Kroatien macht es einem bei der Planung nicht gerade leicht. Kaum hast Du Rovinj auf die Liste gesetzt, stolperst Du über kleine Orte im istrischen Hinterland. Dann kommen die Inseln der Kvarner Bucht dazu, Zadar klingt auch sinnvoll, Šibenik eigentlich genauso, Pelješac lockt mit Wein und Austern und am Ende liegt Montenegro plötzlich gar nicht mehr so weit weg. Aus einer einfachen Idee wird schnell eine Route mit viel zu vielen guten Möglichkeiten.

Genau deshalb findest Du hier einen Vorschlag für eine Balkan-Roadtripplanung, die Dir Kroatien und seine Nachbarländer von mehreren Seiten zeigt: über Slowenien nach Istrien, weiter an die Kvarner Bucht, zurück an die dalmatinische Küste, über Pelješac Richtung Süden und zum Schluss, wenn Du noch Lust hast, bis nach Kotor in Montenegro. Dazwischen liegen Altstädte, Küstenstraßen, Weinregionen und kleine Orte, die sich gut als Pause zwischen den bekannteren Zielen eignen.

Die Route ist für etwa zwei bis drei Wochen gedacht. Wenn Du weniger Zeit hast, kannst Du einzelne Abschnitte problemlos streichen. Wenn Du länger unterwegs bist, lohnt es sich, an manchen Orten einfach einen Tag dranzuhängen. 

Route: Ljubljana – Piran – Motovun – Grožnjan – Rovinj – Kap Kamenjak – Opatija – Cres oder Krk – Zadar – Šibenik – Primošten – Trogir – Pelješac – Kotor
Länder: Slowenien, Kroatien, Montenegro
Empfohlene Dauer: zwei bis drei Wochen

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Ljubljana und Piran: Einstieg über Slowenien

Ljubljana ist ein sehr schöner Einstieg für Deinen Roadtrip. Die slowenische Hauptstadt eignet sich wunderbar, um entspannt anzukommen. Mit einer lebendigen Altstadt, vielen Restaurants und Bars rund um den Fluss Ljubljanica startest Du in Deinen Roadtrip. Geografisch liegt Ljubljana außerdem sehr günstig, gerade wenn Du danach weiter Richtung slowenische Küste und Istrien möchtest.

Danach geht es weiter nach Piran. Der Ort liegt auf einer schmalen Landzunge an der slowenischen Adriaküste und erinnert mit seinen engen Gassen, dem Tartini-Platz und den venezianisch geprägten Fassaden schon ein bisschen an Kroatien, ohne dass Du die Grenze überhaupt überquert hast. Wenn Du etwas Aussicht mitnehmen möchtest, lohnt sich der Weg hinauf zur Stadtmauer. Von dort blickst Du über die roten Dächer, die Altstadt und das Meer.

Kulinarisch: In Piran ist Fisch natürlich naheliegend. Gerade rund um den Hafen und in den Gassen der Altstadt findest Du viele Restaurants mit Seafood, Muscheln, Calamari oder gegrilltem Fisch. Wenn Du es etwas weniger touristisch möchtest, lohnt es sich, nicht direkt am ersten Tisch an der Promenade hängen zu bleiben, sondern ein paar Gassen weiterzugehen. 

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Verkehrstipp

Kroatien gehört seit 2023 zum Schengenraum. Grundsätzlich wurden damit die regulären Grenzkontrollen an den inneren Grenzen zu anderen Schengenstaaten wie Slowenien, Ungarn und Italien abgeschafft. In der Praxis können einzelne Schengenstaaten jedoch vorübergehend wieder Kontrollen einführen, deshalb lohnt sich vor Grenzfahrten ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage. An Kroatiens Außengrenzen, zum Beispiel Richtung Montenegro oder Bosnien-Herzegowina, solltest Du weiterhin mit regulären Grenzkontrollen rechnen.

