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Marion (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • April 2010 • 2 Wochen • Strand
Naja - Ex Select passt
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel, die Villen und Bungalows befinden sich auf einem sehr schönen Areal, einem wunderbaren Pinienwald direkt am Meer gelegen. Die Gartenanlage wurde ständig gepflegt und ist sehr schön gestaltet. Überall verteilt standen schönen Statuen, tolle Pflanzen und Büsche. Abends wird der Garten schön ausgeleuchtet. Das Publikum bestand im April aus vielen deutschen Familien und Paaren und auch vielen türkischen Familien, sehr wenigen Russen und einigen Holländern. Einen Altersdurchnitt kann ich gar nicht direkt bestimmen, da alle Altersklassen vertreten waren. Rechts neben dem Club steht ein Bauleiche, die wirklich sehr unansehnlich ist. Ich empfehle, den Blick immer nur nach links schweidfen zu lassen :-) Wenn dort mal weitergbaut wird, möchte ich auch nicht gerade Gast im Club sein. Der Club ist, soweit mir bekannt, ca. 4 Jahre alt. Leider ist der Bau nicht so sehr hochwertig. Die Bungalows sind sehr, sehr hellhörig. Ich kam mir fast wie im Camping vor. Ich hörte jegliche Gräusche oder Gespräche aus den Nachbarszimmern. Auch die Schnarchgeräusche aus den Nachbarszimmern waren sehr laut zu hören. Wer es ruhig mag: Gegen halb fünf, oder halb sechs Uhr morgens erklingt sehr laut der singende, ca. 5-minütige Ruf zum Gebet von einer der nächstgelegenen Moscheen aus Belek. Lange und laut genug, um schön wach zu werden. Für mich etwas sehr gewöhnungsbedürftig. Zum Club: Am Anfang, also die ersten 2 Jahre, wurde der Club Voyage in Belek nach dem tollen Club-Voyage-Konzept ausgezeichnet geführt. Also: all inklusive, vielfältiges internationales Essen in ausgezeichneter Qualität, Top Spezialitätenretaurants, absolute Sauberkeit und Service, abendliches Showprogramm ganzjährig. Wie mir mitgeteilt wurde, hat das Management vor 2 Jahren gewechselt und der Club sich leider sehr zum Nachteil entwickelt... Dazu nachfolgend mehr.. Fazit: Ich bin enttäuscht. Der Club ist für Familien, aber nicht für Singles geeignet. Zumindest nicht in den Osterferien. Wer Wert auf einen reichliche Auiswahl an Speisen und eine tolle Qualität legt, sollte sich anderweitig umschauen. Schade, schade, denn die Lage ist sehr schön!


