- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Die Anlage ist wunderschön mit einem Dschungel zwischen dem Iberostar Tucan und Quetzal angelegt, welcher beide Hotels miteinander verbindet. Auf den Wegen durch den Dschungel, aber auch auf den normalen Wegen kann man vielen Tieren, wie Affen, Pfauen, Leguanen, Hühnern oder Nabelschweinen begegnen. Es wird einem also auf dem Weg zum Zimmer nie langweilig. Die Zimmer sind auf kleinere, höchstens dreistöckige Häuser aufgeteilt, die sich gut in die sehr naturbelassene Anlage einfügen. Das Tucan/Quetzal sowie auch das Sandos nebenan, haben auch noch einen wunderschönen Sandstrand im Gegensatz zu den RIU Hotels!! Wir hatten bis auf einen Regentag und zwei Tagen kurze Regenschauer (a 20 Minuten) superwetter. Immer so um 30 ° C. Es ist sehr zu empfehlen, sich einen Mietwagen zu nehmen und Coba und Tulum auf diesem Wege zu besuchen. Somit spart man sich das endlose einsammeln anderer Teilnehmer aus anderen Hotels und kann schön früh morgens schon los. Das Fahren ist absolut problemlos. Beim Tanken aufpassen, dass auch wirklich für den richtigen Betrag getankt wird. Wir wurden einmal übers Ohr gehauen. Außer Coba und Tulum (sehr empfehlenswert) haben wir noch eine 2 tägige Rundreise gemacht, die zwar anstrengend aber wirklich interessant war. Es ging von Playacar nach Merida, nach Uxmal, nach Izamal , nach Chichen Itza und in eine Cenote baden. Wir hatten den besten Reiseführer den man sich vorstellen kann. Danke an Aldo!! Es war wirklich eine Freude. Empfehlenswert ist auch XEl-Ha zum Schnorcheln. Wir haben dieses jedoch auch ohne Transfer gebucht und sind mit dem Taxi gefahren (je Strecke 40 Dollar), da dieses ca. 8 Dollar günstiger ist, als mit dem Reisebus und man ungebunden ist. Das Schnorcheln und das "Dümpeln" im Gummireifen in der Lagune war wirklich toll. Wir haben viele schöne Fische gesehen! Sehr entspannt war die Katamaranfahrt auf die Isla Mujeres. Hier segelt man in einer kleinen Gruppe gen Isla Mujeres und kann vor der Insel in einem Naturschutzgebiet eine halbe Stunde geführt Schnorchel und trifft auch schon mal auf einen Barracuda. Danach hat man (leider) nur eine knappe Stunde um die Insel zu erkunden. Entweder mit einem Golfcar (15 Dollar/Std.) oder zu Fuß zum shoppen. Die Playa Norte ist wunderschön! Anschließend sind wir zu einem privaten Beachclub gefahren und haben lecker gegessen. Die Rückfahr war traumhaft. Wir sind Spinnaker gesegelt und haben dazu schön entspannte Musik gehört, bis es kurz vor Ankunft im Hafen wieder Halligalli mit Salsa und Tequila gab. Echt spaßig, aber nicht niveaulos... Nicht vergessen sollte man Sunblocker und Mückenschutz sowie Durchfallmittel. Letzeres haben wir zwar nicht benötigt, aber wir haben von einigen gehört, die Montezumas Rache eingeholt hat... Es gibt auch nicht so viele Mücken, aber es soll ja einige Menschen geben, die Mücken magisch anziehen..;-) Die Sonne sollte man auch am Anfang nicht unterschätzen.
