- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das Hotel hat 500 Zimmer, das nebenan liegende Garopa nochmals die gleiche Anzahl. Wir hatten eine Junior Suite gebucht. Die erste hatte leider Schimmel an der Wand, aber wir bekamen problemlos eine neue, in der dann auch alles in Ordnung war. Die Zimmer wurden täglich gereinigt, waren also entsprechend immer sauber. Nur der Flur hätte etwas öfter mal gefegt werden können. Das Hotel bietet scheinbar nur AI an, welches wir auch gebucht hatten. Gäste sind überwiegen aus Deutschland und England aller Altersschichten. Ein Jeep kostet nicht viel und so kann man die ganze Insel in einem Tag erkunden.
Wir hatten eine Junior Suite welche wirklich angenehm groß war. Ein Wohnbereich mit Sofa, Sessel, Tisch, Beistelltisch, AC und Flat TV. Drei Stufen höher ein großes Bett, wiederum mit Beistelltischen. Ein Ankleidezimmer verbindet Schlafbereich mit großzügigem Badezimmer mit Wanne, Dusche und zwei Waschbecken, dazu noch ein WC und Bidet. Sehr gemütlich eingerichtet, und mit sehr viel Stauraum versehen. 2 Wochen kann man hier sehr gut verbringen. Es gibt noch einen Kühlschrank der aber nicht befüllt wird. Ein schmaler aber langer Balkon verläuft noch vor dem Zimmer, ein Handtuchhalter zum Trocknen hängt ebenfalls draussen.
Neben dem Hauptrestaurant gab es noch 4 Themenrestaurants für die man 1-2 Tage vorher einen Tisch reservieren muss. Dazu gab es noch diverse Bars über die Anlage verstreut. Selbstbedienungszapfhähne für Softdrinks waren ebenfalls mehrfach vorhanden. Beim Poolbereich gab es ebenfalls noch ein Restaurant, welches aber nur bis Nachmittag auf hatte, da es abends als Themenrestaurant genutzt wurde. Es gab immer eine reichhaltige Auswahl, Themenabende und Abwechslung durch die Themenrestaurants. Es wurden alle Mahlzeiten als Buffet angerichtet, in den Themenrestaurants hätten wir uns zwar a la carte gewünscht, ging aber trotzdem. Das Essen war durchweg lecker, die Restaurants waren druchweg sauber, hier war also alles ok. Richtig gemütlich war es leider nicht, was sich aber durch die Größe des Hotels wohl nicht vermeiden läßt. Trinkgelder kann man den Bediensteten persönlich geben was natürlich bei AI immer etwas schwierig ist, da man selten Geld dabei hat. Wasserflaschen bekommt man problemlos an der Rezeption, der Rest wird immer frisch gezapft.
Das Personal ist durchweg freundlich. Putzkräfte sprechen eher portugiesisch oder Kreolisch, hier ist die Verständigung eher schwer. In der Restaurants und Bars wird aber durchweg englisch gesprochen, hier klappt alles prima. Zimmer werden wie schon erwähnt täglich gemacht, alle paar Tage wird auch die Bettwäsche gewechselt. Unsere einzige Beschwerde war wegen des Schimmels, aber die wurde prompt umgesetzt.
Das Funana liegt direkt am südwestlichen Strand von Sal. Es gibt ein paar Shops im Hotel, Santa Maria bietet ebenfalls noch ein paar Einkaufsmöglichkeiten welche sich aber auf den üblichen Touristenkram beschränkt. Die Reiseveranstalter bieten Ausflüge zu verschiedenen Orten der Insel an, welche natürlich überteuert sind. Das Blaue Auge im Norden sowie die Salina im Osten der Insel sind aber einen Ausflug auf alle Fälle wert.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt eine Animationstruppe die tagsüber mit dem üblichen Quatsch aufwarten und abends ihre Shows darbieten. Wenn man seine Ruhe haben möchte lassen sie einen aber in Ruhe. Es gibt noch eine Disco, welche wir aber nicht besucht haben. Internetzugang kostet extra und war nicht ganz billig. Großes Minus bekommen die Liegen am Pool, hier tobte der deutsch-englische Handtuchkrieg. Bedingt durch die geografische Lage werden ab 6 Uhr schon die besten Schattenplätze reserviert. Kommt man erst nach dem Mittag an den Pool sind alle Liegen bereits mit Handtüchern belegt. Zu sehen ist aber niemand. Gleiches Bild am Strand, auch hier sind die Liegen die im Schatten liegen mit Handtüchern belegt, obwohl so gut wie niemand da ist. Das ist schon sehr nervig, und könnte sicher sehr elegant gelöst werden in dem von den unbenutzen Liegen einfach die Handtücher eingesammelt werden und sie wieder anderen zur Verfügung stehen. Der Pool selbst ist zwar recht groß, aber das Wasser machte doch eher einen trüben Eindruck, jedenfalls waren wir doch lieber im Meer baden. Der Strand ist ein absoluter Traum. Weisser Sand wohin man schaut, dazu wunderschöne Wellen die sich brechen. Eher nichts für Kinder, aber so hat man auch seine Ruhe. Der Strand ist nur von 7 bis 19 Uhr geöffnet da hier Schildkröten ihre Eier legen. Die Nester werden dann in einen abgesperrten Bereich gebracht damit sie vor Urlaubern sicher sind. Tolle Sache und man kann diese Arbeit auch vor Ort durch Spenden oder Schildkrötenpatenschaften unterstützen.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2012 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Thomas |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 6 |