, solltest Du in Bordeaux unbedingt Canelés probieren. Das kleine Gebäck mit karamellisierter Kruste und weichem Inneren gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Stadt. Dazu passt ein Spaziergang durch die Viertel Saint-Pierre oder Chartrons, wo Du Weinbars, kleine Restaurants und Feinkostläden findest.

Foodie-Stopps auf einen Blick:

  • Bilbao: Marktbummel im Mercado de la Ribera
  • San Sebastián: Txikiteo mit Pintxos, Wein, Cidre oder Bier
  • Bayonne: baskisch-französische Spezialitäten in kleinen Bistros
  • Bordeaux: Weinbars, Canelés und Feinkostläden in Saint-Pierre oder Chartrons

Parken am Playa de Salinetas, Gran Canaria, Spanien
Verkehrstipp

San Sebastián und Bordeaux sind eher kleine Orte und gerade in den Altstädten und beliebten Vierteln ist Parken oft mühsam und teuer. Plane deshalb am besten Unterkünfte mit Parkplatz oder Parkhausnähe ein und erkunde die Städte zu Fuß.

2
In Bologna lässt sich das Leben genießen. © iStock via Getty/RossHelen
In Bologna lässt sich das Leben genießen. © iStock via Getty/RossHelen

Emilia-Romagna: Die italienische Genuss-Achse zwischen Parma, Modena und Bologna

Route: Parma – Reggio Emilia – Modena – Bologna
Land: Italien
Kulinarische Highlights: Parmaschinken, Parmigiano Reggiano, Aceto
Balsamico, Tortellini und Ragù
Empfohlene Dauer: vier bis fünf Tage

Wenn es eine Region gibt, die wie gemacht ist für einen Foodie-Roadtrip, dann ist es die Emilia-Romagna. Zwischen Parma, Modena und Bologna liegen einige der berühmtesten Produkte Italiens so nah beieinander, dass die Strecke fast schon eine kulinarische Schatzkarte darstellt.

Ein guter Startpunkt ist Parma. Kulinarisch bekannt ist die Region vor allem für Prosciutto di Parma und Parmigiano Reggiano. In dieser Gegend solltest Du Deine kulinarische Reise auf keinen Fall ausschließlich auf Restaurantbesuche beschränken. Besonders spannend ist es, lokalen Produzenten einen Besuch abzustatten. In einer Käserei kannst Du beobachten, wie der berühmte Hartkäse entsteht. Bei einer Verkostung merkst Du schnell, wie unterschiedlich ein 12, 24 oder 36 Monate gereifter Parmigiano schmecken kann.

Weiter geht es Richtung Modena. Die Stadt ist kleiner als Bologna, aber kulinarisch enorm wichtig. Du hast das Gefühl, den Namen schon einige Male gehört zu haben, obwohl Du noch nie dort warst? Kein Wunder, denn auch in Deutschland steht in Supermärkten und italienischen Restaurants auf vielen Balsamico-Essigen, die etwas auf sich halten: „Aceto Balsamico di Modena“. Daher gehört ein Besuch in einer Acetaia eigentlich schon fast zum Pflichtprogramm. Dort reift traditioneller Aceto Balsamico oft über viele Jahre in Holzfässern. Viele Produzenten bieten Führungen und Verkostungen an, bei denen erklärt wird, warum echter Balsamico nichts mit der dünnen und meist sehr günstigen Supermarktversion zu tun hat. Auch Touranbieter in der Region verbinden häufig Parmigiano-Reggiano-Käsereien, Acetaie und Weinverkostungen in einer Route.

Bologna ist dann der perfekte Abschluss. Die Stadt trägt nicht umsonst den Spitznamen La Grassa, „die Fette“. Das klingt erstmal derb, ist aber liebevoll gemeint und passt zu einer Stadt, in der Essen tief im Alltag verankert ist. Wenn Du noch Inspiration brauchst, was Du bestellen könntest, sind Tortellini in Brodo, Tagliatelle al Ragù, Mortadella und Lasagne mit Sicherheit keine schlechte Wahl. Side Fact: In Bologna heißt es eher Ragù alla Bolognese, nicht einfach „Spaghetti Bolognese“. Klassisch wird das Ragù meist mit Tagliatelle serviert.

