Vorab wollen wir mitteilen, dass wir vor der Buchung mehrere Bewertungen über dieses und andere Hotels in der Umgebung durchgelesen und studiert haben. Aufgrund der guten Weiterempfehlungsrate haben wir uns für dieses Hotel entschieden. Um anderen Entscheidungsfinder zu helfen, hier unsere Bewertung/Erfahrung. Das Hotel an sich fanden wir vom aussehen und den Gegebenheiten in Ordnung. Das Haupthaus mit Rezeption, Speisesaal und ein paar Zimmer ist durch eine Straße vom Nebengebäude getrennt. (Zur Straße später mehr) Die Zimmer, welche wir gesehen haben, waren beide sauber; Abstriche muss man wie in fast jedem Hotel durch kleinere Abnutzungserscheinungen machen. (Auch hier im passenden Abschnitt mehr Infos) Inklusive gibt es bei diesem Hotel nichts. Das Trinken beim Essen muss man teuer bezahlen, das WLAN müsste man bezahlen (nicht genutzt), Fahrten nach Tropea oder Pizzo sind kostenpflichtig, etc. Im Hotel befinden sich überwiegend italienische Gäste - deshalb ab und an, z.B. beim Essen, sehr laut. Wir hatten, wie in bereits schon in anderen Bewertungen erwähnt, auch das Gefühl, dass die italienischen Gäste bevorzugt behandelt wurden. Es hatte den Anschein als kenne man sich untereinander. Aufpassen was schlussendlich auf der Rechnung steht! Während des Aufenthalts wird immer alles auf das Zimmer geschrieben. Bei uns war auf der Rechnung so einiges falsch - zuviel Briefmarken, zu viel Wasser... über die zu teure Fahrt nach Tropea haben wir uns dann gar nicht erst beschwert. ACHTUNG auch bei der Abreise. An der Rezeption steht ein Hinweis, dass man am Abreisetag 20 Minuten vor der Abfahrt des Busses an der Rezeption einfinden soll. Wir waren am Abreisetag ab 05.40 Uhr da, sonst niemand. Das Hotel war komplett abgeschlossen. Es fühlte sich also keiner Zuständig für uns. Schlussendlich mussten wir, den bereits schon erwähnten steilen Hang, mit unserem ganzen Gepäck hochlaufen. Eine echte Unverschämtheit. Wir würden das Hotel nicht noch einmal wählen!
Nach dem Check-in wurde uns ein Zimmer im Nebengebäude zugewiesen. Dieses befand sich sozusagen im Souterrain. Der Eingang war die Balkontür, der Raum war ca. 2 auf 2 Meter klein mit insgesamt 4 Betten darin. Trotz des "schönen Blicks auf den Hof", die "geparkten Autos" und die "Sträucher" konnten wir uns nicht dazu durchringen das Zimmer zu behalten - da wir schließlich auch ein Zimmer mit seitlichem Meerblick gebucht hatten. Nach einer kleinen Beschwerde an der Rezeption und dem Hinweis, dass das Hotel eigentlich komplett ausgebucht sei, haben wir dann doch noch ein anderes Zimmer erhalten. Das zweite Zimmer war ganz ok - hatte einen kleinen Balkon und war auch etwas größer wie das zuvor beschriebene Zimmer, obwohl dort nur ein Doppelbett im Zimmer stand.
Es gab ein Restaurant und eine Bar, wobei wir die Bar nie genutzt haben. Das Essen im Restaurant war gut - nur einmal hatte es uns nicht gemundet. Aufpassen muss man manchmal bei den Tellern, da diese mehrfach an den Kanten scharfkantig abgebrochen waren. Ansonsten war das Restaurant, wie schon erwähnt, relativ laut und die italienischen Gäste werden hier eindeutig bevorzugt. Sehr lecker war das Brot und das angemachte Öl, welches man als kleinen Appetitanreger vor dem Essen zu sich nehmen konnte.
