Die Anlage ist wunderschön mit Palmen und Blumen umsäumt und in einem sehr gepflegten Zustand. Im Innenhof befinden sich ein mittelgroßer Pool und ein Kinderbecken mit allerlei Liegen und Schirmen. Alles in allem sind die einzelnen Bereiche sehr sauber und von einwandfreier Beschaffenheit. Busfahren: Das Bussystem und die Fahrpläne sind ein wenig verwirrend - Am besten immer nachfragen, ob der Bus ins Zentrum fährt. Man muss dem Fahrer zuwinken, wenn man einsteigen möchte, damit er anhält und sobald man den Halteknopf im Bus betätigt, darf man auf offener Strecke aussteigen. Toilettenpapier: Liegt genug im Badezimmerschränkchen, deswegen wird es nicht aufgefüllt. Postkarten: An der Rezeption kann man Briefmarken kaufen, hier steht auch eine kleine Mailbox, in die man die Karten dann hineinlegen kann. Spart den Weg zur Post. Reisemonat Juni: Ist ideal für Leute, die ein eher mildes und angenehmes Klima lieben und nicht von der Hitze erschlagen werden wollen. Allerdings ist der Atlantik zu dieser Zeit auch noch recht kalt. Einen schönen Urlaub euch allen!
Die Apartments sind sehr groß und geräumig, dafür aber eher spartanisch eingerichtet. Wir waren vorerst etwas geschockt, da man uns für 2 Personen ein 6-Personenzimmer mit 2 Schlafräumen und Bädern zugeteilt hatte. Das war natürlich viel zu viel, wir haben das zweite Zimmer blieb ungenutzt. Es gibt eine große, leere Küche, die mit dem Nötigsten ausgestattet ist. Der Balkon ist sehr schön mit wunderbarem Ausblick. Richtig doof fanden wir die Betten - kleine, harte Kissen und komische Wolldecken zum Schlafen. War aber alles sauber, nur etwas unbequem. Im Wohnzimmer steht ein Röhrenfernseher, auf dem ein paar deutsche Programme zu sehen sind (RTL, Super RTL, ARD, ZDF, Sixx...). Manchen mag das zu wenig sein, aber im Urlaub will man doch eigentlich eh was anderes machen als fernsehen. Die zwei Badezimmer waren hübsch und geräumig. Übrigens: Manche klagen hier, dass das Toilettenpapier nicht aufgefüllt wird. Das hat einen Grund, denn es gibt genug davon, nur etwas versteckt im Badezimmerschränkchen. Ansonsten hat man doch auch einen Mund zum Nachfragen.;-) Die Zimmer wurden alle 2 Tage gereinigt, auf Wunsch auch seltener.
Beim Frühstück war die Unzufriedenheit einiger Leute zu spüren. Das betrifft vor allem Leute, die sich eine große Auswahl an Wurst-und Käsesorten wünschen. Es gab zwei Käsesorten, bei denen ich allerdings keinen Unterschied erschmecken konnte und 4 verschiedene Wurstbeläge. Bei den warmen Sachen wurden hartgekochte Eier und im Wechsel immer Spiegeleier und Bacon oder Rührei und Würstchen angeboten. Ich esse im Sommer aber ohnehin lieber frisches Obst zum Frühstück und in der Hinsicht konnte man nicht klagen. Es gab meistens 1-2 Melonensorten, Orangenscheibchen und Ananas. Ansonsten wurden verschiedene Joghurts, Marmeladen, Cornflakes, Honig und britischer Porridge aufgetischt. Negativ viel auf, dass es nur gesalzene Butter gab. Das schmeckt nicht zu Marmelade und co. und ist mir persönlich auch bei deftigen Belägen viel zu salzig. Jede Menge Brot-und Brötchensorten standen zur Verfügung. Es gab Kaffee und Orangen- und Tropicalsaft satt. Für uns gab es hinsichtlich der Vielfältigkeit wirklich nichts zu meckern. Abends gab es immer Fisch und Fleisch als Warmspeise. Die Sorten variierten täglich von Rind zu Schwein, Hühnchen und sogar Ente und Truthahn. Dazu gab es Reis, eine Kartoffelvariation, Nudeln und auch Gemüse. Uns hat beim Fleisch manchmal die Sauce gefehlt, weil es stellenweise doch recht trocken war. Am kalten Buffet wurden täglich Salate mit Fisch oder Geflügel serviert, zudem einzelnes Salatgemüse und verschiedene Saucen zum selbst zusammenstellen. Jeden Abend gab es kleine Pasteten, Fleischbällchen, Quiches und dergleichen. Man merkte bei den Salaten, dass diese öfters aus übriggebliebenen Speisen vom Vortag hergestellt wurden. Das fanden wir nicht störend, sondern eigentlich ganz gut, weil ja ohnehin immer so viel Essen weggeworfen wird. Vegetarier schauen, was das Abendbüffet angeht, eher in die Röhre. Hin und wieder gab es Gemüsepatties, aber abgesehen von Salat und Beilagen keine vegetarischen Alternativen. Zum Nachtisch wurden kleine Törtchen serviert, die viiiiiiiel zu süß waren. Dazu Obstsalat, Wackelpudding und verschiedene Cremes und Puddings. Alles in allem ein sehr vielseitiges Buffet. Getränke müssen am Abend extra bezahlt werden. Eine Cola kostet 2€. Die Einrichtung ist sehr geschmackvoll, man sitzt entweder im 'Wintergarten' direkt am Pool oder im hübschen Hauptraum, wenn man sich mehr "Dinneratmosphäre" wünscht. Man kann aber auch draußen vor dem Lokal speisen. Von angeblichen Hygienemängeln haben wir überhaupt nichts mitbekommen. Es war alles sehr sauber und tadellos.
