Schloss Nymphenburg
München/BayernHotel nähe Schloss Nymphenburg
Infos Schloss Nymphenburg
Das Schloss Nymphenburg ist eines der großen Königsschlösser Europas und eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit. Besichtigen Sie die prunkvollen Räumlichkeiten und besuchen Sie die vier Museen. Im Marstallmuseum können Sie beispielsweise prächtige barocke Kutschen und Rennschlitten bewundern und im Porzellanmuseum ist edles Nymphenburger Porzellan ausgestellt. Freuen Sie sich auch auf einen Spaziergang durch den herrlichen Park Nymphenburg. Hier können Sie ganz romantisch mit einer echten venezianischen Gondel über den Kanal fahren. Verfasst von HolidayCheck Informationen Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg Schloss Nymphenburg, Eingang 19 80638 München Telefon (0 89) 1 79 08-0 Fax (0 89) 1 79 08-6 27 E-mail sgvnymphenburg@ bsv.bayern.de
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Herrliche Prunkräume im Schloss Nymphenburg
Meine Tochter und Enkeltochter wollten mit mir in den Osterferien das Schloss Nymphenburg besuchen. Wir bezahlten für Erwachsene 10,00 Euro, Rentner 9,00 Euro und der Eintritt für Kinder war kostenlos. Der Rundgang im Schloss begann beim Festsaal (Steinerner Saal). Der Steinerne Saal ist ein prunkvoller Festsaal, der als Hauptwerk des bayerischen Rokokos gilt. Der Saal wurde 1755–1757 unter Kurfürst Max III. Joseph gestaltet. Der Raum ist heute noch im Originalzustand erhalten. Das riesige Deckengemälde stellt den olympischen Götterhimmel dar. Das Deckenfresko von Johann Baptist Zimmermann (1756/57) zeigt eine Huldigung der Nymphe Flora durch andere Nymphen. Nebenbei erwähnt, da die Ehe von Kurfürst Max III. Joseph kinderlos blieb, trat nach seinem Tod die pfälzische Linie der Wittelsbacher Karl Theodor die Nachfolge an. Max III. Joseph war der letzte Kurfürst aus der bayerischen Linie der Familie. Der weitere Rundgang führte uns durch verschiedene Räume, die uns Einblicke in die barocke und klassizistische Wohnkultur der Wittelsbacher gaben. Erhalten ist u.a. auch noch das Schreibkabinett mit Büste des Kurfürsten Karl Theodor (reg 1745 – 1777), dass er aus der Pfälzer Residenzstadt Mannheim mitgebracht hat. Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Bayern veranlasste 1795 nach seiner Vermählung mit Maria Leopoldine von Österreich-Este (1776 – 1848) die letzten Erweiterungen von Schloss Nymphenburg. Interessant fanden wir auch das Schlafzimmer von Königin Caroline. Königin Caroline, (1776 – 1841) war die erste Königin des Königreichs Bayern (ab 1806) und die zweite Gemahlin von König Max I. Joseph. Das Schlafzimmer ist in der originalen Ausstattung erhalten. Das Mahagoni-Mobiliar entstand um 1815 in München. Im Schlafzimmer von Königin Caroline kam am 25. August 1845 der spätere König Ludwig II., zur Welt. Die Eltern waren das bayerische Kronprinzenpaar Maximilian (II.) und Marie von Preußen. Auch das Arbeitszimmer von Königin Caroline hat uns gut gefallen. Sehr schön war auch das Schafzimmer der Kurfürstin Therese Kunigunde (1676 – 1730). Therese Kunigunde war die zweite Gemahlin von Kurfürst Maximilian II. Sie heiratete 1694/95 den bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel. Im Schlafzimmer sind ein Gemälde von Therese Kunigunde und Max Emanuel zu sehen. (entstanden um 1704). Eines der schönsten Prunkräume im Schloss war das Vorzimmer. Das Deckenbild im Vorzimmer ist »Kybele«, der Mutter Erde, gewidmet. An den Seitenwänden des mit rotem Damast bespannten Raumes hängen zwei große Gemälde mit Darstellung der kurfürstlichen Familie. Kurfürst Ferdinand Maria als König Endymion und Kurfürstin Henriette Adelaide mit den Kindern als Göttin Diana. Das Highlight für meine Enkeltochter war die natürlich die Schönheitsgalerie. Im Auftrag von König Ludwig I. malte Joseph Stieler von 1827-1850 eine Reihe von Bildern schöner Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten. Am bekanntesten sind bei den Bildern die "Schöne Münchnerin" Helene Sedelmayr, Tochter eines Schuhmachermeisters, und die "spanische" Tänzerin Lola Montez. Helene Sedelmayr heiratete im April 1834 den königlichen Kammerdiener Hermes Miller. Sie hatten zehn Kinder, die teilweise Paten aus der Königsfamilie hatten, darunter auch König Ludwig I. Mit Ausnahme der Lola Montez pflegte Ludwig mit keiner der Schönheiten intime Beziehungen. Lola Montez, war auch der Anlass zur Revolution von 1848, durch die Ludwig I. gezwungen wurde, auf den Thron zu verzichten. Das Schloss Nymphenburg war von 1715 bis 1918 der Sommersitz der Bayerischen Kurfürsten und Könige. Meine Tochter und Enkeltochter waren begeistert vom Schloss Nymphenburg.
Schöne Sehenswürdigkeit
Ich war nur im Park an sich vor dem Schloss aber auch das hat mir schon sehr gut gefallen. Anreise mit dem Auto empfehlenswert.
Tolles Schloss mit fairen Preisen
Immer wieder schön und immer wieder preislich attraktiv. Ich bin mir nicht sicher, ob wir es übersehen haben oder nicht, aber wir erneut keine Parkgebühr bezahlt. Das Ticket für das Schloss kostet nur 8 EUR und für alles im Park 15 EUR. Finden wir okay. Der Park selbst ist kostenfrei. Im Schloss kann man (glaube ich) 19 Räume sich anschauen. Mal bekommt man schnell ein Ticket und wenn man Pech hat dauert es vielleicht 10 Minuten. Die Räume selbst sind schön und geben auch ein paar Informationen. Wir hatten nicht den Audio-Guide genommen, da ein Kleinkind nicht so interessiert am zuhören war. Die Parkanlage ist riesig und schön. Man hat weitere Gebäude und viel Grün.
Unglaublich
Ganz tolles Schloss mit einer langen Geschichte. Eine geführte Tour ist auf jeden Fall die richtige Wahl hier.
Schloss, Schlossgarten und Schlosspark
Das Schloss Nymphenburg ist nach meiner Meinung unbedingt sehenswert. Man sollte aber genügend Zeit einplanen, da man nicht nur das Schloss, sondern auch den Schlossgarten und den großen Schlosspark besichtigen sollte. Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von München.
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Sehenswürdigkeiten
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Sport & Freizeit
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Restaurants
- Cafe am Schloss0,3 km
- Metzgerwirt0,5 km
- Schlosscafé im Palmenhaus0,5 km
- Biergarten Hirschgarten0,9 km
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Nachtleben
- New Backstage1,7 km
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Shopping
- Pix 4u Fotostudio München1,9 km
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