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Herbert (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2005 • 2 Wochen • Strand
Jamaica - no problem, mon.
4,7 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Das Hotel ist ein Couple-Ressort, also keine Singles und keine Kinder. Das Hotel wird als 4-Sterne-Hotel angeboten. Das Angebot beinhaltet Ultra-All-Inclusive, d.h. es fallen kaum Extragebühren an, z.B. sind die Tauchfahrten einschliesslich Equipment kostenlos, SPA muss extra bezahlt werden. Trinkgelder sind verboten. Das Hotel besteht aus zwei ehemals selbständigen Hotels. Jetzt heisst es "Manor-" oder "Rivieraside". Dazwischen liegt die Ochi Mainstreet. Die Rivieraside liegt an der See, die Manorside ist wie ein Dorf an einem Hügel angelegt. Es gibt Zimmer im Manorhouse, das auch die Rezeption, Gaststätten, Bars und die Küchen beherbergt. In diesen Zimmern dürfte immer mit Gerüchen (Küchen) bzw. Geräuschen (Bars, Restaurants und Shuttle- bzw. Busverkehr) gerechnet werden. Die anderen Zimmer befinden sich in den Villen, jeweils 4 Wohnungen je Villa mit eigenem Pool. Sehr ruhig und sehr schön. Wir konnten sehen, dass die Gebäude alle schon einige Jahre erlebt haben, aber immer wird an der Instandhaltung gearbeitet. Zwischen der Manor-und der Rivieraside fahren Shuttlebusse (Man kann auch zu Fuß gehen), ebenso fahren Shuttles oder Caddies in der weitläufigen und hügeligen Anlage der Manorside. Die Rivieraside ist nicht so weitläufig und es gibt keine Shuttles. Das Publikum wechselt: Die erste Woche waren viele junge Paare dort. Es gab bis zu 10 Hochzeiten pro Tag. In der zweiten Woche wurde das Publikum deutlich älter. Wir lagen altersmäßig im Mittelfeld. Die meisten Urlauber sind aus den USA und Kanada. Während unseres Aufenthaltes waren nur 10 deutsche Paare dort. Es gibt keine deutschsprachige Reiseleitung vor Ort. Sandals hat einen "German Ambassador", Sean. Sean hat uns viele Tipps gegeben und uns sehr geholfen. Sean spricht kein perfektes Deutsch. Es war die Ergänzung aus unserem Englisch und Seans Deutsch, dass zum Erfolg führte. Die meisten Gäste kommen aus den USA und Kanada, da diese Gäste sehr kontaktfreudig sind, ist es hilfreich, auch englisch zu verstehen. Die Jamaikaner sind sehr herzlich, aufgeschlossen und (blödes Wort) dienstbereit. Dieses Hotel hat einen abgeschlossenen und durch die Seebrücken zerteilten Strand. Dadurch waren wir aber auch vor den Strandverkäufern geschützt. Lange, weiße, karibische Strände gibt es in Negril, dafür aber auch (wie uns andere Urlauber erzählten) Verkäufer, die im Wasser warteten, weil sie den Strand nicht betreten durften. Das Zahlungsmittel ist der US-Dollar. Es gibt nur 2 Internetplätze im Hotel (Rivieraside). Die Minute kostet 0,60US$ und wird direkt von der Kreditkarte abgebucht. Die meisten Jamaika-Urlauber (Amerikaner und Kanadier) sind Wiederholungstäter, auch wir würden auch wieder nach Jamaika in dieses Hotel fahren. Der Urlaub ist sehr teuer, aber ich würde den Preis als angemessen bezeichnen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Unsere Villenzimmer waren zweckmäßig eingerichtet. Wie bereits gesagt, ist die Anlage schon älter. In unseren Zimmern gab es einige kleine, altersbedingte Unzulänglichkeiten. Zimmer sehr ruhig. Von den anderen Gästen war nichts zu hören. Klimaanlage und Ventilatoren. Der Kühlschrank wurde nicht jeden Tag gefüllt. Auch der Inhalt wechselte, Bier gab es erst ab der zweiten Woche. Aber es gibt ja genügend Bars. Betten groß und bequem. Stromversorgung 115V. Fön vorhanden. Da in den Haupthäusern der Manor- und der Rivieraside Küchen, Restaurants und Bars untergebracht sind, dürfte man in den Villen besser wohnen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gibt 8 Restaurants und noch einige Grills. Die a la carte Restaurants sind Themenrestaurants: z. b. Italiener, Asiatische Küche, Karibische Küche Die Grills sind für die Versorgung der Strandbesucher gedacht, Badebekleidung ist erlaubt. Die Anzahl der Gerichte ist überschaubar (Spicy Jerk super lecker). Die Buffetrestaurants können Sie zu allen Mahlzeiten ohne Anmeldung aufsuchen. In den a la carte Restaurants können Sie auch frühstücken und Mittag essen. Für den Abend können Sie Plätze in den a la carte Restaurants nicht vorfristig reservieren. Am Abend geht man hin, lässt sich die voraussichtliche Wartezeit sagen und auf die Warteliste setzen oder man versucht es woanders. Eine Empfehlung gebe ich nicht, dies möge jeder selbst beurteilen. Es gibt mehrere Bars und Poolbars an denen ab Vormittag alle möglichen nicht- und alkoholischen Drinks angeboten werden.


