- BehindertenfreundlichkeitSchlecht
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitGut
TUI betreibt erheblichen Aufwand, das Hotel Alisios immer wieder in die obersten Ränge der Bewertungsportale zu bringen. Vieles davon ist grenzwertig, an manchen Stellen werden evt. auch die geltenden Regeln und Normen überschritten. Unsere Kritik richtig sich vor allem vor dem Hintergrund der Vier-Sterne-Kategorie, des Preises von 4.138 Euro für 13 Tage, was nicht gerade ein Schnäppchen ist. Und der vielen irreführenden Angaben in der Hotelbeschreibung (sowohl print als auch online). Wir waren Ende Juli /Anfang August dort, Haus in der ersten Reihe, Meerseite. Die Lage des Hauses ist traumhaft, der Strand unmittelbar in wenigen Schritten zu erreichen. Optisch störend ist das gleich daneben errichtete Hotel, das in den Strand gebaut wurde. Wahrlich keine architektonische Perle. Der Strand war trotz der Hauptreisezeit erstaunlich leer. Das Zimmer war klein (nicht mehr heutiger Standard), aber ausreichend. Entschieden zu gering war aber die Ablagefläche für die eigene Wäsche. Hier merkten wir das erste Mal, dass dieses Haus sowohl baulich als auch organisatorisch auf die einwöchigen Urlauber ausgerichtet ist. In einem Vier-Sterne-Haus aus dem Koffer leben zu müssen, hatten wir in vielen, vielen Jahren bisher noch nicht. Der Zimmerservice war u. E. top. Zur Hotelbeschreibung (hoteleigene und TUI): der Service insgesamt, vor allem im Gastrobereich, war nur in Ausnahmen akzeptabel, durchgängig deutschsprachig ist das Hotel nicht, es gibt keinen Pool (das Hotel hat ein sehr kleines Grundstück), es gibt ein Hallenbad, an dem man das Baujahr des Hotels erahnen kann, das gleiche gilt für den Whirlpool, LiveMusic besteht aus zwei Angeboten (je Woche), eines ist ok, das andere ist einfach nur schlecht, das Bild im Prospekt und auch online des Speisesaales gibt bei weitem nicht den tatsächlichen Zustand wieder (der Speisesaal gleicht eher einer deutschen Kantine, Plastiktische und einem Läufer auf dem Tisch oder eine Plastikdeckchen), es gibt definitiv kein Restaurant hier im Haus, wie ein unbefangener Leser evt. verstehen könnte. . Die Bezeichnung „a la card“ meint hier lediglich, es gibt kein Buffet. Auch gibt es keine Themenabende „mehrmals pro Woche“: wir hatten in 13 Tagen einen Barbecueabend mit mäßiger Qualität. Das gastronomische Angebot war auch der Bereich, der nun gar nicht zu akzeptieren ist. Sowohl der Frühstücksraum (EG) als auch der Speisesaal (auf dem Dach) sind entschieden zu klein. Hautkontakt zum Nachbarn sind nahezu immer inclusive, akustische Beteiligung an der Kommunikation sowieso. Besonders grotesk ist die Situation beim Frühstück: die 2er-Tische sind deutlich kleiner als normal, die Geschirr und das Besteck sind ebenfalls deutlich kleiner als üblich, da sonst zwei Personen gar nicht am Tisch sitzen könnten. Wenn man sich mal an einen etwas größeren runden Tisch setzen will, wird man auch schon mal schroff zurückgewiesen, mit dem Hinweis auf eine 4-köpfige Familie, die schon länger draußen warte. Das Frühstücksangebot selbst bewegt sich am unteren Rand des Standards, eigentlich sogar darunter. Das Angebot ist sehr überschaubar, variiert kaum. Fünf verschiedene Mini-Aufbackbrötchen, häufig zu hart, kein Schwarzbrot, Toast, oder Baguette. Das Graubrot lag bereits geschnitten in einem Korb. Das Rührei schwimmt in einer wässrigen Lösung, geht’s so langsam aufs Ende zu, wird gar nicht oder nur spärlich nachgelegt. Ganz bitter ist das Abendessen: wir haben die Hotelbeschreibung so gelesen, dass es zusätzlich auch ein a la carte Restaurant auf dem Dach gibt (was vielfach heute angeboten wird). Hier ist aber gemeint: es gibt kein Büffet. Statt dessen kommt ein Kellner (durchschnittliche Wartezeit 15 Minuten) mit einer Mappe, die nur zwei Blätter enthält (immer die gleichen, jeden Tag). Man sagte uns: Sie dürfen ein Gericht auf der linken Seite wählen und eines auf der rechten. Zur weiteren Auswahl gibt es noch ein Tagesangebot (jeden Tag eine andere Suppe immerhin) und ein kleines Dessertangebot. Ende. Da nicht jeder Mensch alles mag, ist bei diesem beschränkten Angebot spätestens am vierten Tag (bei uns war es so) die Auswahl vorbei. Das überteuerte und leider recht schlechte Barbecue (einmal in den 13 Tagen) konnte da auch nicht helfen. Wir waren also 5mal dort Essen, und auch am 5. Abend hatte der Kellner nicht begriffen, dass eine Weinflasche am Tisch geöffnet wird. Dafür durfte man aber in Flip-flop, Badeshorts und Muskelshirt zum Abendessen erscheinen. Das fanden wir konsequent, weil der Speisesaal doch eher das Ambiente einer Strandbude hatte. Am letzten Tag, und dann soll es genug, aber bei weitem nicht vollständig sein, mit unserer Beschreibung, lief das Hotel noch einmal zur Hochform auf. 15 Minuten mussten wir warten, bis wir frühstücken konnten, es war hoffnungslos überfüllt. Wir bekamen dann einen Tisch vor dem Kücheneingang, dort also, wo eigentlich gar kein Tisch mehr stehen darf. Mehrfach knallte eine Pendelhälfte gegen unseren Tisch, entschuldigt hat sich niemand. Es wurde auch keine Rücksicht genommen, dass wir dort saßen. Da unser Flieger erst abends ging, fragten wir (am Vortag schon) nach Möglichkeiten, nach einem letzten Strandtag noch duschen und sich umziehen zu können (ist normalerweise heutzutage überhaupt kein Problem). Hier schon. Einen Raum konnte man uns nicht anbieten (es war zufällig die Chefin!). Duschen (ohne frische Handtücher) konnten wir im feucht-muffigen Hallenbad und umgezogen haben wir uns dann auf dem Parkplatz. Wie eingangs erwähnt: 4 Sterne und 4.138 Euro. Und abschließend: am zweiten Tag haben wir die TUI-Reiseleitung auf die untragbare Situation beim Abendessen hingewiesen. Man hat uns sofort ein anderes Hotel angeboten und im übrigen erklärt, dass wir die ersten seien, die sich überhaupt beschweren würden. Das Hotel sei schließlich schon seit Jahren eines der beliebtesten Hotels auf der ganzen Welt. Umziehen wollten wir nicht (auch bei 13 Tagen möchte man keinen einzigen verlieren) und gegen diese Referenz können auch 3 Jahrzehnte unterschiedlichster Urlaube nichts ausrichten. So haben wir entschieden: Algarve: immer wieder, Hotel Alisios / TUI: niemals mehr.
- ZimmergrößeEher schlecht
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackEher schlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSchlecht
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
- FreizeitangebotSchlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesSehr gut
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Karl-Heinz |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


