Die Anlage besteht aus Bungalows mit 2 bis 4 Zimmern, die alle zur Strandseite gebaut sind. Die Häuser sind vom Strand aus kaum zu sehen wegen der Vegetation. Die Anlage ist sehr gepflegt. Auf der Insel waren überwiegend deutschsprechende Urlauber, Engländer und Russen. Für Familien gab es leider keine Kinderbetreuung. Wir hatten während unseres Urlaubs höchstens 10 Minuten Regen. Moskitos gab es auf unserer Insel kaum. Beim Ausflug auf eine Nachbarinsel wurde ich fast zu Moskitofutter. Die Nachbarinsel war Villa Holiday Island. Wer auf einen Pool und AI verzichten kann, kann auch dort buchen. Wir können Villa Sun Isalnd auf jeden Fall weiter empfehlen und werden dort bald wieder Urlaub machen. Dann jedoch 3 Wochen. Folgende Bungis können von der Lage her empfohlen werden: 149 - 178 und 391 - 450. Für Leute, die nicht Schnorcheln oder Tauchen und unbedingt Nightlife brauchen, könnte es allerdings langweilig werden.
Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet. Es war eingerichtet mit Doppelbett, Sitzgruppe, Fernseher, Telefon, Schrank, Klimaanlage, Minibar (nicht im AI). Das Bad besitzt im Haus ein Waschbecken, einen Fön und eine Toilette. Die Dusche befindet sich draußen. Es war immer sehr angenehm im Freien zu duschen. Auf der Terrasse zum Stand hin steht eine Sitzgruppe und zu jedem Zimmer gehören 2 Liegen am Strand und Polster für die Liegen. An der Terrasse befindet sich eine Fußdusche. An unserem Bungalow war der Strand sehr breit und man konnte sich Sonne oder Schatten aussuchen. Die Zimmer wurden ca. 3 mal am Tag vom Zimmerjungen geprüft und wenn erforderlich gereinigt. Bettwäsche und Handtücher wurden täglich gewechselt ebenso die Strandtücher. Wir hatten die Möglichkeit uns einen Wasserbungi anzuschauen. Da wir gerne am Strand oder Pool liegen ist es für uns keine Alternative. Für den Mehrpreis sollte man lieber den Urlaub um eine Woche verlängern.
Auf der Insel gab es für Inselbewohner ein AI-Restaurant und für die Wasserbungis ein AI-Restaurant. Desweiteren gab es einen Italiener und ein Thai-Restaurant. Wir waren von dem Essen im AI-Restaurant so begeistert, dass wir den Italiener und den Thai, wo man extra bezahlen musste, nicht in Anspruch nahmen. Es gab zu allen Mahlzeiten frisches Obst, manchmal bis zu 10 verschiedene Sorten. Zum Frühstück gab es mehrere Sorten Brot und Brötchen, manchmal auch Waffeln und Pancakes, Müsli, Cornflakes, Obstsalat, versch. Sorten Marmeldaden und Gelee, Nutella, Käse, Wurst, Eier in allen Variationen, Kaffee, Tee, Milch. Zu Mittag und Abend gab es immer verschiedene Salate, die man sich selbst zusammen stellen konnte oder auch fertig gemischte, verschieden Fleisch- und Fischgerichte für Europäer, die es nicht so schaft mögen, und extra scharfe Gerichte aus der Einheimischenküche. Zum Nachtisch gab es viele verschiedene Sorten Obst, Kuchen, Torten und Pudding. Wir hatten bisher in anderen Urlauben noch keine so schmackhaften Torten und Kuchen wie dort. Wir kamen uns manchmal wie beim heimischen Konditor vor. Wegen der Kosten würde ich empfehlen AI zu buchen. Das Abendessen kostete ca. $ 13, für Getränke zahlt man zwischen $ 3 und $ 5. Wir hatten AI und konnten allerdings sehen, was wir an Kosten gehabt hätten, da immer eine Rechnung unterschrieben werden musste. Die Essen beim Italiener und beim Thai fingen bei ca. $ 15 an. Vorspeisen ab $ 7, Nachtisch ab $ 6. Die Cocktails an der Bar fingen bei $ 6 ohne und bei § 8 mit Alkohol an. Cocktails sind auch nicht im AI eingeschlossen. Zwischen 16 und 18 h werden Sandwiches, Sandkuchen, Kaffe und Tee angeboten. Es gibt nur eine Beachbar (AI), hier könnte man noch etwas verbessern, wenn man über die Insel verteilt noch 2 - 3 Bars einrichten würde. So floriert wahrscheinlich das Geschäft mit der Mini-Bar besser, wenn die Gäste am Bungi-Strand bleiben.