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Insel Rab, Kroatien © Getty Images - Didier Marti
Insel Rab, Kroatien © Getty Images - Didier Marti

Motovun und Grožnjan: Istriens Hinterland erkunden

Nach der Grenze beginnt einer der schönsten Abschnitte des Roadtrips: das istrische Hinterland. Viele fahren in Istrien direkt nach Poreč oder Pula. Verständlich, aber eigentlich schade, denn die Orte im Landesinneren lohnen sich mindestens genauso. Motovun liegt wie eine kleine Festung auf einem Hügel, von oben hast Du einen weiten Blick über Wälder, Weinberge und das Mirna-Tal. Nicht weit entfernt liegt Grožnjan, ein kleiner Künstlerort mit Galerien, Ateliers, Steingassen und einer charmanten Altstadt. Der Ort ist schnell erkundet, aber genau dafür perfekt: ein bisschen schlendern, einen Kaffee trinken, Keramik oder lokale Produkte anschauen und die ruhigere Seite Istriens mitnehmen.

Kulinarisch ist das istrische Hinterland ein kleines Paradies. Trüffel, Olivenöl, Pasta, Wildgerichte, Käse, Schinken und Malvazija-Wein – hier kommt ziemlich viel zusammen, was einen Roadtrip-Stopp auch kulinarisch spannend macht.

Restaurant-Tipp: In der Nähe von Buje lohnt sich die Konoba Malo Selo. Sie ist im Guide Michelin mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet. Das heißt: Kein klassisches Sternerestaurant, aber ausgezeichnet für besonders gutes Essen, das zu einem fairen Preis angeboten wird. Sozusagen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Du also richtig gutes Essen schätzt, aber nicht in der Stimmung bist für Fine-Dining, ist dieser Stopp ideal.

Altstadt Sibenik, Kroatien
Geheimtipp

Wenn Du noch nicht genug von der Gegend hast, kannst Du neben Motovun und Grožnjan auch kleinere Orte wie Oprtalj mit einplanen. Dort ist meist weniger los und Du bekommst noch mehr Einblicke in die Region.

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Rovinj, Istrien, Kroatien
Rovinj, Istrien, Kroatien ©shutter-790861534

Rovinj und Kap Kamenjak: Klassiker mit schönen Abzweigungen

Rovinj ist einer der schönsten Stopps in Istrien. Die Altstadt liegt dicht gedrängt auf einer Halbinsel, bunte Häuser rücken bis ans Wasser und die Gassen führen hinauf zur Kirche der Heiligen Euphemia. Die Stadt kannst Du außerdem sehr gut als Basis für Istrien nutzen und von dort für ein paar Tage Tagesausflüge planen: ans Kap Kamenjak ganz im Süden der Halbinsel, in kleine Buchten, zu Olivenölproduzenten oder in weniger bekannte Dörfer im Hinterland. Kap Kamenjak ist ein Naturgebiet mit Felsküste, Buchten und Badestellen. Hier erlebst Du die Gegend etwas authentischer als in den stärker touristischen Strandorten.

Restaurant-Tipp: Wenn Du bodenständige istrische Küche abseits der direkten Altstadtlage suchst, ist Alla Beccaccia in Fažana bei Pula eine gute Adresse. Das Restaurant ist für regionale Küche bekannt und passt gut, wenn Du auf der Strecke Richtung Pula oder Kap Kamenjak unterwegs bist. Gerade wenn Du Lust auf Fleischgerichte, Wild, Pasta, Trüffel oder andere istrische Klassiker hast, ist das ein schöner Stopp.

Strand Kap Kamenjak, Istrien, Kroatien
Tipp

Wenn Du von Rovinj Richtung Kap Kamenjak fährst, plane nicht nur den südlichsten Punkt als Ziel ein. Die Strecke lässt sich gut mit einem Zwischenstopp in Fažana oder Bale verbinden. Fažana eignet sich für einen kurzen Spaziergang am Wasser, Bale für einen ruhigeren Altstadtbummel mit Steingassen und weniger Trubel als in Rovinj.

