Das Hotel besteht aus mehreren ungleichmäßig angeordneten Flügeln mit drei bis vier Etagen. Das Haus hat 331 Zimmer. Das Alter ist schwer zu schätzen; die allgemein zugänglichen Räume sind in gutem Zustand, die Renovierung dürfte noch nicht allzu lange zurückliegen. Im hinteren Teil der Lobby befinden sich Sitzgarnituren sowie Tische und Stühle. Spiele kann man an der Rezeption ausleihen. Das Hotel verfügt über einen sehr schön angelegten, großen und gepflegten Garten. Angeboten wird Frühstück und Halbpension, wobei das Abendessen enthalten ist. Bei Voranmeldung ist es möglich, statt des Abendessens ein Mittagessen einzunehmen. Der Strand direkt vor dem Hotel ist feinsandig, der Zugang ins Wasser hat allerdings eine Stein-Barriere. Der Altersdurchschnitt der Gäste war eher hoch, nur wenige junge Leute und Familien. Die Mehrzahl der Hotelgäste waren Engländer und Spanier, außerdem Deutsche, Österreicher, Schweizer und Niederländer - etwa in dieser Gewichtung. Wer das Hotel buchen möchte, sollte um Zimmer in den oberen Etagen und mit Poolblick bitten. Vor dem rechten Flügel befinden sich die Tennisplätze; vor dem äußeren linken Flügel ist die Lieferantenzufahrt und im unteren Geschoß die Hotelküche. Hier ist mit Lärm und Geruchsbelästigung zu rechnen. Das Hotel verfügt über Lifte und Rampen, allerdings gibt es auch sehr viele Treppen. Wir haben zwei Gäste gesehen, die auf den Rollstuhl angewiesen waren und scheinbar gut zurechtkamen. Mehrere ältere Herrschaften benutzten eine Gehhilfe, auch sie hatten scheinbar keine Probleme. Hotel San Antonio Avenida de las Playas, 84 35510 Playa del Carmen Telefon 34-928 514 200 Fax 34-928 513 080 www.hotelsanantonio.com mail: commercial@hotelsanantonio.com
Die Zimmer waren eher klein. Ausgestattet mit Teppichboden, der seine besten Tage bereits hinter sich hatte, den in Spanien üblichen zusammengeschobenen Betten, deren Matratzen recht abgenutzt waren, ein ausreichend großer Kleiderschrank mit Schiebetüren und voll verspiegelten Türen, darin der Safe (€ 11,- pro Woche). Darüber hinaus ein Schreibtisch mit Stuhl, auf dem Schreibtisch ein kleines TV-Gerät, über dem Schreibtisch ein weiterer Spiegel. Außerdem ein Korbtisch mit Sessel, zwei Nachttischchen und insgesamt drei Wandleuchten. Der schmale Gang vom Zimmereingang ins Zimmer hatte eine großzügige Kofferablage und dort stand der Kühlschrank, der € 12 pro Woche kostete.
Die Bestuhlung im Restaurant ist eher eng, um die Buffets herum bilden sich dann und wann Schlangen. Die Einrichtung ist ansprechend, um die Büffets herum mit Holztischen und -stühlen; in dem davorliegenden Wintergarten besteht das Mobiliar aus Eisen (hier ist es angenehmer, weil nicht so sehr warm). Kinder-Hochstühle sind vorhanden. Frühstück wird angeboten von 07.00 h bis 10.30 h, Abendessen von 18.30 h bis 22.00 h. Bei beiden Mahlzeiten gab es umfangreiche Buffets, auf die man nicht näher eingehen muß - es gab einfach alles. Frisch gepreßter O-Saft zum Frühstück kostet € 3,30. Der Preis für eine Flasche Wein zum Abendessen beginnt bei € 9,-. Mineralwasser 0,5 l = € 1,80.
