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Ralf (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2011 • 1 Woche • Sonstige
Insgesamt noch empfehlenswert
3,8 / 6

Allgemein

Aus 3 Flügeln bestehendes 3-geschossiges aber noch übersichtliches Hotel in einfacher Ausstattung. Es verfügt über sehr gute Parkmöglichkeiten für die Pkw der Gäste. Auf den ersten Blick wirkt es sauber und ist es bis auf kleinere Schwachstellen auch. Wir hatten AI gebucht, offensichtlich gab es auch andere Möglichkeiten, da bei den Getränken (Selbstbedienung) darauf hingewiesen wurde, dass diese nur den AI-Gästen zur Verfügung stehen. Leider führte diese Selbstbedienung (auch durch Kinder) dazu, dass die Fliesen im Flur die meiste Zeit des Tages stark klebten, da eine Zwischenreinigung nicht stattfand. Die Gästestruktur umfaßte alle Alters- und Sozial- und Familienstrukruren. Allgemein ist das Preis-/LEistungsverzeichnis als ausreichend bis befriedigend zu bezeichnen, deshalb kann ich das Haus weiterempfehlen. Wir persönlich haben jedoch festgestellt, dass unsere Bedürfnisse in einem ruhigeren Haus mit Frühstück und Essen in wechselnden Restaurants eher zu decken sind, zumal sich gerade in dieser Region sehr preiswertes und schmackhaftes Essen finden läßt.


Zimmer
  • Gut
  • Standardzimmer mit für ein 3-Sternehotel üblicher Möblierung. Der 31cm-Röhrenfernseher ist kaum noch als zeitgemäß zu bezeichnen. Die "Junggesellenküche" bestehend aus Unter- und Oberschrank mit Kühlschrank und 2 Herdplatten ist ja ganz niedlich, aber wozu bei AI nützlich? Telefon ist vorhanden. WLAN möglich aber unverhältnismäßig teuer (3 €/Std.). Die Internetterminals (auch kostenpflichtig) sind museumsreif.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Die "Essensausgabe" erfolgte überwiegend im Foyer und einem angrenzenden Raum. Um das Essen einzunehmen standen mehrere Räume mit unterschiedlichem (immer ausreichendem) Platzangebot zur Verfügung. Warum allerdings heutzutage, insbesondere bei Selbstbedienung und vielen Kindern, Restaurants mit Teppichboden ausgelegt sind, erschließt sich mir nicht, es sei denn, um das Kleben des Fußbodens wie im Flur zwischen den Räumen zu vermeiden. Die Auslegeware sah auf jeden Fall dementsprechend aus. Die "Jubelarien" in anderen Bewertungen bezüglich des Essens kann ich nicht nachvollziehen. Es war essbar und geeignet den Hunger zu stillen. Von guter Küche war es soweit entfernt wie der Bayerische Wald von karibischen Traumstränden. Im Einzelnen: Das Frühstück war reichhaltig, mit mehreren Brötchen-, Wurst- und Marmeladensorten, Joghurt, Eiern und Würstchen. Cerealien waren auch erhältlich. Das Mittagessen beschränkte sich überwiegend auf Eintopf und Salat. Wir haben es dann meist vorgezogen außerhalb eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. Der Kuchen zur Kaffeezeit verdient es nicht erwähnt zu werden (Blechkuchen der einfacheren Art). Auch wenn das Abendessen an den Tagen unter verschiedenen Motti stand, das Essen ist überwiegend deutsch, also landestypisch. Regionstypisch war die starke Verwendung von Kümmel. Meist gab es 2 Hauptgerichte und eine Vielzahl von Salaten (auch zur Verwertung von Vortagsresten). Insgesamt alltagstaugliche Küche, auch wenn Fleisch gerne bis zur Unkenntlichkeit zerkocht wurde. Im Getränkebereich werden zur Selbstbedienung die Softgetränke der Pepsi-Gruppe, einfacher Rosé-, Rot- und Weißwein, Orangensaft aus Konzentrat und eine Biersorte (König-Ludwig-Hell) angeboten. Insgesamt würde ich bezüglich des Essens von einem gerade noch befriedigenden Preis-/Leistungsverhältnis sprechen.


    Service
  • Eher schlecht
  • Der Service beschränkte sich auf 1-2 (professionell arbeitende) Kräfte an der Rezeption, 2 Personen bei der Essensausgabe, 2 Personen die beim Frühstück die Kaffekannen auf den Tisch stellten und 2-3 Personen, die beim Abendessen die Tische abräumten. Das gesamte Personal war tadellos bis freundlich, aber keineswegs herzlich. Beim "Mittagssnack" und der "Kaffeezeit" wurden die Gäste allen Ernstes gebeten, die Tische selbst abzuräumen, was echtes Jugendherbergs-Feeling aufkommen ließ. Die Zimmerreinigung war einwandfrei. Handtücher wurden allerdings während einer Woche nicht gewechselt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Ort Waldmünchen ist ruhig nahe der tschechischen Grenze gelegen. Er bietet eine "Kerzenfabrik", ein Museum (Trenk- und Grenzlandmuseum) und eine eher ausgestorbene Ortsmitte. Interessanteste Attraktion im Ort ist das Aquavit-Bad, ein sehr gut geführtes Erlebnisbad mit aufmerksamen Bademeistern. Waldmünchen ist jedoch, sofern man mit dem Auto anreist, gut als Ausgangsort für alle Ausflüge in den Bayerischen und Böhmerwald geeignet. Das Hotel selbst ist ca. 500 m von der Ortsmitte entfernt.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Es gibt einen Kinderclub, zu dem ich nichts sagen kann, da unsere Enkeltochter den Urlaub lieber mit uns als mit anderen Kindern verbringen wollte (was ja auch Sinn der Woche war). Der im Innenhof gelegene Kinderspielplatz lockt eine 5-jährige schon nicht mehr hinterm Ofen hervor. Im Keller gibt es ein "Wellness-Center" mit Sauna, zeitwilig besetztem Massageraum und Pool. Obwohl unsere Kleine den Pool liebte, war es ab und zu etwas stressig diesen zu benutzen, da einige größere Kinder zwischen ca. 11 und 14 Jahren die Poolregeln ignorierten und das Hotel trotz angeblicher Videoüberwachung nicht einschritt. Die Eltern dieser Kinder waren natürlich nicht zu sehen. Es geht dabei nicht um harmloses Herumspritzen oder Ähnliches, sondern um Gruppenkopfsprünge von 2 - 4 Jungen mit Anlauf aus einer Ecke, von der man das nur ca. 5 * 8 m große Becken kaum sehen konnte. Teilweise war nur mit viel Glück zu verhindern, dass kleinere Kinder untergetaucht oder getroffen wurden.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Oktober 2011
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ralf
    Alter:56-60
    Bewertungen:18