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Jenny (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2008 • 1 Woche • Strand
Schöne Anlage mit einigen Mängeln
3,2 / 6

Allgemein

Die Außenanlage ist wunderschön gestaltet, aber teilweise lieblos weitergeführt. Da wir in der Nebensaison dort waren, haben wir wenig Miturlauber vorfinden können und bekamen nach drei Tagen die Möglichkeit, das Zimmer zu wechseln. Abgeschreckt von vielen negativen Urteilen über das Hotel bezüglich der Sauberheit reisten wir mit Desinfektionsmittel und Reinigungsutensilien an. Das erste Zimmer überraschte uns positiv: alles sauber, gut in Schuss, außer der Schattenseite während des Tages war das Zimmer zufriedenstellend. Einzig das versprochene deutsche Fernsehprogramm war nicht vorhanden. Der Wechsel in das zweite Zimmer zur Sonnenseite brachte jedoch eine Überraschung mit sich: verrostete Badewanne, Schimmel an den Fliesen im Bad und fehlender Duschvorhang. Auch stellte sich herraus, dass nicht jedes Zimmer gleich in seiner Einrichtung war, was "Extras" anbelangt, in diesem Fall Duschvorhang und Uhr. Von Miturlaubern erfuhren wir, dass keines der Zimmer ohne Mängel war, sei es eine Tür, welche halb aus den Angeln fiel oder eine Duschbrause, welche nur tröpfchenweise das Wasser von sich gab. Bemühungen, alles mit der Rezeption zu klären, blieben wohl erfolglos, denn es wurde versprochen, sich darum zu kümmern, nur wurde niemals Abhilfe geleistet. Für uns bedeutete dies, den Schimmel an den Wänden selbstständig zu beseitigen. Die Besucherstruktur im Oktober stellte sich als rein deutsch dar und zog sich durch alle Altersklassen. Laut Aussagen von Anwohnern gäbe es jedoch in den Sommermonaten einen Andrang von osteuropäischen Touristen, welche sich auch gern mal daneben benähmen. In der Nebensaison stellte sich dieses Phänomen jedoch nicht ein. Durch wenige Hotelgäste waren das Hotel weitläufig und sehr ruhig, Familien mit Kindern hatten jedoch ihren Spaß. Der für die Kinder eingerichtete Spielplatz sah zwar ein wenig älter aus, war aber im Vergleich zu den griechischen Spielplätzen absolut akzeptabel. Die angebotenen Leistungen im Hotel belaufen sich lediglich auf Frühstück, anderes ist nicht möglich zu buchen. Grundvorraussetzung, um gut in dem Hotel auszukommen, ist ein Grundwissen der englischen Sprache, allerdings spricht der Besitzer des Hotels sehr gut Deutsch und ist im Zweifelsfalle jederzeit per Telefon zu erreichen (wird wohl von den Mitarbeitern verbunden, soweit wir das vernommen haben). Das Hotel ist eine der schönsten Anlagen in der Gegend, viele sehen noch weitaus trostloser aus. Das Preis/Leistungsverhältnis ist ok, man sollte aber mit einem 3-Sternehotel rechnen, das nicht besonders üppig daherkommt. Reisemedizin ist wie im Süden üblich Kopfschmerztabletten, Mittel gegen Durchfall und Übelkeit als auch Sonnenschutz mitzunehmen. Wer schwimmen geht, sollte außerdem ein Handuch zum Wechseln unbedingt einpacken. Wer wirklich Ruhe will, ist im Herbst am besten bedient, man findet dort noch schöne Tage mit viel Sonne und Möglichkeiten zum Baden. Wer lieber Leben will, sollte in einen anderen Teil Griechenlands gehen, denn bei uns stellte sich schnell Langeweile ein.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Größe ist relativ geräumig, mit einem Tisch und zwei Stühlen auf dem Zimmer nebst einem Doppelbett, das jedoch auch auseinander geschoben werden kann (und auseinander rollt, wenn man sich in die Ritze der Betten rollt). Die Sauberkeit der Zimmer selbst ist ordentlich, die der Badezimmer habe ich bereits oben erläutert. