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Jürgen und Susanna (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2007 • 3 Wochen • Strand
Baden & Tauchen
5,0 / 6

Allgemein
  • Behindertenfreundlichkeit
    Schlecht
  • Zustand des Hotels
    Sehr gut
  • Allgemeine Sauberkeit
    Sehr gut

Wir waren vom 07. 05.-28. 05.2007 im Khao Lak Palm Beach Resort. Der angelegte Garten ist in Natura noch viel besser als im Prospekt. So stelle ich mir das Paradies vor. Alles wunderschön gepflegt und mit kleinen Bachläufen und Brückchen angelegt. Der Rest ist fast wie im Regenwald! Die Zimmer sind groß und ansprechend eingerichtet. Es gibt pro Tag immer zwei Flaschen Wasser gratis, wie auch zwei Päckchen Kaffee und Tee. Hierzu steht ein Wasserkocher zur Verfügung. Auf dem Zimmer gibt es auch einen Safe mit individueller digitaler 6-stelliger Nummerneingabe. Die Handtücher werden jeden Tag, falls man will, getauscht. Auch zwei grüne Strandtücher liegen bei. Ein Haarföhn ist auch vorhanden. Wir hatten einen Bungalow mit Gartenblick. Würde ich jedem empfehlen, da nur ein bis zwei Euro teurer pro Tag, aber größer, schöner und leiser (Mann hört doch teilweise die etwas lauten Thai-Lastwagen von der oben verlaufenden Straße). Am ersten Abend haben wir im Hotelrestaurant am Strand gegessen. Ganz gut, jedoch wie wir ab dem nächsten Tag festgestellt haben, etwa doppelt so teuer wie in der Ortschaft. Mann kann eigentlich alle Restaurants durchprobieren, schmeckt überall recht gut. Muss aber jeder selber herausfinden, wo es einem am besten schmeckt. Ich gebe keine Empfehlung ab, da jedes Lokal ein bisschen was vom Kuchen bekommen soll. Viele meinen sie laufen nach Khao Lak rein. Dass stimmt aber nicht, Khao Lak liegt von Phuket her kommend noch vor dem Berg. Die Ortschaft, in die wir jeden Abend reingelaufen sind (Die meisten fahren zwar, aber wenn man den ganzen Tag faul herumliegt, bewegen wir uns ganz gerne mal), heißt Ban Bang La On. Man sieht auch viel mehr, vorausgesetzt man hat ein Auge für die Natur. Ach ja, hier ist der einzigste Ort in ganz Thailand, wo der Regenwald bis ans Meer geht. Beim laufen haben wir schon schöne Schmetterlinge (XXL-Format), Fledermäuse, schöne Vögel, Glühwürmchen und auch schon eine Gottesanbeterin (Eine Heuschreckenart mit Fangklauen) entdeckt. Und die Froschpoppulationen sind auch nicht zu verachten (Machen ein tolles Konzert). Der Ort besteht grob gesagt aus einer langen Hauptstraße mit teilweise kurzen Seitenstraßen. Das meiste sind Restaurants, Tauchbasen, Schneider und Souvenirgeschäfte. Da wir in der Lowseason (Nebensaison) da waren, war das Angebot jedoch schon sehr begrenzt. Da wir zum Monsunwechsel angekommen sind (Nicht gleichzusetzen mit der Regenzeit wie manche fälschlicherweise meinen) hatten wir die ersten 4 Tage relativ viel Regen. War aber zum eingewöhnen optimal. Immer um die 30 Grad und die Luftfeuchte schätzungsweise lag nur bei 80 Prozent. Als der Regen aufhörte, stieg die Temperatur auf 33 bis 35 Grad und auch die Luftfeuchte stieg auf 95 bis 100 Prozent. Das heißt: Sauna inbegriffen ! Die erste Woche war das Schwimmen im Meer nicht möglich. Zu starke Brandung! Es gibt aber zwei kleine sehr schöne Swimmingpools. Einer unten beim Strand und einer oben bei den Bergblick-Bungalows. Hat auch damit zu tun, dass zu dieser Zeit die Sonne am höchsten steht und Neumond herrscht. (Größter Tidenhub/Springflut ca. 3 Meter). Mitte der zweiten Woche konnte man jedoch gefahrlos baden gehen bei badewannenwarmen 32 Grad Wassertemperatur. Nun zum Tauchen: Von den schätzungsweise 20 Tauchbasen hatten nur noch die 3 großen (Sea Bees, Sub Aqua, IQ) offen. Wir wollten ursprünglich mit den Khao Lak Fundivers abtauchen. Leider hatten die bereits zu dem Zeitpunkt geschlossen. Conny hat uns dann netterweise die unter Schweizer Leitung stehende Basis der IQ-Divers empfohlen. Und diese sind auch nur noch zusammen mit den zuvor genannten Basen auf einem Schiff rausgefahren, aber planmäßig nur noch jeden zweiten Tag. Abhängig vom Wetter und der Mindestteilnehmerzahl (10 Personen). Zum tauchen konnte nicht immer rausgefahren werden, da man 2, 5 – 3 Stunden mit dem Katamaran von See-Bees fährt und nicht jedermann gut Seetauglich ist. Beim zweiten Tauchgang brauchten wir aufgrund des aufgekommenen starken Wellenganges fast eine halbe Stunde, bis wieder alle auf dem Schiff waren. War nicht sehr angenehm! Leider wurden nur noch die Similans und Koh Bon angefahren. Die Klassiker wie Richelieu-Rock, Surin, Koh Tachai und das Bonsung-Wrack gingen nicht mehr. An unserem ersten Tauchtag durften wir einen Manta und einen großen Leopardenhai