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Michael (56-60)
Verreist als Freundeim Juli 2017für 3 Wochen

Urlaub in seiner besten Form über und unter Wasser

6,0/6
In dieser tollen Anlage wird man von A bis Z glücklich und verbringt mit Sicherheit einen seiner besten Urlaube seines Lebens; versprochen!!!

Lage & Umgebung5,0
Die Anlage liegt im Norden Balis am Ortsrand von Penuktukan direkt am Meer. Der Transfer vom Flughafen Denpasar dauert je nach Verkehrs- und Wetterlage zweieinhalb- bis knapp drei Stunden. Das hört sich viel an. Aber man glaubt nicht, was man unterwegs alles sieht. Die vielen Mopeds in der Hauptstadt, etliche Reisterrassen unterwegs und die unzähligen Tempel, Schreine und Wächterfiguren. Zählen lohnt sich nicht; man definiert die Anzahl schon freiwillig mit "unendlich". Somit vergeht die Zeit auch wie im Flug. Der Fahrer, der einen abholt, erklärt und erzählt sehr viel über Bali. Und so bekommt man schon den ersten Eindruck. In der Anlage angekommen wird man herzlich mit einem kühlenden Tuch und einem Mocktail begrüßt. Toll ist, dass man - wie sonst üblich - keinen "Papierkram" ausfüllen muss. Eine Unterschrift, dass war's dann auch schon. Die Anlage selbst strahlt eine tolle Ruhe aus, sodass man weiß, "man ist angekommen". Man sieht das Restaurant, das Pool-Café, den Pool, das Spa, die Tauchbasis, das Meer und die üppige Vegetation. In vorderster Front sind die drei Einzelbungalows, dahinter stehen die beiden Doppelbungalow, und im hinteren Teil liegen die Kunti-Villa sowie die Chedi-Villen, die wir mit unseren Freunden gebucht hatten.

Zimmer6,0
WOW!!! Zu den Chedi-Villen im Chedi-Garten kann man wirklich nur sagen: "WOW"!!! Vom Weg der Anlage geht es ein paar Stufen hoch, und schon ist man auf der tollen Terrasse. Eine gemeinsame Dachkonstruktion verbindet beide baugleichen Villen. Links ist "Nala", rechts ist "Damayanti". Auf der Terrasse steht ein Tisch mit vier Stühlen, sodass man hier ganz privat mit seinen Freunden klönen kann. Zwei große runde Liegen laden zum Ausruhen ein. Dezent im hinteren Bereich sind ein prall mit Getränken gefüllter Kühlschrank (kostenpflichtig), ein großer Wasserspender (kostenlos), Cappuccino und Tee. In den Villen selbst ist ein großes King-Size-Bett mit Moskitoschutz, ein großer Schrank, zwei Nachtschränke, ein Stuhl mit Schreibtisch sowie eine große Ablage. Highlight ist das Bad. Unter dem Waschbeckentisch hat man viel Stauraum. Und zur Regendusche geht man ein paar Stufen hinab. Übrigens; das Bad ist halboffen, aber sichtgeschützt. Kommen wir zum Allerschönsten... der eigene Pool (10 m x 5 m) mit Jumbo-Jacuzzi. Das ist wirklich nicht zu toppen! Am Rand stehen vier Sonnenliegen, zwei kleine Tischchen, zwei Sonnenschirme und zwei Wäscheständer. Nicht zu vergessen ist die ebenfalls vorhandene Dusche. Man fühlt sich dort aufgrund der Privatsphäre sofort (!) wie daheim im eigenen Reich. Ja, und dann wäre auch noch die schöne Vegetation zu erwähnen. Palmen, Tempelbäume...

Service6,0
Hier spürt man den in Südostasien geschätzten Service. Immer ein Lächeln. Immer eine sofortige Erledigung seiner Wünsche. Und da es keinerlei Beschwerden gab, bleibt dieser Bereich auch relativ unausgefüllt. ;-)

Gastronomie6,0
Das Frühstück sieht auf den ersten Blick etwas rar aus, und man sucht vergeblich ein riesiges Buffet. Grund ist folgender, der auch nachzuvollziehen ist. Alle Zutaten werden absolut frisch in überschaubaren Mengen gekauft. Wir erfahren, dass es dem Personal sehr wichtig ist, dass möglichst wenig Essen weggeworfen wird. Denkt man ein zweites Mal darüber nach, merkt man schnell, dass das auch absolut in Ordnung ist. (Wir schweigen jetzt einmal über unsere europäische Wegwerfgesellschaft). Also, wer morgens doch etwas üppiger essen möchte, sagt dem Service einfach Bescheid. Und man staunt, dann, was aus der Küche kommt, und man ist zufrieden und satt.

