Strand auf Mauritius ©35007/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
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Fernreise

Die 7 schönsten Natur-Highlights auf Mauritius

Die Insel Mauritius im Indischen Ozean verfügt über seltene Schätze der Natur. Fast das gesamte Eiland ist von Korallenriffs umschlossen, die den Stränden und Lagunen vorgelagert sind. Sie allein stellen bereits einen immensen Reichtum für die Artenvielfalt dar, und das nicht nur für die BewohnerInnen der Insel. Reisende können Wasserfälle, Vogel- und Wildtierreservate sowie farbenfrohe Täler bewundern und an endlosen Sandstränden flanieren. Wir haben hier besondere Naturerlebnisse auf Mauritius für Dich zusammengestellt.

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Chamarel Wasserfälle auf Mauritius ©35007/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Chamarel Wasserfälle auf Mauritius ©35007/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Der Chamarel-Wasserfall

100 Meter freier Fall

Aus 100 Metern Höhe stürzt das Wasser des Chamarel-Wasserfalls ungebremst in zwei Kaskaden in die Tiefe, weshalb er auch Zwillingswasserfall genannt wird. In Wirklichkeit sammelt sich das Wasser in einem Becken oberhalb der Kaskade und wird dann links und rechts an einem Felsvorsprung vorbeigedrängt, sodass der Eindruck von zwei Fällen entsteht.

Der Chamarel-Fall liegt im Südwesten der ostafrikanischen Insel und lässt sich in etwa drei Stunden zu Fuß erkunden. Dafür brauchst Du neben gutem Schuhwerk auch etwas Kondition. Wer dafür nicht ausreichend Zeit oder Lust mitbringt, kann eine von zwei Aussichtsplattformen ansteuern, von denen die untere direkt am Parkplatz gelegen ist.

Die Wanderung bietet herrliche Ausblicke in die Natur und auf die herabstürzenden Wassermassen.

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Seven Coloured Earths, Chamarel ©Davide Seddio/Moment via Getty Images
Seven Coloured Earths, Chamarel ©Davide Seddio/Moment via Getty Images

Siebenfarbige Erde

Terre des Sept Couleurs

In nur wenigen Autominuten gelangst Du vom Wasserfall in Chamarel zur Terre des Sept Couleurs – der siebenfarbigen Erde. In dieser leicht hügeligen Landschaft erstrahlt der natürlich auftretende Sand tatsächlich in sieben unterschiedlichen, kräftigen Einfärbungen, wie Gelb, Lila, Grün, Blau oder Rot. Je nach Standort und Lichtverhältnissen ergibt dies Material für Fotos mit unwirklicher Anmutung, die aber echt und ungefiltert sind.

Zurückzuführen ist dieses Naturphänomen auf den vulkanischen Ursprung des Gesteins. In Verbindung mit verschiedenen über sehr lange Zeiträume entstandenen Säuren und Metalloxiden haben sich die Farben herausgebildet, die Du heute dort bewundern kannst.

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Caídas de Rochester ©znm/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Caídas de Rochester ©znm/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Vallée des Couleurs

Im Tal der Farben

Wenn die sieben verschiedenen Erdtöne Dich begeistert haben, solltest Du die halbstündige Fahrt von Chamarel zum etwas östlich davon gelegenen Tal der Farben nicht scheuen. Hier gibt es aus ähnlichen Gründen sogar satte 23 verschiedene Farbtöne auf dem Boden zu sehen.

Darüber hinaus punktet das Vallée des Couleurs mit Wasserfällen, unter denen Du schwimmen kannst, sowie mit verschiedenen Attraktionen wie Seilrutschen und geführten Touren im Geländewagen oder im Quad. Und schließlich leben hier verschiedenste Wildtiere, darunter Pfauen und Schildkröten, die Du bei Deinem Besuch im Tal der Farben zu Gesicht bekommst.

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Indischer Ozean ©Chriseric/Libre de derechos via Getty Images
Indischer Ozean ©Chriseric/Libre de derechos via Getty Images

Île aux Aigrettes Nature Reserve

Eine Insel für den Naturschutz

Das Naturreservat der Insel der Silberreiher, wie die Île aux Aigrettes zu Deutsch heißt, befindet sich vor der Ostküste von Mauritius, kaum einen Kilometer von der Stadt Mahébourg entfernt. Bereits seit den 1960er-Jahren ist die unbewohnte Insel Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten ungestört gedeihen können.

