Archiviert
Dorit (31-35)
Verreist als Paarim Februar 2011für 2 Wochen

Schöne Insel und tolles Schnorchelrevier

4,7/6
Diese Insel ist eine der größeren Hotelinseln und wurde komplett neu bebaut. Nicht nur, dass Wasserbungalows dazugekommen sind, nein auch die bestehenden Beach- und Gartenbungalows wurden neu gebaut und neu eingerichtet. Von daher war die Ausstattung in allen öffentlichen Räumlichkeiten und auch auf den Zimmern auf dem neuesten Stand, und es gab nichts zu beanstanden. Leider stehen die Bungalows ziemlich dicht an dicht. So dass es keinen großen Unterschied macht, ob mal einen Einzel- oder einen Doppelbungalow bekommt. Es entsteht der Eindruck, dass hier mehr Wert auf Masse gelegt wird, und das ist schade.
Auf Vilamendhoo hat man sich hauptsächlich auf englische Gäste spezialisiert. Ca. 80% der Gäste sind Engländer, der Rest verteilt sich gleichmäßig auf russische, französische, deutsche, schweizerische und österreicherische Gäste.

Lage & Umgebung4,0
Das Ari-Atoll ist ein sehr belebtes Atoll mit vielen Hotelinseln. So hat es auch in der Nachbarschaft weitere Inseln, die regelmäßig angeflogen werden, um Gäste zu bringen bzw. wieder abzuholen. So ist, egal auf welcher Seite der Insel, täglich zwischen 06:30 - 16.00 Uhr mit Fluglärm zu rechnen. War für uns aber kein großes Problem, da das starten und landen der Wasserflugzeuge nicht mit den Geräuschen eines Jets zu vergleichen ist.

Das Meer direkt vor der Haustüre, die Liege auch, was will man mehr?
Kleiner Tipp: Badeschuhe nicht vergessen, denn stellenweise ist der Sand ziemlich grob und mit Korallenstückchen versetzt.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es außer einem Gift-Shop und einem Schmuckladen auf der Insel keine. Und das wird gnadenlos ausgenutzt. Hat man die Sonnencreme, die Sonnenbrille oder den Bikini/die Badehose vergessen, so kann man in dem Souvenierladen alles kaufen. Allerdings zu exorbitant teuren Preisen. Eine kleine Flasche Sonnenmilch kostet beispielsweise 27USD... also besser vorher dran denken, dass man für 2 Wochen mind. 2 Flaschen Sonnencreme pro Person braucht! :o) Das Geld kann man dann lieber in eine Kanutour rund um die Insel investieren.

Zimmer5,0
Unsere Beachvilla war ausreichend groß, und neu möbliert. Neben einem großen Kingsizebett mit Moskitonetz war ein großer Schrank mit Safe, ein großes Sofa (kann bei 3er-Belegung als bequemes Bett verwendet werden) und ein großer Frisiertisch zu finden. Des Weiteren gehört zur Ausstattung ein Flat-Screen-TV, ein DVD-Player mit USB-Anschluß, ein Wasserkocher, ein WLAN-Router und natürlich die Minibar.
Das halboffene Badezimmer ist auch sehr modern gestaltet und sehr sauber. Es fehlt noch ein wenig an der Begrünung im Bad, aber das wird mit der Zeit kommen, die Grundlagen sind gelegt.

Jedes Zimmer verfügt über die Möglichkeit drahtlos ins Internet zu gehen. Allerdings ist das nicht ganz billig. 1 Stunde kostet 10 USD und 2 Stunden
15 USD. Wer kein Notebook mitnehmen möchte, und trotzdem ins Internet möchte, kann das im Gift-Shop an 2 PC's tun. Der Preis ist der gleiche.

Service5,0
Beim Service gibt es nichts zu beanstanden. Kleine Probleme werden sofort behoben (z.B. Kurzschluß im Ventilator, der die Stromversorgung lahmgelegt hat) und Fragen werden freundlich und zuvorkommend beantwortet.

Die Zimmer wurden 2x am Tag gereinigt. Morgens gründlich, und abends dann nochmal grob durchgefegt, damit die Portion an Sand, die man zwangsläufig mit reinträgt, nicht mit ins Bett genommen werden muß.
Abends wird dann das Bettlaken dekorativ gefaltet... Jeden Tag anders. Wirklich hübsch!

Auch im Restaurant waren vom Koch bis zu den Kellner alle sehr aufmerksam und superfreundlich. Oft hat sich dann auch noch ein angenehmes Schwätzchen am Rande ergeben.

Wir hatten schon den Eindruck, dass alle sehr um die Gäste bemüht sind.

