Die Anlage oder die Insel ist ziemlich groß und befindet sich im Süden des Ari Atolls. Sie hat ca. 2 km Länge und 500 Meter Breite. Sehr schöne Vegetation, von kleinen Pflanzen, Blumen bis hin zu den Palmen. Es werden auch Gemüse angepflanzt, die später auf dem eigenen Teller landen. Manche Gemüsearten, die man zu sich nimmt, sind vom Eigenanbau. Die Insel hat auch deswegen von der Regierung einen Award bekommen. Irgendeine Urkunde, das zeichnet, dass die Anlage eine "Grüne Insel" ist. Das Hotel oder Insel hat ca. 420 Zimmern und Suiten und kann also ca. 1000 Gäste aufnehmen. Gleichzeitig beschäftigt die Insel insgesamt 1000 Mitarbeiter, wie Kellner, Gärtner, Köche, Animation, Tauchlehrer, Verkäufer, usw. Diese Information habe ich von einem Security-Mitarbeiter erhalten, inwiefern die Aussage zutrifft kann ich nicht bestätigen aber bei der Größe der Insel, kann es wirklich zutreffen, Die Anlage bietet unterschiedliche Unterkunftsarten, die Familienunterkünfte mitten auf der Insel, die Beachbungalows ( diese hatten wir gehabt ) und schließlich die Waterbungalows, letztere sind natürlich am Schönsten, aber die Beachbungalows sind genauso wunderschön, man hat einen eigenen Strand mit eigenen Liegen. Das Hotel bietet All Inclusive und Halbpension. Wir waren mit Halbpension zufrieden, da wir mittags ohnehin nichts essen, wenn wir ausgewogen frühstücken, oder weil wir in der Mittagshitze keinen Hunger bekommen. Es gibt W-LAN an zwei Cafes, ein Cafe nahe der Rezeption und das Andere in der Golfbar in der Nähe der Wasserbungalows. Die Passwörter ( zumindest im Januar 2013 ) waren 0987654321 beim Einen und 0123456789 beim anderen Cafe, einfach probieren welcher der Beiden passt. Wir waren in der zweite Januarwoche, seinerzeit hatten viele Osteuropäer Urlaub wie Russen, Tschechen, Slowaken, Polen. Als wir am 15. Januar die Anlage verließen, kam uns gleichzeitig eine Welle voller Chinesen entgegen. Ich habe jeden Tag mit den Osteuropäer Volleyball und Fußball gespielt, ansonsten fällt diese Gruppe nicht auf, wie manche das negativ hoch spielen wollen. Egal welche Nationalität dort waren, niemand hatte irgendwelche Probleme mit den Anderen gehabt. Komisch nur, dass die Russen viel Essen wegwerfen. Genaueres unter Gastronomie. Das Hotel bietet seine Gäste die Bezahlung auf Kredit, egal was man in den kleinen Läden kauft, oder im Restaurant. Es wird immer Bungalow-Nummer und Name aufgeschrieben und am Abend vor der Abreise begleicht man die Rechnung mit der Kreditkarte, Bar natürlich auch. Es werden gerne US-Dollar und der Euro angenommen. Bargeld braucht man also nur für das Trinkgeld wenn man möchte. Bringen Sie kein Alkohol mit auf den Malediven. Das Land ist 100% islamisch. Nirgendwo bekommt man Alkohol außer in den Hotels und nur die Hotels haben eine Erlaubnis Alkohol zu besitzen. Das Heißt am Flughafen, werden alle Taschen gescannt. Finden die Beamten Alkohol dann, wird das Entsorgt, so wie in Europa das schwachsinnige Gesetzt gibt, dass sogar die geschlossenen und unbenutzten Wasserflaschen bei der Sicherheitskontrolle beschlagnamt werden. Am Malé Flughafen habe ich nur 50 Euro gewechselt und das war viel, hab das Meiste nur für Trinkgeld gebraucht, den Rest habe ich bei der Rechnung im Hotel bar bezahlt und der Rest der Rechnung mit Kreditkarte. Trinkgeld kann man auch 1 Euro Stücke geben, die Angestellten sammeln die Münzen und wechseln sie irgendwann mal bei einem Touristen mit Scheine, das ist ok so. Also Sie müssen nicht mal Geld abheben auf den Malediven. Im Hotel leihen Sie sich ein Fahrrad, pro Tag 3,5$, aber es macht so wirklich spaß die Insel zu erkunden, außerdem ist man unabhängig vom Buggyservice, der allerdings auch kostenlos ist. Das Hotel veranstaltet Open Air Dinner am Strand