Hotel mit ca. 100 Betten, ein Haupthaus und noch mehrere kleinere Gebäude. In den oberen Stockwerken des Haupthauses mit Meerblick buchbar. Es gibt eine kleine Kurabteilung und ein Thermalbecken aussen. Insgesamt macht das Hotel einen ganz netten Eindruck. Man kann den Epomeo besteigen. Hab ich nicht gemacht, sondern mich für eine kleinere Tour entschieden. Einfach die Strasse rauf, dann abzweigen und hoch zum Leuchtturm. Der ist auf der Klippe oberhalb des Strandes. Atemberaubende Aussicht. Ansonsten sind auf der Insel zahlreiche schöne Stellen, die man preiswert mit dem Bus erreichen kann (Tages- oder Wochenticket erhältlich, an der Hotelrezeption nachfragen). Ausflüge werden auch angeboten, u.a. nach Capri und Pompeji.
Das Zimmer war eher klein, nichts besonderes aber sauber, Terasse war schmal, aber lang, schöne Aussicht, Meerblick (extra gebucht).
Der Speiseraum im Keller war sauber und in Ordnung, war nur während der Mahlzeiten geöffnet ( wir hatten Vollpension ), man wird an einem festen Tisch plaziert, mit anderen Gästen zusammen. Fanden wir nicht schlimm, dadurch ergaben sich nette Unterhaltungen. Es gab immer drei Menüs zur Auswahl, Vorspeise, Pasta, Hauptgericht, Nachspeise. Die Pasta mussten wir schon immer weglassen, sonst hätten wir zugenommen wie die Mastgänse. Das Essen war italienische Küche, sehr lecker und abwechslungsreich. Ausserdem gab es ein Salatbüffet. Das Frühstücksbüffet war reichlich und gut. Insgesamt waren wir vom Essen begeistert, zumal wir bei einem so relativ preiswerten 3-Sterne-Hotel weniger erwartet hatten. Tischgenossen, die schon öfters auf Ischia waren, erzählten uns ganz andere Geschichten.
Das Personal war freundlich und hilfsbereit, da konnten wir nicht meckern.
Das Hotel liegt etwas weiter zurück von der Hauptstrasse in ruhiger Lage. Das Örtchen mit Einkaufsmöglichkeiten erreicht man in ca. 2 Minuten die Hauptstrasse lang. Bushaltestelle direkt an der Hauptstrasse, von dort aus kann man schnell Forio erreichen oder (hat Spass gemacht) die ganze Insel in etwa 3 Stunden umrunden. Die Busse sind leider manchmal sehr voll. Zum Strand geht es einen langen, steilen Treppenweg runter, ist ziemlich anstrengend, vor allem bei grosser Hitze, für Ältere und Gehbehinderte nicht zu empfehlen. Alternativ kann man jedoch auch mit dem Bus den Strand erreichen. Oder die Strasse runtergehen, dauert dann eben länger und ist nicht so steil. Wenn man es sich ganz leicht machen will, kann man mit einem der zahlreich sich anbietenden Taxis fahren, Fahrpreis aber besser vorher aushandeln. Wir selbst hatten keine Anreise mit dem Reisebus, sondern eine Flugreise gebucht. Da muss ich sagen, dass der ganze Transfer relativ anstrengend war: Erst Busgejockel vom Flughafen Neapel zum Hafen, dann eine halbe Stunde herumstehen in praller Sonne am Hafen, bis die verspätete Fähre endlich kam, dann die Überfahrt, dann nocheinmal endloses Gejockel mit dem Bus bis zum Hotel. Ich weiss nicht mehr, wie lange das gedauert hat, aber meine Mutter war danach ziemlich groggy. Na ja, ist halt ne Insel.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Von Sport- und Freizeitangeboten hab ich nicht viel gemerkt, ausser dass einmal in der Woche unten Tanz und Musik war. Allerdings gibt es eine Kurabteilung, in der meine Mutter gekurt hat. Der Pool, mit Sonnenterrasse, ist halt ein Thermalpool, abkühlen kann man sich da nicht. Der Strand ist schön, nach dem Preis der Liegen dort fragte ich erst gar nicht, soll astronomisch sein wie auf der ganzen Insel, es war aber genug Platz da fürs Handtuch. Der Strand hat als besondere Attraktion im abgetrennten hinteren Bereich die Poseidongärten mit zahlreichen verschieden temperierten Thermalbecken, Meerwasserschwimmbad und und und. Wenn der Eintrittspreis nicht so hoch gewesen wäre, wären wir sicherlich mehr als nur einmal hingegangen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gitta |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 12 |