Eine Führung über die Insel startet mit dem Boot in Point Jérôme und dauert etwa eineinhalb Stunden. Während dieser Zeit hast Du Gelegenheit, Dich über die Arbeit der örtlichen Naturschutzstiftung zu informieren und zahlreiche Vogel- und Tierarten zu beobachten, zum Beispiel Geckos, den farbenfrohen Mauritiusweber sowie einheimische Orchideen und das malvenartige Gewächs Trochetia, das auf Mauritius Boucle d’Oreille (Ohrring) genannt wird.

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Crystal Rock, Mauritius ©Forrest_Gamp/iStock via Getty Images
Crystal Rock, Mauritius ©Forrest_Gamp/iStock via Getty Images

Île aux Cerfs

Ausgedehnte Strände zum Relaxen

Die Insel der Hirsche vor der Küste im Nordosten der Insel befindet sich an der Süßwasserlagune Trou d’Eau Douce (Süßwasserloch).

Auch die Île aux Cerfs hat keine ständigen BewohnerInnen, sie ist aber ein äußerst beliebtes Ziel bei Badegästen und Einheimischen, die sich gleichermaßen über die betörend weißen Sandstrände im Norden, Osten und Süden der Insel freuen. Die Insel ist von schier unbeschreiblicher Schönheit. Neben Schwimmen und Relaxen auf bequemen Liegen am Strand kannst Du hier eine Reihe von Wassersportarten wie Surfen, Tauchen und Schnorcheln betreiben. Außerdem beherbergt die Insel einen der berühmtesten Golfplätze der Welt.

Am schnellsten kommst Du ab Trou d’Eau Douce mit einer Barkasse, einem Schnellboot oder einem Katamaran auf die Île aux Cerfs.

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Regenwald auf Mauritius ©AllesSuper21/iStock via Getty Images
Regenwald auf Mauritius ©AllesSuper21/iStock via Getty Images

Black-River-Gorges-Nationalpark

Seltene Tiere und Pflanzen

Von zwei auf Mauritius existierenden Nationalparks ist der Black River Gorges mit mehr als sechseinhalbtausend Hektar Fläche der größere. Fast die Hälfte aller Pflanzenarten, die ausschließlich auf der Insel vorkommen, findest Du im Park. Zu den hier ansässigen Tieren zählen Hirsche, verschiedene Affenarten, Wildschweine und Flughunde. Unzählige Schmetterlinge und andere Insekten teilen sich den Luftraum mit seltenen Vogelarten, wie Turmfalken und Sittichen.

Es gibt mehrere ausgewiesene Wanderwege durch den Park, auf denen Du das Gebiet auf unterschiedlich langen und schwierigen Routen erkunden kannst. Sie sind von drei kostenlosen Parkplätzen rund um den Park aus erreichbar.

Der Black-River-Gorges-Nationalpark, der gleichzeitig die mit 828 Metern höchste Erhebung auf Mauritius beherbergt, befindet sich im Südwesten der Insel und ist von Port Louis in einer guten Stunde mit dem Auto zu erreichen.

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Flic en Flac Strand, Mauritius ©Paola Giannoni/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Flic en Flac Strand, Mauritius ©Paola Giannoni/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Flic en Flac

Ein Fenster zum Meer

Authentisches Inselleben findest Du im Westen der Insel im charmanten Örtchen Flic en Flac. Was sich anhört wie Figuren aus einem Disney-Comic, ist ein malerisches Fischerdorf, das sich längst zu einem angesehenen Badeort entwickelt hat.

Der Sandstrand mit vorgelagertem Korallenriff ist unendlich lang und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Mit einer Schnorchelausrüstung ins Wasser zu gehen, ist hier beinahe ein Muss, schließlich liegt Dir die farbenprächtige Unterwasserwelt des Indischen Ozeans direkt zu Füßen. Auch das Abtauchen mit Flasche in tiefere Gewässer lohnt sich. Vom südlichen Strandabschnitt eröffnet sich ein schöner Blick auf den Berg Le Morne Brabant.

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