- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
architektonisch wunderschönes hotel, das an manchen stellen frische farbe gebrauchen könnte. das frühstücksbuffet ist für europäer wohl gewöhnungsbedürftig, das angebot ist sehr beschränkt (keinerlei käse, quark, wurst o.ä., nur eine marmeladensorte) und wechselt auch nicht sonderlich im laufe der zeit. bei einem gang durch das herz der altstadt sind uns einige hotels aufgefallen, die im nachhinein noch besser für uns gewesen wären, da sie ruhiger und noch zentraler gelegen sind. diese sind in hafennähe, rund um die plätze veija, catedral und francisco de asis zu finden. das wetter ist im reisemonat mai recht heiß und schwül. wichtig ist es noch, daran zu denken (weil sagen wird es einem keiner), dass man bei ausreise aus cuba 25 cuc bezahlen muss, was offiziell als flughafengebühr (*haha*) bezeichnet wird. ferner würden wir zum geldwechseln die cadeca (zum beispiel auf der straße obispo) empfehlen. hier kann man sowohl von euro auf cuc (peso convertible) tauschen, als auch von cuc auf peso cubano - was auch zu empfehlen ist (zumindest ein kleiner betrag). man kann mit diesen peso cubano z. b. in einheimischen cafés für umgerechnet 3 eurocent einen espresso trinken oder für ca. 30-60 eurocent eine pizza essen. allerdings gibt es dinge, die nur für cuc erhältlich sind, hierzu zählt insbesondere jeglicher alkohol! also: keine cuc, keine mojitos! ansonsten können wir nur raten: sich unter keinen umständen von cubanern überreden lassen, milch für sie zu kaufen (ist für cubaner rationiert, kinder bis 6 jahre und alte menschen erhalten sie aber umsonst) oder sich auf sonstige geschäfte einzulassen. auch die vermeindlich gut gemeinten restaurant-tipps sind kritisch zu sehen, da sie oftmals mit einer "schlepper-gebühr" verbunden sind. man sollte sich als tourist im vorfeld damit auseinandersetzen und sich darüber im klaren sein, dass man a) auffällt und b) immer und überall angesprochen wird und es versucht wird, auf halbwegs legalem weg ans geld zu kommen. bedroht gefühlt haben wir uns eigentlich zu keinem zeitpunkt (nicht zuletzt aufgrund der massiven polizeipräsenz), aber unsere freundlichkeit haben wir nach kurzer zeit auch ein wenig eingeschränkt. unser reiseführertipp: reise know-how city havanna und umgebung, isbn 3-8317-1394-4 und der national geographic explorer havanna (mit aufklappbaren karten) isbn 3-936559-23-6.
die größe des zimmers und die ausstattung waren durchaus der hotelkategorie entsprechend. leider ist es nicht möglich, die fenster so zu verschließen, dass der lärm von außen merklich gemindert wird. der zustand des badezimmers ist für europäische verhältnisse unbefriedigend, wenn auch nicht hygienisch bedenklich. man fühlt sich in längst vergangene zeiten der jugendherbergen der 80er zurückversetzt :-) zur ausstattung gehört auch ein fernseher mit ca. 20 programmen, darunter auch deutsche welle tv. im kühlschrank befinden sich getränke zu durchaus fairen preisen. das zimmer wird täglich gereinigt und alle handtücher werden gewechselt. zum thema tresor bitte oben lesen!
frühstücksbuffet siehe oben; haben nur einmal zu abend gegessen im restaurant colonial: als vegetarier absolute gefahr zu verhungern! die sandwiches im café louvre (straßencafé des hotels) sind ok, aber auch nichts für feinschmecker. zu empfehlen ist das café quasi nebenan: dort gibt es leckere "bosque negro" (kuchen, der ein wenig an tiramisu erinnert) und andere leckere süßspeisen sowie gute mojitos :-) und das ganze noch zu sehr günstigen preisen! die berühmte bar auf der dachterrasse des hotels war leider wegen renovierungsarbeiten geschlossen (wir haben sie dreimal betreten, aber nie einen arbeiter dort beim renovieren angetroffen...).
das personal ist grundsätzlich reserviert-freundlich. es kommt aber durchaus vor, dass gäste auf service-leistungen warten, während sich das personal vergnüglich unterhält. englisch ist gängige fremdsprache. hautpgrund für unsere schlechte bewertung ist, dass aus unserem verschlossenen zimmersafe 90 euro entwendet wurden, während wir inklusive der einzigen zimmerkarte im hauseigenen internet-café saßen. der umgang mit diesem vorfall seitens der hotelleitung lässt mehr als zu wünschen übrig, da man weder auf unsere einwände einging noch eine wiedergutmachung anbot. noch nicht einmal ein wort des bedauerns hatte man für uns! erst kurz vor unserer abreise fanden wir übrigens heraus, dass der safe auch ein normales schloss besitzt (hinter einer abdeckung) und somit mit einem schlüssel geöffnet werden kann. wir können nur empfehlen, einen großen, abschließbaren koffer als safe zu benutzen, denn die mietgebühr von 2 cuc am tag für den zimmersafe ist rausgeschmissenes geld!
bis ins herz der altstadt sind es von hier aus nur ca. 5 gehminuten, das capitolio ist quasi nebenan, der transfer zum flughafen dauert ca. 20 minuten und kostet regulär ca. 15 cuc mit dem taxi. nachteil der zentralen lage ist der durchaus hohe lärmpegel, der auch nachts nicht viel geringer wird. außerdem führt direkt am hotel die straße san rafael entlang, auf der die hartnäckigsten und aggressivsten "Schlepper" zu finden sind, die einen selbst ansprechen, wenn man sich auf seinem zimmer-balkon befindet.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
außer einem internet-café und einem Zigarren- und Rumladen gibt es nichts dieser art im hotel. im foyer befinden sich büros der örtlichen rundreisen-veranstalter (z. b. cubatour).
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Mai 2007 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Michael |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |