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Martina (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Dezember 2011 • 2 Wochen • Wandern und Wellness
Der König verteidigt sein Terrain mit Trillerpfiff
4,5 / 6

Allgemein

Die großzügige Anlage erstreckt sich direkt neben dem königlichen Terrain, so dass die herrlichen Sanddünen nur angeguckt und nicht begangen werden können. Alle Wege im Resort werden bewacht, von Einheimischen. So kommen Muslime in den Genuss, täglich halbgegartes Urlauberfleisch zu betrachten, was für beide Seiten gewöhnungsbedürftig ist. Der königliche Strandabschnitt wird von trillerpfeifenden Sheriffs bewacht, ich dachte, es "piept"...dadurch entsteht praktisch eine unsichtbare Wand am Strand, die kein Sterblicher überwinden kann. Schade, denn dieser Abschnitt ist stadtabgekehrt und besonders schön.-Die Zimmer wurden gut in Schuss gehalten, meine Ameisenstraße neben dem Bett wurde zügig abgeschafft, nachdem ich "Fourmi"-Alarm gegeben hatte. ACHTUNG,WER EMPFINDLICHE KNOCHEN HAT.. AUF DEM GELÄNDE IST DER GANZE UNTERGRUND BETONGUSS ODER KACHELN,ALSO SEHR HART!-Die all-inclusive-Leistungen beinhalteten - zig Mahlzeiten, die nicht nur sehr gesund und schmackhaft waren, sondern auch phantasievoll präsentiert wurden. Spezielle Alkoholdrinks mussten selbst gelöhnt werden, der Tafelwein zum Essen bereitete mir (Rotwein) Kopfweh! Sehr schön waren die Sport-und Wellnessangebote. Nervig war, dass die Kellner einem sofort die Teller wegrissen, wenn man nochmal etwas vom Büffet nachholte. Ich legte schon einen Zettel hin "stehen lassen bitte" - dann war aber mindestens das Glas oder Tasse verschwunden - also nicht lernfähig, trotz meiner Kenntnisse der Umgangssprache. - Die sehr jungen Robins waren überwiegend sehr freundlich, wirkten jedoch ziemlich selbstverliebt, aber das ist in dem Job vielleicht eine Berufskrankheit - bei dem Darstellungszwang. -Die Gäste waren größtenteils Paare ab Mitte 40 aufwärts, z.T. in Begleitung ihrer halbwüchsigen Kinder. Kein Kleinkindgebrüll, da sich ihre Zahl in Grenzen hielt. Bis auf ein paar versprenkselte Niederländer traf ich Deutsche und Schweizer. Kurios: die großen Preisunterschiede der offensichtlich gleichen Reiseleistungen. Leute aus Zürich hatten locker das Doppelte berappen müssen als ich aus Hamburg ! Grauenvoll waren die Djs, die den abendlichen Tanzmix erstellten: nach einigen Madonna-, Gloria Gaynor-usw. Uralthits gab es gnadenlos House. Das fegte dann die Tanzfläche ziemlich schnell leer. Meine Beschwerde fruchtete nach mehreren Anläufen. Nicht so gut geeignet für Alleinreisende: Flirtfaktor null, zuweilen triffst du auf bissige Mittfünfziger... Es war für die Jahreszeit trocken, wir hatten keinen Regentag. Die Nächte waren sternenklar, herrlich, diese Mondsichel auf dem "Bauch" - und es wird dann sehr frisch, so bis 6 Grad C. -Sobald frau in der Stadt allein unterwegs ist, am Besten Haut verpacken, sonst wirst du angestiert wie eine Außerirdische. Das Preis-Leistungsverhältnis erschien mir gerechtfertigt.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Hübsch möbliert, sauber, es sind keine elektr. Adapter notwendig. Gediegenes System der Lichtschalter. Leicht bedienbarer Safe (auch inclusive).


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Alles Bestens ! Es wurde viel zu viel aufgefahren. Hübsch die abendlich wechselnden Dekorationen. Übel: die Fülle an den einzelnen Menüstationen an den Feiertagen, da das Haus überbucht war. Wenn man morgens auf der Terrasse frühstücken wollte, musste man sich beim Kaffeeholen mit der klemmenden Terrassentür auseinandersetzen.


    Service
  • Gut
  • Man ist in allen Punkten bemüht, kümmert sich um Beschwerden. Die frisch gewaschene Hose war noch nicht trocken und war gefaltet worden, kann man sich vorstellen, wo die überall Falten hatte....Sehr nervig: die Umkleide und Damendusche war sehr zugig,zusätzlich ging immer Personal durch ohne darauf zu achten, ob die Türen offen standen oder nicht. Auf entsprechende Bitten wurde pampig oder ignorierend reagiert.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Ist am Strand gelegen, die Trillerei (s.oben) nervt, die Skyline von Agadirs Marina ist potthässlich. Jedes Hotel pflegt seine eigenen Gäste, es ist nicht üblich, gegenseitig die Bars zu besuchen. Ausflüge kann man selbst organisieren, was bei Robinsonaden systematisch schlecht gemacht wird. Klar, sie wollen ihre eigenen Produkte (zu gesalzenen Preisen, z.B. 6 Std. Ausflug in das Atlasgebirge 67 €) verkaufen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Alles schon oben beschrieben. Die Sauna ist zu klein, war manchmal rappelvoll. Die Jungs aus der Internetbude haben keinen Plan, dass Grellste sind die französische und die arabische Tastatur. Da brauchen wir natürlich ewig, um eine mail zu schreiben .. und da nach Zeit bezahlt wird, erschien mir das freches Kalkül. Den Außenpool darf man nur bis 18 Uhr nutzen, auch der wird extra bewacht. Es gibt kaum ein ungestörtes Plätzchen auf dem ganzen Gelände, da alle Pflanzen noch recht klein sind und überall, überall ! (selbst im Sauna-Entspannungsbereich !) wuselt Personal herum. Die abendlichen Musicaldarbietungen waren etwas über Laientheaterniveau, was durch die engagierten Darsteller deutlich aufgewertet wurde. Richtig klasse hatte "Notre Dame".


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2011
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Martina
    Alter:46-50
    Bewertungen:1