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Ich war im Bungalow: Das Zimmer ist schön groß und sehr modern, wenn auch nicht sehr hochwertig, möbliert und farblich aufeinander abgestimmt. Ich hatte ein Doppelzimmer als Einzelzimmer gebucht. Erhielt nach 2-maligem Umziehen( das erkläre ich gleich noch) dann ein Zimmer mit einem Doppelbett, einem Einzelbett und einer Couch. Klimaanlage, 22 Zoll Flat TV, ein Telefon und ein kostenloser Safe sind vorhanden. Täglich gibt es je 1 frisches Dusch- und Handtuch. Ein Bademantel ist nicht vorhanden. Es liegen aus eine kleine Seife, sowie Duschgel, Shampoo und Conditioner und Bodylotion je a 50 ml, sowie kleine Wattepads und Wattestäbchen. Leider sind die Fugen der Dusche und des Badezimmerbodens schon recht schwarz und der Schimmel schreitet immer weiter voran. (Habe Fotos gemacht) Und das vor dem Beginn der Hauptsaison!! Ein Armutszeugnis. Meiner Meinung nach kann Schimmel immer mal enstehen und im Hochbetrieb viell. mal nicht die Zeit und Möglichkeit für Restaurationen da sein. Dazu wäre aber in der Nebensaison im Winter Zeit gewesen.. Die Minibar wird täglich mit nichtalkoholischen Getränken befüllt. Das klappte immer wunderbar. Zum 2-maligen Umziehen. Erst bekam ich Zimmer 3004. Dieses Zimmer liegt hinten beim Amphitheater und riecht sehr unangenehm muflig, so dass ich gleich wieder rückwärts raus bin. Wenn man von der Terasse schaut, sieht man auf eine alte Hütte und altes Gerät. Dieses Zimmer reklamierte ich sofort und erhielt das 6613. Die 6000-er Bungalow befinden sich außen rechts neben der Zufahrtsstraße für die Anlieferungen der Restaurants. Man hört dort Tag und Nacht Lastwägen vorbeifahren. Leider war der Club schon sehr ausgebucht an Ostern, so dass es keine großen Alternativen zum Wechseln gab. Ich blieb also in der 6613. Leider hatte ich das Pech, dass die Leute über mir in dieser Nacht abreisten. Als ich mich an die Lkws draussen gewöhnt hatte und eingeschlafen war, wurde ich plötzlich mitten in dr Nacht durch sehr lautes Getrampel und Türengeknalle aufgeweckt. Nach einer halben Stunde ging ich dann hoch und klopfte dort an und bat darum, doch etwas leiser zu sein. Die Bewohner schauten mich verdutzt an und meinten, dass sie doch nur ihre Sachen packen täten. So war ich dann wach bis 2 Uhr und Ruhe einkehrte. Gegen 9 Uhr hörte ich dann sehr deutlich, wie das Zimmer über mir gesaugt wurde.. Kurzum war ich nach der ersten Nacht wie gerädert. Ich ging dann nachfolgend zur Rezeption und lief mir das obere Zimmer geben, weil ich wusste, dass es frei und gesäubert war. Und hatte zumindest einen restlichen relativ ruhigen Urlaub, zumindest ohne Trappelgeräusche über mir..


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Von der Vielfalt und Qualität der Speisen war ich leider sehr entäuscht. Ich war schon mehrere Male im Club Voyage in Sorgun und dementspechend waren auch meine Erwartungen an diesen Voyage Club. ERs gab eigentlich jedn Tag ungefähr das Gleiche. So war die orientierung sehr leicht und man hat nicht so viel geschlemmt, was der schlanken Linie zuträglich war. Aber Spaß beiseite. Ich habe noch nie ein Hühnchen-Curry gegessen, in dem sich auch Sehnen und Knochen befanden. Pizza gab es jeden Tag in 2-erlei Auswahl. Entweder mit Salami, Kartoffel, Käse oder Hackfleisch belegt. Das wiederholte sich immer wieder. Oder Wraps, entweder Montags mit Rindfleisch-, Dienstags mit Leber- oder Mittwochs mit Hühnchenmasse befüllt, Donnerstags wieder mit Rindfliech und so on. Auch der Kuchen und das Gebäck waren irgendwie immer wieder das selbe und mir hing sehr schnell alles zum Hals raus. Anders kann ich es nicht sagen. Wenn man es mal besser aus einem anderen Club Voyage kennt.. Da waren wohl einfach meine Erwartungen zu hoch.. Die Sauberkeit und Hygiene im Restaurant waren zufriedenstellend. Die Hygiene der Speisen in Ordnung. Die Atmosphäre im Hauptrestaurant war die eines Bahnhofs, weil der ganze Bereich sehr schlauchartig gebaut ist. Dafür ist die Atmosphäre im Adult-Restaurant im 1. Stock sehr edel, wenn man dafür in Kauf nimmt, dass die Auswahl der Speisen und Salate noch reduzierter ist.


    Service
  • Eher schlecht
  • Naja, der Service... Es gab nette und nicht nette Kellner. Und ich denke, die nicht netten waren es aus Überbelastung... Am Patisseriestand war während der 10 Tage meines Aufenthalts den ganzen Tag nur 1 männliche Servicekraft. Und er bediente gleichzeitig den Kuchen und Eisstand. Und der Andrag war sehr groß. Naja, es war einfach nur noch eine Massenabfertigung für den Armen.. Auch ein Kellner von der Strandbar berichtete, dass er nur 1 Stunde Schlaf hatte, da er an einer anderen Bar für die Spät-/Nachtschicht eingeteilt war. Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Deutsch und Russisch sind bei allen Servicekräften vorhanden. Tja, die Zimmerreinigung. Diese ist von Putzfrau zu Putzfrau unterschiedlich. Ich habe nämlich auch Positives gehört. Normalerweise kann man sehr zufrieden sein, wenn man ihnen am Anfang Trinkgeld hinlegt. Ich hatte da leider etwas Pech mit meiner, da war das Trinkgeld leider eine Fehlinvestition. Mein Bettzeug wurde übrigens 2 x mal während eines 10-tägigen Aufenthalts gewechselt. Aber das war auch in Ordnung für mich. Sehr mangelhaft war die Sauberkeit im Badezimmer..


