Aussicht im Shadag Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
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Aktivurlaub

Die 6 schönsten Nationalparks in Aserbaidschan

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Halbwüsten, Wälder und Salzwiesen: Aserbaidschans Natur ist außerordentlich vielseitig. In diesem Land könnt Ihr acht der elf weltweit vorkommenden Klimazonen erleben – und die zum Teil endemische Tier- und Pflanzenwelt entdecken, die hier lebt und gedeiht. Leoparden schleichen durch das dichte Unterholz, Gazellen springen grazil durch die Halbwüsten und auch Flamingos legen hier regelmäßig einen Zwischenstopp ein. Packt das Fernglas und die Wanderschuhe ein, denn hier gibt es ganz schön viel zu sehen.

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Flusslauf im Hirkan Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
Flusslauf im Hirkan Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism

Hirkan Nationalpark

Ein besonderer Wald

Seit mindestens 25 Millionen Jahren schon gibt es ihn, den Hirkanischen Wald, der nicht nur uralt  – und mittlerweile UNESCO-Welterbe –  sondern mit 5,5 Millionen Hektar auch noch riesengroß ist. Ein kleiner Teil des Waldes liegt im bergigen Süden Aserbaidschans, im Hirkan Nationalpark. Der 40.000 Hektar große Park wurde zum Schutz der Wälder gegründet, die das Talish-Gebirge und die Lankaran-Tiefebene bedecken. Das Besondere: Das Ökosystem hier überlebte die letzte große Eiszeit, die weite Teile Europas mit einer dicken Eisschicht bedeckte und das Leben darunter zerstörte. Die Hirkan-Wälder blieben verschont. Entdecken könnt Ihr hier vieles. Endemische Vogelarten, wie den Hirkan-Bienenvogel oder den Talysh-Fasan zum Beispiel, von dem es allerdings nur noch so wenig Exemplare gibt, dass er bereits als ausgestorben gilt, und besondere Bäume wie den Eisenholzbaum oder die Lotuspflaume, deren Früchte essbar sind. Ihr erreicht den Park über das Dorf Hirkan, das am nördlichen Ende des Parks am Khanbulan Reservoir liegt.

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Goygol-See, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
Goygol-See, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism

Goygol Nationalpark

Zum Schutz der Seen

Im Kleinen Kaukasus, südlich der Stadt Goygol, liegt das Juwel Aserbaidschans: der Goygol Nationalpark. Ursprünglich wurde das 13.000 Hektar große Gebiet eingerichtet, um die klaren Seen zu schützen. Doch es profitieren auch zahlreiche heimische Tiere und Pflanzen davon. Anziehungspunkt des Parks und einer der schönsten Orte des Landes ist der klare Goygol-See, der von hohen Bergen und dichten Wäldern eingerahmt wird. Der höchste Berg an seinem Ufer ist der Mount Kapaz mit knapp über 3.000 Metern Höhe. Spannend sind auch die Ökotourismus-Routen, die euch zu weiteren malerischen Orten des Nationalparks führen, zum Beispiel zum Maragol-See. Er ist kleiner als der Goygol-See, aber nicht weniger beeindruckend. Erfahrene Wanderer können der 20 Kilometer langen Route zum Gipfel des Mount Kapaz folgen.

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Wanderer im Shadag Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
Wanderer im Shadag Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism

Shahdag Nationalpark

Der größte des Landes

Der Ostkaukasische Steinbock, die Kaukasische Wiesenweihe oder der Schakal: Mit viel Glück und Geduld könnt Ihr sie alle in dem größten Nationalpark des Kaukasus entdecken. Der Shahdag Nationalpark ist 130.000 Hektar groß und wurde zum Schutz der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eingerichtet. Die majestätischen Gipfel des Großen Kaukasus, teilweise mehr als 4.000 Meter hoch, erheben sich rund um den Park und bieten eine spektakuläre Kulisse für Eure Abenteuer. Unternehmt eine Mountainbike-Tour, begebt Euch auf eine Wanderung durch die schroffen Flusstäler oder fliegt im Gleitschirm über die sanft geschwungenen Berghänge des Parks. Der Nationalpark liegt im Landesinneren etwa 140 Kilometer Luftlinie nordwestlich der Hauptstadt.

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Kaspische Robbe, Aserbaidschan © AGAMI - stock.adobe.com
Kaspische Robbe, Aserbaidschan © AGAMI - stock.adobe.com

Absheron Nationalpark

Birdwatching auf der Halbinsel

Schillernde Purpurhühner, rotäugige Ohrentaucher und mittendrin die kleinste Robbe der Welt: Im Absheron-Nationalpark gibt es, mit etwas Glück, viel zu sehen, es lohnt sich also, ein Fernglas mitzunehmen. Der gerade mal 783 Hektar große Park liegt 60 Kilometer von Bakus Stadtzentrum entfernt und erstreckt sich auf der Halbinsel Absheron. Erkundet die Halbwüsten und Dünenlandschaften und beobachtet Aserbaidschans spannende Tier- und Vogelwelt. Ein weiteres Highlight der Region Absheron sind die Schlammvulkane. Das sind geologische Formationen, die kalten, mineralreichen Schlamm ausstoßen und eine surreale, fast außerirdische Landschaft erschaffen. 

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Gazellen im Shirvan Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
Gazellen im Shirvan Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism

Shirvan Nationalpark

Ein Park für die Gazellen

Salzwiesen, Schlammvulkane, eine Halbwüste, seichte Seen und mittendrin tausende Gazellen. Der 50.000 Hektar große Nationalpark entlang der Küste des Kaspischen Meeres wurde vor 20 Jahren eingerichtet, um die Kropfgazelle zu schützen. Ihr Schutz zeigt Wirkung, denn die Anzahl der Tiere ist von wenigen Hundert auf etwa 7000 angestiegen. Auch die anderen Parkbewohner profitieren von dem Schutzstatus und so könnt Ihr bei Eurem Besuch Dachse, Schildkröten, Wölfe, Schakale und die Kaukasusotter entdecken. Mit 270 Vogelarten ist auch der Shirvan Nationalpark ein tolles Vogelbeobachtungsgebiet. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören etwa der grüne Blauwangenspint und der Halsbandfrankolin. 

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Ausblick im Altiaghaj Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism
Ausblick im Altiaghaj Nationalpark, Aserbaidschan © Azerbaijan Tourism

Altiaghaj Nationalpark

Imposante Flusstäler und gute Einkehrmöglichkeiten

Lust auf Berge, aber keine Lust, lange zu fahren? Dann ist der Altiaghaj Nationalpark richtig für Euch, denn er liegt nur knapp 120 Kilometer von Baku entfernt. Der 11.000 Hektar große Park ist größtenteils bewaldet und von einigen im Sommer und Herbst nahezu ausgetrockneten Flüssen durchzogen. Gut ausgeschilderte Wanderwege sucht man leider noch vergebens, hier gilt Querfeldeinwandern. Es gibt einige Einkehrmöglichkeiten, an denen Ihr Euch mit aserbaidschanischen Leckereien wie Kebab, Salat und Tee versorgen könnt. Auch in diesem Park könnt Ihr die hiesige Tierwelt bewundern, Braunbär, Luchs und Wildschwein etwa – natürlich mit gebührendem Sicherheitsabstand. Übrigens: Auf dem Weg zum Park fahrt ihr durch das farbenfrohe Candy Cane Gebirge.

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