Das Personal war überwiegend freundlich - natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe. Besonders eine Rezeptionsdame wirkte recht genervt und unfreundlich, wenn man ein Anliegen hatte. Die beiden Kellner und die Bardame waren aber immer sehr höflich und zuvorkommend. Deutschsprechendes Personal haben wir nicht antreffen können. Auf Englisch kann man mit den meisten Leuten ganz gut kommunizieren, hin und wieder kam es zu Missverständnissen. Ein-und Auschecken ist rund um die Uhr möglich. Es wird einem weitgehend alles erklärt, bei manchen Dingen hätten wir aber gerne noch mehr Hinweise erhalten.
Vila Mós ist sehr ruhig und abgelegen in der portugiesischen Wildnis gelegen. In etwa 10 Gehminuten findet man einen kleinen Supermarkt, in dem sich das Nötigste besorgen lässt. Vor allem das Obst ist sehr empfehlenswert.;-) Das Hotel selbst liegt etwa 3km vom Stadtkern entfernt. Man kann es zu Fuß gut erreichen, aber natürlich ist ein Mietwagen hier angenehmer. Es fahren aber auch regelmäßig Busse für 1,20€ pro Strecke. Was Restaurants und Bars angeht, ist die Umgebung eher sparsam bestückt. Ähnlich steht es um andere Freizeitmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich eine Wellness-Oase, ansonsten kann man sich in direkter Lage eher mit schönen Landschaften und der Natur beglücken. Der schöne Strand Praia Porto de Mós ist auffallend sauber und nicht so überlaufen, wie die Strände, die direkt an der Stadt liegen. Er liegt etwa 400m entfernt und ist über einen kleinen, recht steilen Pfad zu erreichen. Dieser Weg ist bei der Hitze recht anstrengend zu beschreiten, aber wenigstens trainiert man so seine Wadenmuskulatur ein wenig.;-)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie bereits erwähnt, gibt es keinerlei Animationsprogramme. Ein kleiner Fitnessraum ist vorhanden, den wir nur einmal genutzt haben. War okay. In der Lobby liegen Bücher und Zeitschriften aus, man kann kostenfreies W-LAN nutzen, allerdings ist die Leitung oftmals total überlastet, sobald einige Leute ihre Apps anmachen geht gar nichts mehr. Internet auf dem Zimmer kostet 1 Euro pro Tag. Lohnt sich nicht wirklich. Der Strand ist absolut super und schön sauber. Hübsch umsäumt von den typischen organgenfarbenen Felskulissen und schöner feiner Sand. Es empfiehlt sich, ein Stück weiter wegzugehen vom Eingang, wenn man lieber seine Ruhe vor dem Restaurant und der Liegestuhlatmosphäre haben möchte. Das Wasser ist schön und klar. Der Atlantik ist mit rund 18° C im Juni noch eher knackig. Wer das nicht abkann, sollte lieber im Juli/August verreisen. Äußerst unerfreulich ist es, dass das Hotel um 19Uhr die Tore zum Strand abschließt. Ist also nichts mit schönen Abendspaziergängen am langen Sandstrand, es sei denn, man geht einen größeren Umweg. Der Pool war in Ordnung, nichts spektakuläres, aber ausreichend, um sich abzukühlen oder ein paar Bahnen zu schwimmen. Morgens konnte man im Pool öfters Möwen voller Lebensfreude herumplantschen sehen. Das ist zwar nicht schön, lässt sich aber wohl schwer vermeiden. Hinter dem Hotel gibt es einen kleinen Kinderspielplatz und im Innenhof ein kleines Kinderbecken.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ann-Christine |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