bewundern. Leider war die sicht nicht besonders, viel Plankton. Beim abtauchen sah man ab 20m Tiefe erst den Grund in 25m. Es ist auch relativ dunkel. Ich hatte eine Kowalski-UW-Lampe dabei. Viele hatten uns anfangs belächelt, jedoch unter Wasser haben sich unsere beiden Tauchpartner und auch der Tauchguide des öfteren unserer Erhellung erfreut. Mann kann in alle Ecken, Fugen und Überhänge leuchten und vieles sehen, was den meisten verborgen bleibt. Und die Farbenpracht kommt ja erst zum Vorschein, wenn man alles anstrahlt. Wenn man schon im Roten Meer war, wird man wahrscheinlich etwas enttäuscht sein was die Sichtweiten und den Korallenbewuchs anbelangt. Dafür wird man mit vielen Fischen belohnt. Auch im Makrobereich gibt es vieles zu finden. Wir sind aber nur zweimal rausgefahren, da es und zu stressig war. 5 Stunden Bootfahren sind nicht immer angenehm. Auch die Tauchzeit ist auf eine Stunde begrenzt. Demzufolge werden immer größere Tiefen aufgesucht, damit man die Flasche auch leer bekommt. Zwischen den Tauchgängen hat man auch nicht viel Zeit. Mann hat gerade den Teller vom Mittagessen beiseite gelegt, schon wird zum zweiten Tauchgang geblasen. Mit Pressluft muss man schon sehr darauf achten nicht die zulässige Grundzeit zu überschreiten. Hier ist Nitrox sehr zu empfehlen! Wir hatten noch keinen Nitroxschein und waren demzufolge mit Pressluft unterwegs. Dies kann dazu führen, wie uns auch passiert, dass der Guide immer nur auf seine Nitrox-Grundzeit schaut und gar nicht daran denkt, dass wir mit Pressluft unterwegs sind. Meine Frau ist beim letzten Tauchgang in eine Deko gekommen und musste sofort auf 10m hoch und warten, bis die Anzeige des Computers wieder zurückgezählt hat. Sie hatte dem Guide mehrmals versucht zu erklären, dass Sie hoch muss. Irgendwann hat er es mit weitaufgerissenen Augen geschnallt, was Sache war. Denn beim ersten Tauchgang waren wir auf 33m an einer Chinesischen Chunke. Der Guide wollte uns beim Briefing auf 40m schicken, wir haben aber gleich die Bremse gedrückt und gesagt bei ca. 30m ist Schluss. Mann bedenke: Bei einem Dekounfall muss man sehr lange mit dem Schiff zurückfahren, bis man in eine Druckkammer kommt! Ob da der Sauerstoff an Bord so lange reicht? Ich bezweifle es doch sehr stark! Wenn wir mal wieder hierher kommen zum Tauchen, machen wir eine 4-Tagessafari. Da fällt die ganze Hektik weg und unter dem Strich auch wesentlich sicherer und günstiger. Wir haben noch eine tolle Dschungeltour gemacht , Indiana Jones lässt grüßen, war ganz toll! Aber schwitzen muss man hier noch mehr als sonst wo. Jedoch gibt es Abkühlung am Wasserfall (Vorsicht es gibt auch Fische und Blutegel im klaren und kalten Wasser!). Sollte mal einer am Bein hängen, nicht ganz so wild, mit Tabak und Wasser und etwas rubbeln lassen sie los. Zur Not tut es auch ein Feuerzeug! Ach ja, war kein Spaß, ist einem unserer Mitabendteurer wirklich passiert. Mit Kanus sind wir eine Wasserstraße durch einen Mangrovenwald gefahren. Wir waren überrascht was die Hitze und die Moskitos anbelangt. Wir hatten nicht einen einzigen Mückenstich zu beklagen. Und da man die meiste Zeit im Schatten der Urwaldriesen und Palmen fährt, was es verhältnismäßig angenehm. Ach ja zu sehen gab es z. B. Eisvogel, Große Schmetterlinge, eine Baby-Pyhton, eine grüne Viper und eine schwarzgelbe Mangrovenschlange. Wir würden auf jeden Fall wieder ins Palm Beach Resort gehen! Es war ein rundherum gelungener Urlaub. Wir hoffen Euch mit diesem Bericht etwas geholfen zu haben.


Zimmer
  • Sehr gut
    • Zimmergröße
      Sehr gut
    • Sauberkeit
      Sehr gut
    • Ausstattung des Zimmers
      Sehr gut

    Restaurant & Bars
  • Gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Sehr gut
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Eher gut
    • Essensauswahl
      Gut
    • Geschmack
      Gut

    Service
  • Gut
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Gut

    Familien
    • Kinderbetreuung oder Spielplatz
      Eher schlecht
    • Familienfreundlichkeit
      Eher gut

    Lage & Umgebung
  • Gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Eher gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Eher gut

    Aktivitäten
  • Eher gut
    • Freizeitangebot
      Eher schlecht

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Sehr gut

    Strand
    • Entfernung zum Strand
      Sehr gut
    • Qualität des Strandes
      Gut

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Gut

    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im Mai 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jürgen und Susanna
    Alter:36-40
    Bewertungen:64