Das Hotel umfasst 10 Stockwerke und ist ein verhältnismäßig großes Hochhaus. Es gibt insgesamt vier Aufzüge, bei denen sich teilweise etwas längere Wartezeiten ergeben. Der Eingangsbereich ist eher spartanisch eingerichtet. Die Besucher des Hotels sind in der Mehrzahl junge Leute, die auch gerne mal laute Musik laufen lassen und sich über die Balkons miteinander unterhalten. Es gab aber auch ältere Hotelgäste.
Die Zimmer sind halbwegs geräumig, verfügen aber nur über eine Steckdose, also Mehrfachstecker mitnehmen! Auch sonst sind sie eher spartanisch eingerichtet mit Spiegel, Schreibtisch etc. Das Bad mit Dusche war ok, der Duschkopf im besonderen. Nur das Leitungswasser schmeckte nicht gerade gut, konnte also nicht getrunken werden. Vom Balkon des Nachbarn wird man nur durch einen kleinen Zaun getrennt und die Wände eher dünn, weil man Musik aus dem Nachbarzimmer ziemlich gut hören kann. Leider gibt es keine Klimaanlage, was das Schlafen in den Vormittagsstunden erheblich erschwert.
Das Essen ist ohne Zweifel das große Manko im Hotel. Ich war trotz Halbpension nur einmal abends essen, was mir aber schon gereicht hat. Auf den ersten Blick sieht das Buffet durchaus appetitlich aus, aber weder Salate, Aufläufe, Fleisch oder Mayonnaise entsprachen den gewohnten Standards. Dass da wirklich irgendwas nicht mit den Fressalien stimmte, hat sich durch anschließende Bauchschmerzen bestätigt. Wer also Wert auf ein halbwegs gutes Mahl legt, sollte auswärts essen gehen.
Die Leute an der Rezeption sprachen zu meiner Unzufriedenheit praktisch kein Deutsch. Einmal versuchte ich auf Englisch klarzumachen, dass mir eine Decke fehlte, was aber leider fehlschlug. Ansonsten war man aber halbwegs freundlich. Auch die Zimmerschlüssel können abgegeben werden. Die Putzfrauen kamen täglich gegen 12 Uhr ins Zimmer reingeschneit und taten lautlos ihre Arbeit.
Die Umgebung des Hotels ist städtisch geprägt, überall große Hotels. Das macht aber nichts, denn für Langschläfer ist der Lautstärke auf der Straße durchaus akzeptabel. Direkt vor dem Hotel befinden sich einige Restaurants sowie zwei Supermärkte (einer davon mit einer überaus freundlichen Bedienung). Zum Strand geht man ca. 250 Meter einen Berg hinunter, also kein Problem. Zu den großen Diskotheken am Ballermann 6 muss man aber schon einen Fußmarsch von 25 Minuten einplanen, der allerdings am Strand neben den ganzen Läden halb so wild ist.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool des Hotels befand sich auf dem Dach im 10ten Stock. Zwar war er ein wenig klein, dafür 2, 50 m tief, erfrischend kühl und schön in die Umgebung eingebettet. Die Aussicht von dort auf Strand und Bucht war grandios. Insofern ist der Pool schon eine Alternative zum Meer. Neben dem Pool gibt es nur noch ein kleines Café, Internet, ein Fernsehzimmer und eine Couch.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 3-5 Tage im Juli 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