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Volosko, Opatija, Kvarner Bucht
Volosko, Opatija, Kvarner Bucht ©shutter-690001768

Opatija und die Kvarner Bucht

Von Istrien geht es weiter Richtung Opatija. Der Ort hat eine ganz andere Stimmung als Rovinj oder Pula. Statt enger Altstadtgassen erwarten Dich hier elegante Villen, alte Grandhotels und der lange Lungomare-Spazierweg entlang der Küste. Genau dadurch wirkt Opatija etwas mondäner. Nach den istrischen Hügeln ist das ein schöner Kontrast.

Von hier kannst Du gut einen Inselstopp in der Kvarner Bucht einbauen. Cres ist eine schöne Wahl. Die Insel erreichst Du mit der Autofähre. Gerade in der Hauptsaison lohnt es sich, die Fährzeiten vorher kurz zu prüfen. Mit Orten wie Cres-Stadt, Valun oder Lubenice erwarten Dich hier sehr schöne Stopps. Lubenice liegt hoch über dem Meer und ist vor allem wegen seiner Aussicht besonders. Der Ort selbst ist klein, aber genau deshalb ein guter Halt, wenn Du kurz aussteigen, durch die Steingassen laufen und den Blick über die Küste mitnehmen möchtest.

Alternativ ist Krk auch eine schöne Wahl und zudem praktisch, weil die Insel über eine Brücke erreichbar ist. Dort kannst Du Vrbnik einbauen, einen kleinen Ort auf einem Felsen über dem Meer. Vrbnik ist bekannt für den Weißwein Žlahtina und deshalb ein guter Stopp, wenn Du gern regionale Produkte probierst.

Kulinarischer Stopp: Auf den Inseln lohnen sich vor allem Tavernen und Konobas mit Tagesfang, Lamm, hausgemachter Pasta oder regionalem Wein. Auf Cres passt Fisch oder Lamm besonders gut zur Route, auf Krk lohnt sich ein Glas Žlahtina in Vrbnik. Da viele Inselrestaurants saisonal arbeiten, macht es Sinn, vorab aktuelle Öffnungszeiten und Bewertungen kurz zu prüfen.

Mietwagen und FahrradfahrerInnen auf einer Straße
Roadtrip-Tipp

Kroatische Autobahnen sind mautpflichtig. Die Maut wird nach gefahrener Strecke und Fahrzeugkategorie berechnet; an den Mautstellen kannst Du meist bar oder mit Karte bezahlen. Wenn Du auf Deinem Roadtrip etwas von den Orten und der Küste sehen möchtest, lohnt es sich, nicht jede Strecke über die Autobahn zu fahren. Gerade rund um die Kvarner Bucht sind Küsten- und Landstraßen oft die schönere Wahl.

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Zadar, Dalmatien, Kroatien
Zadar, Dalmatien, Kroatien © Getty Images - xbrchx

Zadar: Zurück an die Küste

Zadar ist ein guter nächster Stopp, wenn Du vom Landesinneren wieder zurück ans Meer fährst. Die Stadt ist kleiner als Split oder Dubrovnik, hat aber trotzdem genug zu bieten, um hier ein bis zwei Tage zu bleiben: eine schöne Altstadt, alte Stadtmauern, Restaurants und eine Promenade direkt am Wasser.

Die Meeresorgel ist hier eine bekannte Sehenswürdigkeit. Dort sitzt Du direkt an der Promenade, während die Wellen unter den Steinstufen Töne erzeugen. Besonders schön ist es gegen Abend, wenn sich viele Menschen am Wasser sammeln und die Sonne über der Adria untergeht. Danach kannst Du noch durch die Altstadt laufen, rund um das Forum oder die Kirche des Heiligen Donatus vorbeischauen und Dir ein Restaurant oder eine Weinbar für den Abend suchen.

Kulinarischer Stopp: In der Altstadt gibt es einige Restaurants mit dalmatinischen Gerichten, Fisch, Meeresfrüchten oder Peka. Wenn Du nach einem längeren Fahrtag keine Lust auf ein großes Abendessen hast, passt auch eine Weinbar mit ein paar Kleinigkeiten sehr gut.