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon, aber nahezu alle verfügen über Balkon oder Terasse. Draußen gibt es auch jede Menge Sitzgelegenheiten. Im Zimmer gibt es als einzigen wahren Luxus einen kleinen Kühlschrank, in welchem man seine Getränke kühlen kann. Eine Klimaanlage mit Sympathieschaltung ist auch in jedem Zimmer zu finden, der Fernsehr zeigt einige englischsprachige Filme mit griechischen Untertiteln. Ein Telefon ist zum Zimmer gehörend, das Alter der Einrichtung ist von Zimmer zu Zimmer verschieden. Die Möbel machen einen guten Eindruck, wenngleich im zweiten Zimmer das Telefon ein Überbleibsel der sechziger Jahre zu sein schien. Die Betten sind eher hart und sehr rückenfreundlich, was das Hotel in meinen Augen auch sehr aufwertet. Das Bad ist mit Waschbecken, Toilette und Badewanne ausgestattet, ein Fön ist eingebaut. Es gibt im Zimmer als auch im Bad einen großen Spiegel, im Normalfall sind Handtücher vorhanden (bei unserer Ankunft mussten wir darum bitten, da sie vergessen wurden). Bademäntel gehören nicht zur Ausstattung. Die Handtücher werden täglich beim Putzen gewechselt, auch die Bettwäsche (Laken) wurden alle 3-4 Tage unseres Wissens nach gewechselt. Für manche unangenehm mag die Wolldecke sein, auf der kein Bezug ist. Die Zimmer sind eher hellhörig, was bei einem voll gebuchten Hotel eher nachteilig sein wird. Die Stromversorgung läuft über einen Schalter, der mit der Schlüsselkarte in Gang gesetzt wird. Sollte man das Handy an der einzigen Steckdose im Raum laden wollen, während man am Strand ist, sollte man eine Telefonkarte oder ähnliches in den Schalter stecken, es funktioniert ebenso.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Die eingeschlossenen Leistungen belaufen sich auf das Frühstück, welches relativ breit gefächert ist mit frischem Brot (2 Sorten) und frischen Brötchen. Verschiedene Marmeladen, Honig, Schokoladenaufstrich und je zwei Sorten Wurst und Käse wurden ergänzt durch frische Eier (gebraten und gekocht), Würstchen und oft Gebäck wie gefüllte Spinattaschen oder Croissants. Dürftig fiel leider das Obst- und Gemüseangebot aus, es gab Oliven, welche nicht mehr sonderlich apettitlich aussahen und noch schlechter schmeckten; Gurken und Tomaten (wenngleich letztere in den letzten zwei Tagen nicht mehr angeboten wurden) und eingelegte Pfirsiche. Von frischem Obst war erst am letzten Tag etwas zu sehen, welches aber nicht mehr so sonderlich frisch erschien. Man konnte sonst neben Joghurt natur und Erdbeer entscheiden, außerdem gab es Cornflakes, Haferflocken und Schokopops mit frischer Vollmilch. Allerdings hatten wir bei den Cerealien den Eindruck, sie seien bereits sehr alt und hatten kaum noch Geschmack, gerade bei den Haferflocken hatte man den Eindruck, man kaute auf alten Holzspähnen. Getränke waren am Frühstücksbuffet vorhanden, es gab Milch, saftartige Pantschen mit künstlichem Apfel- und Orangenaroma und natürlich Kaffee und Tee. Trotz allem sollte man nicht von den heimischen Produkten ausgehen, denn der angebotene Tee war lediglich ein dünner Nescafe mit meist mieserablem Geschmack. Der Tee stellte sich als noch größere Katastrophe dar, da dieser frisch "aufgebrüht" wurde mit lauwarmem Wasser. Die Vielfalt der Sorten streckte sich von Salbei, Kamille und Schwarztee und wurde am ersten Tag mit grünem Tee abgerundet. Trotz allem war es egal, welchen man genommen hat, es schmeckte alles gleich: eine farbige Wasserlache mit eventl. Zucker. Eine wahre Zumutung stellten die Teekannen dar, in welchen solche Ablagerungen vorhanden waren, dass man die Finger dort besser beließ und sich den Tee - wenn man noch voll des guten Glaubens war, heißes Wasser müsste irgendwann zu bekommen sein - in seiner Tasse anrichtete. Trotz allem war das Buffet nicht schlecht, man hatte nach spätestens zwei Tagen alles probiert, um dann zu wissen, was einem zusagte und was nicht. Im Hotel gab es außerdem die Möglichkeit, in der hauseigenen Taverne zu essen, die Speisen waren sehr gut (nicht vergleichbar mit dem Frühstücksbuffet, sondern wirklich gut) und preislich moderat bis überaus günstig. Schockierend waren jedoch die Preise für Getränke, die gerade in einer Familie mit Kindern gut zu Buche schlagen. (Beispiel, eine kleine Cola kostete 2, 50 Euro, ein gebrühter Kaffee 2, 60 Euro, ein Bier zwischen 3 und 5 Euro). Auch Desserts waren wirklich teuer, ein kleiner Eisbecher schlug mit 5 Euro zu Buche, ein Stückchen Kuchen 4 Euro. Sollte man jedoch mit dem Kellner (spricht fließend Englisch) gut ausgekommen sein, so brachte er als Überraschung ein Stückchen Kuchen als Dessert heraus, welches nicht bestellt war, aber mit nur einem Euro ins Gewicht fiel. Trinkgeld ist wie international üblich empfohlen mit 5-10% des Gesamtpreises angemessen.


