- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Bitte NIE UND NIMMER vergessen, wir befinden uns in einem 3. Welt Land!!!!!! Wer Luxux pur sucht ist hier fehl am Platz, der soll lieber in Mittel-Europa bleiben und Wellness Urlaub machen. Das Hotel ist wunderbar, die Hotelanlage ist sehr schön, leicht höher gelegt über dem wunderschönen weißen Sandstrand. Der Weg zum Sandstrand ist nicht weit, vielleicht 50 Meter über Trepen zu erreichen. Der Pool ist wunderbar, leider durch die Touristen (nicht durch Afrika oder sonst was) zum Teil sandig, da die Touristen, wenn Sie vom Strand kommen, sich einfach nicht abbrausen und ins Wasser gehn. So ist der Boden des Pools manchmal sandig. Das Personal ist sehr bemüht, die Poolanlage zu reinigen und tut dies in aller Frühe mit Besen und was ihnen zur Verfügung steht. Die Zimmer sind groß, kühl (dank der Klimaanlage) und für ein 3. Weltland sehr schön. Natürlich ist Schimmel im Badezimmer (es ist auch ein sehr feuchtes Land - feuchtes Klima) und wer aus Irland kommt, so wie wir, ist sich dies gewohnt. Die Zimmer sind einfach, jedoch schön. Was uns sehr ärgert, sind die schlechten Bewertungen bzgl. des Geruchs der Laken und der Handtücher. Liebe Reisende, in einem solchen Land wäscht man nicht mit Persil oder Ariel und womöglich einen Weichspüler. Die Menschen waschen hier mit afrikanischen Mitteln, die unserem Geruchssinn evtl. nicht so gewohnt sind. Dennoch ALLES ist sehr sauber. Die Reinigungsmänner, die die Zimmer sauber machen, geben sich große Mühe und machen es sehr schön. Einmal hat man mir sogar meinen Bikini gewaschen :o) - hier nochmal ein DANKESCHÖN an Peter unseren Reinigungsmann. Das Essen ist hervorragend - auch für europäischen Standard. Es gibt wirklich was das Herz begehrt und zu meinem Favorit zählte das täglich frische, aufgeschnittene Obst. Anfangs dachte ich, wir werden sicher mit weniger Kg zurück kommen, doch Irrtum, wir haben zugenommen. Tolle Küche!!! Die Getränke sind auch billiger geworden, anfangs hat das Bier noch EUR 2, 30 oder so gekostet, 4 Tage später hat das Hotel die Preise gesenkt auf EUR 1, 20 das Bier. Da es unsere Flitterwochen und zusätzlich noch mein Geburtstag war, haben wir es uns RICHTIG gut gehn lassen, wir hatten Vollpension excl. Getränke und haben nach 2 Wochen Bier, Cocktails, Wasser ect. EUR 150, 00 bezahlt. Ist doch toll (dabei waren aber auch div. Artikel vom Kiosk - Sonnencreme, Karten, Kekse usw.). Wir waren im Januar dort und natürlich war hier ein etwas älteres Publikum. Jedoch war es richtig schön, gemütlich und erholsam. Das Hotel ist wirklich zum empfehlen, wir hatten tolle Tage. Wir wären mit dem Handy erreichbar gewesen, jedoch waren es unsere Flitterwochen und wer möchte schon einen Anruf in den Flitterwochen? Als Reisemedizin ist nur zu erwähnen: nehmen Sie einen sehr sehr hohen Sonnenschutzfaktor mit, Calcium bei Sonnenallergien, Schmerztabletten bei Kopfweh durch Hitzestich und eine Salbe sollten Sie grad zu der Zeit verreisen, in der die Quallen ihre Zeit dort verbringen (Dezember - Anfang Januar). Preis-Leistungsverhältnis: Das Hotel, schweizer Leitung verdient pro Person für 2 Wochen ab EUR 1. 500,00. Das Land in Kenia ist sehr günstig, also dürfte es für ein schweizer Unternehmen nicht wirklich teuer sein - pro Safari und für alle Getränke verdienen diese extra. Wenn man jetzt berrechnet was die Angestellten verdienen - dann ist dieser Preis nicht gerechtfertigt. Ich möcht nicht sagen, dass der Urlaub billiger werden soll. ABER: die Angestellten verdienen mehr Gehalt. Schließlich arbeiten diese 6 Tage die Woche, von Frühstück (7. 30 Uhr - nach 22 Uhr). Der durchschnittl. Gehalt (dies wissen wir nicht über einen Angestellten selber, sondern von einem Arbeitgeber) sind EUR 300, 00 - 400, 00 pro Monat. VIEL SPASS IN KENIA - Werfen Sie den Luxus über Bord und freuen Sie sich auf ein Abenteuer. Dies Land ist lustig, fröhlich, traurig, arm jedoch durch die Fröhlichkeit reich, hilfbereit und sehr aufregend. Es war mit Abstand unser bester Urlaub.
