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Björn (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2009 • 1 Woche • Strand
Kleines Hotel mit super Service
5,3 / 6

Allgemein

Das Hotel ist im Vergleich zu den umliegenden Hotels als eher klein zu bezeichnen. Das muss aber nur auf die Größe des Gebäudes bezogen werden. Denn der Name des Hotels ist unserer Meinung nach von der Hotelanlage selbst abgeleitet worden. Innerhalb der Hotelmauern sehr viel grüne Wiese, Palemen und gepflegte Gartenanlagen. Einfach nur traumhaft. Das Hotel begrüßt jeden Gast mit einer sehr weitläufigen Lobby, in der zu jeder Tages und Nachtzeit im Hintergrund Sinatra und Co. gespielt wurde. Überall im Lobbybereich stehen kleine Sitzgruppen, die zum kurzen Verweilen einladen. Der Blickfang ist jedoch die große Hotelbar im Stil eines Londoner Herrenclubs des 18. Jahrhunderts. Die gesamte Hotelanlage wurde von unzähligen fleißigen Mitarbeitern ständig geputzt, gepflegt und gehegt. Alles lief immer recht unauffällig im Hintergrund. Nirgends gab es Dreckecken. Offensichtlich ist das Royal Garden ein reines AI-Hotel. Die Gästestruktur war zu unserer Reisezeit (Anfang September) so, dass ca. 80% Deutsche und der Rest aus Russen und Engländern bestand. Die AI-Leistungen waren ok. 24 Uhr schloss die Bar, dann wurde es teuer. Cocktails waren ohnehin ausgeklammert, aber für einen Mojito bezahlt man gern 4 Euro, wenn das Mischungsverhältnis stimmt. Die "Jungs" an der Poolbar haben sich da nicht lumpen lassen. Eis gehörte leider nicht zu den AI-Leistungen. Für Familien mit Kinder sicherlich nicht so schön. Wir als Erwachsene konnten uns das verkneifen. Nach 1 Woche türkischer Süßspeisen bekommt man eh nix Süßes mehr runter. Positiv fanden wir, dass jeden Tag 1,5 Liter Wasser im Kühlschrank aufgefüllt wurden. Hatte man die Flasche nicht geschafft, wurde die neue einfach daneben gestellt. Bei den heißen Temperaturen sehr angenehm. Wenn möglich, sollte man im Haupthaus eine Suite mit Blick auf die Poolanlage verlangen. Die Zimmer in Richtung Straße - so können wir uns das jedenfalls vorstellen - sind sicherlich nicht so ruhig.


Zimmer
  • Gut
  • Das Zimmer war im Grunde zwei Zimmer, denn wir hatten eine Suite gebucht, bestehend aus Wohnzimmer und Schlafzimmer und Balkon (Blick auf Pool). Insgesamt waren das wohl ca. 40 qm. Leider gabs nur im Schlafzimmer die Klimaanlage. Der Fernseher stand im Wohnzimmer. TV-Empfang über SAT, daher auch deutsche Sender. Das Zimmer verfügte über Kühlschrank (der kostenlos täglich mit 1,5 Liter Wasser aufgefüllt wurde), Telefon und Mietsafe (10 Euro pro Woche). Der Kleiderschrank verfügte leider nur über Bügel, hatte aber keine Fächer. Daher lebten wir aus dem Koffer. Im Bad gabs eine Dusche, WC und Fön. Beleuchtung war etwas dunkel. Das Zimmer war von der Einrichtung her nicht das Jüngste, vom Stil her ist der englische Kolonialstil versucht worden, wieder aufzugreifen. Das Zimmer war ansonsten sehr sauber und es gab nichts zu bemängeln.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gab das Hauptrestaurant und zwei A la cart Restaurants (chinesisch und Fisch). Dazu gab es dann die Poolbar, die Lobbybar, die Greenbar bei der Animationsbühne und die Strandbar. Essen gab es immer und überall und das in Massen. Egal wann man zum Essen erschien, das Buffet wurde immer bis zum Schluss aufgefüllt und sah so aus, als wurde gerade eröffnet. Dreimal in der Woche ist Showcooking am Pool gewesen. Es gab eine sehr reichhaltige Salattheke,warme Speisen und frisch zubereitetes (meist gegrillt oder fritiert). Die Süßspeisen haben wir zu 99% ausgelassen, da diese zu 99% aus Zucker bestanden und einfach nur süß waren. Es gab aber genügend Abnehmer auch dafür. Ist halt Geschmackssache. Für ein Hotel am Meer gab es