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Karsten (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2006 • 2 Wochen • Strand
4 Sterne mit Abstrichen
4,5 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht aus einem zweistöckigen Gebäude direkt auf den Klippen (Vordergebäude), auf dessen Dach sich die Sonnenterasse befindet. Wenige Meter dahinter liegt das fünfstöckige Haupthaus, in dessen unteren Etagen (also mit Blick auf das Vordergebäude) sich Rezeption, Hallenbad und das Restaurant befinden. Eine nenneswerte Gartenanlage oder einen Außenpool gibt es nicht. Mit modernen, weitläufigen Strandhotelanlagen kann das Alisios in einigen Punkten nicht mithalten, weshalb wir das Prädikat "4 Sterne mit Abstrichen" vergeben haben. Wer eine Mischung aus Stadt- und Strandhotel sucht, ist hier aber genau richtig. Die Gäste waren überwiegend deutsch- und französischsprachig. Abends lohnt sich der Spaziergang in den Ort Albufeira. Die Speisekarten der Restaurants sind alle ähnlich, so dass man am besten dorthin geht, wo es gemütlich aussieht und viele Leute sitzen. Schlechte Erfahrungen haben wir nirgendwo gemacht. Nett ist z.B. das "A Ruina" und ein benachbartes italienisches Restaurant, die sich vom Strand über 5 Etagen die Klippen hochziehen und schöne Terrassen haben. Für ein Hauptgericht zahlt man etwa 8 bis 18 EUR, frischer Fisch nach Gewicht. Am "Strip" im Ortsteil Montechoro (vom Hotel in die andere Richtung) gibt es auch viele Restaurants, die aber wenig ansprechend und ganz auf englische Gäste zugeschnitten sind. Das Preisniveau ist etwas niedriger als in der "Altstadt", was bei unserem einzigen Versuch allerdings auch für Qualität und Service galt. Die Algarve bietet sich für Mitwagenfahrten an, wir hatten mit der Fahrweise der anderen keine Probleme. Für Fahrten nach Lissabon oder Sevilla lohnt sich ein Mietwagen aber wegen Autobahngebühren bzw. Auslandszuschlag nicht. Hierfür kann man an der Rezeption recht günstige Bustouren buchen (ab 27 EUR), die einen guten Service bieten, wenn man sie als reine Transportmittel (mit etwas Zusatzinformationen) auffasst. Nach den Berichten anderer Mitreisender lohnen sich die etwa dreimal so teuren Ausflüge der deutschen Reiseveranstalter demgegenüber (mangels Mehrwert) nicht.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer sind alle recht klein, aber nett eingerichtet (viel Holz, Laminatboden mit Parkettdesign). Sie verfügen über eine kleine Nische als begehbarem Kleiderschrank, der aber für zwei Personen viel zu wenig Stauraum bietet. Um die Minibar als Kühlschrank zu nutzen, muss man einmalig zwei Getränke bestellen; diese werden dann geliefert und die Minibar aufgeschlossen. Die Badezimmer versprühen dank einer hellblau-grauen Verkachelung noch den Charme der 70er-Jahre. Das ist wirklich schade, denn eigentlich sind die Bäder gut ausgestattet und bieten auch einen brauchbaren Fön. Eine freie Steckdose findet sich im gesamten Zimmer nicht. Insgesamt kann man heute von einem 4-Sterne-Hotel etwas mehr erwarten. Die Zimmer ohne Mehrblick im Hauptgebäude sind wegen der Straße recht laut. Diejenigen im Vordergebäude gehen auf den schmalen Streifen zwischen den beiden Gebäuden raus und bieten so einen Blick auf das Hallenbad oder das Restaurant und sind sehr dunkel. Wer Pech hat, hat morgens die Fühstückstische direkt vorm Balkon stehen. Wir empfehlen daher auf jedenfall ein Zimmer mit Mehrblick, ein Upgrade vor Ort war in der Hochsaison leider nicht möglich. Bei allen Zimmern im Vordergebäude kann es passieren, dass man die Umbauarbeiten auf der Sonnenterrasse (Verschieben von Liegen und Schirmen, Aufbau von Tischen) früh morgens und abends recht laut hört.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Wir hatten nur Frühsück gebucht. Das Frühstücksbuffet wirkt räumlich etwas beengt, bietet aber eine gute Auswahl: zwei bis drei Käse- und Wurstsorten, verschiedene Marmeladen, Müsli, Säfte und verschiedene Kaffe- und Kakaovarienten aus einem Automat, die aber alle gut schmecken. Außerdem gibt´s täglich abwechselnd ein warmes Gericht (Rührei, Pancakes u.ä.). Sonntags werden die Eierspeisen im Garten frisch zubereitet, Donnerstags gibt es offenbar Sekt. Halbpension lohnt sich wohl eher nicht: Das Abendessen wird nämlich im doch recht kleinen Frühstücksraum serviert, mit Blick auf das Vordergebäude. Zwar gibt es dreimal pro Woche nette Themenabende auf der Dachterasse (jeweils mit BBQ), die man aber für ca. 20 EUR auch direkt buchen kann. Alternativ bietet der nahe gelegene Ort eine große Auswahl von netten Restaurants, in denen man zu vernünftigen Preisen gut essen kann (s.u.).


    Service
  • Sehr gut
  • Beim Service wird das "Alisios" dem 4-Sterne-Standard mehr als gerecht. Alle Angestellten sprechen perfekt deutsch und haben für alles eine Lösung parat. Über die Rezeption kann man günstig Ausflüge und Mietwagen buchen. Hat alles wunderbar geklappt. Zimmerreinigung war nicht zu beanstanden; frische Bettwäsche gibt es alle drei Tage, Handtücher so oft man möchte.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Lage des "Alisios" ist ideal. Es liegt direkt über dem (sehr schönen) Strand und eignet sich so als Ausgangspunkt für Strandspaziergänge in Richtung Ort (etwa 1 km) oder nach Osten (praktisch endlos, zum Teil über gut zu begehende Treppen und Wege über die Klippen). In die "Altstadt" von Albufeira läuft man keine 10 Minuten, zum "Strip" etwa 20 Minuten. Eine kleiner Supermarkt ist etwa 5 Minuten entfernt. Am Hotel befindet sich auch eine Haltestelle des Stadtbusses ("Giro"). Dieser fährt zwar im 30-Minutentakt den gesamten Ort ab, ist aber unpraktisch, da es keinen Fahrplan gibt.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Sportliche Aktivitäten oder Animation irgendwelcher Art werden nicht geboten. Unter diese Kategorie fällt hier allein die herrliche Sonnenterasse, auf der man bis zum Nachmittag problemlos einen Schirm mit Liegen erhält (kostenlos). Der Blick über den Strand und auf den Ort ist wunderschön. Nur durch den ziemlich heruntergekommenen Bau des benachbarten "Inatel" wird der Strand etwas verschandelt. Über eine hoteleigene Treppe mit exakt 100 Stufen erreicht man den sanft abfallenden Strand, an dem man für 10 EUR einen Schirm mit Liegen mieten kann, was sich aber wegen der eigenen Terrasse nicht lohnt. Bei Ebbe und Flut kann man gleichermaßen gut baden, oft auch mit ordentlichen Wellen. Badetücher erhält man gegen Kaution an der Rezeption und kann diese überall hin mitnehmen und beliebig oft austauschen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im August 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Karsten
    Alter:31-35
    Bewertungen:15