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Martin (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2012 • 1 Woche • Strand
Wenn Djerba dann wieder Sentido!!
5,2 / 6

Allgemein

Wir haben uns sofort im Hotel wohlgefühlt. Es wirkt direkt erholend, sauber und einfach afrikanisch. Wir wurden sehr gut empfangen und man gab uns direkt noch vorm einchecken ein kühles Getränk und ein kühlendes Handtuch. Nach 30 minütiger Fahrt vom Flughafen in einen vollen Bus bei 34 Grad Celsius nahmen wir das gerne an. Der Hof und die Gartenanlagen sind sehr gut gepflegt. Das Foyer ist gemütlich und der Eingang vielversprechend. Der Hotel eigene Sandstrand lag direkt an der Hotelterrasse und ist nur 3 Stufen vom Hotel entfernt. Er war 300 Meter lang und mit reichlich Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet. Wenn man mal wirklich keine Liege mehr bekam, ging man erstmal an den Pool und versuchte es 2 Stunden später nochmal und dann hatte man seinen Platz. Von den Liegen läuft man noch ca. 30m bis ans Wasser. Am Wasserrand liefen Händler die ihre Hüte, Zigarretten und ähnliches loswerden wollten. Das Hotel hatte immer einen Security am Strand stehen der darauf achtet das die Händler abstand zu den Liegen hielten. Auch wenn sich mal Leute vom Nachbarhotel auf den Liegen breit machen wollten, hatte er immer ein Auge drauf. Die Gäste kamen meistens aus Deutschland oder Österreich. Italiener und Franzosen hat man auch öfter mal gesehen. Laut den Einheimischen kommen auch sehr viele Russen nach Djerba. Die hatten wir aber in unseren Hotel nicht gesehen oder gehört. Die meisten Einheimischen (egal ob im Hotel oder außerhalb) sprechend fließend deutsch, italienisch, französisch und russisch. Verstänigungsprobleme gab es fast überhaupt nicht. Auch Taxen gab es am Hotel und auch im Umkreis (Midoun...) war immer schnell eins gefunden. Eine direkte Zielgruppe gab es für das Hotel auch nicht. Wir haben junge Paare (wie wir) gesehen, Familien mit Kindern und auch Rentner. Und alle haben sich wohl gefühlt. Nur Partygruppen werden wohl nicht ganz auf ihre Kosten kommen. Es gibt zwar auf Djerba reichlich Discotheken und Bars (die auch sehr gut sein sollen) aber es ist nunmal nicht Mallorca! Am wichtigsten ist wohl zu erwähnen das man das Leitungswasser unbedingt meiden sollte. Mal abgesehen vom duschen und Zähne putzen. Wenn man sich ein Wasser bestellt (egal ob im Hotel oder außerhalb) sollte man immer erwähnen das man Sprudelwasser haben will. Da man sonst eventuell Leitungswasser auf den Tisch gestellt bekommt. Sogar auf Eiswürfel sollte man auf jeden Fall verzichten. Das ist aber kein Problem des Hotels, sondern das gilt im ganzen Land! Auf Sonnencreme sollte allerdings nicht verzichtet werden. Die jenigen die es mit den eincremen weniger ernst nahmen, sah man schon aus der Ferne! Gerade am Strand ist es besonders wichtig. Dort weht immer ein erfrischender Wind, sodass die Sonne weniger spürbar ist. So ist das dortige Klima zwar wunderbar zu ertragen aber das macht die Sonne unberechenbarer. Sobald man den Strand verlässt, ist der Wind weg und die Mittagssonne kann einen schon zu schaffen machen wenn man durch die Stadt schlendert! Daher würde ich auf längeren Touren immer einen Hut oder ähnlisches empfehlen! Wem afrikanische Geschäfte und Märkte fremd sind, sollte wissen, das es dort keine festen Preise gibt. Man geht an einen Stand und bekommt erstmal einen völlig überteuerten Preis genannt. Dann kontert man mit einen völlig absurd niedrigen Preis und trifft sich dann irgendwo in der Mitte! Wer länger unterwegs ist sollte sich vielleicht eine Toilettenrolle aus dem Hotel mitnehmen. Selbst in schönen, modern und gut aussehenden Lokalen, kommt es oft vor das man auf den Toiletten dort wo das Toilettenpapier hängen sollte, nur einen Wasserschlauch findet. Auch Seife wird man nur an wenigen Waschbecken außerhalb des Hotels finden. Das ist eben die muslimische Art der Körperpflege. Neben dem Schlauch wird dazu auch die linke Hand verwendet. Daher gilt diese als "Unrein" und man sollte den Einheimischen deshalb auch nur die rechte Hand hinhalten. Egal ob man jemanden nur Geld in die Hand geben will oder in begrüßen möchte. Auch oben ohne (bei Frauen) sollte man sich verkneifen. Am Hotelstrand wird es zwar tollerriert, ist aber in der Religion nicht sehr gerne gesehen.