    Service
  • Gut
  • Servicesprache ist Englisch. Eine deutlicher Hinweis an alle potentiellen Urlaubsgäste: Sie müssen über soviel Englischkenntnisse verfügen, um Ihre Wünsche zu artikulieren. Die Jamaikaner sind sehr aufgeschlossen und überaus freundlich und geben sich jede Mühe Ihre Wünsche zu erfüllen. Der Service ist auf amerikanische Ansprüche ausgerichtet und sehr gut.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Transfer von Montego Bay nach Ocho Rios dauert ca. 2 Stunden. Es herrscht übrigens Linksverkehr und die Strassen sind in einem schlimmen Zustand. Wie oben angeführt: Es gibt die Rivieraside an der Seeseite und die Manorseite jenseits der Ochi-Mainstreet auf den grünen Hügeln oder im Manorhouse. Die genaue Map der Anlage möge sich der Interessierte auf der Sandals Website holen. Ocho Rios liegt nicht weit ab, eine Taxifahrt kostet aber 20US$ (oneway). Nach Einbruch der Dunkelheit wird davon abgeraten die Hotelanlage zu verlassen. Es werden, aber auch Bustouren in die Einkaufstempel der Stadt angeboten. Das lohnt nicht wirklich. Die Dunn River Falls sind die Touristenattraktion in der Nähe. Die Jamaikaner sagen, wenn man die Fälle hochsteigt, wird man 10 Jahre jünger. Es werden noch weitere Ausflüge angeboten, u.a. in die Blue Montains. Nach der Erfahrung Dunn River Falls haben wir davon Abstand genommen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir haben uns eigentlich nur für das Tauchen interressiert. Deshalb darüber etwas mehr. Nur geführte Bootstauchgänge. Höchstens 2 Tauchgänge pro Tag. Grosse Gruppen bis 20 Taucher. Teilweise getrennt nach OWD und AOWD. Equipment soweit gesehen ok. Ob Sie einen Anzug brauchen, hängt vom persönlichen Kälteempfinden ab. 2mm-, 3mm Fullsuit und Shorties sowie T-Shirt ist möglich. Wassertemperatur 29° in 20m Tiefe. Ich habe keine DIN-Tanks gesehen, falls Sie einen eigenen Regler verwenden wollen, sollten Sie ggf. einen Adapter dabei haben. Ob Sie etwas Spektuläres zu sehen bekommen, hängt wie immer vom Glück und der Jahreszeit ab. Weiterhin angeboten werden Kajaks, Hobie-Cats, Tretboote, Schnorcheln, Volleyball u.ä. Mehrere Pools mit Poolbar und Jacuzzi. Liegen sind ausreichend vorhanden, aber nur wenige der begehrten Schattenplätze. Vor den Animateuren, die hier Playmaker genannt werden, hat man am Strand seine Ruhe. Das Hotel ist ein Golf Ressort. Die Abendveranstaltungen im Amphitheater fanden wir nicht so besonders, aber das ist Geschmackssache. Die Reggae- und die Steelband waren die Highlights.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im November 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Herbert
    Alter:46-50
    Bewertungen:1