mit Grillen unter anderem Langusten, Scampis und natürlich Fisch und andere Fleischsorten. Das Kostet lediglich ca. 190$ Brutto pro Person. Sie können das gerne tun, aber das ist nicht zu empfehlen. Das Essen ist nicht hochwertiger, es schmeckt genauso, nur eben gibt es Langusten zusätzlich und das rechtfertigt den Preis nicht. Denken Sie nicht einmal daran irgendetwas von dort zu kaufen, ob es Schampoo, Duschgel, Sonnencreme oder Zahnpasta. Nehmen Sie die Preise von Deutschland/Österreich/Schweiz, multiplizieren Sie sie mit 3 oder 4 und Sie erreichen dann die Preise auf der Insel. Eine 300 gr Lindt Schokolade kostet 13$ plus 18% weitere Gebühren. Also, was holen Sie sich aus diesem Tipp ? Alles von der Heimat mitnehmen, Punkt. Wer Mittags nicht unbedingt essen muss, kann sich das All Inclusive sparen und lieber die Preisdifferenz in eine höhere Zimmerkategorie investieren, z.B. vom Beachbungalow zum Wasserbungalow. MAN KANN SICH NICHT FÜR DEN MEHRBETRAG FÜR ALL INCLUSIVE ESSEN UND TRINKEN. Es lohn sich einfach nicht. Die extra Getränke für All Inclusive sind im Zimmer zwar enthalten, siehe "Bewertung Zimmer" aber am Pool und im Coffee shop muss man für Cocktails und Weine bezahlen. Wer aber den ganzen Tag nur Cola trinkt und das sogar literweise, dann muss er/sie sich das mal ausrechnen ob All Inclusive sich immer noch lohnt. Wir haben morgens sehr gut gefrühstückt, dass es unmöglich war um 12:30 überhaupt hunger zu haben. Der Hunger meldete sich erst ab 16:00. Wir haben auch nicht wie die Elefanten gegessen und einfach nur reinstopfen wie der Magen hält, sondern nur ein bißchen mehr als das Frühstück zuhause. Ist eben normal wenn ein Buffet gibt. Wer auch in der Hitze keinen großen Hunger bekommt, dann sich wirklich und definitiv das All Inclusive sparen. Sehr gut zu empfehlen sind die Rochenfütterung, das war direkt am Strand vor meinem Bungalow. Es ist nochmal gesagt eine kontrollierte und gut organisierte Fütterung. Die Rochen kommen direkt nah an unseren Füßen und wir füttern sie von Hand direkt in den Maul. Weitere Attraktion sind die Haifütterung um 22:00. Sie kommen bei den Wasserbungalows und nur nachts, weil sie so wie die Rochen, wissen, dass dort immer zu fressen gibt. Obwohl diese Haie nicht gefährlich sind, werden sie trotzdem vom Steg aus füttern, keiner darf ins Wasser springen. Es sind keine "Weiße Haie" und wir sind für diese Haie zu große "Fische" um uns zu fressen, die Meisten Haie, die dort waren, sind kleiner gewesen als wir Menschen. Falls Fragen gibt, ich antworte so gut und schnell ich kann. Ich wünschen allen einen schönen Aufenthalt.
Wie erwähnt hatten wir einen Beachbungalow. Der war erwartungsgemäß sauber mit Fernseher, Minibar, Telefon und Klimaanlage. Als Deutschen Sender gibt es nur Deutsche Welle. Den Fernseher haben wir so gut wie kauf eingeschaltet. Das Bad war nicht klimatisiert. Für uns kein Problem gewesen, die meiste Zeit im Bangalow haben wir nicht im Bad verbracht :-) sondern nachts im Bett. Vor dem Bungalow hatte wir eigene Liegen. Und wir hatten Glück, dass unserer Bungalow ganz dich am Strand war, wo nachts um 21:00 die Rochen zu uns kamen und wir konnten sie füttern. Keine Sorge es ist vom Hotel organisiert und ist auch eine kontrollierte Fütterung mit Einweisung. Für alle Gäste gibts im Zimmer zwei Flaschen Wasser à 1,5. Für uns (Paar) war das ausreichend, da wir am Abend im Restaurant auch eine Flasche gekauft haben und manchmal im Laufe des Tages noch eine Flasche am Pool. All Inclusive Gäste haben eine Minibar mit folgenden Inhalten: 2 Cola, 2 Sprite, 2 Tonic Water, 2 Bitter Lemon, 6 kleine fruchsaftflaschen. Und es wird nur einmal am Tag befüllt. Ansonsten müssen die All Inclusive Gäste auch überall für die Cocktails und Weine bezahlen.