Zimmer
  • Gut
  • Unser Zimmer war überraschend sauber und gut gepflegt. Da kann sich sogar so mansches deutsche Hotel eine Scheibe abschneiden. Einzigst eine Couch oder ähnliches haben wir im Zimmer vermisst. Wir hatten nur die Möglichkeit auf dem Bett, am Schreibtisch oder auf den Terrassenstühlen zu sitzen. Sehr groß war es auch nicht aber im Zimmer hält man sich eh nicht ewig auf wenn man ein schönes Hotel hat. Uns ist aber auch direkt die sehr gut funktionierende Klimaanlage aufgefallen. Die geht zwar aus wenn man mit seinen Schlüssel das Zimmer verlässt, funktioniert aber so gut das nach wenigen Minuten Laufzeit die Zimmertemperatur wieder sehr angenehm ist.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Buffet war sehr großzügig und Abwechslungsreich. Sie ließen sich jeden Tag etwas anderes einfallen. Mal konnte man sich ein Omlette nach Wünsch zubereiten lassen, oder es gab frisch gegrillten Fisch oder Rind, Pizzen nach Wunsch und auch Nudelgerichte wurden vor einem zubereitet. Selbst wenn es mal frische Muscheln gab, auf die sich jeder stürtzte, ging nie einer leer aus und es wurde immer reichlich nachgefüllt. Auch zwischen Frühstück, Mittag und Abendessen war immer gut für alles gesorgt. es gab eine Pool- und Strandbar an der man frische Pizzen oder Waffeln bekam. Auch Getränke konnte man sich jederzeit holen. Wasser konnte man sich in Flaschen holen und mit an seinen Platz oder in sein Zimmer nehmen. So war unsere Minibar im Zimmer immer gefüllt. All Inclusiv heißt hier also auch noch All inclusiv!


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war immer sehr freundlich und hatte immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Wenn man dem Zimmermädchen und Kellnern ein bisschen Trinkgeld da ließ, natürlich noch mehr. Die Kellner waren allerdings der größte Minuspunkt. Man musste manchmal eine Weile warten bis man mit Getränken bedient wurde. Und wenn noch Besteck am Tisch fehlte, wartete man vorm gerade am Buffet voll gepackten Teller darauf das man endlich "reinhaun" kann bis einen mal das fehlende Besteck gebracht wurde. Auch Trinkgeld von 2-3 Dinar pro Mahlzeit (etwa 1-1,50 Euro) halfen da nicht weiter. Selbst ihre Freundlichkeit und ihre Späße am Tisch machten das nicht ganz wieder gut.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Wie schon beschrieben, muss man vom Flughafen etwa 30 Minuten mit dem Bus fahren. Das liegt aber weniger am Hotel, sondern eher am abgelegenen Flughafen. Aber so hat man schonmal einige Eindrücke von Afrkika, was wirklich überwältigend ist, wenn man noch nicht da war. Auch zu den näher gelegeneren Hotels ist man nicht vor 20 Minuten Busfahrt angekommen. Wer es schneller will, muss halt ein Taxi nehmen. Wird auch höchstens 10 Dinar (etwa 5 Euro) kosten. So spart man sich das ausladen der anderen Gäste im Bus zu den anderen Hotels. Die nächste Stadt ist Midoun, in der jeden Freitag ein sehr schöner großer Markt ist. Sollte man sich anschauen. Ein Taxi dorthin kostet höchstens 3 Dinar (1,50 Euro). Für den selben Preis kann man sich auch vom Hotel zum Djerba Explorer fahren lassen. Dort sind mehrere kleine Geschäfte, ein Museum im freien und eine Krokodilfarm mit 400 Nilkrokodilen. Wer sich ein Taxi sparen will kann auch vom Hotel zu einigen kleinen Geschäften laufen. Auch Quadausflüge über die Insel und ähnlisches werden dort angeboten. Von einer längeren Kameltour würde ich aber abraten. Nach einer 3 Stunden Tour zur "Blauen Lagune" war der Rest vom Tag gelaufen. Schmerzen an den Beinen und Hintern haben einen ans Bett gezwungen. Und auch die "Lagune" war ein Reinfall.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Für Unterhaltung am Pool haben die Animateure gesorgt, die immer present waren. Dabei blieben sie aber immer unaufdringlich. Sie sprachen einen hin und wieder mal an und machten ihre Späße. Wer wollte konnte mit ihnen und anderen Gästen die unterschiedlichsten Spiele spielen (Volleyball, Darts, Wasser-Gymnastik und und und). Wer seine Ruhe haben wollte wurde auch weniger angesprochen. Es war ein sehr angenehmes Verhältniss zu den Animateuren. 50m neben dem Hotel eigenen Strand konnte man sich Jetskies ausleihen oder Paraseiling machen. Es kamen auch ständig Kameltreiber mit Dromedaren oder Pferden vorbei auf denen man den Strand entlang reiten konnte. Die Tiere hatten auch so ihre "Hinterlassenschaften". Aber die blieben genauso wie die Händler nur am Wasserrand. Sodas der Liegebereich sauber blieb. Und jeden Morgen wurde der Strand von einen Traktor gereinigt. So hielt es sich mit den Verschmutzungen sehr gut in Grenzen. Und wer sich von ein paar Tropfen Salzwasser im Auge nicht den Urlaub vermießen lässt, hat auch seinen Spaß im Meer. Man kann sehr weit laufen und durch den am Strand leichten Wind kann man sich sehr schön mit einer Matratze auf den Wellen treiben lassen. Da das Wasser sehr weit flach bleibt, können trotz der leichten Wellen auch Kinder noch ins Wasser gehen. Auch ein kleines Riff mit Steinen, Algen und kleinen Fischen ist direkt vorm Strand ohne weit raus schwimmen zu müssen. Erfahrenen Taucher kommen da zwar nicht auf ihre Kosten aber für einen Gelegenheitsschnorchler ist es eine schöne Abwechslung. Und wen das alles nichts ist, bekommt mit hoher Warscheinlichkeit immer eine Liege am Pool.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juni 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Martin
    Alter:19-25
    Bewertungen:1