Gastronomie5,0
Auf der Insel gibt es 2 Hauptrestaurants, auf die die Gäste zu den Mahlzeiten verteilt werden. Jeder bekommt am Anreisetag einen Platz und einen verantwortlichen Kellner zugewiesen, den er bis zur Abreise auch behält. In welchem Restaurant man isst hängt davon ab, wo auf der Insel das Zimmer liegt.

Zusätzlich zu den beiden Hauptrestaurants gibt es noch den Asia-Wok, ein A la card-Restaurant, wo man dann gegen Aufpreis essen gehen kann, sollte man am Buffet nichts finden... Es soll auch noch ein Steakhouse geben, aber das haben wir trotz intensiver Suche nicht gefunden.

Zum Essen an sich:
In den beiden Hauptrestaurants ist das Essen identisch!
Bei der Auswahl der Speisen wird deutlich, welches Hauptklientel die Insel ansprechen möchte. Aber auch für alle Nicht-Engländer findet sich ein reichhaltiges Angebot. Wer im Urlaub Wert legt, auch die landestypische Küche zu probieren, kommt hier auch auf seine Kosten! Alles in Allem war das Essen so abwechslungsreich, dass man auch nach 14 Tagen nicht 2x das gleiche hat essen müssen.

Wer nach dem Essen in der Bar noch einen Cocktail trinken möchte, soll sich nicht wundern, wenn dieser etwas merkwürdig aussieht, bzw. jedes mal anders schmeckt. Bitte dran denken, die Barkeeper selber wissen nicht, wie der Cocktail schmecken muß, weil die selber keinen Alkohol trinken dürfen. So war es es jedesmal ein Überraschungsmix. Und mit 9,50 USD für den Cocktail kann man auch nicht meckern. Zur Happy-Hour zwischen 23.00 und 24.00 Uhr gab es dann 2 Cocktails zum Preis von einem....

Trinkgelder sind gern gesehen und gehören zum guten Ton, sowohl im Restaurant als auch beim Zimmerservice.

Sport & Unterhaltung4,0
Neben der Tauchschule und dem Kajak-Verleih gibt es noch 2 Pools.
Allerdings, wer braucht einen Pool, wenn er soo viel Wasser rundherum hat? Deswegen haben wir den Pool nicht benutzt.
Die Angebote der Tauchschule haben wir als Schnorchler auch nicht wirklich genutzt. Einzig auf den Fundus an Taucherflossen mußten wir zurückgreifen, weil meinem Mann die Flosse gebrochen war, und er aufgrund seiner Schuhgröße keinen Ersatz käuflich erwerben konnte. Aber für eine Leihgebühr von 5 USD pro Tag zuzüglich einer 3,5%igen Service-Tax konnte in der Tauchschule Abhilfe geschaffen werden.

Auch eine Inselumrundung mit dem Kajak haben wir uns gegönnt. Die Leihgebühr beträgt hier 15 USD pro Stunde für den Doppelsitzer, der Einsitzer war etwas günstiger. Für eine Inselrunde ist die Stunde großzügig bemessen. So lange haben wir nicht gebraucht... :o)

Ansonsten haben wir die Unterwasserwelt beim Schnorcheln erkundet, und das lohnt sich wirklich. Mit ein wenig Geduld kann man am Hausriff Schildkröten, Haie, Feuerfische, Rochen und noch viel viel mehr bewundern.

Am Strand wurde jeden Tag gründlich gefegt. Nur hin und wieder wird Müll als Treibgut angespült, was nicht immer sehr appetitlich ist. Doch sobald das einer von den Angestellten sieht, wird der Müll rausgefischt und weggeräumt.

Hotel5,0

Tipps & Empfehlung
Zusammenfassend hier noch ein paar Tipps:

Genug Sonnenmilch mitnehmen, die Badeschuhe nicht vergessen und vielleicht noch ein wenig Antibrumm. (Autan hilft nicht, denn das sind die Moskitos dort schon gewohnt!)

Es werden vom Hotel Trips angeboten bezüglich Walhai-Schnorcheln, Manta- und Schildkröten-Schnorcheln etc. Beim Buchen des Wahlhai-Ausfluges gilt es zu beachten, dass die Chance wirklich einen Walhai zu sehen, ungefähr bei 20% liegt. Am größten ist die Chance noch, wenn morgens die Flut gerade kommt. Ist dagegen Ebbe, wenn der Ausflug startet, ist es eher unwahrscheinlich, dass man auf Walhaie trifft.
Das hilft vielleicht, unnötigen Frust zu vermeiden. Da es überall vermerkt steht, dass es keine Garantie gibt, wird nämlich der Preis nicht erstattet, wenn der Ausflug ergebnislos verläuft, und man nichtmal nass wird!

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Februar 2011
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Dorit
Alter:31-35
Bewertungen:12
NaNHilfreich