Das Stadthotel hat einige Jährchen auf dem Buckel, ist jedoch in befriedigendem Gesamtzustand. Angeboten wird HP oder AI. Überwiegend deutsches Publikum aller Altersgruppen. Mein Tipp ist ganz einfach: Meiden Sie dieses Hotel. Die guten Bewertungen sind mir völlig unerklärlich. Haben diese Gäste eigentlich gar keine Ansprüche mehr oder waren sie noch nie in einem guten Hotel. Oder gab's Gutscheine für den nächsten Besuch? Sollten Sie unglücklicherweise schon gebucht haben, sehen Sie zu, dass sie ein Zimmer ganz oben bekommen. Da soll es etwas ruhiger sein. Trinken Sie nur Bier und Wasser mit Kohlensäure (siehe oben)! P.S.Der Verfasser dieser Zeieln ist kein notorischer Nörgler und lässt fünfe auch mal gerade sein. Aber dieses Hotelerlebnis war wirkilich einmalig. Allein Alanya hat für einiges entschädigt!
Das Stadthotel ist sehr hellhörig (Straßen an zwei Seiten), das bis oben offene Atrium wirkt wie ein Verstärker des Barlärms. Ohne Ohropax oder starken Tabletten ist an erquickenden Nachtschlaf nicht zu denken. Wenigstens machen die zimmermädchen ordentlich sauber.
Der Knackpunkt ist die Bar. Die Getränkequalität bewegt sich auf unterstem Niveau. Kaffee kommt aus einer 0815 Kaffeemaschine und wird zusätzlich mit dem völlig verchlorten Trinkwasser verdünnt. Die Fantaflasche ist als solche nur noch durch das Logo zu erkennen und enthält eine gelbe chemische Substanz, die noch nicht einmal mit Limonade etwas zu tun hat. Die Qualität der Cola ist keinesfalls besser. Das stille Wasser scheint aus der Leitung abgefüllt zu werden, jedenfalls schmeckt es genauso. Bekanntlich gibt es verschiedene Qualitätsstufen beim Raki. Hier wird die unterste serviert. Der Rotwein macht seinem Namen nur farblich Ehre. Geschmack undefinierbar sauer, aber nicht trocken. Leere Weinflaschen werden sorgfältig aufgehoben und stehén am nächsten Tag wieder gefüllt am Tresen. Offenbar wird die üble Plörre aus einem Kanister aufgefüllt. Der Türkische Brandy würde in Deutschland den Tatbestand vorsätzlicher Körperverletzung erfüllen. Das einzige vernünftige Getränk ist Efes, offenbar gibt es beim Bier keine Möglichkeit zur Panscherei. Bereitet werden die edlen Getränke in einem geschlossenen Räumchen hinter der Bar, zu der Gäste keinen Zutritt haben. Offenbar die Hexenküche.... Hat aber alles sein Gutes, wann bliebt man im AI-Urlaub schon einmal abstinent! Das Frühstücksbüffet war ebenso fantasielos gleichbleibend wie das abendliche Vorspeisenbüffet. Angesichjs der landesüblich großartigen süßen Kleinigkeiten zum Desert war der Nachtisch einfach erbärmlich. BASF- Puddings kriege ich in Deutschland besser. Eine Sonne ist fast noch zuviel!
Zimmerreinigung ist voll o.k., mit deutsch kommt man gut durch, das Rezeptionspersonal bemüht sich redlich und glaubwürdig. Frisör ist direkt am Haus, gute Massagemöglichkeiten.Zudem bietet das ziemlich ungeschulte Bedienungspersonal Damen aller Altersgruppe ( in unserem Fall von 16 bis 76 Jahren) ziemlich unverfroren seine Liebesdienste an. Die tiefen Sorgenfalten des Managers sind verständlich.
Nur durch eine allerdings vielbefahrene vierspurige Straße vom Meer getrennt, liegt das Hotel am wirklich schönen Cleopatrastrand. Die Stadtbusse fahren fast direkt vor dem Haus ab, der Busbahnhof liegt um die Ecke. Taxis direkt vorm Hotel. Zu Fuß sind es 10 Minuten bis zum Zentrum. Transferzeit von Antalya ca. 2 Stunden.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Das Hallenbad war soweit o.k., allerdings kosteten die Getränke dort schon wieder Geld. Überhaupt läuft beim AI-Gast ohne kräftiges Bakschisch überhaupt nichts.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im April 2006 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Friedhelm |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 9 |