Da wir ein Beachbungalow hatten, haben wir im Hauptrestaurant Frühstück und Abendessen gehabt. Die Wasserbungalows Gäste haben ein Restaurant für sich. Ich gebe meine Bewertung nur für das Restaurant, den wir hatten. Erstmal, wer in ein Konzern in sein Heimatort arbeitet, der kennt auch die Kantine in seine Firma. So muss er/sie sich das Hauptrestaurant vorstellen. Es ist groß und ein wenig laut, nicht zu laut natürlich aber ein gewisser Geräuschpegel entsteht automatisch bei diesen Massen an Menschen. Das Restaurant öffnet pünktlich, und schließt wirklich pünktlich, so etwas kennt man nur in Deutschland :-) Ärger ist für Gäste vorprogrammiert die später zum Essen kommen wollen. Ich versuche mich jetzt zu erinnern wie das Buffet jeden Tag ausgesehen hat: Zum Frühstück gab es Cerealien, zwei oder drei Käsesorten, wurstsorten auch nur ein paar davon, gekochte Eier, ein Koch der Omlette macht und typisch englisches Frühstück (Bohnen, Eier, Wurst ). Es gab Toastbrot, halb Vollkornbrot oder Mehrkornbrot und ein paar süße Stücke, wie süße Schnecke und Schokocroissant. Diverse Früchte, hauptsächlich immer Wassermelonen, Honigmelonen, Ananas und Mango. All das (außer Obst) war eigentlich nicht weltbewegendes was die Qualität angeht. Man wird satt aber man weiß, dass andere Hotels das besser können. Das Essen hat keine 4 Sterne Niveau, aber nochmal sage ich, dass man satt wird und dass das Essen teilweise auch sehr gut schmeckt. Man bekommt übrigens jeden Tag den gleichen Tisch, Getränke, die am Vorabend nicht ausgetrunken waren, bleiben am nächsten Tag auch erhalten. Natürlich die Flaschen, die man schließen kann, gemeint., z.B. Flasche Wasser, Wein. Das Abendessen war jeden Tag änhlich. Ehrlich. Es gab immer ein Gericht mit Hänchen, ein Gericht mit Rind und ein Fischgericht, manchmal sogar exakt so zubereitet aber mit unterschiedliche Soße. Es soll nicht heißen, es habe gar nicht geschmeckt aber die Vielfalt mag der Mensch, vorallem bei einem 4 Sterne Hotel. Auch hier gab es wieder Schaukochen, z.B jeden Tag Nudeln mit jeden Tag unterschiedliche Soße. Obst wie beim Frühstück und das was die Hauskonditorei so zaubern kann, wer weiß, vielleicht ist der Kuchen auch ein Fertigprodukt. Die Salattheke hat mir aber schon gefallen, die war jeden Tag gleich, aber beim Gemüse ist es eben so und man kann sich wirklich einen schönen Salatteller zubereiten. Und das jeden Tag. Tip, damit es nicht langweilig wird. Essen Sie nur eine Sorte Fleisch pro Tag. Wenn Sie jeden Tag alle Fleischsorten auf dem Teller haben, dann wird das Essen am dritten Tag eintönig. Wenn das Restaurant pünktlich seine Toren aufmacht, dann gehen die Gäste wie die Tiere auf die Theken vor allem die Russen. ES IST HIER NICHT GEGEN RUSSEN ABWERTEND GEMEINT. Aber das eine oder andere Verhalten fand ich nicht richtig. Als erstes greifen die Russen witzigerweise die Dessert-Theke an. Es werden die Teller mit Kuchen und Pudding befüllt, andere füllen die Teller mit Wassermelonen und Bananen, vor allem Bananen, soviel dass eine 5 Köpfige Familie zwei Tage davon ernähren kann, aber an dem Tisch sitzt nur ein Paar. Gibt es in Russland keine Bananen??? Das schlimmste ist, dass sie weder die Hauptspeise noch den Nachtisch oder Obst zu ende Essen, Es wird traurigerweise Essen oder Obst weggeworfen. Ich glaube die ungeschälten Bananen werden wieder auf dem Obsttisch landen. Und das ist gut so. Viele denken, das Buffet wird nur einmal mit den Speisen befüllt, daher greifen sie zuerst die DessertTheke an. Das machte uns nichts aus, aber Essen wegwerfen?? Die Preise sind sehr sehr hoch, für eine kleine Cola, kleiner als 0,33 l, kostete seinerzeit im Januar 2013 6 US$ netto, es wird 10% MwSt und 8% Servicegebühr hinzugefügt. Flasche Wasser kostet auch soviel. Wenn Sie Weine bestellen wollen dann geht es ab 60 Dollar los, wobei der Wein nicht der Beste seiner Klasse ist. Die hohen Preise rechtfertigen das alles nicht.