Beim Service sind wir auch zweigeteilt. Zimmerreinigung: Die Zimmer wurden ordentlich geputzt. Gestört hat uns nur, dass das Reinigungspersonal ständig die Klimaanlage ausgemacht hat, die Balkontür geöffnet und die Türe nicht abgeschlossen hat. Restaurant: Die Kellner waren bemüht guten Service zu bieten, haben es aber leider nur selten hingebracht. Häufiger wurde beim Abräumen etwas herunter geschmissen. Deutsch wurde hier so gut wie nicht verstanden und gesprochen.Vielleicht kamen uns die Kellner auch nur aufgrund der Verständigungsprobleme unfreundlich vor. Die Sprachbarriere hatten wir erwartet und es war für uns auch kein Problem, wir sind ja schließlich nach Italien gereist und waren nicht in Deutschland.
Der Bus von Lamezia Terme hält an der Hauptstraße, wo wir mit einem VW Polo von einer Mitarbeiterin abgeholt wurden, da das Hotel eine Hanglage hat und die Straße relativ eng und klein ist, fährt dort kein Bus hinein. Dies bedeutet aber nicht, dass die Straße wenig befahren ist, da es die einzigste Straße zum Strand ist. Es fahren somit täglich zig Transporter und Autos durch um andere Gäste von anderen Hotels zum Strand zu bringen. Der Transfer mit dem Bus vom Flughafen bis an das Hotel dauerte ungefähr Anderthalb-Stunden. An der Hauptstraße gibt es einen kleinen Supermarkt, Preise sind in Ordnung und nicht gerade überteuert. Der Weg zum Supermarkt ist sehr anstrengend, da man den kompletten Hang hochlaufen muss. Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung nichts großartiges an Shopping und Nightlife. Wir haben einen Ausflug nach Tropea und einmal auf den Stromboli unternommen. Beides haben wir über das Hotel gebucht, wobei wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Zur Fahrt nach Tropea: Wir wollten tagsüber nach Tropea fahren - Fahrtkosten eigentlich 12 Euro p.P, ab 3 Personen 8 Euro p.P. - Dauer 09.30 Uhr - 14.30 Uhr. Nach Absprache mit der Rezeption am Tag zuvor, richteten wir uns also, gingen frühstücken und anschließend zur Rezeption. Dort wurde uns erklärt, dass das Auto defekt sei und man uns nicht fahren könne. Ein Tag danach, gleiches Spiel wie zuvor, Auto defekt. Am Abend (vor dem Abendessen) am zweiten Tag passte uns eine Mitarbeiterin ab und erklärte uns, dass das Auto nun wieder funktioniert und wir nun "Tropea by Night" machen könnten. Also gut, ab ins Auto und ab nach Tropea. Erst die Tage drauf stellten wir fest, dass "Tropea by Night" 15 Euro p.P kostet und nicht billiger wird, obwohl es ingesamt 4 Personen waren. Sehr komisch und merkwürdig fanden wir, dass uns das Auto, was angeblich defekt ist, uns täglich abends am Strand abgeholt hat. Ausflug Stromboli: War um einiges günstiger als wenn wir über unseren Reiseveranstalter gebucht hätten. Trotzdem gleiche Fahrt. Noch günstiger wird es, wenn man das Ticket direkt am Hafen in Tropea holen würde.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Pool waren wir nicht, deshalb gibts hier Informationen zum Strand. Der Fußweg zum Strand belief sich ca. auf 5 - 10 Minuten, je nach Gangart. Die Straße, welche man zum Supermarkt hochlaufen musste, musste man zum Strand nach unten laufen - auch hier sehr steil. Der Strand an sich war sehr gut, Wasser kalt, dafür aber sehr sehr klar. Nach ca. 2 Meter konnte man nicht mehr stehen, ab da begannen aber auch die Steine im Wasser. Auch hier hatten wir das Gefühl, das Italiener bevorzugt werden. Italienische Gäste bekamen immer die ersten Reihen zugewiesen, Gäste des Hotels mussten da schon in die vierte oder fünfte Reihe weichen. Für jedes Hotel gab es Liegen und Schirme am Strand. Aufgrund der oben genannten Situation saßen wir aber eigentlich nie auf den zu unserem Hotel gehörenden Liegen. In der Mittagszeit zwischen 12.00 - 14.00 Uhr wird es sehr ruhig am Strand, da dort alle zum essen gehen. Aber Achtung - zu dieser Zeit werden meistens auch die Quallen angespült. Morgens und Nachmittags sind keine Quallen im Wasser mehr zu sehen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Julia |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