Foodie-Stopps auf einen Blick:

  • Parma: Verkostung von Parmigiano Reggiano und Parmaschinken
  • Modena: Besuch einer Acetaia und Spaziergang durch die Altstadt
  • Bologna: Mercato delle Erbe am Vormittag, frische Pasta zum Mittagessen und ein Abend im Quadrilatero-Viertel
  • Als Mitbringsel: vakuumierter Käse, Pasta, Balsamico oder Mortadella

Florenz mit dem Fahrrad
Verkehrstipp

Die Innenstädte vieler italienischer Städte haben sogenannte ZTL-Zonen, also verkehrsbeschränkte Bereiche in denen eine City Maut erhoben wird. Wer ohne Genehmigung hineinfährt, riskiert teure Knöllchen. Das Unangenehme: Die Strafzettel können auch nach Deutschland geschickt werden und dann kommen oft noch Verfahrens- oder Bearbeitungsgebühren obendrauf. Nach dem entspannten Urlaub ist das ein eher unangenehmes Willkommensgeschenk, das sich aber leicht vermeiden lässt. Gerade in Parma, Modena und Bologna macht es daher Sinn, vorab zu prüfen, ob Deine Unterkunft innerhalb einer ZTL liegt und ob sie eine Zufahrtsgenehmigung für Gäste organisieren kann. Am entspanntesten ist es, außerhalb der historischen Zentren zu parken. Für Produzentenbesuche auf dem Land ist das Auto dagegen ideal.

3
Blick auf die Deutsche Weinstraße, Deutschland
Blick auf die Deutsche Weinstraße, Deutschland © Shutterstock

Deutsche Weinstraße: Riesling, Zwiebelkuchen und Pfälzer Gemütlichkeit

Route: Bockenheim – Bad Dürkheim – Deidesheim – Neustadt an der Weinstraße – Schweigen-Rechtenbach
Land: Deutschland, Rheinland-Pfalz
Kulinarische Highlights: Weinstuben, Riesling, Saumagen und Zwiebelkuchen
Empfohlene Dauer: drei bis vier Tage

Die Deutsche Weinstraße ist eine sehr empfehlenswerte kulinarische Roadtrip-Route in Deutschland. Sie ist landschaftlich schön und kulinarisch dankbar. Die Route ist rund 85 Kilometer lang und verläuft durch die Pfalz von Bockenheim bis nach Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze. Gerade für ein verlängertes Wochenende ist das ideal. Du musst keine riesigen Tagesetappen planen, sondern kannst die Strecke in kleinen Portionen fahren. Kulinarische Klassiker sind Saumagen, Pfälzer Spießbraten, Leberknödel, Bratwurst, Flammkuchen und im Herbst natürlich Zwiebelkuchen. Dazu passt Riesling, aber auch Weißburgunder, Grauburgunder oder Spätburgunder aus der Region, um das Ganze abzurunden.

Ein guter Startpunkt ist Bockenheim oder Bad Dürkheim. Bad Dürkheim ist besonders bekannt für das Dürkheimer Riesenfass und den Wurstmarkt, eines der größten Weinfeste der Welt. Danach geht es weiter Richtung Deidesheim, einem der bekanntesten Weinorte der Pfalz. Hier findest Du gehobene Restaurants und bodenständige Weinstuben mit regionaler Küche. Neustadt an der Weinstraße eignet sich gut als Übernachtungsort, weil Du von dort viele Orte schnell erreichst. Auch Landau ist perfekt zum Übernachten, wenn Du die südliche Weinstraße erkunden möchtest.

Foodie-Stopps auf einen Blick:

  • Bad Dürkheim: Stopp am Dürkheimer Riesenfass und in einer Weinstube für Pfälzer Klassiker wie Saumagen, Leberknödel oder Bratwurst mit Sauerkraut
  • Deidesheim: ideal für einen etwas feineren Restaurantbesuch oder eine Weinprobe bei einem der vielen Weingüter im Ort
  • Neustadt an der Weinstraße: guter Stopp für einen Bummel durch die Altstadt und regionale Küche am Abend
  • Im Herbst: Wein und Zwiebelkuchen, besonders rund um die Weinorte entlang der Mittelhaardt
  • Schweigen-Rechtenbach: Abschluss am Deutschen Weintor, perfekt als letzter Stopp kurz vor der französischen Grenze
  • Als Mitbringsel: Riesling, Pfälzer Secco, Traubensaft, Senf, Essig oder Marmeladen aus Hofläden und Vinotheken entlang der Strecke

Bei der Weinlese im Bioweingut Ollinger-Gelz
Verkehrstipp

Rechne am besten damit, dass Du gerade rund um Deidesheim, St. Martin, Bad Dürkheim oder Neustadt an schönen Wochenenden langsamer vorankommst. Besonders während Weinfesten und zur Weinlese kann es kurzfristig zu Sperrungen oder Umleitungen kommen. 

