- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Kleine Appartementanlage mit gepflegtem Garten- und Poosbereich. WiFi am Pool möglich. Keine Verpflegung in der Anlage, aber im direkten Umfeld Supermarkt, Deutscher Bäcker, Restaurants aller Art, Autovermieterung, alles alles was gebraucht wird. Im Hafenviertel (ca. 300m) findet man auch viele Läden mit deutschen Inhalbern mit Alternativprodukten. Das Hotel ist für Ruheliebende genau richtig, auf Zimmerwahl achten. Am Wochenende mieten sich teilweise auch spanische Familien ein, ansonsten nur deutschsprachige Gäste während unserer Reisezeit. Es wird darauf hingewiesen, dass der Handyempfang auf La Gomera nicht so gut sein soll. Hiervon habe ich nicht gemerkt. Allerdings bin ich kein großer Handy-Nutzer. Wenn ich das Handy aber benutzen wollte, hatte es immer ausreichend Empfang. Wer sich umsieht, sieht eigentlich auch nur Einheimische mit Handy am Ohr. Wer wandern will braucht wirklich festes Schuhwerk. Die meisten Wanderwege sind sehr steil und steinig und erfordern gute Kondition. Die Wanderwege um den Berg Garajonay in den Lorbeerwäldern sind aufgrund des Brandes im Jahr 2012 aktuell teilweise gesperrt (Waldarbeiten), sodass leichte Wandertouren zum Teil nicht machbar sind. Man benötigt für Wanderungen, besonders wenn der Nebel aufkommt, immer warme Kleidung. Wir haben in den höheren Regionen eine Tiefsttemperatur von 12 Grad gemessen. Im Valle Gran Rey errreichten die Temperaturen über Tag immer die 25 Grad Grenze. Auf die unterschiedlichen Temperaturen sollte man sich für Wanderungen rüsten.
Die Appartements sind sehr groß. Wir hatten ein fensterloses großes Bad. Klimaanlage ist nicht vorhanden, wobei die Abluft in den Räumen auch etwas schwierig ist. Wir haben ggf. auch die Haustüre geöffnet. Nachts war es allerdings recht warm (23-25Grad im Schlafzimmer), obgleich die Fenster geöffnet waren. Insgesamt war das App. etwas gering ausgestattet, insbesondere, wie bereits erwähnt die Kücheneinrichtung. Für die Sauberkeit, gerade auch in Bezug auf die Reinigung des App., gebe ich Abzugspunkte. Diese haben wir schon anders und positiver erlebt.
Am Pool gibt es einen Getränkeautomaten, den wir aber nicht genutzt haben. Speisen kann man im Zimmer bereiten oder die Restaurants oder Bars in der Nähe nutzen. Die Preise sind im vergleich zu unseren sonstigen Reiseerfahrungen recht niedrig. Wer gerne Fisch ist, kann ihn gut und günstig essen.
Im Hotel ist je nach Rezeptionskraft ist englisch oder deutsch möglich. Im Valle Gran Rey geht englisch immer und auch vielfach deutsch. Wie beschrieben sind auch deutschesprachige Geschäfte vorhanden. Abseits vom Valle, sind besonders in kleinen Ortschaften, spanische Worte sehr hilfreich. Wir sind auf unseren Wanderungen, die wir alleine organisiert haben, immer klar gekommen. Die Gomerer sind sehr hilfsbereit. Sprache war hier kein problem. Die Zimmerreinigung im Hotel ist akzeptabel. Die Küche ist etwas mager eingerichtet. Hier heißt es improvisieren. Auf jeden Fall ist ein Abwaschtuch und ein Trockentuch vorhanden, die auch geweselt werden. Wer den Fernseher nutzen möchte, benötigt eine Fernbedienung, die mit Kaution an der Rezeption zu erwerben ist. Wir haben keine benötigt. Ein Zimmersafe ist für 15€ zu mieten plus 10€ Kaution. Die Mitarbeiter der Rezeption sind sehr hilfsbereit, sie organisieren z. B. ein Taxi, informieren bei Fragen. Wir hatten keine beschwerden.
Bekanntlich ist La Gomera keine Badeinsel. Wer aber einen kleinen Sprung ins Meer wagen will, findet in ca. 500m Entfernung einen Babystrand und in ca. 2 km Entfernung die Playa mit jeweils schwarzem Sandstrand. Ansonsten ist Valle Gran Rey mit hohen Felsen eingerahmt ( ab 800m), die es anstrengend aber wunderschön zu erklimmen gibt. Der Transfer zum Flughafen beträgt gut eine Stunde einmal quer durch das sehr kurvenreiche La Gomera. Glücklicherweise findet man hier nicht das bekannte Shopping oder das Nightlife aus Tennerifa oder Gran Canaria. La Gomera ist noch urtümlich aber aufgeschlossen, freundlich und man findet alles was der Wanderer oder Erholungsuchende braucht. Ins Valle Gran Rey fahren zwar Busse, aber unregelmäßig und für den Inselerkunder schwierig zu nutzen. Entweder entscheidet man sich für geführte Busturen oder ein Mietauto. Ein Taxi ist auch nutzbar. Wir hatten ein Mietauto und die Straßen, die wir genutzt haben, waren kurvenreich aber inselweit gut ausgebaut. Ansonsten geht man halt zu Fuß.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Am Pool wird seitens der Direktion Ruhe erwartet, die sehr wohl tut. Liegestühle und Sonnenschirme waren niemals in vollem Umfang besetzt. Durch den schön gepflegten Garten findet sich immer ein Schattenplatz. Freitzeitangebote finden sich im Umkreis von 500m. Z. B. Babystrand, Fitnessstudio, Wellnessangebote u. ä. Ein Nachtleben ist glücklicherweise in extremer Art nicht vorhanden. Nachtleben bedeutet hier Sonnenuntergang anschauen, etwas essen und trinken und dann ruhen, um für den nächsten Tag eine Wanderung zu erleben.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3 Wochen im Oktober 2013 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Anke |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 15 |