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Club liegt in der Nähe von Belek. Belek ist, wie zuvor auch schon beschrieben, zu Fuß in ca. 25 Minuten erreichbar. (Unterwegs begegnete mir eine Schildkröte, die auch auf dem Bürgersteig irgendwohin unterwegs war.) Man kann auch mit dem Dolmus für 1 EUR fahren. Ich fand Belek nicht so teuer, wie einige hier bisher beschrieben.. Man muss eben handeln.. Und dass die Türken es probieren, einen höheren Preis zu erzielen, ist ja absolut menschlich. Samstags ist ein großer Bazar in Belek - dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt, wenn man die Atmosphäre mag und gerne handelt. Stündlich fährt für 2,50 EUR einfach ein Bus nach Antalya. Man ist ca. eine halbe Stunde dorthin unterwegs (der Bus fährt über die Dörfer) und sitzt zusammen mit den Einheimischen. Oder täglich um 10 Uhr fährt direkt vorm Hotel für 7 EUR ein Direktbus nach Antalya, und um 16 Uhr geht es zurück. Ich habe das Angebot nicht genutzt, aber mir wurde berichtet, dass die Fahrt ca. 20 MIn. dauerte und man am Atatürk-Denkmal abgesetzt und wieder abgeholt wurde.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Hervorzuheben ist das Sportangebot. Mann konnte Volleybal und Tennis spielen. Täglich (außer Montag) wurden um 8.30 und 17 Uhr Yoga und um 11.15 Uhr Pilates angeboten. Und wirklich sehr toll gemacht!! Der Strand- und Poolbereich ist sehr sauber, es sind ausreichend Liegestühle vorhanden. Makaber fand ich, bis ca. zum 8. April täglich mitanzusehen, wie der Strandsand partienweise von alten türkischen Frauen und einigen Männern in körperlicher Schwerstarbeit in der prallen Sonne per Hand mit Schaufel und Sieb gereinigt wurde. Und diese dann mit Steinen befüllte Eimer zum 5 Meter entfernten Traktor schleppten. Unangenehm fand ich, dass am Badesteg und auf dem Rasen in der Nähe des Adult Pools abgetrennte Liegestuhl-Bereiche eingerichtet wurden, die man nur gegen ein Entgeld von 50 oder 100 EUR nutzen darf. Zum Kinderclub kann ich nichts sagen, sah aber die Kinder immer recht glücklich und vergnügt dort rauslaufen.. Die Disco im Innenbereich ist sehr laut und vom Ambiente nicht sehr ansprechend, dafür ist der Außendiscoberich, der an warmen Abenden geöffnet ist, sehr ansprechend und großflächig. Schade war, dass es im April noch kein Showprogramm gibt. Da bin ich auch anderes gewohnt. Das Amphi-Theater wird erst Ende April geöffnet, vorher gibt es also kein Showprogramm, auch nicht im Innenbereich. Nach dem Abendessen entwickelte sich dadurch etwas Langeweile, die man nur durch kostenpflichtige Aktivitäten wie Internet oder Bowling, etc. überbrücken konnte. Oder man saß irgendwo und trank etwas. An einigen Tagen wurde Live-Musik in der Planetbar angeboten oder Spielchen wie Bingo oder Filmmusikraten. Alles eher für die jüngeren Urlauber um die 10 -25 geeignet, die dann auch reichlich miteiferten (in der Planetbar gegen 22 Uhr!!) Das hatte aber mit einem kultivierten Abendprogram nichts zu tun!! Sehr schade!!


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(8)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:2 Wochen im April 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Marion
    Alter:41-45
    Bewertungen:2