Tagsüber gibt es im Restaurant Speisen von der Karte ("Divers Lunch"). Mengenmäßig und preislich alles im grünen Bereich. Das Non-Plus-Ultra ist der Geschmack. Als Hobbykoch wurde ich hier richtig verwöhnt. Ich kann nur sagen: "Klasse!". Abends kann man aus einer großen Anzahl an Getränken und Speisen (Vorspeisen, Salaten, Meeresfrüchte, Pasta und Pizza, Huhn, Schwein und Rind, sowie Nachspeisen) auswählen. Man hat es wirklich nicht leicht; denn das was angeboten wird ist sehr sehr lecker. Eigentlich müsste man so lange Urlaub haben, um alle Speisen probieren zu können. Auf Wunsch kann man auch typisch indonesische Speisen für den Folgetag bestellen, was wir zweimal taten.

Ach ja, und zur Kaffeezeit gibt es Kuchen oder andere süße Leckereien sowie Kaffee und Tee.

Sport & Unterhaltung6,0
Eins vorweg, wir waren mit unseren Freunden zum Tauchen hier. Klasse - kann man nur sagen. Kristina macht mit ihrem Staff einen tollen Job. Alles easy. Das Hausriff liegt quasi direkt vor der "Tür". Einen Strand im eigentlichen Sinne gibt es nicht, man geht sofort ins Wasser. Rechts und links kann man die UW-Welt bestaunen. Die Guides haben ein wahnsinnig scharfes Auge. Unser einer hätte nicht einmal die Hälfte gesehen. Mein Favorit war der Ghost pipefish. Links sollte man auch den Angels Canyon betauchen, sehr schön. alle anderen spots werden je nach Wetterlage angefahren, was meist nur 5 bis 15 min dauert. Und wenn schon denn schon, dann muss man das Wrack der U.S.A.T. Liberty - das berühmteste Wrack Balis - betauchen. HAMMER!!!

Ist man auf Bali, muss man natürlich auch Land und Leute kennenlernen. Sprich Ausflüge machen. Fünf Vorschläge liegen an der Rezeption aus, alle Touren kann man aber mit dem Fahrer nach seinen Wünschen umgestalten. Wir buchten zwei Tagesausflüge und besuchten verschiedene Tempel, eine alte Kaffeerösterei (unbedingt wegen der Kaffee- und Teeverkostung zu empfehlen), die Affenstraße, den botanischen Garten usw.. Ich sage nur: Fotos, Fotos, Fotos. Und ja, wer in die Berge fährt, sollte wirklich eine Jacke mitnehmen. Ich wollte es nicht glauben und habe ganz schön gefroren. Pro 100 m Höhenunterschied sinkt die Temperatur um 1 Grad.

Ja, empfehlenswert ist auch der Kochkurs, den die Chefin Iluh macht. Morgens um 6 Uhr (ich als Morgenmuffel bin sogar aufgestanden und habe es nicht bereut) geht es auf den örtlichen Markt zum Einkaufen. Man staunt nur und staunt nur, was es alles gibt. Nachmittags gegen halb Fünf geht es dann in die Küche. Jeder legt mit Hand an, alle zubereiteten Speisen (Vor-, Haupt- und Nachspeise) werden dann gemeinschaftlich gegessen. Hmmm, alles sehr lecker. Und ganz toll... Iluh mailt jedem 34 Kochrezepte. Nochmals vielen lieben Dank an dieser Stelle. :-)

Und zu guter Letzt darf das Spa nicht unerwähnt bleiben. Hier kann man sich wirklich rundum für kleines Geld fallen und verwöhnen lassen. Die Damen machen einen sehr sehr guten Job. Und schon jetzt rate ich Jedem es mehr als einmal zu besuchen. Geist und Leib danken es auf jeden Fall.

Hotel6,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
Infos zur Reise
Verreist als:Freunde
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3 Wochen im Juli 2017
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Michael
Alter:56-60
Bewertungen:26
NaNHilfreich