Botanischer Garten München
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Infos Botanischer Garten München
Der Botanische Garten München-Nymphenburg zählt zu den bekanntesten Gärten weltweit. Auf einer Fläche von 21.20 Hektar wachsen etwa 16.000 Pflanzen. Jedes Jahr wird der Garten von mehr als 350 Tausend Touristen besucht.
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Büste Carl F.P. von Martius im Botanischen Garten
Carl Friedrich Philipp von Martius (1794 -1868) war ein mutiger Abenteurer und außergewöhnlicher Botaniker. Er bewarb sich im Jahr 1813 an der Bayrischen Akademie der Wissenschaften in München. Nach bestandener Aufnahmeprüfung wurde er im Jahr 1814 in der Akademie aufgenommen und dem Botaniker Franz von Paula Schrank als Gehilfe bei der Leitung des Botanischen Gartens unterstellt. Schrank leitete von 1809 bis 1832 den ersten Botanischen Garten in München. Von 1817 bis 1820 durften Carl Friedrich Philipp von Martius mit dem Zoologen Johann Baptist von Spix im Auftrag von König Maximilian I. von Bayern eine Forschungsreise nach Brasilien machen. Diese einmalige Gelegenheit dazu ergab sich, als Maria Leopoldine von Österreich die Tochter von Franz Joseph II. den Kronprinzen und späteren Kaiser von Brasilien, Dom Pedro, heiratete. Die zwei Naturforscher durften als Mitglieder der österreichischen Brasilien-Expedition mitfahren. Nach einer etwa dreimonatigen Schiffsreise kam Maria Leopoldine und die Naturforscher im November 1817 in Brasilien an. Wenige Tage später fand im Stadtpalast von Rio de Janeiro die Trauung mit Prinz Pedro statt. Bereits vor ihrer Abreise hatte Maria Leopoldine den Prinzen per Stellvertreter in der Wiener Augustinerkirche geheiratet. Nach der Ankunft in Brasilien reiste Martius gemeinsam mit dem Zoologen Johann Baptist von Spix (1781-1826) durch das heutige Brasilien. Von Rio aus gelangten sie an die Mündung des Amazonas. Von dort aus unternahmen die beiden Forscher mit acht indianischen Ruderern ihre Fahrt den Amazonas hinauf. In Ega, dem heutigen Tefé trennten sich die beiden und Martius befuhr den Japurá. Beide Forscher legten unter schwierigsten Bedingungen insgesamt über 10.000 Kilometer zurück, kämpften mit Krankheiten, erlitten beinahe Schiffbruch und galten monatelang als vermisst. Es war eine der größten und teuersten Forschungsreisen der damaligen Zeit. Auf ihrer Reise trugen sie botanische und zoologische Sammlungen zusammen. Insgesamt brachten sie 3541 Tierpräparate und 6.500 Pflanzenarten nach Europa zurück. Überdies hatten sie Gesteinsproben und Mineralien in ihrem Gepäck. Für Forscher und Biologen ermöglichten diese konservierten Tiere und Pflanzen wichtige Informationen, da manche dieser Arten nicht mehr vorhanden sind bzw. nicht mehr lange existierten. Außerdem erforschte Martius auch das Leben, die Kultur und die Sprachen der brasilianischen Indianer. Seine Beschreibungen wurden teilweise aber kritisch gesehen. Martius wollte aus Brasilien insgesamt sechs einheimische Menschen mitbringen. Vier der indigenen Menschen starben aber bereits bei der Rückreise. Zwei indigene Kinder überlebten die Rückfahrt mit dem Schiff. Sie hießen Juri und Miranha und wurden nach München gebracht. Diese wurden dann umgetauft in Johannes und Isabella. Martius hatte sie den Besitzer als Sklaven abgekauft, dies aber später als schweren Fehler erkannt. Das Alter der Kinder wurde meistens zwischen zehn und 15 Jahre geschätzt. Da sie aus verschiedenartigen Volksstämmen kamen, konnten sie sich nicht miteinander verständigen. Sie starben trotz guter medizinischer Fürsorge schon relativ bald. Am 15. Dezember 1868 wurde Carl Friedrich Philipp von Martius, Professor für Botanik an der Universität München und Direktor des Botanischen Gartens. Martius als Naturforscher fühlte sich besonders zu der Pflanzengruppe der Palmen hingezogen. Er analysierte tropische Pflanzenwelt und die Palmen. Daher wird Martius im Volksmund auch „Vater der Palmen“ genannt. Nach seiner Ankunft in München begann er dann auch sofort mit der Arbeit an einem botanischen Werk über die Palmen. Als sein Hauptwerk gilt die „Historia naturalis palmarum“ (Naturgeschichte der Palmen). Martius beschrieb 85 neue Palmenarten, von denen 54 noch heute die von ihm vergebenen Namen tragen. Carl Friedrich Philipp von Martius war einer der größten deutschen Forscher nach Humboldt. Der bayerische Botaniker wird heute noch von dem Brasilianer verehrt. In Brasilien ist Carl Friedrich Philipp von Martius bekannter als in Deutschland. Ihm zu Ehren befindet sich eine Büste im Botanischen Garten.