Wie schon oben erwähnt, VERGESSEN SIE NIE, WO SIE SICH BEFINDEN - in einem 3. Weltland. Suchen sie nicht hier nach Luxus pur. Verschwenden Sie nicht ihre Zeit und Ihre Nerven, wenn sie mit Einfachheit nicht umgehn können. Denn genau das werden Sie finden. Ja, es ist ein 5 Sterne Hotel, jedoch nach Landeskriterien. Besuchen Sie ein Dorf und sie werden erkennen, dass sie wahrhaftig in Luxus schwelgen in diesem Hotel. Die Zimmer sind schön, sauber und immer sehr nett hergerichtet. Das Bad hat natürlich ein wenig Schimmel und man ist auch nicht von Ameisen oder mal einem Käfer geschützt. Es ist halt so. Die Klimaanlage ist ein wenig laut, aber hier gewöhnt man sich sehr schnell dran. Werfen Sie sich ins Abenteuer und vergessen Sie für eine Zeit lang Weichspüler, Peril, Ariel oder salzfreies Wasser. Die Menschen in Kenia wären froh, sie könnten so leben wie in diesem Hotel. Es ist ein sehr schöne Hotel und für den Kenianischen Standart TOP.
Die Gastronomie war super - wir waren aber nie in einem anderen Restaurant essen, jedoch im Vasco Da Gama öfters in der Cafeteria ein Bier trinken. Wunderschön dort oben, ruhig und absolut entspannend. Wie schon erwähnt - Speisen & Getränke waren sehr gut - auch für europäische Verhältnisse, Sauberkeit und Hygiene im Restaurant auch sehr gut, Buffet war hmmm LECKER, Kuchentstil: es gibt für jeden was. Preise waren am Anfang normal, dann sehr billig - man hat ja die Preise gesengt und somit war es unheimlich günstig. Zum Trinkgeld: wir gaben unserem Kellner George jeden 3 Tag 500 Kenia Schilling und am Schluss dann ein sehr gutes. Es kann jeder selber entscheiden, wieviel er geben möchte. Aber bitte nicht: 10%, wie es sonst üblich ist, denn dann ist besser nichts zu geben. Jeden Tag 100 KSH (=1 Euro= und ihr macht jemanden sehr glücklich. Hier möchten wir noch was einräumen: es wurde geschrieben, dass die vielen Katzen am Verhungern sindL: NEIN, diese werden 2 x täglich gefüttert, natürlich nicht mit Whiskas oder Brekis, man gibt ihnen Milch und eingeweichtes Brot oder Brei. Diese Menschen haben NICHTS, gar NICHTS, aber sie lassen ihre Tiere nicht verhungern. Sie lieben Tiere.
Zum Service können wir nur sagen FABELHAFT... unser Kellner hieß George, jedoch George ist nun in Pension und wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und Liebe. Wir haben oft gelesen, dass die Angestellten sagen, sie bekommen kein Gehalt ect. Wir haben auch das Management damit konfrontiert und haben erfahren (Wir möchten aber noch anmerken, wir haben dies KEIN EINZIGES MAL in unserem Urlaub von einem der Angestellten gehört): "Einige Angestellte - einfach um aus Mitleid von den vermeintlich reichen, weißen Touristen mehr Trinkgeld zu lukrieren - erzählen, sie hätten seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen. Kenya ist gewerkschaftlich nach britischem Vorbild recht stark organisiert und es wäre gar nicht so leicht, die Gehälter über einen langen Zeitraum nicht zu zahlen." Ja, es ist leider immer so, dass wir Urlauber zu den "Reichen" zählen, aber man muss sich nur mal den Lebensstand dort ansehn und jeder wird sehen, es stimmt. Was mich wirklich gestört hat, war ein Satz eines Europäer, der selber dort arbeitet: "It's a rule, that they serve the Upper Class!" - dies sagte dieser V. (entschuldigen Sie bitte diese Aussprache, jedoch finde ich kein andres Wort für einen solchen Menschen) vor einem Kellner und dem Koch, der ihm gerade ein Omlett zubereitete. Somit Service 1A+, Hilfbereitschaft 1A+, Kompetenz und Fremdsprachenkenntnisse: tja, wir gehen in ein Land in dem nicht jeder Mensch Deutsch kann. Deutsch ist keine Weltsprache, auch wenn es noch viele denken, aber die Menschen reder hervorragend Englisch und verstehn ein wenig Deutsch. Mansche sprechen es gut, manche gar nicht. Aber Urlaub heißt immer noch: ein fremdes Land und andere Sprache :o). Zimmerreinigung: 1A+, Check-In: 1A+ (sehr unkompliziert), Umgang mit Beschwerden: war nett, wir hatten nur mal eine - es gibt leider Männer, die Sextouristen dort spielen und die Prostituierten bezahlen um mit ihnen den Urlaub zu verbringen, dann noch frech sagen, dass dies die Verlobte sei. Es war nicht mehr mit ansehbar, denn diese Männer (3 Stück) begraptschen diese ständig. Also haben wir es gemeldet und sie hielten was sie versprachen - beobachteten und stellten diese dann zur Rede.
