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Lorenz Alter 41-45
5.3 / 6
Weiterempfehlung
Februar 2012
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„Hotelhochhaus am Strand in einsamer Landschaft”

Das Meridien ist als Hochhaus das Landmarkbuilding im Umkreis von gefühlten hundert Kilometern. Das führt zum Vorteil dass alle Zimmer direkt auf das Meer sehen und dass man sehr kurze Wege vom Zimmer zu allen Einrichtungen hat - im Vergleich zu den sonst üblichen niedrigeren und weitläufigern Anlagen. Das Thema ist selbstbewusstes Zeigen, den Stempel aufdrücken und nicht etwa diskretes integrieren der Tourismusinfrastruktur in die Landschaft. Der Stil ist Postmodern im Geist der 80-er Jahre, die Postmoderne Schwülstigkeit hält sich aber in Grenzen, ist trotzdem sicher nicht jedermanns Sache.
Eine Batterie von Aufzügen sorgt für rasches Auf-Ab im Haus.
Das Hauptrestraurant und di im Garten integrierten Themenrestaurants, zwei davon direkt am Meer liegend bieten ein sehr gutes Angebot an Möglichkeiten.
Die Gäste sind international, das oft gehörte (Vor)urteil dass russische Gäste aufdringlich sind und das Buffet verwüsten können wir überhaupt nicht bestätigen.


  • Hotelsterne sind berechtigt
  • Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
  • Preis-/Leistungsverhältnis: Sehr gut

  • Hotel allgemein
    6 / 6
  • Lage & Umgebung
    4 / 6

    Fußläuftig ist gar nichts erreichbar, ist aber keine Katastrophe wenn der Urlaub nicht zu lange ist und das Hotel - so wie hier - sehr angenehm ist. Man kann aber leicht einen Mietwagen organisieren (besser aus Europa, vor Ort ist teuer) oder eine Exkursion buchen. Shuttles vom Hotel fahren zweimal die Woche nach Fujairah City und Dubai. Da das Hotel am Hajar Gebirge liegt hatte ich die Absicht die Umgebung zum Wandern zu nutzen - die einzige wirkliche Enttäuschung der Reise war dass die Bau- und Entwicklungstätigkeit zur massiven Beeinträchtigung der Schönheit der natürlichen Umgebung führt und die Berge und Hügel durch die Grabungsarbeiten für Straßen und Infrastruktur teilweise wie eine Baugrube anmuten. Das Hotel liegt übrigens auch nicht wie in den retuschierten Fotos dargestellt am unberührten Strand, sondern zwischen aufgrund der Wirtschaftskrise stilliegenden Baustellen. Ist aber ausser das man von den Bildern ärgerlicherweise an der Nase herumgeführt wird kein grosses Problem - wenn die Wirtschaft wieder anzieht wird es aber laut und staubig werden.

  • Service
    6 / 6

    Ausgezeichnetes Service, dazu kann man wirklich nichts sagen.

  • Gastronomie
    6 / 6

    Wir haben die Themenrestaurants - die sicher auch sehr gut sind - gar nicht besucht weil wir mit dem Hauptrestaurant sehr glücklich waren. Jeder Tag hat einen anderen Schwerpunkt, es gibt eine große Auswahl an interessanten und sehr guten Speisen. Stil würde ich als internationale Etnoküche mit arabisch-indischen Einschlag bezeichnen. Mein Favorit: das Mutabal als Vorspeise.

  • Sport, Pool & Unterhaltung
    4 / 6

    Aufgrund der einsamen Lage ist man auf die Einrichtungen des Hotels angewiesen, die sind OK aber natürlich kann das Hotel die fehlende Infrastruktur der Umgebung nicht kompensieren. Ein besonderes Problem ist die Teerverschmutzung des Strandes bei gewisser Witterung. Wir hatten das bei stärkerem Wind zwei Tage lang. Das kann dann auch wirklich zum Urlaubskiller werden!

  • Zimmer
    6 / 6

    Sauberkeit, Klimaanlage, Raumgrößen, etc. alles perfekt großzügig. Ca. zwei Drittel der Zimmer haben auch einen Balkon, bei offenem Fenster hört man in der Nacht sehr schön die Brandung.



Infos zur Reise
  • Verreist als: Paar
  • Kinder: keine
  • Dauer: 1 Woche im Februar
  • Zimmertyp: Doppelzimmer
  • Zimmerkategorie: Superior
  • Ausblick: zum Meer/See
  • Reiseveranstalter: 5 vor Flug


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