Strandurlaub
Wo Fuerteventura verzaubert: Die 10 schönsten Strände der Insel
Die Insel Fuerteventura polarisiert wie kein anderes Eiland im Kanaren-Archipel. Die einen finden „Fuerte“ allzu wüstenähnlich und karg, andere schätzen die Ruhe und teilweise bizarre Schönheit der Landschaft und haben sich rettungslos in die zweitgrößte Kanaren-Insel verliebt. Unbestritten ist: Wohl nirgendwo im europäischen Raum gibt es mehr und bessere Strände als auf Fuerteventura. Auf über 150 Beach-Kilometern wird alles geboten, trubelige Urlauber-Gestade genauso wie einsame Sandwüsten am Meer und windumtoste Hotspots für SurferInnen und KiterInnen. Zehn ganz unterschiedliche Strandschönheiten stellen wir Dir hier vor.
Fuerteventura: Meistgebuchte Strandhotels
Alle anzeigenPlaya de Sotavento de Jandía
Traumstrand auf der Halbinsel Jandía
Die Playa de Sotavento auf der Halbinsel Jandía mit dem gleichnamigen Urlaubsort im Südosten Fuerteventuras ist ein Paradies für StrandläuferInnen, SonnenanbeterInnen, Wind- und KitesurferInnen. Mit fünf unterschiedlichen Abschnitten zählt diese Strandlandschaft zu den beliebtesten Zielen auf der Kanareninsel, hier erlebst Du Natur pur. Eine Sandbarriere zwischen 100 bis 300 Meter vor dem Ufer schafft teils eine riesige Lagune und bietet damit beste Voraussetzungen, um Wind- oder Kitesurfen zu lernen. Besonders faszinierend ist dieser „Endlos-Strand“ während der Ebbe: Wenn das Wasser zurückgeht, verdoppelt die Playa de Sotavento de Jandía ihre Fläche und lädt zu ausgedehnten Strand- und Wattspaziergängen ein.
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Playa Risco del Paso
Surfspot vor atemberaubender Dünenlandschaft
Die anliegende Playa Risco del Paso auf der Halbinsel Jandía erwartet Dich mit glasklarem Wasser und sanft abfallendem, besonders feinsandigem Strand. Zum Land hin durch eine spektakuläre Dünenlandschaft geschützt, genießt Du hier ein entspanntes Badeleben in schönster Natur. Wenn Du gern textilfrei badest, bist Du herzlich willkommen. Zudem gibt es Strandlokale, Umkleidekabinen und sanitäre Einrichtungen, das macht die Playa Risco del Paso zur sehr guten Wahl, wenn Du mit Kindern unterwegs bist. Doch nicht nur Familien, auch Wind- und KitesurferInnen kommen hier auf ihre Kosten – das Gestade ist ein bekannter Surfspot, an dem jährlich Kiteboarding und Windsurfing World Cups ausgetragen werden.
Playa Boca de Mal Nombre
Geheimtipp mit Strandburgen
Wie die Playa Risco del Paso ist auch dieser Strand ein Abschnitt der Playa de Sotavento. Die Playa Boca de Mal Nombre gilt als ruhiger Beach, der auch bei Einheimischen beliebt ist. Seine Besonderheit: Die Klippen, die den Strand begrenzen, halten den Wind größtenteils ab und machen ihn damit ideal zum Sonnenbaden und Schwimmen. SurferInnen dagegen wirst Du weniger antreffen. Auch wenn es hier sehr entspannt zugeht, musst Du auf Strandbar und Services wie Liegen- und Sonnenschirmverleih nicht verzichten. Ebenfalls Sonnen- und Windschutz bieten einige kleine schwarze Strandburgen, die an den Hang gebaut sind. Da sie sehr beliebt und öffentlich zugänglich sind, solltest Du am besten morgens zeitig da sein, um Dir eine der Burgen zu sichern.
Playa de Morro Jable
Exklusiver Strand mit vielen Extras
Die Playa de Morro Jable erstreckt sich vor dem gleichnamigen Urlaubsort noch weiter im Süden. An diesem hellen, feinkörnigen und sanft abfallenden Sandstrand erwartet Dich ganz viel Abwechslung. Der vier Kilometer lange und etwa 100 Meter breite Beach wird von einer langen Promenade gesäumt, die alles an Gastronomie und Shopping-Möglichkeiten bietet, die Du Dir nur wünschen kannst. Am Strand selbst findest Du ebenfalls besten Service von Sonnenschirm- bis Liegenverleih, außerdem sorgt zeitweise eine Baywatch für Sicherheit. An einigen Strandabschnitten kannst Du auch surfen oder Kajak fahren. Romantisch wird’s am Abend: Der Sonnenuntergang an der Playa de Morro Jable zählt zu den schönsten der Insel.
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Playa del Viejo Rey
Das Surfer-Paradies von La Pared
Der Strand beim kleinen Ort La Pared an der Südwestküste der Halbinsel Jandía hat alles, was das SurferInnen-Herz begehrt – Wind, Wellen und Weite. Hier gibt es schwarzen genauso wie weißen Sand, allerdings kaum Infrastruktur. SchwimmerInnen sollten zudem aufgrund von Strömungen und hohem Wellengang vorsichtig sein und einen anderen Strand vorziehen, zum Beispiel die Playa Boca de Mal Nombre. Doch wenn Du die gigantische Aussicht genießen und einfach nur entspannen möchtest, bist Du an diesem rund 1000 Meter langen Beach genau richtig. Der Ort La Pared („die Mauer“) verdankt seinen Namen der riesigen Felswand, die markant hinter der Playa aufsteigt – die ganze Region hat etwas Mystisches, das seine Besucher in den Bann zieht.