Das Personal ist durchweg freundlich und kompetent, Servicesprachen sind (außer spanisch) englisch und deutsch. Die Koffer werden aufs Zimmer gebracht und von dort auch wieder abgeholt. Eine Wäscherei kann in Anspruch genommen werden. Die Zimmerreinigung erfolgte mit spanischer Lässigkeit: die Zimmerfee zog zwar immer ihren Staubsauger hinter sich her, zum Einsatz kam er - zumindest in unserem Zimmer - die ganze Woche nicht. Der Handtuchwechsel erfolgt nach Wunsch.
Wenn man den Zugang durch den Garten im zweiten Innenhof benutzt, ist man direkt am Strand Playa de los Poccillos. Vom Strand aus gesehen rechts befindet sich eine kleinere Appartmentanlage, daneben wird ein neues Hotel (Las Costas) gebaut. Mit Baulärm ist zu rechnen. Auf der linken Seite befand sich einmal das Sant Antonio-Grillrestaurant, das nun allmählich zerfällt, danach folgt eine freie Fläche, die zum Meer hin abfällt. Dem Hotel schräg gegenüber befindet sich das kleine C.C. Costa Luz mit u.a. chinesischem Restaurant, Supermarkt, Kneipe "Bärchen", englischem Pub. Bis zum Beginn der etwa 7 km langen lebhaften Strandstraße läuft man knapp 10 Minuten. Bushaltestellen in beide Richtungen sind direkt vor dem Hotel.Mit dem Mietwagen erreicht man den Flughafen in ca. 20 Minuten, er liegt zwischen Puerto del Carmen und Arrecife. Die Einflugschneise liegt direkt vor dem Hotel. Das Brüllen der Motoren von startenden Flugzeugen ist ebenfalls gut zu hören. Die Anzahl der Starts und Landungen hält sich jedoch in Grenzen, so daß ich diesen Lärm nicht als Belästigung empfunden habe. Aber: wir waren im rechten äußeren Flügel im dritten Stock untergebracht, direkt oberhalb zweier Tennisplätze. Die Spiele und das Training des örtlichen Tennisclubs begannen am Nachmittag und gingen unter Flutlicht bis spät in die Nacht. Der Trainer auf dem einen Platz sprach eher ruhig mit den Jugendlichen, der Trainer auf dem zweiten Platz brüllte - stundenlang. Dazu dann noch das Geschrei der Kinder und Jugendlichen und das Gelächter der weiblichen Tennislehrer-Fans. Das Hotel wirbt mit dem Slogan "Oase der Ruhe"... Korrekt ist diese Angabe nur hinsichtlich der Hellhörigkeit. Eine Busfahrt innerhalb Puerto del Carmens kostet ca. 1 Euro; die Fahrt nach Arrecife/Playa Reducto kostet € 1,40
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie erwähnt, zwei Tennisplätze, Tischtennis, Darts, Billard, Gymnastik und Fitneßraum. Gegen Gebühr Sauna und Massage. Im Außenbereich befinden sich zwei Pools, der untere mit Meerwasser, der obere mit Süßwasser. Etwas abseits ein Kinderbecken mit Süßwasser und ein kleiner Spielplatz. Liegen waren ausreichend vorhanden, aber selbstverständlich wurden sie morgens reserviert. Pool-Handtücher erhält man gegen € 5 Kaution. Die Schirme sind fest im Boden verankert, so daß die Gäste im Lauf des Tages mit ihren Liegen um die Schirme herumwanderten. Es gibt wenige vollschattige Plätze. Neben dem unteren Pool befindet sich die Pool-/Snackbar, die um 18.00 h schließt. Abends fanden in der Hotelbar Shows statt und es gab Live-Tanzmusik. Das alles sehr laut und eher auf den Geschmack fortgeschrittener Jahrgänge zugeschnitten. Vor der Hotelbar ist eine große Sonnenterrasse, die auch bewirtschaftet wird.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Erika |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 47 |