Am ersten Tag bekommt man im Restaurant seinen Tisch und den Kellner zugeteilt. Hier hatten wir Pech. Unser Kellner, Shakir, hat in den 14 Tagen höchstens 2 mal gelacht und die Getränke haben manchmal arg lange auf sich warten lassen. Hier half auch kein Trinkgeld. Allerdings konnten wir uns über die Freundlichkeit des anderen Personals nicht beschweren. Insbesonder zu erwähnen sind hier Matthew und Susantha. Die beiden waren während unseres Urlaubs an der Bar und an der Poolbar im Einsatz. Mit ihnen konnte man rumalbern und der Servic war super. Auch der Zimmerjunge (na ja, der hatte auch schon einige Jahre auf dem Buckel) war sehr nett und hatt immer frische Badetücher gebracht und gefragt, ob alles in Ordnung ist und sich darum gekümmert, wenn mal eine Lampe nicht funkrionierte. Die Zimmer waren immer sauber. An der Rezeption konnte man sich nur in Englisch verständigen, dort war man aber auch sehr freundlich und hilfsbereit.
Vom Flughafen in Male bis zur Insel Nallaguraidhoo, Süd Ari Atoll, fährt man ca. 3 Stunden mit dem Speedboot. Wer meint, mit dem Wasserflugzeug schneller zu sein, der irrt, es kamen sogar Mitreisende erst nach uns an. Deshalb werden wir uns das Geld für den Flug auch in Zukunft sparen. Die Fahrt mit dem Speedboot war sehr angenehm. Auf der Insel können Fahhräder gemietet werden um die Entfernung von den Bungis zum Pool oder zum Restaurant zu überbrücken. Je Tag $ 3 oder 4. Die Fahhräder besitzen keinen Gepäckträger. Wir waren in Bungalow 443 und 444 untergebracht. Unser Fußweg zum Restaurant bzw. Pool war ca. 8 Minuten. Das Geld für Fahhräder haben wir uns gespart. Ausflüge von der Insel aus konnte man leider nur wenige unternehmen, wie z.B. Nachtfischen (war sehr lustig) oder zu den Nachbarinseln. Die Fahrt zu den Nachbarinseln kann man sich allerdings schenken. Es werden noch Fahrten zu Delfinen und zu Mantapoint oder Walhaien angeboten, hier muss man jedoch Glück haben. Wir haben nur wenig Delfine gesehen und bei den Wahlhaien hatte ich kein Glück. Mein Bekannter hat beim Tauchen 4 Stück gesehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation am Pool oder Strand gibt es nicht. Man kann am Außenriff schnorcheln gehen. Das Riff sieht noch sehr mitgenommen aus, die Korallen sind aber wieder am Wachsen. Zu zwei Zeiten werden entweder am Versorgungssteg oder am Thai-Restaurant Rochen gefüttert. Beim Thai tauch dann auch größere Haie auf. Am Versorgungssteg kann man die Rochen eigenhändig füttern und streicheln. Es gibt an fast allen Tagen Abendunterhaltung im Bar-Bereich(Disco, Krabbenrennen, Live-Band, Karaoke oder Folklore). Man konnte es sich entweder an der Bar oder auf der Terrasse zum Strand hin gemütlich machen. Ab 0.00 Uhr wurde es jedoch ziemlich ruhig. Es gibt ein Internetcafe, das leider nicht den ganzen Tag geöffnet ist und wenn, dann meistens voll. Es gibt einen Souvenirladen, einen Juwelier, einen Fotoshop (Filmentwicklung ca. $ 10), einen Fitness- und Aerobicraum, Tischtennis, Billard, Darts, Jaccuzi, Squash, Tennis, Badminton. Am Pool und am Strand konnte man immer eine freie Liege finden. Schattenplätze gab es m.E. auch ausreichend. Das Wasser im Pool und im Meer ist angenehm warm. Der Pool hatte Süßwasser. Der Poolbereich und der Strand waren immer sauber. Es werden jeden Tag mehrere Ausflüge angeboten. Zu Nachbarinseln (nicht zu empfehlen), Delfin-, Walhai- und Manta-Sichtung, einsamen Inseln usw. Hierfür hängt eine Tafel in der Nähe der Rezeption. Man kann sich dort mit Namen und Zimmernummer eintragen und sich zur angegebenen Uhrzeit in der Lobby einfinden. Die Ausflüge waren immer gut organisiert. Kosten je Ausflug ca. $ 20 - 50.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ute |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 11 |