Frühjahrsausflug zum Botanischen Garten
Wir machten am Wochenende einen Ausflug zum Botanischen Garten. Es ist nach Aussage eines Freundes, wegen der Blütenpracht im Frühjahr, die beste Zeit für einen Besuch des Botanischen Gartens. Der Botanische Garten München-Nymphenburg wurde im Jahr 1914 eröffnet und ist einer der bekanntesten botanischen Gärten weltweit. Nach nur dreijähriger Bauzeit wurde der neue Botanische Garten am 10. Mai 1914 offiziell eröffnet. Er entstand als Ersatz für den 1812 angelegten „Alten Botanischen Garten“ am Stachus. Anfangs dienten Botanische Gärten wissenschaftlichen Zwecken. Erwähnenswert ist auch der Bildhauer Josef Wackerle (1880 – 1959). Er hatte eine enge Verbindung zur Porzellan Manufaktur Nymphenburg und dem Botanischen Garten. Für die Weltausstellung 1910 in Brüssel entwarf er Majolika-Gartenfiguren und prachtvolle Ziervögel. Einige dieser Figuren, die für die Weltausstellung 1910 gestaltet wurden, schmücken noch heute den Botanischen Garten. Der Botanische Garten München-Nymphenburg hat laut eines Berichtes im Internet, auf über 21 Hektar rund 19.600 Pflanzenarten und Unterarten. Im Botanischen Garten München-Nymphenburg arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter eine große Anzahl an Gärtnern, die sich um die Pflege der verschiedenen Pflanzenarten kümmern. In der Nähe vom Haupteingang befinden sich auf der linken Seite die Gewächshäuser. Von den drei aufeinanderfolgenden Hallen zweigen 11 kleinere Gewächshäuser und der Grüne Saal ab. In den seitlichen Häusern findet man unter anderen Orchideen. Besonders gefallen hat mir das Kakteenhaus. Die Kakteen gedeihen vor allem in niederschlagsarmen Gebieten wie zum Beispiel in Arizona in Amerika. Dies erinnerte uns an einen Urlaub vor einigen Jahren in Arizona. Wir besichtigten damals in der Nähe von Phönix einen Kakteenwald mit vielen Saguaro-Kakteen Die zweite große Halle, ist das Palmenhaus. Die hier wachsenden Pflanzen stammen aus den Regenwäldern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Die letzte große Halle ist das Afrika- und Madagaskarhaus, hier sieht man vor allem Wolfsmilchgewächse. Wolfsmilchgewächse sind besonders in den Tropen verbreitet. Der Milchsaft ist giftig. Die Wolfsmilchgewächse umfassen über 7.500 Arten. Ein Augenschmaus im Botanischen Garten ist im Frühjahr der Schmuckhof, der vor allem durch verschiedene Arten von Tulpen in ein Meer aus Farben verwandelt wird. Der Schmuckhof wird zweimal im Jahr (Frühjahr/Sommer) umgestaltet. Auch die blühenden Bäume waren hier eine Augenweide. Nach unserem Spaziergang im Schmuckhof machten wir eine Kurzpause im Café des Botanischen Garten. Guter Kuchen und sehr freundliche Bedienung. Wir können das Café weiterempfehlen. Nach der Kaffeepause machten wir uns auf den Weg zum Großen Teich. Der große Teich ist ein wertvoller Lebensraum für Libellen, Fische, Amphibien und Wasservögel. Was uns besonders überraschte, war eine Krähe, die im Teich badete. Gegenüber vom Teich befindet sich die alten Pumpen – Warmwasserheizung. Das Pumpenhaus wurde 1919 fertiggestellt. Im Jahr 2009 erfolgte