    Service
  • Gut
  • Die Unfreundlichkeit, von der in vielen Berichten zu lesen war, konnte sich bei uns keinesfalls bestätigen. Im Gegenteil, die Mitarbeiter waren immer zuvorkommend, höflich und mit einem Lächeln auf den Lippen unterwegs, sofern man auch ihnen ein Lächeln zukommen ließ. Die meisten Mitarbeiter sprechen Englisch, der Chef sogar sehr gut Deutsch, aber man ist immer gut beraten, einige Brocken Griechisch sagen zu können, denn gerade die Begrüßung als auch das Bedanken auf Griechisch werden sehr positiv aufgenommen und schafft eine sehr gute Atmosphäre. Die Zimmerreinigung erfolgt in der Regel täglich, wenngleich wir von Ausnahmen gehört haben. Beschwerden werden versucht, aus der Welt zu schaffen, meist ist dies jedoch wenig erfolgreich.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Das Hotel hat eine direkte Lage zum Strand, an welchem viele Liegeplätze samt Sonnenschirmen zu finden sind. Der Strand gehört zum Hotel und wird relativ sauber gehalten, nur war im Herbst eine große Schwemme vin Seegras, was den Strand wie Stroh überzog. Trotz allem wird versucht, all das in Grenzen zu halten. Direkt am Hotel gibt es nur wenig Möglichkeiten, etwas zu kaufen oder essen zu gehen. Als Geheimtipp hat sich die Taverne "Sonia" offenbart, welche nur fünf Minuten vom Hotel entfernt befand und mit einer großen Auswahl als auch günstigen Preisen locken konnte. Der Kellner, Koch und Chef der Taverne lebte einige Zeit in Deutschland und spricht fließend Deutsch. Die Speisekarte beinhaltet von verschiedenen Salaten über frischen Fisch (im Herbst nur auf Bestellung am vorhergehenden Tag) bis hin zu den typischen Gerichten der griechischen Küche, die frisch auf dem Grill zubereitet werden. Neben günstigen Preisen für Speisen ist auch das Preisangebot für Getränke überaus moderat, kostet hier eine Cola nur 1, 40 Euro, ein Bier (holländisches, Amstel, laut meines Mannes sehr zu empfehlen) nur 2, 60 Euro, ein Glas wein wird mit 1, 90 Euro angeboten. Damit gestaltet sich das Angebot für Familien wesentlich preisgünstiger als die hoteleigene Taverne. Besonderes Plus der Taverne Sonia: das Gemüse kommt frisch aus dem Garten, so wird alles nach Bestellung geerntet und kommt definitiv frisch auf den Tisch. Geheimtipp sind in dieser Taverne die gegrillten Fische, die keiner verpassen sollte. Auch das Tsatziki ist überaus empfehlenswert. Die nächste Ortschaft ist Metamorfosi, welche sich als beschauliches Dörfchen mit schönen Ecken entpuppt hat. Benötigt man etwas, seien es Getränke, Badeschuhe oder Nagelknipser bis hin zum Buch, alles findet sich in den hiesigen kleinen Supermärkten, die mehr an Tante Emmaläden erinnern und ein gutes Preisniveau haben, teilweise günstiger als der Lidl in Nikiti. In Metamorfosi gibt es die Möglichkeit, Gyros zu essen (was für diesen Teil Griechenlands eher untypisch ist). Empfehlenswert ist hier die Gyrosbar (oder so ähnlich), die sich als sehr sauber, deutschsprechend und sehr preiswert mit guter Qualität dargestellt hat. Die Einwohner sind sehr auf den Tourismus eingestellt und bemühen sich, Deutsch zu sprechen. Am besten lässt sich Metamorfosi über den Küstenweg den Strand entlang erreichen, was für nahezu jeden machbar ist. Die Strecke lässt sich in einer Stunde gemütlich laufen, ist aber stellenweise etwas steinig, empfehlen würden wir daher leichte Sommerschuhe, mit denen man auch im Wasser laufen kann (da sich das Laufen dort auch einfacher gestaltet). Wer diesen Weg entlang läuft, wird mit wunderschönen Steilfelsen belohnt und hat die Möglichkeit, viele schöne Bilder zu machen. Der nächste, größere Ort ist Nikiti, was sich für