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Playa de Esquinzo bei El Cotillo
Sehnsuchtsort an der Nordküste
Fuerte hat zwei Playas de Esquinzo, eine sehr quirlige auf der Halbinsel Jandiá und diese versteckte an der zerklüfteten Nordküste nahe der Ortschaft El Cotillo. Diese Gegend ist viel weniger für ihre Strände bekannt als andere Küsten der Insel. Dunkle, bis zu 15 Meter hohe Felsen umrahmen den goldfarbenen Sand, der heftige Wellengang ist wie geschaffen, um die Energie der Elemente zu spüren. Das Ganze ist sehr verlockend für fortgeschrittene SurferInnen, es gibt aber keine Rettungsschwimmer oder Infrastruktur, Du musst also ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen. Die Anfahrt führt mühsam über Schotterpisten und dann über Kletterpfade hinab. Dafür bist Du hier im Einklang mit der Natur, abseits der Touristenströme genießt Du ein unbändiges Gefühl von Freiheit und Weite – einfach gut.
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Playa de Las Playitas
Hotspot für viele Wassersportarten
Im Südosten Fuerteventuras, angrenzend an das Naturschutzgebiet Cuchillo de Vigan, befindet sich der Ort Las Playitas. Das kleine Fischerdorf mit seinen strahlend weißen Häusern und der einladenden Badebucht Cala de las Playas ist ein beliebtes Ziel für WassersportlerInnen. Auch das Serviceangebot an der Playa de Las Playitas ist auf sportlich Aktive abgestimmt, so gibt es zum Beispiel eine Segelschule und die Möglichkeit, Katamaranfahren zu erlernen. Doch auch wenn Du Deinen Strandtag ganz entspannt angehen möchtest, bist Du hier richtig. Der dunkle, feine Sand lädt zum Sonnenbaden ein und von Strandbars über Restaurants bis hin zu einer hübschen kleinen Promenade findest Du alles, was Deinen Urlaubstag perfekt machen kann.
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Playa de Cofete
Traum aller Strandläufer auf Jandía
Einer der schönsten und mit zwölf Kilometern einer der längsten der vielen weitläufigen Sandstrände von Jandía liegt im Norden der Halbinsel: die Playa de Cofete. Allerdings ist die Anfahrt mangels Asphaltstraßen nicht so einfach, die Pisten sind aus Sand oder Schotter. Es empfiehlt sich daher, einen Geländewagen zu mieten. Die nächsten Restaurants und Kioske findest Du erst in den angrenzenden Dörfern, deshalb solltest Du unbedingt an genügend Proviant denken. Doch dieser kleine Aufwand lohnt sich, die Playa de Cofete ist ein unberührter, fast menschenleerer Strand. Hier bist Du allein mit den Wellen des Atlantiks, kannst endlos weit am Meeressaum laufen und genießt die Naturschönheit, die sich Dir bietet.
Playa de los Ojos
Wandern und Sonnenbaden an der Südspitze
Die äußerste Südspitze Fuerteventuras ist durch Klippen und raue Brandung geprägt, dort kannst Du beim Wandern entlang der Küste die Urgewalt der Elemente erleben. Ruhig dagegen geht es in der kleinen Bucht Playa de los Ojos zu, sie ist geschützt durch markante Klippen aus Vulkangestein. Die dunklen Felsen lassen den feinen, goldfarbenen Sand der Playa regelrecht strahlen. Da der Strand bei Flut recht schmal werden kann, empfiehlt sich ein Besuch bei Ebbe. Die holprige Anfahrt und der Abstieg zum Meer sind mühsam, jegliche Infrastruktur ist Fehlanzeige und Schwimmen oder Surfen sind aufgrund der starken Unterströmungen nicht ratsam. Hier liegst Du in der Sonne und beobachtest das faszinierende Schauspiel, wenn sich die Wellen an Land brechen – ein Fall für Romantiker und Naturfans.
Grandes Playas de Corralejo
Dünenlandschaften und Meer
Genau auf der anderen Seite der Insel, an der Nordspitze Fuerteventuras, befindet sich der quirlige Touristenort Corralejo mit seinem weißsandigen Stadtstrand. Restaurants und Geschäfte gibt es dort ohne Ende und die maritime Altstadt lädt zum Bummeln ein, außerdem sind die Bedingungen zum Wellenreiten und Kitesurfen ideal. Weitaus ruhiger geht es an den Grandes Playas de Corralejo zu, die unweit der Ortschaft beginnen, umgeben von der größten Dünenlandschaft des Eilands. Die neun Kilometer langen Gestade sind Teil eines Naturparks und bei Familien und auch bei FKK-Fans sehr beliebt, zudem sind sie natürlich wie geschaffen für lange Strandspaziergänge – und belohnen Dich mit schönsten Blicken auf die Nachbarinseln Lobos und Lanzarote.

Thomas' Tipp
Abwechslung vom Strandurlaub gewünscht? Dann steig in Corralejo auf eine der Fähren, die mehrmals täglich zu den Nachbarn Lobos und Lanzarote ablegen. Das kleine Lobos mit schönem Besucherzentrum ist nach gut 15 Minuten erreicht, rund 15 bis 20 Minuten länger dauert die Fahrt nach Playa Blanca auf Lanzarote –von dort aus kannst Du tolle Inselrundfahrten machen, Buggy-Trips unternehmen und den Zoo mit Freizeitpark besuchen.