eine Außenrenovierung des nicht öffentlich zugänglichen Teils des Gebäudes. Wie man im Internet nachlesen kann, wird die alte Pumpen – Warmwasserheizung noch genutzt. Sie wurde modernisiert, von Koks auf Erdgas umgestellt und versorgt weiterhin über ein unterirdisches Ringleitungssystem, Pumpen und Wärmetauscher. Auf unserem Rückweg besichtigten wir u.a. noch die Farnschlucht und den Frühlingsweg. Dabei kamen wir auch noch beim Denkmal für Carl Fr. von Martius (1794 – 1868) – ein wichtiger Erforscher von Brasilien, vorbei. Ein kleiner Bach bildet die Hauptader der Farnschlucht. Er fließt durch diesen Bereich und mündet schließlich in den "Großen Teich" des Gartens. Das nächste Ziel war der Frühlingsweg. Wie wir feststellten, war auch die Blütenpracht im Frühlingsweg sehr üppig. Neben den Schmuckhof gefiel uns auch der Frühlingsweg sehr gut. Der Botanische Garten München-Nymphenburg ist ein erstklassiges Ziel für Hobbyfotografen. Wir wollen deshalb im Monat September wieder vorbeischauen.
Wunderschön
Ein ganz toller Park mit so viel natürlichen Pflanzen, dass man gar den Überblick verliert. Auf jeden Fall lohnt sich hier ein Besuch.
Ein wunderschöner Park
Der Botanische Garten von München liegt direkt neben der Schlossanlage Nymphenburg. Im Sommer kann man auch von dem dortigen Garten in den Botanischen Garten. Direkt nach dem Eingang stehen links drei große Gewächshäuser, mit 12 kleineren Häusern. Rechter Hand sind die Naturgärten mit Alpinum und Arboretum. In der Mitte liegt der Schmuckhof, anschließend der Rosengarten und der Rhododendronhain. Links der Frühlingsgarten, die Nutzpflanzen und ein schöner Pavillon. Ein wunderschöner Park, ein Besuch lohnt sich.
Ein Traum und MUSS für jeden Blumenliebhaber!
Wir wollten am 1.5. nach dem Besuch von Schloß Nymphenburg noch in den Botanischen Garten. Leider hatten auch noch viele andere die gleiche Idee, wir kehrten um und besuchten am nächsten Tag den Botanischen Garten mit viel weniger Besuchern und viel entspannter. Ich war hin und weg von den vielen bunten, blühenden Pflanzen und wie toll gepflegt es alles war, wieviel Arbeitsaufwand dafür verwendet wird. Besonders gut gefallen hat mir auch das Alpinum (auch Steingarten genannt), groß gehalten und wirklich viele verschiedene und bunte Steingartenpflanzen - toll auch der große Teich. Im Freigelände noch zu finden der Insektenpavillion, Rosengarten, Rhododendronhain, Irisgarten, Nutzpflanzen uvm. Das nächste Highlight sind die Schaugewächshäuser mit Orchideen, Wasserpflanzen, Wüstenpflanzen, Bromelien, Farne, Fuchsien, Kakteen,....... Ich war begeistert und den ermäßigten Eintritt für € 4,- für den ganzen Tag finde ich nicht schlimm. Wirklich toll gepflegt und ein Tulpenmeer, ich war hin und weg !!!!!!!!!!!
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Sehenswürdigkeiten
- Gewächshäuser Botanischer Garten0,1 km
- Schmuckhof Botanischer Garten0,1 km
- Museum Mensch und Natur0,6 km
- Großes Parterre mit Wasserfontäne0,7 km
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Sport & Freizeit
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