Extra-Kosten bei Flugbuchung
Eurowings führt Zahlungsgebühr ein: Was das jetzt für Deine Reise bedeutet!
Flugtickets buchen, Sitzplätze reservieren oder Extras hinzufügen – für viele Reisende gehört das längst zum ganz normalen Reisealltag. Ab dem 12. Februar 2026 ändert sich jedoch bei Eurowings etwas Entscheidendes: Die Airline führt eine sogenannte Optional Payment Charge (OPC) ein. Dahinter verbirgt sich eine zusätzliche Gebühr, die bei bestimmten Zahlungsarten anfällt.
Wir erklären Dir Schritt für Schritt, wann die Gebühr greift, wie hoch sie ausfallen kann und was Du konkret tun kannst, um bei Deiner nächsten Buchung entspannt und kostenbewusst zu bleiben.
Was steckt hinter der Optional Payment Charge bei Eurowings?
Die neue Optional Payment Charge basiert auf Vorgaben der EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD II. Hintergrund ist, dass bestimmte Kreditkartenzahlungen für Fluggesellschaften höhere Gebühren verursachen – etwa bei Firmenkreditkarten oder Kreditkarten aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Eurowings ordnet diese Kosten künftig direkt den Zahlungen zu, bei denen sie entstehen.
Für Dich als Reisende oder Reisender bedeutet das vor allem mehr Transparenz im Buchungsprozess. Die Airline folgt damit einheitlichen Regeln innerhalb der Lufthansa Group, zu der Eurowings gehört. Gleichzeitig bleibt es weiterhin möglich, kostenlos zu bezahlen, wenn Du eine entsprechende Zahlungsart auswählst.
In welchen Ländern betrifft Dich die neue Gebühr?
Die Optional Payment Charge wird nicht bei allen Buchungen erhoben, sondern nur bei bestimmten Abflugländern. Betroffen sind Buchungen mit Reiseantritt in:
- Deutschland
- Dänemark
- Finnland
- Großbritannien
- Irland
- Luxemburg
- Niederlande
- Norwegen
- Polen
- Tschechien
Wenn Dein Flug von einem dieser Länder startet, lohnt sich beim Bezahlen ein genauer Blick. Entscheidend ist dabei nicht Dein Wohnort, sondern der Ort des Reiseantritts.
Welche Zahlungsarten sind betroffen?
Ob Du die Gebühr zahlst oder nicht, hängt direkt von der Art Deiner Kreditkarte ab.
Bei Kreditkarten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums fällt die OPC nur bei Geschäftskreditkarten an, also zum Beispiel bei Firmen- oder Unternehmenskarten. Private Kreditkarten bleiben hier gebührenfrei.
Anders sieht es bei Kreditkarten aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums aus. In diesem Fall erhebt Eurowings die Gebühr immer – unabhängig davon, ob es sich um eine private oder geschäftliche Karte handelt.
Wie hoch kann die Optional Payment Charge ausfallen?
Die Höhe der Gebühr ist variabel und hängt sowohl von der Kartenmarke als auch vom ausstellenden Land ab. Sie wird prozentual berechnet, hat aber einen klaren Höchstbetrag, damit die Kosten kalkulierbar bleiben.
Der Maximalbetrag liegt bei:
bis zu 25 Euro bei Zahlungen in Euro
bis zu 20 Britischen Pfund in Großbritannien
entsprechend angepassten Höchstwerten in anderen Währungen
Wichtig zu wissen: Die Gebühr gilt für alle Buchungsschritte. Sie kann also nicht nur bei der Flugbuchung selbst anfallen, sondern auch bei späteren Sitzplatzreservierungen, Umbuchungen oder Zusatzleistungen. Bei einer Stornierung wird die OPC übrigens NICHT erstattet.
So vermeidest Du Zusatzkosten bei der Buchung
Auch wenn es auf den ersten Blick nach einer kleinen Anpassung klingt, kann die neue Zahlungsgebühr Deine Reisekosten beeinflussen – vor allem dann, wenn Du häufig fliegst oder geschäftlich unterwegs bist. Wer unbewusst mit einer betroffenen Kreditkarte zahlt, muss künftig mit zusätzlichen Kosten rechnen, die sich über mehrere Buchungsschritte summieren können.
Gleichzeitig bietet die Regelung aber auch Orientierung: Du siehst künftig klar und transparent, welche Zahlungsart welche Kosten verursacht. Das macht es leichter, bewusst zu entscheiden und den Gesamtpreis Deiner Reise besser zu kontrollieren.
Unser Tipp: Wenn Du bei Eurowings buchen möchtest und Wert auf einen möglichst günstigen Gesamtpreis legst, wähle – wenn möglich – Lastschrift als Zahlungsmethode. Damit bleibst Du auch ab Februar 2026 auf der sicheren Seite und zahlst keine zusätzliche Gebühr.
Falls Du lieber mit Kreditkarte zahlst, lohnt es sich, vorab zu prüfen, ob es sich um eine private Karte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum handelt. Besonders bei Firmenkarten oder internationalen Kreditkarten kann ein kurzer Check vor der Buchung bares Geld sparen
Kleine Änderung, großer Effekt bei genauer Planung
Die Einführung der Optional Payment Charge bei Eurowings bringt keine pauschalen Mehrkosten für alle, sondern setzt auf ein differenziertes und transparentes Modell. Für viele Reisende bleibt das Bezahlen weiterhin kostenlos – vorausgesetzt, die passende Zahlungsart wird gewählt.
Wenn Du Dich frühzeitig informierst und bewusst entscheidest, bleibt Deine Reiseplanung auch 2026 entspannt, fair kalkulierbar und ohne böse Überraschungen.
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