recht wenig Fisch. Nur beim Showcooking gabs Bachforelle, die dann aber wohl aus den umliegenden Gebirgsbächen kamen. Als Deutscher wird man dann nach ein paar Tagen das deutsche Back- und Fleischerhandwerk vermissen. Denn eines können die Türken nicht: Brötchen backen und Wurst machen. Die Hotdogs im Snackbereich beispielsweise wurden mit Würstchen bestückt, deren unnatürlich zart rosa Farbe eher an abgehackte Gliedmaßen erinnert. Man möge uns den Vergleich verzeihen. Die Kellner rannten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hacken ab und waren ständig damit beschäftig, das leere Geschirr abzuräumen und Getränke nach zu reichen. Getränke gab es überall zum selber "zapfen" in Form vom typischen Weinfass (rot/weiß) und den Zapfautomaten für verschiedene "Säfte" und Wasser (ohne Gas). Saft ist aber ein wenig geschmeichelt. Es handelte sich um Sirup mit Wasser verdünnt. Entsprechend süß war das dann auch. Unser Tipp: Glas ca. 1 cm mit dem "Saft" füllen und dann mit dem Wasser aus dem Automaten auffüllen. Dann wirds auch zum Durstlöscher. Richtigen Saft gabs zum Frühstück auch, dann wollte man aber Geld für den frischgepressten Orangensaft haben. Das war nicht so toll.


    Service
  • Sehr gut
  • Das Personal kann man nur als super freundlich und zuvorkommend beschreiben. Sei es der Kellner oder die Rezeption oder das Animationsteam. Man hatte nie das Gefühl, man sei ein lästiger Gast und gehe dem Personal auf die Nerven. Ganz im Gegenteil. Alle waren stets damit beschäftigt, die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Deutsch konnte das Team an der Rezeption ganz gut. Die Kellner schlugen sich mit ein paar Standardbrocken in Deutsch ganz gut. Englisch half immer weiter. Die Zimmerreinigung war top. Jeden Tag wurde das Betttuch zu einer neuen Kreation zusammengelegt und am letzten Tag auch noch mit Büten verziert. Trinkgeld gabs am letzten Tag. Man muss also keine Angst haben, dass nach der ersten Zimmerreinigung ein Trinkgeld erwartet wird und im Falle des Ausbleibens nur noch halbherzig gesäubert wird. Ein Arzt war täglich in der Sprechstunde. Selbst genutzt hatten wir ihn glücklicherweise nicht. Wäschservice war auch im Angebot. Soweit wir dies mitbekamen, gab es sogar einen Babysitter. Zum normalen Handtuchbestand im Badezimmer gesellte sich noch ein Strandbadetuch für jeden kostenlos. Das konnte man am Pool täglich abends tauschen, dann aber gegen 1 Euro Entgelt. Beschwerden hatten wir keine, daher wissen wir nicht wie kritikfähig das Personal ist.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Außerhalb der Hotelmauer dann der krasse Gegensatz: eine Baulücke zum nächsten Hotel mit Unkraut zugewuchert, eine kleine Nebenstraße zur Küstenstraße nach Alanya, einfach südländisches "Flair". Das findet man in allen südlichen Urlaubsländern. Innerhalb der Hotelanlage hui, außerhalb der Hotelanlage pfui. Das übliche halt. Wenn hier also teilweise von Dreck und Schmutz bei anderen Bewertungen gesprochen wurde, so ist dies außerhalb der Hotelanlage zwar der Fall, aber für südländische Verhältnisse eher normal und als sauber zu bewerten. Es ist also nicht so, dass man direkt neben einer Mülldeponie kampiert. Besonders auffällig wird dieser krasse Gegensatz zwischen Hotelanlage und Umgebung, wenn man etwas mehr in die Berge hinein fährt und zum Beispiel eine Dörferrundfahrt mitmacht. Dort ist die Zeit stehen geblieben und der Esel ist das beliebteste Transportmittel. Den Strand erreicht man durch einen palmengesäumten Weg durch die Hotelanlage nach ca. 250 m. Nebenan gibts noch eine Disko, wenn man etwas länger machen will. Gehört man aber davon draußen nichts. Zum Ortskern von Konakli läuft man ca. 10 min. In die andere Richtung gibts in 5 Minuten Entfernung auch nochmal ein kleine "Ladenstraße". Beide Einkaufsmöglichkeiten bieten den selben Standard. "Luxusklamotten" zum kleinen Preis, Schmuck, Leder, Ausflugsanbieter. Im Hotel selbst gabs noch einen Friseur. Entfernung zum nächsten Flughafen, nämlich Antalya, ca. 1,5 Stunden (beim Transfer). Also keine lästigen Flieger. Entfernung nach Alanya - Stadtkern ca. 12 km. Mit dem Dolmus (Gemeindebus) für kleines Geld schnell zu erreichen. Oder man nimmt das Taxi vor dem Hotel, zahlt dann aber mehr. Beide Transportmöglichkeiten bieten aber einen gewissen Nervenkitzel. Rote Ampeln bedeuten nämlich nicht immer "Halt". Ausflugsmöglichkeiten findet man dann auch in Hülle und Fülle. Wir selbst hatten Rafting gebucht, die Dim Höhle besucht, waren am Manavgat Wasserfall und auf der Burg Alanya. Und es gab noch jede Menge mehr zu erleben. Entweder bucht man direkt im Hotel und man nimmt die umliegenden Anbieter in Anspruch, die man überall in der Nähe des Hotels findet. Das ist letztlich Geschmackssache. Bei den türkischen Anbietern ist es teilweise bis zu 50% billiger als beim Reiseveranstalter im Hotel. Schaut man sich den Fuhrpark der türkischen Anbieter an, wird dann einiges klar. Letztlich haben wir aber auch bei der Fahrt zum Startpunkt des Raftings mit dem Reiseveranstalter-Bus Blut und Wasser geschwitzt, denn die Fahrer bleiben eben die Einheimischen. Mit gefühlten 80 Sachen bergab in ein Dorf reinbrettern, blind in die Kurve, den Dorfhund überfahren und weiter, kann man nur mit guten Nerven und stabilen Magen überstehen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Freizeitangebote gab es reichlich. Tennis gegen Gebühr (2 Euro/Stunde). Die Tennisschläger waren aber auch schon reichlich ramponiert. Tischtennis, Wasserball, Wasserrutschen am eigenen Kinderpool, Boccia, Beachvolleyball, und und und... Der Kinderclub soll wohl top gewesen sein. Aber alles Personal und inbesondere die Kellner waren total kinderlieb. Wenn mal ein kleiner Gast weinte und schlechte Laune hatte, ist jeder Kellner stehen geblieben, machte ein paar Späßchen, nahm das Kind auf dem Arm und brachte so erstaunlicherweise fast immer wieder die Kinder zur Beruhigung. Das Animationsteam selbst war auch einfach spitze. Die Abendshows bestanden meistens aus Comedyeinlagen in Form von Mister Bean. Wers britisch mag beim Humor, kommt hier auf seine Kosten. Oft gas aber auch unbewusste Situationskomik, weil was schief ging. Aber die Truppe hat sich einfach nur reingehängt, um die Leute zu bespaßen. Ganz großes Lob insoweit auch an den DJ, der jeden Abend nach der Show an der Greenbar "gerockt" hat. Punkt 24 Uhr war dann aber Schluss und im Hotel kehrte Ruhe ein. Die Musikrichtung wurde daber immer dem Publikum angepasst. Wenn wir jüngeren unter uns waren, gabs halt ordentlich was auf die Ohren, ansonsten war es eher ruhiger. Der Strand war sauber, wenn auch typischerweise für die Region steinig. Liegen und Auflagen gabs ohne Ende und ohne Gebühr. Zu jeder Tageszeit fand man ein Plätzchen. Die Auflagen sind zwar nicht mehr neu gewesen am Strand, aber völlig ok. Das Wasser war sauber. Es gab aber keine Rettungsschwimmer oder ähnliches. An zwei Tagen wäre das aber hilfreich gewesen, da der Wellengang extrem hoch war. Selbst ein kräftiger 2-Metermann hatte zu kämpfen, um wieder an Land zu kommen. Der Hauptpool war groß, ca. 25 m lang und zwischen ca. 1,40 und 1,70 tief. Das Wasser war überall sauber. Es gab dann daneben einen kleinen kreisrunden flachen Kinderpool und etwas weiter aber vom Schuss noch einen Pool mit Wasserrutschen. An allen Pools waren ausreichend Liegen mit Auflagen vorhanden. Sonnenschirme gabs ausreichen. Nirgends gab es den üblichen Handtuch-Reservierungskampf.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Björn
    Alter:26-30
    Bewertungen:9