- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Das Hotel ist wirklich sehr weitläufig, die Wege sind schon ein wenig lang. Aber man isst ja auch viel und so läuft man sich die Pfunde gleich wieder ab. ;-) Die Anlage ist sehr gepflegt, aber nicht ganz so grün wie wir es in anderen Ländern gesehen haben. Aber wir wussten ja, das wir in eine karge Gegend fliegen. Also nicht störend... Das Alter der Urlauber ging von 14 Monaten bis 80-90 Jahren, es waren auch sehr viele Kinder dabei. Es war also eine schöne Mischung. Das war bereits unser viertes Riu Hotel (Jamaica, DomRep, Kuba), leider müssen wir sagen, dass uns in Summe die anderen Hotels besser gefallen haben. Wir können dennoch dieses Hotel ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Wer zum ersten Mal in einem Riu ist, dem wird es rundum gefallen. Wie bereits oft erwähnt, sollte man unbedingt an ausreichend guten Sonnenschutz denken. Die Sonne ist intensiv, der Himmel ist hin und wieder bewölkt, was einen vielleicht dazu bewegt leichtsinniger im Umgang mit der Sonne zu werden, aber die Quittung kommt...garantiert. Das haben wir oft genug beobachtet. Wer ein wirklich sehr blasser Typ ist sollte unbedingt mit LSF 50 beginnen. Allen anderen raten wir mind. mit LSF 30 zu beginnen. Der Strand verfügt über ausreichend Sonnenschirme, aber direkt vorne am Wasser gibt es keine, daher empfehlen wir einen kleinen Sonnenschirm mitzunehmen. Auf den Kapverden versuchen Senegalesen ihren Euro zu machen. Diese werden nur zeitweise am Hotelstrand geduldet. Polizei ist daher immer anwesend und passt auf, das sie nicht zu aufdringlich werden oder gar stehlen. Man kann sich am Strand/Hotel zu jeder Zeit sicher fühlen. Verläßt man allerdings den Hotelstrand, erreichen einen sehr schnell die Senegalesen und ein abwimmeln wird schwierig. Als Tipp - sie sprechen bereits viele Sprachen und verstehen einen sehr gut. Man sollte sich als "Polish" ausgeben, denn damit kommen sie noch nicht zurecht ;-) Weiterhin empfehlen wir die Inseltour mit Cesär. Cesär ist ein Einheimischer, man findet ihn Nachmittags am Strand oder er findet einen. ;-) Die Tour war super, er spricht perfekt Deutsch und man braucht keine Angst zu haben, das er mit einem in Ecken fährt, wo Souveniers verkauft werden. Großes Highlight war das "Treffen" mit den Haien... Man sollte in das Meer ohne Brillen, Kopftücher, Caps gehen. Da das Meer recht hohe Wellen haben kann, verschwinden hin und wieder die Accessoires auf nimmer Wiedersehen, sie werden sofort ins Meer gesogen. Ich selbst habe meine Sonnenbrille und mein Kopftuch verloren.;-(
Die Zimmer sind groß, die Matratze ist nicht durchgelegen und die Bettwäsche war sauber. Die Zimmer waren bereits immer gegen Mittag gesäubert und es gab nichts zu beanstanden. Wie so oft, waren auch hier die Zimmer sehr hellhörig. Also wer Probleme beim Einschlafen hat, sollte sich besser Ohrstöpsel mitnehmen.
Das Essen war lecker und man hatte reichlich Auswahl. Bei einer Urlaubszeit von 14 Tagen, wird es allerdings ein wenig eintönig und ist recht fettig. Aber man muss dabei berücksichtigen, dass die Speisen importiert werden, daher kann man ein Auge zudrücken. Auch wenn im Reiseführer viel von dem guten Fisch geschwärmt wird, so muss man dazu wissen, das Riu kein Abkommen mit dem einheimischen Fischern hat, sondern Fisch einfliegen lässt. So findet man oft Zander, Scholle oder Makrele. Schade!
Der Service war wie man es vom Riu gewohnt ist, höflich und zuvorkommend. Wenn man auch mal den Einen oder Anderen portugiesischen Satz sagt und wenn man das Personal nur mit "hola" begrüßt, sieht man eine breites Grinsen auf deren Gesichter.
Das Hotel liegt an einem wunderschönen langem Sandstrand. Wir haben im Funana, Haus 5 gewohnt und hatten ungefähr einen Marsch von 300 Metern bis zum Wasser (in Capo Verde dürfen die Hotels erst ab einer Entfernung von 200 Metern zum Wasser gebaut werden, also nicht meckern...). Man muss sich im Klaren sein, das ein Urlaub auf Sal eher ein Badeurlaub und die Insel in wenigen Stunden erkundet ist. Wer also nach einem erholsamen Urlaub sucht, ist hier bestens aufgehoben.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es wird für jeden etwas angeboten. Die "Animateusen" sind alle sehr nett und keinesfalls aufdringlich oder nervend. Ein Nein, bedeutet auch ein Nein. Das Abendprogramm war bis auf 3-4 Abende recht eintönig, aber wie bereits erwähnt, ist die Anlage sehr groß und es ist ja keine Pflichtveranstaltung. Der Strand und das Meer sind 1A*. Der Strand ist riesig und wirklich sehr gepflegt, herumliegender Müll (Becher, Kippen,...) werden immer wieder entfernt. Das Wasser ist kristallklar und bietet eine super Abkühlung. Es gibt so gut wie keine Muscheln und überhaupt keine Algen im Wasser, daher muss man keine Badeschuhe mitnehmen. Nach wenigen Metern im Wasser kann/muss man bereits schwimmen. In den europäischen Sommermonaten sind die Wellen teils schon sehr hoch und auch kräftig. Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man Sonnenbrillen, Kopftücher oder Mützen ablegen, da diese das Meer sonst verschluckt. Daher sollte man schon zu den guten Schwimmern gehören (s.u.). Es gibt in der Nähe der Tauchschule Scuba Caribe eine Dusche.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Bianca |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 2 |