Ich habe die Zimmer nicht gezählt, aber es dürften einige sein. Unseres war in tadellosem Zustand, über die Einrichtung desselben kann man allerdings geteilter Meinung sein. WiFi ist im gesamten Hotel inklusive und funktioniert auch. Wir hatten Halbpension und fanden immer genug Essen nach unserem Geschmack. Das Publikum war gemischt, von offenbar frisch verliebt bis abgeklärt, sehr jung bis betagt, hetero und homo, deutsch bis international. Hervorragendes freundliches Personal. Gäbe es einen Außenpool, wäre das Hotel fast perfekt. Vielleicht ist der Atlantik im Juli prinzipiell sehr kalt, vielleicht hatten wir nur Pech mit dem Eiswasser - baden war nur mit Überwindung möglich. Ich würde mir für´s nächste mal ein paar Klammern und ein Stück Wäscheleine mitnehmen und an der Balkonbrüstung anknüppern. Sonst siehts mau aus mit trocknen...Unbedingt mit dem Taxi für 10,-€ (incl. Trinkgeld) nach Olhos de Agua fahren, bei Ebbe die kleinen Süßwasserquellen auf dem Meeresgrund bewundern und 2,5 Stunden lang nach Vilamoura laufen. Herrlich! Zurück am besten mit dem einzigen Taxi, dessen Fahrer Albufeira nur vom Hörensagen kennt und noch eine Menge Landschaft zu sehen bekommen (und 20,- zahlen :-)... Ausflüge an der Rezeption buchen und die gelb angestrichene Strandbar (hebt sich kaum vom Hintergrund ab, gut gucken!) besuchen und dort mit Käse überbackenes Knoblauchbrot und Oliven (sehen aus wie vom Trecker überfahren) mit roter Sangria genießen! Mietwagen oder Taxi- gut überlegen und mal rechnen. Viel Spaß im Alisios!
Unser Zimmer sollte "Meerblick, erste Reihe" sein. Das war es auch, aber dafür mussten wir an einem gewaltigen Felsen links und rechts vorbei linsen. Der befand sich nämlich präzise auf 12 Uhr vor unserem Balkon (Zi. 222). Der Raum hätte etwas größer sein können, aber wir kamen klar. Der Kühlschrank muss mit einer 5,-€ - Mindestfüllung gemietet werden. Auffüllen kann man dann mit Wasser, Wein und Wodka seiner Wahl. Die Sauberkeit ist nicht zu bemängeln- 1a. Seltsam hingegen die Einteilung der kleinen Kammer, die der Schrank sein soll. Haken oder Einlegeböden scheinen sich nicht etabliert zu haben. Einen Safe muss man auch extra mieten.
Gefrühstückt wird im Frühstücksraum, auch im Freien; Abendessen gibt es im Restaurant, wahlweise auch draußen (bedingt empfehlenswert, da der Wind nachdrücklich auf seine Existenz hinweist) . Obwohl es eine gewisse Beständigkeit in der Speisenauswahl morgens und abends zu verzeichnen gibt, findet man genügend Varianten für ein gelungenes Mahl. Die Desserts sehen aus wie aus einem Katalog für Confiseriekunst und schmecken auch so. Die Teller quellen nicht gerade über, aber man wird satt und zufrieden. Seltsam für uns: das mittlerweile angetrocknete Brot vom Morgen wird mit Eleganz und Zange gereicht und als Vorspeise mit Fischpaste serviert. Unbedingt zu empfehlen ist das Wasser "Campilho" mit Sprudel. Trinkgeld gibt man so: man lässt einfach den gedachten Betrag auf dem Tellerchen mit der Rechnung liegen. Drinks an der Bar sind gut; empfehlenswert ist der "Medronho". Alles sieht immer wie hochglanzpoliert aus. Super.
Die Mitarbeiter sind unglaublich nett und hilfsbereit. Viele verstehen deutsch, aber wirklich jeder kann englisch. Die Zimmer wurden ohne viel Schnickschnack in Schuss und sauber gehalten. Kurios fanden wir den "Aufdeckservice": es kam eine Frau, extra, um die Bettdecken ca 30 cm weit über Eck zurückzuschlagen- ob man wollte (sprich:bekleidet war) oder nicht. Ein entsprechendes Schild zum an-die -Klinke-hängen gibt es nicht und abschließen nützt nichts, da es sich um Fluchttüren handelt. By the way- unbedingt den Fluchtplan lesen- ich hab mich auf dem Boden gewälzt vor Lachen. An der Rezeption war man uns mit unseren Wehwehchen incl. Verlängerung, Transfer und Flugneubuchung äußerst behilflich. Ein großes Dankeschön auch auf diesem Wege.
Der Strand ist in greifbarer Nähe, die Treppe dorthin für Menschen mit normaler Fitness gut zu bewältigen. Zurück hilft die Aussicht auf ein kühles Getränk an der Bar beim Erklimmen der ca 100 Stufen. Der Flughafen ist etwa 40 Autominuten entfernt. Gelegentlich sieht man Flugzeuge über Albufeira zum Landeanflug einschwenken und denkt: "Da kommen die nächsten..." Die Altstadt ist 10 Gehminuten entfernt. Was das Shoppen betrifft: Vergesst die Türkei- h i e r werden Schnäppchen gemacht! Viel Spaß in der Altstadt...Unzählige Restaurants bieten eine große Vielfalt an Speisemöglichkeiten. Nachts steppt der Bär, es gibt Künstler und Spinner, aber keine Langeweile. Den Strip heben wir nicht besucht, er ist haupsächlich für Ü18 und U30 interssant. Zum Thema "Ausflüge": diese werden z.B. von der "Tui" angeboten und kosten ein Vermögen. Dieselben Ausflüge oder ähnliche kann man auch an der Rezeption buchen, wo sie die Hälfte kosten. Busse fahren in Albufeira als eine Art "Stadtlinie" alle naselang. Nur stehen selten die Namen der Haltestellen an den jeweiligen Haltestellen...Wir haben festgestellt, dass Taxis erstaunlicherweise kaum teurer sind als Busse und haben uns daher letzteres geleistet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wenn es Sportangebote gab, sind sie mir leider entgangen. Die Liegestühle im Hotel wirkten sauber und chic. Gelegentlich kam ein Gesangsduo, das auch richtig was drauf hatte. Ansonsten- Aaaltstaaadt! Am Strand konnte man Liegen und Schirm mieten; im Ausgangsbereich des Hotels Richtung Strand finden sich allerdings etliche "verlassene" Sonnenschirme, die wir uns kurzerhand ausliehen. Unfassbar hingegen und ein Relikt aus den 50ern : die Badekappenpflicht im hoteleigenen Hallenbad. Albern. 2 Sterne für die Terrassenliegen, einer für das Duo
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martina |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 12 |