Nun kommen wir zu etwas, das für uns Europäer schwer zu begreifen ist: Die Menschen in Afrika kämpfen um das Überleben, die Arbeitslosenrate ist so hoch, wie wir uns gar nicht vorstellen können. Es gibt soviele Waisen (vorallem Aidswaise), dass der Staat diese nicht fördern, unterstützen oder ihnen ein Dach überm Kopf besorgen kann. Die Menschen, die dort leben, schauen jedoch nicht einfach zu, sondern tun was sie können. Deshalb sind die Kenianer darauf aus, Geschäfte abzuschließen, Dinge verkaufen und Geld zu verdienen. Die Strände sind öffentlich und deshalb nicht nur für Touristen und natürlich sind hier die ganzen Verkäufer und hoffen ein wenig Geschäft zu machen. Wenn jemand in ein solches Land geht, bitte kalkuliert ein Budget ein, dass ihr für solche Geschäfte ausgeben wollt. Wir waren ein wenig erschreckt über diese Flut, die uns ganz am Anfang überrollt hat, jeder möchte Geschäfte machen und es scheint wirklich sehr aufdringlich zu sein. Jedoch lasst Euch sage, sie sind harmlos. Wirklich harmlos. Wir haben unsere Safari am Strand gebucht, nachdem uns 2 Damen aus England bestätigten, sie hätten diese auch gemacht. UND: es war 1. ABSOLUT SUUUUPER, empfehlenswert, sehr gut organisiert und 2. BILLIGER als über das Hotel - um die EUR 100, 00 billiger. Das ganze ging über den Strand und hieß Mombasa Tours. Unser Geschäftspartner hieß Jimmy - fragt nach Jimmy und richtet liebe Grüße aus. Vllt. kann jemand dies auch ausdrucken und ihm bringen, damit er wieder was in den Händen hat um den Touris, die bei ihm buchen wollen, zu zeigen. Thank you so much Jimmy, the Safari was brilliant and so nice. It was one of our best holidays. Es war einen 2 tägige Safari Tour (Tsavo East & West) und die Logde war toll. Und es stimmt, es kam wirklich ein Leopard in die Logde und holte sich das Fleisch - ein tolles Erlebnis (ihr werdet es sehn).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wir waren: Safari (am Strand bei Mombasa Tours gebucht), Dolphin Dow (am Strand bei Mombasa Tour gebucht), hier möchte ich jedoch anmerken - es war ein sehr netter Ausflug, unheimlich leckeres Essen und es war wirklich schön, jedoch sind es pro Weg 3 Stunden, d. h. 6 Stunden nur Busfahrt. Wir haben dann noch ein Aidswaisen Dorf besucht - dies war weder über ASC, noch übers Hotel, noch über den Strand, sondern über einen Gast, die sich seit Jahren dafür engagiert. Ihr Name ist Leopoldine Kannenberg, Reutte. Diese Dame hat uns wohl das wertvollste in unserem Urlaub gezeigt, nämlich, wie mit ein wenig Menschlichkeit und kleinen Spenden eine Dorf für Aidswaisen entstehen kann - es ist jedoch noch lange nicht fertig. Sollten Sie sich dafür interessieren - googeln sie über diese Dame. Ich bin überzeugt, sie werden einiges finden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Januar 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Tina-Maria & Christoph |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 1 |