Mietwagen auf einem Parkplatz abholen
Roadtrip-Tipp

Wenn Du im Sommer nach Zadar kommst, fahr am besten direkt einen Parkplatz außerhalb der Altstadt an und geh den Rest zu Fuß. Die Altstadt ist ist überschaubar, so sparst Du Dir unnötige Parkplatzsuche in engen Straßen.

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Split, Dalmatien, Kroatien © GettyImages - 	xbrchx
Split, Dalmatien, Kroatien © GettyImages - xbrchx

Šibenik und Primošten

Zwischen Zadar und Split liegen einige Stopps, die sich sehr gut in den Roadtrip einbauen lassen. Šibenik ist dabei eine besonders gute Wahl durch die schöne Lage direkt am Wasser. Du kannst durch die Altstadt laufen, die Kathedrale des Heiligen Jakob anschauen oder eine der Festungen besuchen. 

Von Šibenik bietet sich ein Abstecher nach Primošten an. Der kleine Küstenort liegt zwischen Šibenik und Trogir und war früher einmal eine Insel, die später mit dem Festland verbunden wurde. Heute kannst Du gut durch die Altstadt laufen, zur Kirche Sveti Juraj hinaufgehen und von dort den Blick auf die roten Dächer, das Meer und die Küste genießen. Wenn Du Wein magst, kannst Du hier außerdem Babić probieren, einen Rotwein aus der Region. 

Restaurant-Tipp: Wenn Du in Šibenik einen besonderen Abend einplanen möchtest, ist Pelegrini eine sehr gute Adresse. Das Restaurant liegt in der Altstadt nahe der Kathedrale und wurde mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Es ist also eher etwas für einen geplanten Restaurantabend als für den schnellen Stopp zwischendurch. Wenn Du es in Primošten etwas unkomplizierter möchtest, passt Konoba Toni gut zur Route. Das Restaurant bietet viel mediterrane Küche, Fisch und Oktopus und liegt praktisch, wenn Du gerade in der Altstadt unterwegs bist. Wie immer bei Küstenorten lohnt es sich, vorab kurz die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, weil sich diese je nach Saison ändern können.

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Trogir, Dalmatien, Kroatien © stock.adobe.com - daliu
Trogir, Dalmatien, Kroatien © stock.adobe.com - daliu

Trogir: Klein, überschaubar und perfekt für einen Abend

Split ist großartig, hat aber gerade in der Hochsaison auch viel Trubel. Deshalb ist Trogir eine sehr gute Alternative oder Ergänzung, wenn Du auf der Route einen kleineren, entspannteren Stopp einbauen möchtest. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Insel zwischen Festland und der Insel Čiovo, ist UNESCO-Welterbe und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Du kannst am Hafen entlangspazieren und Dir die Kathedrale des Heiligen Laurentius anschauen. 

Wenn Du tagsüber noch Zeit hast, kannst Du Trogir auch gut mit einem kurzen Badestopp auf Čiovo verbinden. Die Insel ist über eine Brücke erreichbar, Du musst also keine Fähre einplanen. 

Restaurant-Tipp: Für den Abend in Trogir kannst Du Dir zum Beispiel die Konoba Fortin merken. Das Restaurant ist in der Altstadt gelegen und passt gut, wenn Du nach dem Bummel durch die Gassen nicht lange suchen möchtest. Auf der Karte stehen vor allem kroatische Gerichte, Fisch und Meeresfrüchte. 

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Strand Divna, Insel Pelješac, Dalmatien, Kroatien © Shutterstock - Jenny Sturm
Strand Divna, Insel Pelješac, Dalmatien, Kroatien © Shutterstock - Jenny Sturm

Pelješac: Wein, Austern und Salinen

Ein guter Einstieg auf der Halbinsel Pelješac ist Ston. Die Stadtmauer von Ston ist rund fünfeinhalb Kilometer lang und zählt damit zu den längsten historischen Befestigungsanlagen Europas. Weiter auf Pelješac lohnt sich die Fahrt Richtung Orebić, Viganj und Kučište. Unterwegs kommst Du immer wieder an Weinbergen und schönen Küstenabschnitten vorbei. Auch Strände wie Divna, Prapratno oder Žuljana sind einen Abstecher wert, wenn Du zwischendurch eine Badepause einlegen möchtest.