4
Stadtansicht Cefalu, Sizilien
Stadtansicht Cefalu, Sizilien ©shutter-267597029

Sizilien: Einmal um die Insel zwischen Märkten und Meeresküche

Route: Palermo – Cefalù – Taormina – Catania – Syrakus
Land: Italien
Kulinarische Highlights: Streetfood, Meeresfrüchte, Arancini, Cannoli, Pasta alla Norma und Märkte
Empfohlene Dauer: sieben bis zehn Tage

Sizilien ist für Foodies ein Traum, weil die Küche der Insel vielschichtig und historisch gewachsen ist. Arabische und mediterrane Einflüsse zeigen sich bis heute in vielen Zutaten, Gewürzen und Gerichten.

Ein guter Startpunkt ist Palermo. Die Stadt ist laut und lebendig. Wer Streetfood liebt, ist hier richtig. Besonders bekannt ist der Mercato di Ballarò, einer der ältesten und größten Märkte der Stadt. Dort bekommst Du Gemüse, Fisch, Fleisch, Gewürze und Streetfood. Der Markt findet in der Regel vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag statt. In Palermo kannst Du Gerichte wie Panelle, Sfincione oder Pani câ meusa probieren. Letzteres ist ein Milz-Sandwich und sicher nicht für alle etwas, aber eine lokale Spezialität. Danach führt die Route an der Nordküste entlang nach Cefalù, wo Du Fisch und Pasta mit Meeresfrüchten mit Meerblick genießen kannst.

Weiter geht es Richtung Osten. Catania ist die Heimat der Pasta alla Norma mit Auberginen, Tomatensauce, Basilikum und Ricotta salata. Ein sehr guter Stopp ist der Fischmarkt La Pescheria in Catania. Dort geht es morgens lebendig zu und in der Umgebung findest Du viele einfache Lokale, die Fisch und Meeresfrüchte servieren. Syrakus und Ortigia sind Deine nächsten Stopps. Hier kannst Du durch die kleinen Gassen laufen, Aperitivo trinken, frischen Fisch essen und Dich durch süße Spezialitäten probieren. Besonders bekannt ist in Syrakus auch Caseificio Borderi, ein sehr empfehlenswerter Laden für Sandwiches mit Käse, Aufschnitt, Gemüse und
Antipasti.

Foodie-Stopps auf einen Blick:

  • Palermo: Mercato di Ballarò am Vormittag und Streetfood wie Panelle, Sfincione oder Pani câ meusa
  • Cefalù: Fisch und Pasta mit Meeresfrüchten mit Blick aufs Meer
  • Catania: La Pescheria für Marktatmosphäre und Pasta alla Norma
  • Syrakus/Ortigia: Aperitivo, frischer Fisch und ein Sandwich-Stopp bei Caseificio Borderi

5
Fischbrötchen wie in Hamburg, Deutschland © urbazon/E+ via Getty Images
Lass Dir in Hamburg ein Fischbrötchen nicht entgehen, Deutschland. © urbazon/E+ via Getty Images

Hamburg und Norddeutschland: Fisch- & Franzbrötchen

Route: Hamburg – Altes Land – Lübeck – Travemünde – zurück nach Hamburg
Land: Deutschland
Kulinarische Highlights: Fisch, Backwaren, Sandwiches
Empfohlene Dauer: drei bis vier Tage

Bei Städtereisen heißt es oft: „Lass uns zum Italiener gehen“ oder „Lust auf Griechisch?“ Eher seltener fällt vermutlich der Vorschlag, zum Deutschen zu gehen. Vielleicht lässt sich das ja ändern? Gerade Hamburg zeigt, dass deutsche Küche viel mehr sein kann als Schnitzel mit Beilagensalat. Die Stadt hat eine eigene kulinarische Identität: Fischbrötchen, Labskaus, Franzbrötchen, Rote Grütze, Aalsuppe, Krabben, Matjes, Currywurst und vieles mehr zeigen zumindest einen Teil der deutschen kulinarischen Vielfalt.

Ein guter Start ist der Hamburger Fischmarkt. Er findet sonntagmorgens am Elbufer statt und hat eine über 300-jährige Geschichte. Hier findest Du alles, was das Herz begehrt: von Fisch über Kaffee bis zu belegten Brötchen.

Wenn Du es lieber etwas süßer magst, solltest Du Dir unbedingt ein Franzbrötchen einverleiben. Dieses zimtige, leicht karamellige Gebäck ist sozusagen Hamburgs Signature-Gebäck. Danach kannst Du Dich durch verschiedene Stadtteile essen: Fisch in der Nähe des Hafens, moderne deutsche Küche in der Innenstadt oder in Eimsbüttel, internationale Küche in St. Georg und eine wunderbare Kaffee-und-Kuchen-Kultur in Ottensen oder natürlich auch in anderen Stadtteilen.