uns als absolute Enttäuschung darstellte. Die Menschen dort leben vom Tourismus, sind jedoch leider weniger freundlich und so manches mal nicht mal fähig, sich auf Englisch zu unterhalten. Sehenswürdigkeiten hat das Örtchen am Strand, sonst jedoch stellt es sich sehr charmlos vor mit einer langen Hauptstraße, an deren Ende ein Lidl steht, welcher die günstigste Möglichkeit ist, an Getränke zu kommen. Das Sortiment ist ähnlich dem deutschen und ist nur geringfüfif teurer, abgesehen von Pflegemitteln, die dort fast das doppelte kosten. Die Preise für das Taxi vom Hotel nach Nikiti und wieder zurück beliefen sich auf 11 Euro, was mit dem Bus wohl wesentlich günstiger ist, aber auch wesentlich unzuverlässiger. Es gibt keine genauen Fahrzeiten, Wartezeiten von einer halben Stunde sind normal und oft ist es eine Glückssache, ob der Bus überhaupt kommt. Für uns war das zu stressig, weshalb wir auf das Taxi umgestiegen sind. Die Transferzeit vom Flughafen ist Sache des Fortbewegungsmittels. Zurück wurden wir mit einem Kleinbus von unserem Reiseveranstalter transferiert, was 1 1/2 Stunden in Anspruch nahm. Der Hintransfer war etwa eine halbe Stunde mit dem Kleinbus, dann wurden wir mit einem Taxi zum Hotel gebracht, was wesentlich schneller ging, da sich keiner der Fahrer an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält und konstant etwa 110 km/h fährt. Wer wirklich mobil sein will, sollte sich einen Mietwagen besorgen, den wir uns leider nicht gegönnt haben. Das Benzin ist etwa 20 - 25 Cent günstiger als in Dtl. Glücklicherweise wurden wir von anderen Urlaubern in deren Mietwagen mitgenommen, so dass wir in den Genuss kamen, den Markt in Neos Marmaras zu besuchen, was ein wirkliches Erlebnis ist. Es gibt viel frisches Obst und Gemüse, dessen Geschmack sehr intensiv ist und äußerst günstig ist. Bekleidung gibt es ebenfalls zu kaufen, hier sind jedoch viele Piraterieprodukte zu haben, welche auf den ersten Blick eine billige Kopie entlarven. Das Dörfchen ist voller Charm und sehr sehenswert. Sonst gibt es leider wenig auf Sithonia, was durchaus schade ist. So stellt sich schnell die gewohnte Kulisse dar: Olivenbäume und Meer. Einzig die Berge im Süden stellen Abwechslung dar, auf deren Hängen noch mittelalterlich anmutende Gehege für die Ziegen finden. Insgesamt ist die Lage nur etwas für Wanderer und Leute, die absolute Entspannung suchen, denn mehr wird man dort nicht finden.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt einen Pool und einen Strand zum Hotel gehörend, die relativ gut in Schuss sind. Am Pool gibt es weniger Sonnenliegen, was im Sommer relativ eng werden mag. Dafür ist am Strand das Angebot breiter und man hat dort meist bessere Temperaturen. Überall sind Sonnenschirme zu finden. Es gibt einen Kinderspielplatz, der nicht der schönste ist, jedoch zweckmäßig und sicher scheint. Zum Hotel gehört ein Tennisplatz, wie dieser jedoch zu behandeln ist, ob er etwas kostet oder änliches, ist uns jedoch unbekannt, da wir nicht gespielt haben. Unterhaltung bietet die Poolbar, in welcher man deutsche Fernsehsender schauen kann, Musik hören kann und neben Getränken konsumieren auch Billiard, Dart und Tischkicker spielen kann. Durch diese Angebote ist es aber auch oft etwas laut, wenn man sich dort nur ein Fernsehprogramm ansehen möchte. Das Hotel verfügt über einen passwortgeschützten Zugang zum W-lan, inwieweit das preislich gefächert ist, ist uns jedoch unbekannt. Sonstige Angebote findet man leider nicht.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Oktober 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jenny
    Alter:19-25
    Bewertungen:2