Die Zimmer wurden jeden Tag gereinigt, Handtücher immer gewechselt, auch die, für den Strand. Der Zimmer-Service war auch am Abend wieder da, aber ich glaube, der war nur kurz da, bringt die frischen Handtücher und wenn der Roomboy (so werden sie genannt) etwas auffällt, dann macht er das klar. Das Personal spricht englisch, russisch und chinesisch, kann schon sein, dass der eine oder andere deutsch spricht. Die Freundlichkeit ist unterschiedlich, bei dem einen fühlt man seine ehrliche Freude gegenüber Gäste, wieder einen anderen der freundlich spielt und manche geben das Gefühl kalt zu sein. Indische Arbeiter waren immer sehr freundlich und kontaktfreudig. Kellner, die ausschließlich Malediver sind, sind manchmal nicht freundlich. Vielleicht weil sie gestresst sind oder vielleicht hat sie irgendein Gast genervt. Das will ich aber hier nicht verallgemeinern, bitte nicht falsch verstehen. An der Rezeption sind sie natürlich sehr sehr nett.
Als erstes landet man in Malé ( Ibrahim Nasr International Airport ), der Reiseveranstallter empfängt seine Gäste mit einem Schild, wie man das so am Flughafen kennt, oder man geht zu dessen Schalter. Weitergeleitet wird man zu den Domestik-Flügen. Die Hotel-Anlage gehört zu der Villa Hotel Groups, und so hat meiner Meinung nach, die Firma auch eigene Fluglinie oder ist daran beteiligt, denn wir sind mit Villa Air geflogen. Man landet auf die Nachbarinsel des Sun Island Resort. Von dort weiter mit dem Boot für ca. 10 - 15 Minuten zur Anlage. Umgebung kann ich nicht viel sagen, da es sich hier um eine Insel handelt, aber eine weitere Nachbarinsel, ich glaube die Holiday Island Resort & Spa, die auch zur Villa Hotels gehört, kann man kostenlos mit dem Boot an unterschiedlichen Zeiten am Tag hin und zurückfahren. Shopping im Sinne von Süßigkeiten, Chips, Bademode, Schuhe, Tauchsachen usw. kann man dort kaufen. Getränke gibt es glaube ich nicht zu kaufen, nur in den Cafes und am Pool. Es werden viele Ausflüge angeboten, wie Village Trip zu den Einheimischen, dort kann man alles kaufen und ist auch günstig, Sonnenaufgang Fischen, Sonnenuntergang Fischen, Schwimmen mit Wale oder Haie (nicht gefährlich) oder auch Delphinbeobachtung. Am einen oder anderen Tag abends wurde Disko angeboten, manchmal auch Traditionelle Shows. Man kann auch mittags, falls man Halbpension gebucht hat, im Caferestaurant essen, beim Italienischen oder Thailänden Restauranten. Wir hatten ein Bungalow am einen Ende der Insel, wir hatten also ca. 1,5 km weg bis zur Rezeption, Pool, Restaurant gehabt. Aber keine Sorge, ein Buggyservice, ein Elektrofahrzeug wie beim Golfsport, fährt Kunden zu Ihren Zielen kostenlos, wenn man will, Trinkgeld ist willkommen. Oder wie 90% aller Gäste und wir auch getan haben, ein Fahrrad mieten. Die Preise pro Fahrrad und pro Tag sind, glaube ich, 3,5 US$
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist nett zum Entspannen. und ist groß genug. Der Pool ist nie voll, da alle im Meer schwimmen wollen, wir auch. Das Meer ist sehr einladend und vor allem zum Schnorcheln. Man kann weit ins Meer gehen, schätzungsweise 300 Meter und das Wasser bleibt in der Brusthöhe. Seien Sie mir nicht böse wenn die 300 Meter nicht exakt stimmen :-) Es gab dort an einem Ende der Insel ein Wassersport Center mit großem Angebot wie Jetski, Wasserski, Wasserbanane schnorchel- und Tauchtour. Aufgrund der hohen Preise waren sie wenig gebucht. Ich liebe Jetski aber für knapp 60 US-Dollar netto für einen 15 minutigen Spaß hatte ich keine Lust dafür, übrigens auch hier kommen 10% MwSt und 8% Servicegebühr drauf. Ein Fitnessstudio war leider kostenpflichtig, pro Besuch 8$ plus 18% Gebühr. Ich war nur einmal trainieren. Dafür bekommt man ein Handtuch und eine flasche Wasser. Bewertung eigentlich sehr gut, aber aufgrund der Preise nehme ich zwei Sterne weg.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Januar 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Mohamad |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 6 |