Ein schöner Markt abseits des Fischmarkts ist der Isemarkt in Eppendorf. Er findet dienstags und freitags statt. Durch seine Lage unter der Hochbahn ist er auch optisch besonders. Hier kannst Du Käse, Brot, Gemüse, Blumen und Feinkost kaufen. Ein guter Ort, um Hamburg etwas lokaler und weniger touristisch zu erleben.

Von Hamburg aus lohnt sich ein kleiner Roadtrip ins Alte Land. Die Region südlich der Elbe ist bekannt für Obstbau, vor allem für Äpfel und Kirschen. Je nach Saison kannst Du Hofläden besuchen, Apfelsaft und selbstgebackenen Kuchen kaufen. Danach geht es weiter Richtung Lübeck. Dort wartet mit Marzipan ein weiterer Klassiker. In der Altstadt kannst Du Marzipanläden und norddeutsche Küche verbinden. Wenn Du noch Meer einbauen möchtest, fährst Du weiter nach Travemünde. Dort passt ein Fischbrötchen am Wasser, bevor es zurück nach Hamburg geht.

Foodie-Stopps auf einen Blick:

  • Hamburger Fischmarkt: sonntagmorgens am Elbufer 
  • Hafen & Elbe: Fischbrötchen in verschiedenen Varianten, zum Beispiel mit Bismarckhering, Matjes, Backfisch, Nordseekrabben oder Räucherlachs
  • Deutsche und norddeutsche Küche: Labskaus, Pannfisch, Matjes, Scholle, Krabbensuppe, Rote Grütze oder moderne Hausmannskost ausprobieren
  • Isemarkt in Eppendorf: dienstags oder freitags über den Markt unter der Hochbahn schlendern und Käse, Brot, Feinkost oder kleine Snacks mitnehmen
  • Altes Land: je nach Saison Hofläden besuchen, Apfelsaft kaufen und Kuchen essen
  • Lübeck: Marzipanläden und norddeutsche Küche in der Altstadt verbinden

6
Menschen mit Fast Food an einem Food-Truck
Hier bekommst Du die Foodtruck-Experience aber in Vegan© stock.adobe.com - Pungu x

Extra-Tipps für Foodie-Roadtrips

Märkte lohnen sich meistens am Vormittag. Dann ist die Auswahl größer, die Atmosphäre lebendiger und viele Stände noch voll bestückt. Das gilt zum Beispiel für Ballarò in Palermo, den Fischmarkt in Catania, den Mercato delle Erbe in Bologna oder den Isemarkt in Hamburg. In manchen Städten schließen Märkte früh, deshalb solltest Du die aktuellen Öffnungszeiten vor Ort noch einmal prüfen.

Für Restaurants gilt: Reservieren lohnt sich, vor allem in beliebten Städten wie San Sebastián, Bologna, Hamburg oder Palermo. Bei sehr bekannten Lokalen oder Sternerestaurants sollte man deutlich früher planen. 

7
Drei Personen sitzen draußen an einem Tisch, essen Käse und Schinken, trinken Rotwein und lachen zusammen; auf dem Tisch ein Holzbrett mit Käse und Beilagen.
Gemeinsam genießen – gutes Essen, Wein und ein fröhliches Beisammensein © Alpe Cimbra

Fazit

Die besten Roadtrip-Routen für Foodies führen nicht nur durch schöne Landschaften, sondern auch zu besonderen kulinarischen Momenten. Im Baskenland wird der Abend beim Pintxos-Hopping zum Erlebnis. Die Emilia-Romagna zeigt, wie viel Handwerk in Käse, Schinken, Balsamico und Pasta stecken. Die Deutsche Weinstraße verbindet kurze Etappen mit Riesling, Zwiebelkuchen und Pfälzer Herzlichkeit. Sizilien bringt Streetfood, Meeresküche und jahrhundertealte Einflüsse zusammen. Und Hamburg beweist, dass deutsche Küche im Urlaub sehr wohl eine gute Idee ist – besonders, wenn Fischbrötchen, Franzbrötchen und ein früher Morgen am Fischmarkt dazugehören.

Dein Urlaub mit dem Mietwagen

Finde die besten Touren mit dem Mietwagen
Routen entdecken

Unsere Hotelempfehlungen für Deine Foodie-Roadtrips

Entdecke ähnliche Urlaubsthemen