- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Terassenförmnig am Hang erbaute Anlage mit einer Vielzahl privat genutzter Wohnungen. Das Haus wurde Ende der siebziger Jahre erbaut, d.h. zusammen mit dem Robinson-Club mit eine der ältesten Hotelanlagen im Süden Furteventura. Der Zustand ist entsprechend, aber nicht ungepflegt. Verschiedene Design-Elemente aus den Siebzigern kann man auch in den Appartments bewundern, wie zum Beispiel organgefarbene Hängelampen... Die Anlage ist ausreichend sauber. Low-Budget-Anlage. Die Anlage wird Deutsch geführt (freundliche und hilfsbereite Rezeption), vermutlich auch ganz im Sinne der Stammgäste. Die "Stamm"Gästeschaft ist u.a. prägent dadurch strukturiert, dass sie kaum den Poolbereich verlässt und Liegen bereits vor Sonnenaufgang durch Handtuchbefestigung (ja, so etwas habe ich vorher auch noch nicht gesehen!) dauerhaft reserviert. Wer hieran rüttelt wird automatisch zum Außenseiter und ausgegrenzt. Das hat mich satiremäßig an alle Vorurteile zu Mallorcaurlaubern der siebziger und achtziger Jahre erinnert. Die (Stamm)Gäste sind knapp unter hundert und die jüngeren müssen vorzeitig gealtert sein. Es wird auch ordentlich deutsch gegessen, ganz im Sinne der Stamm(tisch)gäste: Schön deftig mit ordentlich Speckböhnchen in dickflüssiger Mehlsosse und Bratkartoffeln zum Kotlett. Wir haben auf unsere gebuchte Halbpensionsleistung nach zwei Tagen entnervt verzichtet. Das Frühstück (da kann man eigentlich nicht viel falsch machen), haben wir einen weiteren Tag später eingestellt (ich hatte eine angebissene Brotscheibe aus dem Körben gefischt, verkrustete Ränder an den Haushaltsmarmeladengläsern, fast flüssige Butter ...). Aufgrund des entgegen der Katalogbeschreibung nicht vorhandenen Vorspeisen- und Dessertbuffets bekommen wir den Reisepreis auch anteilig erstattet. Das deutsche Restaurantpersonal ist hoffnungslos überfordert und seine Arbeitsweisen sind vollständig unprofessionell (wenn was fehlt geht das Personal eben kurz in den Supermarkt und kauft nach - eigentlich sehr flexibel!). Infolge einer permanenten Überforderung wird auch gelegentlich (und für Dritten deutlich vernehmbar) vorzugsweise über Nicht-Stamm-Gäste gelästert. Dafür ist das Bier echt preiswert und gut (Estrella). Wegen eines fehlenden Aufzuges für gehbinderte Reisende nicht gut geeignet. Das Matorral selbst ist ruhig aber wegen der Lage (siehe unten) habe ich keine Nacht ohne Oropax geschlafen). Zwischenfazit: Unterkunft ausreichend und auch verhältnismäßig günstig - das Restaurant ist eine echte Herausforderung. Günstige, zweckmäßige Unterkunft. Strand ist schön, die restliche Umgebung (Jandia) mit ihrer touristischen "Infrastruktur" überhaupt nicht mein Geschmack (habe die Insel zum erstenmal vor über zwanzig Jahren bereist ...). Die Lärmprobleme sind beherrschbar. Das Restaurant kann ich wirklich nicht empfehlen. Wenn man den schönen Strand geniesen möchte und die touristischen Auswüchse hinnehmen kann, sollte man etwas mehr Geld ausgeben und ein mit vier Sternen zertifizierte Anlage wählen.
Verhältnismäßig große Zimmer, die mit Teppichboden ausgelegt sind (Vorteil: Geräuschdämpfung - Nachteil: hygienische Bedenken). Zahlereich deutsche Fernsehprogrammen. Küchenteil vom Schlafbereich durch eine Tür abtrennbar. die Küche war im Übrigen zweckmäßig eingerichtet und ausgestattet. Meersicht (aus der 2 Etage). Lärm von außerhalb des Hotel aufgrund der Lage zur Straße und zum Vergnügungs- und Einkaufszentrum (besonders bei auflandigem Wind). Ich empfehle Oropax. Das Badezimmer war o.k., alle sanitären Anlagen haben funktioniert und wirkten ausreichend sauber. Es war sogar ein Fön vorhanden!
Dazu habe ich mich schon oben eingelassen .... Essengehen kann man gut in Morro (Empfehlung: Laja)
Freundliche Rezeption, Abwertung wegen Restaurantpersonal. Zimmereinigung, Handtuchservice usw. unspektukulär. Freundliches Reinigungspersonal.
Das Matorral liegt zentral am "Marktplatz", beim COSMO-Einkaufszentrum, gegenüber dem alten Robinson-Club. Das riesige Hotel Almeda grenzt nordwestlich an das Matorral. Nach Morro geht man bequem über die schöne Promenade. Zum Stand auf kürzestem Weg vielleicht knapp 10 Minuten. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten (drei NETTO- Supermärkte im Umkreis von knapp einhundert Metern). Viele Shops mit dem üblichen sinnlosem Krimskrams. Ärzte und Apotheke im Einkaufszentrum. Taxis und Bushaltestelle auch in der Nähe. Spielhallen, Internetcafes, DEUTSCHER Bäcker, usw. Im Prinzip stelle ich mir so Playa des Ingles / Gran Canaria vor (war aber noch nie da und will auch nie hin). Insbesondere bei auflandigem Wind wird die viespurige Hauptstraße deutlich laut. Dikothekenlärm am Wochenende garantiert. Transferzeit je nach Anzahl der durch den Bus angefahrenen Hotels 90 bis 120 Minuten. Der Strand (die eigentliche und einzige Attraktion Fuerteventuras) ist sehr schön, sauber und trotz der Zonen mit den vermieten Liegen noch sehr weitläufig. Gute Infrastruktur.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Hübscher, grosser Pool. Platz zum Schwimmen. Kinderbecken. Wenig Schatten (warum bleibt denn sonst am Pool - bei dem schönen Strand?)
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juni 2004 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Thomas |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 2 |