Bei Ankunft erstmal ein Schock angesichts der Gööße der Insel und der damit verbundenen Wege. Wir wurden per Golfcart zum Zimmer transportiert (Atollinnenseite richtung Beach Bar), der Weg kam uns extrem weit vor. Neben einer auch von Fahrzeugen (Transporter, Elektrofahrzeu´ge und Fahrräder) benutzten Hauptstrasse führt ein Fussweg an den einzelnen Doppelbungalows vorbei. alles ist gepflastert, jedoch schön dschungelartig bewachsen. Auf Höheder Bungalows 210 und 211 befindet sich ein betonierter aber offener Zugang zum Abwassersystem, was durch entsprechende Geruchsbelästigung beim vorbeigehen auffällt. Die Anlage ist sauber, jedoch aufgrund der Größe nicht ganz so akkurat wie die Nachbarinsel Holiday Island. Das Personal kommt zwar mit dem Entfernen alter Blätter von den Wegen nicht so recht nach, dies stört jedoch m.E. nur Pedanten. Etwas enttäuschend empfanden wir die Entfernung der Super Deluxe Bungalows vom Meer, der Strandabschnitt is teilweise extrem breit und dazu noch mit Buschwerk bewachsen. Mal schnell die Liege vom Bungalow an den Strand ziehen und zwischendurch ins Wasser gehen funktioniert also in den Bungalows von etwa 180 bis 250 nicht wirklich. Macht aber nichts, da die Liegegelegenheit an der Beach Bar sehr schön ist. Die Zimmer sind etwas abgewohnt aber noch im erträglichen Bereich, Aussendusche und Bad sind in Ordnung. ich würde allerdings nur 3,5 Sterne vergeben. Wunderschön sind die Wege zum Thaliändischen Restaurant und zum Italiener bzw. zur Tauchbasis. Insgesamt macht die Südseite der Insel einen etwas schroffeen aber natürlicheren Eindruck als die Nordseite. Egal, beide Seiten haben ihren Reiz. In der Anlage gibt es ein kantinenartiges Hauptrestaurant, ein italienisches Restaurant, ein Thairestaurant und eine Snackbar. Als Fazit lässt sich festhalten, dass wir etwa 2 Tage gebraucht haben, um uns an die spezifischen eigenheiten von Sun Island zu gewöhnen. Die weiten Wege erfordern eine minutiöse Planung, was mitgenommen werden muss und was nicht. Vom Bungalow zur Tauchbasis waren wir wohl so etwa 15 Minuten unterwegs. Wenn man da feststellt, dass etwas vergessen wurde, geht eben nichts mehr. Die Fahrradoption fanden wir nervig, da man sich ständig um das abschließen des Teils kümmern muss und sein Rad inmitten der Fahrradmenge dann nicht wiederfindet... ist aber auch kein muss, es geht auch ohne. Wenn man sich an die Besonderheiten gewöhnt hat, kann man auf Sun Island ganz wunderschöne Tage verbringen. Wir sind nur ungern wieder weggefahren. Wir werden zwar wahrscheinlich nicht wiederkommen, was aber eher daran liegt dass es noch so viele andere Malediveninseln gibt und wir wohl beim nächsten mal eher wieder eine kleinere Insel bevorzugen werden. Sun Island ist empfehlenswert, man kann sich fast in die Insel verlieben, muss sich dazu aber mindestens zwei Tage Zeit nehmen. Also, hinfahren.
Zimmer siehe oben. Was als absolutes Problem zu benennen ist sind die Klimaanlagen. die Dinger klappern nach dem Zufallsprinzip (immer dann, wenn man an der Rezeption bescheid sagen will hört man nichts) besonders gerne so gegen 3 Uhr nschts ist dann die Hölle los. Als Abhilfe dienen hier beispielsweise die tollen LTU Ohrstöpsel (das EINZIGE was an LTU toll ist), mit denn sich das Geräusch fast völlig neutralisieren lässt. Für die Klimaanlage und die damit verbundneen schlaflosen Nächte gibt´s hier nur 2,5 Sonnen.
Das Essen im Hauptrestaurant ist in Ordnung, wir haben schin besser gegessen (Holiday Island ) aber auch schin schlechter (Ägypten). Was auffällt, ist das Fehlen von typischen Currygerichten. Wähtend auf Holiday Island täglich unglaublich leckere Lamm-, Fisch- oder Chicken-Currys vorhanden waren fehlte eine entsprechende auswahl hier völlig. Der Rest ist jedoch absolut in Ordnung und etwa 4 Sonnen wert. Die Abwechslung stimmt auch. Ein Highlight ist definitiv der Italiener. Tolle Weine, excellenter Cappuccino (bzw. Milchkaffee) von dem sich manches italienische Restaurant in DE eine Scheibe abschneiden kann, leckere Pizza. Nicht zu vergessen, das wahrscheinlich beste selbstgemachte italienische Eis südlich von Italien. unvergessliches Ambiente. Kriegt glatt 6 Sterne. Der Thaliänder ist ebenfalls sehr gut, kann aber mit dem italiener nicht ganz mithalten. Alles in Allem gibt´s wegen dem Italiener 5,5 Sterne, ohne wären es nur 4,5 gewesen.
Das Personal ist freundlich distanziert, niemals aufdringlich, hilfsbereit und nur manchmal etwas unaufmerksam. Wer sich nicht ständig mit seinem Kellner verbrüdern muss und auf Gekumpele und dämliche Sprüche wenig Wert legt wird dies als angenehm empfinden. Alle wichtigen Ansrpechpartner sprechen zumindest leidlich Englisch, kommunikationsprobleme gabs nie. Check.In und Abfertigung verlaufen reibungslos. Der Zimmer-Service ist allerdings nur mäßig, wir haben schon besser aufgeräumt und sauberer gewohnt. Trinkgeld nutzt hier übrigens nichts, die Qualität sowohl der Bedienung als auch des Zimmerservice blieben gleich.
Die Lage des Hotels ist Malediventypisch halt ziemlich weit ab vom Schuss. Transferzeit 30 Min. Wasserflugzeug (empfehlenswert) bzw. 2.5 h Speedboat.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
So ziemlich alles was das Herz begehrt, wunderschönes SPA, Billiard, Snooker, Tischtennis, Squash, Tennis, Basketball, Beach Volleyball, ... you name it. Wir waren nur bim Tauchen, wobei die Tauchbasis insgesamt in Ordnung ist.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gerold |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |


