Die Hotelanlage ist in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte befindet sich direkt am Strand. Dort gibt es das Hauptgebäude mit Restaurant, Panorama Bar und Strandbar. Zudem gibt es ein paar wenige Zimmer. Allerdings sollte man unbedingt versuchen dort ein Zimmer zu ergattern. Das Panorama ist einfach unglaublich schön. Die andere Häfte des Hotels befindet sich auf der anderen Straßenseite. Dort gibt es drei Gebäudekomplexe. Der Gebäudeteil hinter dem Pool ist nicht ganz so schön, da er 5 oder 6 Stockwerke hoch ist und man von einem Balkon direkt auf den nächsten schauen kann. Die Gästestruktur ist sehr international. Natürlich sind die Deutschen in der Überzahl, aber es machen dort auch sehr viele Einheimische Urlaub. Zudem haben wir Skandinavier, Russen etc. ausmachen können. Keine Angaben
Dei Zimmer waren für ein türkische 4 Sterne Hotel wohl in Ordnung. Die Betten hätten gut und gerne 5 Zentimeter länger sein können. Im Zimmer gab es zudem noch einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, Kommode, Spiegel, Kühlschrank und einen Fernseher mit allen wichtigen deutschen Sendern. Auf dem Balkon stand ein wakliger Tisch und zwei Plastikstühle. Dort muss man sich nicht unbedingt lange aufhalten, weil man a) das Meer kaum sieht, b) auf eine anderes Hotel schaut und c) bei fast jedem Zimmer ein riesiges Agregat an der Wand hing, welches die Klimaanlage betrieb. Die Klimaanlage ist jedoch das Prunkstück des Zimmers. Bei Außentemperaturen von 40 Grad und mehr und nachts von 25 Grad ist man mehr als froh, wenn man die Klimaanlage auf kühle 16 Grad einstellen kann. Die totale Erholung. Das Bad war ebenfalls sehr sauber. Großer Spiegel, schönes Waschbecken und ne Badewanne. Mehr braucht man wohl nicht. Die Handtücher wurden irgendwie jeden Tag gewechselt. Sehr von Vorteil.
Das Hotel verfügt über ein großes Restaurant, ein á la card Restaurant, eine Pollbar, eine Strandbar und eine Panorama Bar. Man kann also überall und zu jeder Zeit etwas essen. Das Buffet morgens war ziemlich eintönig. Immer derselbe Käse, dieselbe Wurst und abgepackte Nutella und Marmelade. Zudem gab es diesen ekligen Saft aus dem Spender, der einfach nur süß schmeckt. Es gibt dafür aber vier verschieden Arten Müsli und diverse Sorten Brot bzw. so kleine leckere Brötchen. Besonders cool ist der Omlette-Service. Einfach in die lange Schlange einreihen und sich ein Omlette zusammenstellen. Das Buffet abends sah da schon ganz anders aus. Hier gab es ein riesiges kaltes Buffet sowie eine große Auswahl an warmen Speisen. Das alles wurde nur noch durch die unglaubliche Auswahl an Desserts überboten. Aber auch hier gilt wieder: Alles ziemlich süß! Alle zwei Wochen gibt es ein Gala-Diner. Dann steht der komplette Bereich um den Poll mit Tischen voll und das Essen wird open air verzehrt. Sehr schöne Atmosphäre, allerdings haben die Kellner totalen Stress und man muss lange warten bis man seine Getränke bezahlen kann. Getränke waren abends natürlich nicht inklusive. Ein halber Liter stilles Wasser kostet 1 Euro. Ne große Cola glaube ich 3 Euro. Die Preise sind also nicht unbedingt überteuert, könnten aber auch etwas günstiger sein. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass man die Getränke sowie die Speisen an der Pool- und Strandbar mit einer Karte bezahlt, die am Ende des Urlaubs abgerechnet wird. Also immer schön die Quittungen aufbewahren und ab und zu mal alles zusammenrechnen, sonst gibt es ein böses Erwachen.
Zu Beginn waren die Servicekräfte mehr als zuvorkommend. Man wurde schnell und freundlich bedient. Zum Ende des Urlaubs hat dies jedoch etwas nachgelassen. Nach dem Kaffee musste man jetzt schon fragen, wo man ihn zu Beginn sofort eingeschenkt bekommen hat. Alle Bedienungen haben sehr gut Deutsch verstanden und auch gesprochen. Ein Tipp an alle Frauen: Seht zu, dass euer Tanga nicht zu sehen ist. Und auch am Strand solltet ihr nicht unbedingt oben ohne liegen. Die Bedienungen sind ganz schöne Lüstlinge. Die Zimmerreinigung war absolut okay. Das einzige Problem was wir hatten war, dass man sich nicht unbedingt nach der Uhrzeit der Putzfrau richten konnte. Mal kam die nette Dame (und das nett ist ernst gemeint) um zehn, dann wieder um 15 Uhr. War nen bisschen blöd, aber man konnte sich damit arrangieren.
Die Entfernung zum Strand kann man in Metern oder Minuten gar nicht angeben, da man eigentlich schon direkt am Strand wohnt. Von den Gebäuden am Pool muss man lediglich über die Straße bzw. unter ihr hindurch gehen und schon ist man am Strand. Soetwas hatte ich bisher noch bei keinem Hotel. In der direkten Hotelumgebung befinden sich diverse Geschäfte und Restaurants. Zudem zwei größere Supermärkte. Von diesen beiden ist jedoch der Afra in Richtung City zu empfehlen. Dort kommt man eindeutig günster davon. Man bezahlt mit Euro Scheinen und bekommt dafür Lira raus. Das lästige Umtauschen entfällt also. Eine Moschee befindet sich leider auch fast direkt neben dem Hotel. Das bedeutet, dass es am Tag circa fünf Gebete gibt. Eines davon so zwischen vier und fünf Uhr. Also stellt euch schonmal darauf ein, dass ihr trotz geschlossenem Fenster die ersten Nächte aus eurern süßen Träumen gerissen werdet. Ausflugmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Diese werden zum Einen von eurem Reiseveranstalter angeboten, zum Anderen jedoch auch von Einheimischen. Die Angebote der Einheimischen sind um einiges günstiger. Wer also sparen möchte und keinen Wert auf die von den Reiseveranstaltern angebotene Reiseversicherung legt, fährt dort um einiges besser. Im Meer direkt vor dem Hotel sollte man die Augen nach einem netten Mann mit weißer Mütze offen halten. Dieser bietet alle zwei Tage eine Schiffstour zu diversen Höhlen und Flüssen an. Und das für nur 15 Euro. Seine Frau übernimmt die deutschsprachige Reiseleitung. Auf diesem Schiff werdet ihr in erster Linie deutsche Touristen finden, weil er irgendwie was an uns Deutschen gefressen hat. Falls ihr keine Lust auf einen smalltalk mit diesem Mann habt, dann solltet ihr schnell weiter hinausschwimmen oder das Wasser verlassen. Der Preis für eine Busfahrt innerhalb Alanyas ist unschlagbar. Egal wie weit ihr fahren wollt, ihr zahlt lediglich 60 Cents. Die Transferzeit zum Flughafen beträgt gute zwei Stunden. Es kann aber auch etwas länger dauern, falls der Busfahrer, so wie er es bei uns gemacht hat, auf halber Strecke anhält und seine Mittagspause macht. Die Fahrt lässt sich in den gut klimatisierten Bussen aber gut aushalten und man kann schonmal etwas von der Landschaft sehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Naja, man kann innerhalb des Hotels schon Sport treiben, aber es ist nicht unbedingt zu empfehlen. Es gibt einen Beachvolleyballplatz, von dem ich mir hab sagen lassen, dass man nicht tief buddeln muss um auf die Betonplatte zu stoßen. Ausserdem soll es irgendwo noch einen Tennisplatz geben. In Ordnung sind der Billardtisch und die Tischtennisplatte. Die morgentliche Wassergymnastik gab es irgendwie gar nicht und beim angebotenen Wasserball haben meist nur Türken mitgespielt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sebastian |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


