Begrüßt wurden wir von einem bedeckten Himmel und einem etwas älteren Hotel, gepaart mit dem obligatorischen Kulturschock - keine überragend guter Start. Der überfreundliche Service aber und das leckere Buffet belehrte und schnell eines besseren. Man braucht mindestens ein paar Stunden, wenn nicht gar einen Tag, bis man es mag, aber ab da wird das Asteriahotel immer liebenswürdiger. Ein angenehmer Gästemix (keine partywütigen Jugendlichen) aus vorrangig Deutschen (Schade, aber sicher nirgendwo sonderlich anders). Man darf sich von der Größe und anfänglichen Unübersichtlichkeit des Hotels nicht abschrecken lassen - es gibt immer einen netten Türken, der gerne bereit ist, den Weg zu zeigen. Die Größe des Hotels empfanden wir (in der Vorsaison) als sehr angenehm, es könnte aber im Hochsommer etwas voll sein. Touren am besten bei Moses am Strand kaufen, dort gibt es auch gute Gespräche, Hinweise und Tipps gratis. Sie sind um einiges preiswerter als im Hotel und qualitativ keineswegs schlechter. Wellnessleistungen (Hamam, Massagen, Friseur, Maniküre...) auf alle Fälle bei Linda (am Strand direkt neben dem Hotel) genießen - traumhaft, sehr persönlich und freundlich und teilweise halb so teuer!!
Super Ausstattung, perfekte Reinigung, sofortige Reaktion bei Mängeln, Zweimann-Zimmer, ausreichende Größe, Balkon, TV, Bad (Du/Badewanne, WC, Spiegel, Föhn, Textilien und Kosmetika), gut gefüllte Minibar (tägliche Neubefüllung), schöne Möbel, Klimaanlage, Telefon, Safe, Tisch, Stühle, viele Spiegel. Zwei-Schlüsselkarten-System, Aufbettung für Kinder möglich
Die Anzahl der Speisemöglichkeiten und Bars lässt keinesfalls zu wünschen übrig. Natürlich hält sich die Varietät des Essensangebots nach mehreren Tagen in Grenzen. Aber das Angebot ist durchaus reichhaltig, lecker und auf alle Fälle vielfältig. Da wir alles All-Inclusive hatten, kann ich über das Preis-Leistungs-Verhältnis nichts sagen. Vermisst habe ich eine ausdrücklich türkische Küche. Zwar hat man in der Auswahl der Zutaten und auch der Art der Zubereitung das fremdländische geschmeckt, aber es wurde sich an europäische Geschmäcker angepasst. Sehr auffällig ist hier, dass das Obst rein saisonal angeboten wird, es gibt also im März noch keine Ananas, sondern nur Zitrusfrüchte, sehr leckere Äpfel, Birnen und natürlich die Granatäpfel. Desweiteren sind die Süßigkeiten türkisch süß, also sehr sehr zuckrig. Und im Getränkebereich darf man von inklusiven Cocktails natürlich nicht allzu viel erwarten. Mit Eis verlängert und viel Sirup statt Alkohol. Aber Martini, Whiskey-Cola und der Rosewein wurden von uns ausgiebig getestet und verdienen das Prädikat sehr gut.
Eine unbekannte und für Deutsche ungewohnte Freundlichkeit gepaart mit einem allgegenwärtigen Lächeln und freundlichen Worten - das Peronal verdient mindestens 7 Sterne. Die Fremdsprachenkenntnisse sind nicht überragend, aber ein "Alles gut??" kann jeder Bedienstete. Bitte unbedingt das Trinkgeld nicht vergessen, da sie im All-inclusive Bereich sicher weniger bekommen, als wenn jedes Mal gezahlt wird. Am besten dem Lieblingskellner/-barkeeper/-reinigungspersonal/-aufpasser persönlich geben, damit es wirklich an der richtigen Stelle ankommt.
Der Weg zum Strand ist in weniger als einer Minute gegangen, auf dem Weg dhain kommt man an mindestens zwei Bars vorbei (man verdurstet also nicht, keine Angst) und am Pool, an dem sich Sonnenanbeter braten lassen. Wir haben doch lieber den Strand und das traumhafte Mittelmeer (sehr sauber, tolle Temperatur) genossen. Dort wird zwar teilweise noch gebaut, aber das hält wenigstens die Touristenmassen davon ab, sich mit uns um die besten Plätze zu streiten. Wir empfanden es dort als sehr viel familiärer und authentischer, als es der azurblaue aber unbebadete Pool zu sein vermochte. Einen Besuch wert sind auf alle Fälle Side (natürlich der Tempel, das Amphitheater und die versunkene Stadt), man sollte sich aber auch durch Einkaufsstraßen und vor allem versteckte, arme und kaputte Ecken treiben lassen. Mit etwas Glück findet man einen Einheimischen (bei uns war es Ali), der die zauberhaften und ungewöhnlichen Ecken dieser Touristenstadt am Meer zeigt. Manavgat erkundet man besser am Donnerstag, da ist der Markt schöner. Dahin lohnt sich auch die Flussfahrt (bei Moses am Strand buchen!), evtl. mit Wasserfallbesuch. Antalya ist sehr, sehr lohnenswert. Wir haben es zu zweit ohne Führung erkundet und viele traumhafte Ecken entdeckt. Auch hier gilt: nicht nur an der Oberfläche kratzen - gebt euch ruhig der Kultur und den Menschen hin!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Strand ist wunderbar, Pool und Animationen haben wir nicht genutzt. Auch waren wir eher selten im durchaus schönen Fitness- und Wellnessbereich. Wir haben uns eher an das türkische Bad bei Linda (am Strand, links neben dem Hotel) gehalten. Preiswerter, persönlicher und ebenso gut, vielleicht weniger luxuriös, aber da man vor Genuss die Augen sowieso komplett zumacht, hat das einen Einflussfaktor von Null. Absolut empfehlenswert!!!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im März 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Pauline |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


