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Inge (51-55)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Familie • Februar 2009 • 2 Wochen • Strand
Hände weg vom African Safari Club
1,7 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr schlecht

Ich kann nur alle vorangegangenen Negativbewertungen unterstreichen bzw. noch verstärken. Noch nie habe ich mich so auf die Heimreise gefreut als nach diesem 14-tägigen Safari- und Badeaufenthalt in den Anlagen des ASC. Bei der Ankunft am Flughafen in Mombasa gab es keine bzw. äußerst mangelhafte Betreuung seitens ASC. Zudem hat ASC den Reiseablauf ohne Vorankündigung der Reiseteilnehmer verändert. So wurde der Start der Safari auf den Ankunftstag vorverlegt (geplant waren 2 Tage Hotel, 4 Tage Safari, 8 Tage Hotel). Gestartet wurde unmittelbar nach der Ankunft, was zur Folge hatte dass die Teilnehmer auf dem Flughafenparkplatz für die Safari umpacken mussten, da das Hauptgepäck ins Hotel gebracht wurde und für die Safari nur 10 kg Gepäck erlaubt waren. Weiters wurde unter den diversen Fahrern noch lang und breit diskutiert wer nun zur Safari aufbricht und wer die Hotels anfährt. Das ganze hat so an die 1, 5 bis 2 Stunden gedauert bei brütender Hitze und ungewohnter Luftfeuchtigkeit und das nach einem ca. 11-stündigen Flug. Es gab aber noch eine Steigerung, wir wurden in den 1. Nationalpark nicht wie vorgesehen mit einem ASC-Flugzeug gebracht, sondern sind an die ca. 350 km mit einem klapprigen Bus teils auf Straßen teils auf holprigen Wegen bis zum Nationalpark Tsavo East gefahren. Die eigentliche Fahrt oder Pirsch durch den Nationalpark, wie immer man es auch nennen mag, hat lediglich ca. 2, 5 Stunden gedauert. Laut Reiseplan wären 1, 5 Tage im Nationalpark Tsavo East vorgesehen gewesen. So hat man uns einen Inlandsflug und einen Tag im Nationalpark vorenthalten. Die Eintrittsgebühr von 60 EUR in den Nationalpark wurde uns aber voll verrechnet. Im Nationalpark der Massai Mara wurde uns vor Ort die Parkgebühr von 55 USD in bar abverlangt. Für diese Gebühr gabs keine Bestätigung und wir haben auch nie den Nationalpark gesehen. D. h. die Gebühr ist nicht dem Nationalpark zugeführt worden, sondern ist diese mit aller Wahrscheinlichkeit in anderen Taschen gelandet. Die Guides fuhren mit uns 1, 5 Tage querfeldein durch den dem Camp angrenzenden Busch. Gott sei Dank halten sich die Tiere nicht an Nationalparkgrenzen. Der Sicherheitszustand der Safariautos ist als "gefährlich" einzustufen. Motorschäden (dunkle dichte Abgaswolken haben dazu geführt dass die Personen in der hinteren Reihe am Abend über starke Kopfschmerzen klagten), abgefahrene Reifen (bei Morgenpirsch aus einem Schlammloch nicht herausgekommen; alle mussten das Auto verlassen - ein absolutes Verbot für Touristen während einer Pirsch), Startschwierigkeiten, Rost wohin das Auge reicht (eine Teilnehmerin hat sich beim Aussteigen an einem rostigen Teil die Wade aufgeritzt). Zu allem Übel haben die Piloten, die uns zu den Nationalparks bzw. beim Abschluss der Safari zum Hotel bringen sollten, angekündigt nicht mehr zu fliegen, wenn sie nicht endlich das seit 5 Monaten ausstehende Gehalt bekommen. Das Buffalo-Camp in der Massai Mara ist in einem sehr schlechten Zustand mit gravierenden Mängeln auch was Hygiene betrifft, das Crocodile-Camp im Tsavo East und das Camp im Kimana Nationalpark sind zufriedenstellend. In allen Camps ist das Getränke- und Speisenangebot beschränkt. Das Personal ist in allen Camps sehr bemüht. Das Hotel Flamingo ist äußerst abgewohnt, man hat nicht den Eindruck dass in den letzten Jahren in irgendeiner Weise Erneuerungen durchgeführt wurden. Man merkt an allen Ecken und Enden dass der ASC in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Die 5-Sterne, so sie auch der Landesbewertung entsprechen, sind keinesfalls gerechtfertigt. Vorsicht bei der Bezahlung der Parkeintritte im Hotel mit Kreditkarte - hier werden 5 % aufgeschlagen!!!