Kulinarisch solltest Du in Mali Ston auf jeden Fall Austern oder Muscheln einplanen. Auf Pelješac lohnt sich außerdem ein Weingutbesuch, vor allem wegen Plavac Mali. Das ist eine rote Rebsorte, die an der dalmatinischen Küste und besonders auf Pelješac häufig vorkommt. Daraus entstehen kräftige Rotweine, die gut zu Fleischgerichten, Käse oder einem längeren Abendessen passen.

Restaurant-Tipp: Das Restaurant Kapetanova Kuća liegt direkt am Wasser und ist besonders für Austern, Muscheln und Fisch bekannt. Wenn Du lieber einen Weinstopp einbauen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die Weingüter entlang der Halbinsel, etwa rund um Potomje und Dingač, wo einige der bekanntesten Weine der Region herkommen.

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Montenegro Kotor
In Kotor findet ihr Spuren der RömerInnen, VenezianerInnen und ÖsterreicherInnen, die die Stadt einst regierten © JFL Photography - stock.adobe.com

Kotor: Abschluss in Montenegro

Wenn Du Deinen Roadtrip noch ein Stück verlängern möchtest, bietet sich noch ein Abstecher nach Montenegro an. Besonders gut passt Kotor als letzter Stopp der Route. Die Stadt liegt an der Bucht von Kotor, umgeben von steilen Bergen und direkt am Wasser. Die Altstadt ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Wenn Du nach dem Altstadtbummel noch Energie hast, lohnt sich der Aufstieg zur Festung oberhalb der Stadt. Der Weg hat es zwar in sich, vor allem bei Hitze, aber der Blick über die Bucht zahlt sich aus. Wenn Du noch einen kleineren Ort in der Bucht einbauen möchtest, ist Perast eine sehr schöne Ergänzung. Der Ort liegt direkt am Wasser, ist deutlich kleiner als Kotor und eignet sich gut für einen kurzen Stopp auf dem Weg. 

Kulinarischer Stopp: In Kotor findest Du viele Restaurants mit Fisch, Meeresfrüchten, Pasta und montenegrinischer Küche. Nach den vielen kroatischen Küstenstopps ist das kein kompletter Bruch, aber trotzdem ein schöner neuer Akzent am Ende der Reise. Wenn Du es unkompliziert halten möchtest, such Dir ein Restaurant in oder am Rand der Altstadt und achte auf aktuelle Bewertungen und Öffnungszeiten. Gerade in der Hauptsaison lohnt es sich, für den Abend zu reservieren.

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Eine Familie rennt am Strand entlang.
Familie am Strand © stock.adobe.com - Monkey Business

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für diesen Roadtrip ist Mai, Juni, September oder Anfang Oktober. Dann ist es oft warm genug für Badestopps, aber nicht so voll und heiß wie im Hochsommer. Istrien und Dalmatien sind im September besonders schön, weil das Meer noch warm ist und die Stimmung etwas entspannter wird. Für Plitvice und die Inseln ist auch der Frühling ideal, wenn die Natur grün ist und die Temperaturen angenehm sind.

Im Juli und August geht der Roadtrip natürlich auch, aber dann solltest Du Unterkünfte, Fähren, beliebte Restaurants und Nationalparks früher planen. Die Küstenorte sind in der Hochsaison voll, Parkplätze werden knapper und spontane Restaurantbesuche gehen leider nicht überall.

Fazit

Ein grenzübergreifender Roadtrip durch Kroatien lohnt sich besonders, wenn Du nicht nur die bekannten Highlights sehen möchtest. Gerade die kleineren Stopps machen die Route besonders: Von Slowenien geht es über Istrien, die Kvarner Bucht und Dalmatien bis nach Pelješac und weiter nach Montenegro. Dabei wechseln sich Altstädte, Inseln, Weinregionen und kleine Küstenorte ab, sodass die Route abwechslungsreich bleibt, ohne jeden Tag komplett vollgepackt zu sein.

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