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Uwe (61-65)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • November 2007 • 2 Wochen • Wandern und Wellness
Real ein 3 Sterne Hotel
2,9 / 6

Allgemein

Die von anderen Gästen beschriebenen Mängel kann ich bestätigen. Von Wiederholungen sehe ich deshalb ab und ergänze nur. Bei Anrufen aus Deutschland ertönte immer das Besetztzeichen, man erreichte mich nie. Zu dieser Jahreszeit waren Sommersachen angesagt. Die Tagestemperaturen waren täglich zwischen 23 und 28 Grad Celsius. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist eher zu hoch. Für ein Zimmer in der 5. bis 7. Etage wurde ein Tageszuschlag von 32 € gefordert. Angenehm ist die Promenade von Meloneras nach Faro und der Strand von Faro nach Playa del Ingles. Ansonsten hat die gesamte Insel keinen besonderen Urlaubswert. Die gesamte Besiedelung wird zu 80 % von Rentnern genutzt, es war entsprechend angenehm ruhig. Jüngere Leute wären in dieser Gegend vollkommen verkehrt. Die Kritik an der Restauration ist seit Jahren bekannt, geändert wurde nichts. Offensichtlich will man auf 4 Sternen das Hotel bis in den realen Verfall absurfen und so einen maximalen Profit heraus quetschen wie in manch anderem ehemals guten Hotel.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Zimmer erfüllte noch einen 4 Sternestandard. Das Bad war relativ klein. TV-Empfang hatte stets Störungen, RTL wie auch ARD waren tagelang nicht zu empfangen.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Generell sind die warmen Speisen lau bis kalt. Täglich wurde an einem Grill Fleisch und am anderen Grill Fisch gegrillt. In der Regel wird vorgegrillt und das Grillgut nicht warm gehalten. Die Grillspieße aber auch das Fleisch war außen verbrannt und innen roh, meist auch noch geschmacklos. Auch am Büffet angebotenes Fleisch war meist verbrannt und schwamm in einer Fettsoße. Am Grill gab es jeden zweiten Tag kein Schweinefleisch sondern nur Rind oder Rind und Hammel. Das Büffetfleisch schwamm immer im Fett. Fast täglich wurden verbrannte Rippchen, in Fett schwimmend, angeboten. Täglich gab es lauwarme Pommes und Nudeln. Die einzelnen Gerichte waren versalzen oder ungesalzen, andere Gewürze wurden nicht eingesetzt. Nicht einmal Versuche schmackhafter Zubereitung waren erkennbar. Die Büffetauswahl war weder vielfältig noch qualitätsvoll. Auf zwei Büffettischen standen zu 80 % die gleichen Gerichte. Über 50 % der Gerichte waren bereits am Tag zuvor angeboten worden oder im Rahmen einer Resteverwertung neu zusammengesetzt. Die vier Suppen bestanden z.B. immer aus Resten. Mit den Suppen waren es täglich etwa 8 Restegerichte. Erbsen und Karotten wurden gar aus dem Frost oder der Konserve unverändert aufgetischt. Die Büffetgerichte waren nicht frisch zubereitet, sie waren älter als 4 Stunden. Einige Gerichte waren eisig kalt, insbesondere Salate. Der überwiegende Großteil der Lebensmittel bestand nur aus mittlerer Supermarktqualität, also keiner 1A Ware. Das Obst, bis auf die Orangen, entsprach nur der Handelsklasse II. Unter den aufgeschnittenen Tomaten waren auch einmal faule Stücke. Sämtliche Brotwaren entsprachen qualitativ und geschmacklich nicht dem spanischen Durchschnittsstandard, es handelte sich um einfachere Industrieware. Es gab immer die gleichen 6 Käsesorten in mittlerer Supermarktqualität. Das Geschirr war etwa zu 40 % abgestoßen und nicht aus einem Segment. Da die Untertassen nicht zu den Suppentassen paßten, war der Transport eine rutschige Angelegenheit. Das Geschirr war nicht sauber. Der erste Teller war selten sauber. Für einen akzeptablen Teller mußte ich in der Regel 3 bis 8 Teller umschichten. Die Bestecke hatten einen blechartigen Charakter. Nicht geleerte Joghurt- und Quarkschalen wurden an den Folgetagen unverändert wieder aufgetragen, am Rand die stufig angetrockneten Ränder sichtbar. Das Speiseeis war von einfachster Qualität. Die Bedienungen sind nicht ausgebildet. Die jungen Bedienungen waren fast ausnahmslos freundlich bemüht; jedoch waren sie nach zwei Tagen nicht mehr anwesend. Die Älteren waren überwiegend unfreundlich und nicht besonders arbeitseifrig. In der Regel wurden die Teller nicht in angemessener Zeit abgeräumt. Es wurde deutlich vorbeigesehen und -gegangen. Einmal dauerte das Abräumen eines Tellers 45 Minuten. Während ich mein Glas zum Trinken anhob, griff mir ein Kellner im Vorbeigehen über den angehobenen Arm und räumte einen Teller ab. Das Personal unterhielt sich zwischen speisenden Gästen stehend, mitunter auch über 4-5 Meter Distanz, ebenso die Sou-Chefs. Die Sou-Chefs sahen stets über den Gast hinweg, wenn sie ihn ansprachen. Viele Kellner fragten den Gast im Vorbeigehen nach den Wünschen, dabei meist den Gast nicht einmal ansehend.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Beim Einchecken war die Reception mit 3 Personen besetzt. Eine Person unterhielt sich mit einem Gast. Die zwei anderen Personen beschäftigten sich mit sich selbst und ließen mich 10 Minuten warten, bevor mich eine Person aus 2 Meter Entfernung schräg ansprach. Nachdem ich mein erkennbares Eincheckbegehren dargelegt hatte, schob mir die dritte Person wortlos im Vorbeigehen eine Formular hin, selbstverständlich auch noch ohne Schreibstift. Die Rasenflächen neben den Poolliegen wurden während der Hauptliegezeit gemäht. Die Rasenpflege erfolgte besonders lärmintensiv mittels eines Benzinrasenmähers, einer Benzinsense und eines Benzinpusters.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel offenbart Abnutzungserscheinungen. Es ist sauber, wenn auch nicht penibel. Insgesamt dürfte es mit 3 Sternen einzuschätzen sein. Das Hotel liegt am Hang. Von der 1. und der 6. Ebene gibt es jeweils einen Straßenzugang. Von der unteren Ebene muß man 10 m hoch steigen, um die Promenade nach Faro bequem zu begehen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:2 Wochen im November 2007
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Uwe
    Alter:61-65
    Bewertungen:1