Zimmer
  • Schlecht
  • Bei der Anreise gabs bis zum Abend weder Wasser noch Strom (keine WC-Spülung, keine Duschmöglichkeit). Bereits benützte, übelriechende Bettwäsche und Handtücher, nach Schweiß riechende Kopfkissen, darauf muss man sich einstellen. Die nach eigenem Gebrauch feuchten Bade- und Handtücher werden vom Zimmerpersonal auf die außen liegenden Stiegengeländer zum Trocknen aufgehängt und dann auf die Zimmer aufgeteilt. D. h. aber nicht dass man sein eigenes benütztes Hand- bzw. Badetuch wiederbekommt! Die Klimaanlage im Zimmer war laut und daher nur bedingt benützbar. Außerdem bin ich überzeugt dass die Filter der Klimaanlage nicht regelmäßig gewechselt werden und daher die Klimaanlage eine wunderbare Bakterienschleuder ist. Beim Betreten des Zimmers kam einem ein extrem modriger Geruch entgegen. Ich habe die Befürchtung dass die Wände unter der Wandfarbe schimmeln, bzw. dass hinter den Möbeln Schimmelbildung ist. Auf den Wänden kleben auch noch von Gästen zerdrückte und bereits eingetrocknete Mücken und Käfer. Außerdem habe ich noch nie eine so große Kakerlake (ca. 3 cm) gesehen als diese, die wir im Zimmer hatten. Das WC, das Waschbecken und die umgrenzende Ablage werden mit einem (!) Putztuch gereinigt. Der Spiegel wird aus Zeitgründen nicht geputzt. Die Auflagen der Strandliegen sind schmutzig und teilweise durchgelegen.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Im Speisesaal hängen große Ventilatoren, die großteils unrund laufen und quietschen. Aus Sicherheitsgründen sollte man sich nicht darunter aufhalten. In einem 5-Sternehotel erwarte ich mir einen klimatisierten Speisesaal. Die Beleuchtungskörper bzw. die Glühbirnen wurden von Tag zu Tag weniger, wurden aber nicht gegen neue ausgetauscht, so dass wir gegen Ende beinahe im Dunkeln saßen. Abwechslung beim Essen gab es so gut wie gar keine, im Gegenteil, an manchen Tagen hatte man das Gefühl es war zu wenig Geld zum Einkaufen da. Die Reste vom Mittagsbuffet wurden z. B. beim Abendbuffet verwertet usw. Auch bei den Getränken war es so. An manchen Tagen gab es nur Trinkwasser und Bier und keine Limonaden und an anderen Tagen gab es nicht mal Trinkwasser, weder im Restaurant, noch im Shop, noch in der Poolbar! Wein war nur äußerst beschränkt verfügbar. Die Kleidung des Servicepersonals war mitunter dreckig, fleckig, schmierig und übelriechend. Die Trinkgläser und das Besteck war ungenügend gereinigt. An manchen Tagen gab es gestärkte Stoffservietten und ab den restlichen Tagen Servietten aus gefaltetem Küchenpapier.


    Service
  • Eher schlecht
  • Das Personal des ASCs hat seit 5 Monaten keinen Gehalt bekommen. Man kann daher auch nachvollziehen, dass das Zimmerpersonal, der Kellner im Restaurant oder der Kellner in der Poolbar, der Mitarbeiter der die Strandliegen betreut usw. äußerst, mitunter bereits aufdringlich um Trinkgeld bemüht ist. Als Gast hat man den Einruck dass wir mit Trinkgeld das fehlende Gehalt auszugleichen haben. Trotz allem muss man sagen dass das Personal freundlich und bemüht ist. Hinzufügen möchte ich noch dass allabendlich 2 junge attraktive dunkelhäutige Damen sich sehr im Bar- und Poolbereich um alleinstehende ältere Herren bemüht haben.


    Lage & Umgebung
  • Sehr schlecht
  • Der Strand an und für sich ist sehr schön, aber die Benützung wird einem durch die vielen mitunter sehr agressiven Strandverkäufer, die einem permanent zum Kauf ihrer überteuerten Produkte nötigen, verleidet. Einen Strandspaziergang zu machen ist beinahe unmöglich. Sofort wird man von mindestens 2-3 "Begleitern" umzingelt, die sich nur sehr schwer abschütteln lassen und danach auch noch Geld für das Begleiten fordern. Sollten Sie als Frau ohne männliche Begleitung erwägen einen Strandspaziergang zu machen, stellen Sie sich darauf ein, dass Ihnen Dienstleistungen aller Art angeboten werden! So zwischen 20 und 25 Strandverkäufer befinden sich täglich vor dem Strandzugang des Flamingohotels. Aber auch wenn Sie den Strand nicht betreten werden Sie permanent von den Verkäufern beobachtet und sobald Blickkontakt (ab und zu möchte man ja doch auf den Indischen Ozean blicken) besteht, wird gestikuliert, gepfiffen und gerufen "looki looki". Es war mühsamst, man fühlte sich wie ein Tier im Käfig.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die zur Verfügung gestellten Liegetücher werden am Abend eingesammelt und am nächsten Tag, ohne sie zu waschen, im Gießkannenprinzip an die Hotelgäste verteilt. Der große Pool wurde täglich von 2 Mitarbeitern, ausgestattet mit Taucherbrille, Schnorchel und Besen, "gekehrt". Die Wasserqualität war mehr als fragwürdig (trüb und gegen Abend schmieriger Film auf der Wasseroberfläche).


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlechtHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Februar 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Inge
    Alter:51-55
    Bewertungen:1