Wir hatten ein Meerblick-Zimmer im Block 10. Das Zimmer war wunderschön, sehr großzügig und die Betten sehr bequem. Die Dusche war ein Traum. Wir hatten auch absolut keine Probleme mit dem Wasserdruck. Es war nachts auch sehr, sehr ruhig und morgens hatte man einen traumhaften Blick auf den Strand und das Meer. Da sich unser Rückflug um einen Tag verzögert hatte, haben wir eine Nacht in einem Standardzimmer mit Dschungelblick verbracht. Dieses war auch sehr schön. Wer jedoch seine Ruhe möchte, sollte ein Superiorzimmer bevorzugen, da die Standardzimmer sehr hellhörig sind. Wir hatten eine Kaffeemaschine sowie ein Bügelbrett im Zimmer, was sehr nützlich war. Die Minibar (1 "Kanister" Wasser, vier kleine Flaschen stilles Wasser, 4 Flaschen Bier, zwei Dosen Cola, zwei Dosen Cola light und je zwei Dosen Fanta, Sprite und Mineralwasser) wurde jeden Tag aufgefüllt, genauso wie der Kaffee und der Kaffeeweisser. Echt super!! Die Zimmer waren sehr sauber und wir wurden jeden Tag von einem anderen Handtuchkunstwerk begrüßt. Vielen Dank an Mirna!
Wie schon in anderen Bewertungen geschrieben, gibt es zwei Büffet-Restaurants sowie fünf Spezialitätenrestaurants: Mexikanisch, Italienisch, Japanisch, Steakhaus und Karibisch. Wir waren beim Japaner und im Steakhaus. Beide sind sehr zu empfehlen, unser Favorit ist jedoch der Japaner. Superlecker!!! Das Essen in den Büffetrestaurants war auch echt lecker und abwechslungsreich. Es wurde in 16 Tagen nicht einmal das komplett identische Büffet aufgebaut, es gab immer verschiedene Varianten. Die Cocktails waren auch echt gut und haben nicht wässrig geschmeckt (also nicht mit Wasser gestreckt, wie in manch anderen Hotels). Einige Gäste haben sich durch die vorhandenen Vögel gestört gefühlt, die auf Krümel bzw. Kaffeweisser und Zucker gelauert haben. Wir fanden das eher amüsant und es hat der Sauberkeit keinen Abbruch getan.
Die Freundlichkeit des Personals ist wirklich unübertrefflich! Wir haben nicht täglich Trinkgeld gegeben und wurden trotzdem immer superfreundlich behandelt. Noch freundlicher begegnet man einem, wenn man etwas Spanisch kann. Seien es auch nur ein paar Worte.
Das Hotel liegt schön außerhalb von Playa del Carmen in der ruhigen Hotelzone von Playacar. Wenn man etwas Trubel möchte, kann man aber mit dem Taxi für 5 Dollar innerhalb von 10 Minuten in Playa del Carmen sein. Hier muss man allerdings starke Nerven mitbringen, da die vielen Verkäufer teilweise so penetrant sind, dass es einem fast die Stimmung zum shoppen verderben kann... Gerade wenn man als Paar unterwegs ist. und wenn man eigentlich in Ruhe alles anschauen möchte.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Da wir kein extremes Interesse an der Animation hatten, können wir nur sagen, dass wir uns durch die vorhandene Animation nicht belästigt gefühlt haben. Es gab natürlich jeden Tag den Clubtanz, etc. und Volleyball am Strand, aber wenn man den richtigen Platz am Strand hatte, hat man hiervon nicht viel mitbekommen. Auch über die Wassersportarten können wir nicht viel sagen. Die abendlichen Shows waren sehr aufwendig und gut. Besonders zu empfehlen ist die traditionelle Mexikanische Show. Etwas nervig war das krampfhafte reservieren der Liegen in den frühen Morgenstunden, obwohl dieses nicht gestattet ist. Aber wenn man eine Liege möchte, muss man wohl oder übel mitmachen... Wir sind also fast jeden morgen um sechs, halb sieben zum Strand um Liegen zu reservieren. Da es um 17. 00 Uhr schon wieder dunkel wurde, war es aber nicht ganz so schlimm, so früh aufzustehen. Sollte man keinen Sonnenschirm mehr bekommen haben, konnte man sich bei der Strandtuchausgabe einen besorgen. Der Strand und das Wasser waren toll. Es wehte zwar bis auf zwei Tage die rote Flagge (nicht schwimmen), man konnte aber trotzdem schwimmen. Anfangs waren die Wellen aber nicht zu unterschätzen... Hat aber Spaß gemacht.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2007 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Lena |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 2 |