Die Hotelanlage ist grundsätzlich ganz nett gemacht - Bungalowähnliche Häuser mit Zimmern im Appartementstil und einem Hauptgebäude, in dem sich die Bar, Disco und Restaurant befunden hat. Sehr praktisch für eine Familie mit Baby war die kleine Küchenzeile, die allerdings schlecht ausgestattet war. Sauberkeit im Hotel war o.k., aber kein 4-Sterne-Standard. Lanzarote ist eine sehr spannende Insel, deshalb sind Ausflüge mit einem Mietwagen sehr zu empfehlen. Es lohnt sich die ganze Insel zu erkunden. Oktober war für die Insel eine schöne Reisezeit.
Wir hatten zunächst ein Appartement mit einem Schlafzimmer und Schlafcouch im Wohnzimmer und in der zweiten Woche ein Appartement mit zwei Schlafzimmern. Die Appartements hatten jeweils eine Küchenzeile (schlecht ausgestattet) mit Kühlschrank und zwei Kochfeldern. Sauberkeit und Ausstattung der Zimmer war o.k. Im Appartement-Bereich gab es noch einen Extrapool, der fern des Trubels lag. Der Zugang zu den Appartements war aus dem Haupthaus sehr unschön (Tiefgaragenambiente), die Außenanlagen selbst waren eigentlich in Ordnung, aber nicht sehr gepflegt.
Spanisch-internationale Küche, von zum Teil nur mäßiger Qualität. Die Nachspeisen zumeist eher Fertigprodukte, wenig aufgeschnittenes Obst, wenig Abwechslung. Das gleiche traf auch auf das Mittagessen und den Rest des Abendbuffets zu. Der Kaffee eine Katastrophe! Wie wir erst nach ein paar Tagen festgestellt haben, waren auch die Getränke an der Bar im All-Inklusiv-Angebot enthalten (es war unser erster Urlaub mit einem solchen Angebot).
Nettes Personal an der Rezeption und in den Gastronomiebereichen, südländisch-freundlich zu den Kindern, das freut die Eltern immer besonders. Tägliche ärztliche Betreuung im Haus, die wir leider wegen einer Ohrenentzündung unserer 5-jährigen in Anspruch nehmen mußten; die Ärztin sprach sehr gut deutsch und konnte gut mit Kindern umgehen. Wie wir beobachten konnten, wurden auch kleinere Schnittwunden genäht. Die Animateure für den Kinderbereich waren leider sehr mittelmäßig und zum Teil völlig unmotiviert.
Die Hotelanlage liegt am Ende eine langen Uferstraße, die zum Ortskern führte (zu Fuß ca. 30 Minuten zu laufen), es fährt auch ein Bus für kleines Geld in den Ort. Der Strand war durch diese Promenadenstraße vom Hotel entfernt. Für unsere 5-jährige Tochter nicht alleine zu gehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Für die Kinder gab es am Vormittag und Nachmittag jeweils ca. 2 Stunden einen Kinderclub. Die Kinder konnten den Raum ohne An- und Abmeldung betreten, sie hätten somit auch problemlos gehen können und ungehindert das Hotelgelände verlassen können. Wie oben bereits erwähnt, gab es keine gute Betreuung und keinen gut ausgestatteten Raum (Bilderbuchseiten zum Ausmalen - jeden Tag die gleichen; reparaturbedürftige Spielsachen in geringer Auswahl). Die Betreuer sind ohne Rücksicht auf die Mittagssonne oder Schwimmkenntnisse zum Teil mit den Kids in den Pool gegangen, wir waren Gott sei Dank in der Nähe (unsere Tochter hatte erst zwei Monate vorher schwimmen gelernt). Die Poolliegen waren mittags teilweise von der Nacht noch naß - wenn man sich in Ermangelung einer freien Liege eine neue vom Stapel nehmen mußte. Handtücher für den Pool konnte man ausreichend bekommen. Am Pool gab es leider wenig Schatten, das Babyplanschbecken hatte überhaupt keinen Schatten und am Strand gab es gar keine hoteleigenen oder fremden Einrichtungen wie Liegen oder Schirme. Das Abendprogramm in der Disco war recht abwechslungsreich, aber vielleicht nicht jedermanns Sache. Es startete mit der Kinderdisco - ein Renner bei den Kindern - und bot Akrobatik, Musik oder Animationsshow durch RIU-Animateure. Das musikalische Trio aus Osteuropa, das fast jeden Abend gespielt hat, war grottenschlecht, mit dieser Meinung standen mein Mann und ich übrigens nicht alleine da.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ute |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 2 |


