Das Hotel liegt ab vom Trubel in Meloneras und hat eine ausgeöhnliche Architektur: das Gebäude mit der Rezeption, der Disco etc. ist gebaut wie ein Palmwedel (und hat ein tolle Akkustik). Das Hotel wird im 6. Stock betreten.Die Flügel mit den Zimmern gehen links und rechts von diesem Zentralbau ab. Der Zustand ist gut (aber die 4 deutschen Sterne sind realistischer als die 5 spanischen). Sauberkeit ist für die Kanaren überdurchschnittlich. Wir hatten über ITS Halbpension gebucht. Die Gästestruktur ist gemischt, mit vielen Deutschen und Engländern, aber auch u.a. Spaniern zu Ausflügen und Bus siehe oben
Wir hatten ein Zimmer "in den oberen" Stockwerken gebucht - 5. Stock ist weit genug vom Lärm. Das Zimmer war geräumig, die Toilette war optisch vom Bad (Badewanne, 2 Waschbecken) getrennt. Der Balkon bot reichlich Platz (2 Stühle, 1 Tisch, 2 fest montierte Stangen an der Wand zum Wäschetrocknen). Vor dem Balkon befindet sich ein Pflanzbeet (mit Kakteen), das durch seine Tiefe auch einen realtiven Sichtschutz bietet. Minibar/Kühlschrank war vorhanden (Preise kennen wir nicht), der Safe (groß genug für 2 SLR-Kameras) stand kostenlos zur Verfügung. Der Schrank bot genug Platz für die Wäsche von 2 Personen. Wir hatten Einzelbetten, aber "ritzenfrei" nebeneinander. Die Matratzen waren aus unserer Sicht angenehm. Der TV (kleines Röhrengerät) ist nicht mehr unbedingt auf der Höhe der Zeit, die Empfangsqualität (4 deutsche Programme) grenzwertig. Der bauliche Zustand ist noch okay, düfte aber in 2 - 3 Jahren eine Renovierung vertragen.
Es gibt ein großes zentrales Restaurant für Frühstück und Abendessen sowie ein Pool-Restaurant, in em man als Vollpensionsgast das Mittagessen bekommt oder aber gegen extra Kosten auch sonst essen kann. Ergänzt wird das Angebot durch eine Poolbar am kleiner der beiden Pools, einer Bar auf der Empfangsebene und einer im Disco-Bereich. Abgesehen von einem Unterangebot an kalorienreduzierten Speisen zum Frühstück (wie Halbfettbutter und Körnerbrötchen) gab es eine reichliche, wenn auch sehr "englisch-lastige" Auswahl, von frisch selbst pressbaren Orangensaft über Sojamilch, verschiendenes Kleingebäck, Rühreiern bis hin fettigen Speck. Sekt (Söhnlein, medium dry) war täglich verfügbar - für Die, die 's brauchen. Abends gab es immer ein relativ kleines Salatbüffet, dazu frisch von der heißen Platte ("Show-Cooking") i.d.R. 2 verschiedene Fleischsorten und 2 Fischsorten, ergänzt durch ein warmes Büffet, Kuchenbüffet, Eis, Obst und Käse. Die Speisen waren relativ abwechslungsreich, die Fleischqualität durchgehend gut. Was uns auffiel: die Schalen des Büffets waren relativ klein und wurden dafür ständig frisch nachgefüllt. Die Weinkarte enthält verschiedene vorwiegend spanische Weine, alle geschmacklich gut bis sehr gut (okay, wir haben nur 6 davon probiert), die Preise sind mit ab ca. 12 €/Flasche angemessen.
Das Personal war durchgehend höflich und nett - an der Rezeption ist oft auch deutsches Personal, ansonsten kommt man mit Englisch bestens zurecht. Die eine "Beschwerde" die wir hatten (Taubennest auf dem Balkon) wurde prompt erledigt. Die Zimmerreingung war "kanarisch-gründlich" und erfolgt täglich. Dabei wurden auch die Handtücher regelmäßig gewechselt - ein kleines Trinkgeld hält das Zimmermädchen gewogen. Einziger Mangelpunkt: der Kaffee-Service beim Frühstück: der Kaffee wurde nur auf Antrag und dann in homöopathischen Dosen verteilt. Der Versuch, ihn selbst am Automaten zu holen, wurde abgelehnt (andere Gäste zahlten daher schon beim Frühstück Trinkgeld). Kinder-Animation, Spielplatz und Planschbecken gibt es, aber mangels Kindern haben wir keine Erfahrung mit der Qualität der Betreuung. Auch sonstigen Service wie z.B. Arzt nutzen wir nicht.
Transfer vom Flughafen ca. 45 Minuten. Am Ende des "Meloneras"-Abschnittes, erste Reihe hinter dem bewachten, aber relaiv kleinen Sandstrand - direkter Zugang vom Hotel über eine Sackgasse zum Strand und den dortigen Geschäften und Restaurants. Zu Fuß braucht man ca. 20 Minuten über die durchgehende Strandpromenade zum Leuchtturm "Faro Maspalomas". Am und um den Faro reichlich Einkaufsmöglichkeiten (Achtung: auch hier muss man auf die Preise achten!). Ausflüge hatten wir über ITS vor Ort gebucht (sehr zu empfehlen die Jeep-Safari und die Guyanamartour, da man hier am meisten von alledem sieht, was dem "normalen" Touristen verborgen bleibt). Nach Las Palmas und Play de Ingles sind wir mit dem öffentlichen Bus - der verkehrt in ca. 20-Minutenabständen ab Faro. Fahrzeit nach Las Palmas ca. 1 Stunde. Die Tour nach Playa d.I. ca. 1,2 €, nach Las Palmas 5,6. Am Stand kann man nach Westen in den nächsten Jachthafen laufen (ca. 25 Minuten, Achtung: felsig), nach Osten am Faro vorbei bis nach San Agustin (ca. 10 Kilometer).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Sportanimation haben wir nicht genutzt, die zwei Abendveranstaltungen in der Bar, die wir besucht haben, waren auf gutem touristischen Niveau. Es gibt 2 Pools für schwimmer, wobei der große durch ein Art Kanal eine relativ lange Schwimmstrecke zur Verfügung stellt. Vom kleinen aus hat man einen tollen blick auf 's Meer. Von den 4 Internet-Rechnern (1 €/10 Minuten) funktionierten meist nur 1 - 2. W-Lan scheint in der Lobby zu funktionieren.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 76 |


