- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das beste Strandresort in Vietnam. In Thailand gibt es die gleiche Leistung aber für die Hälfte. Angenehme Bauform über 1 bis 2 Etagen, nur die Zimmertrakte sind 4-Stöckig (jeweils 8 Zimmer in einem Gebäude, man hat also nur einen Nachbarn jeweils). Anlage Baujahr 1997 aber noch top in Schuss, speziell die Zimmer waren in einem sehr guten Zustand ohne jeglichen Renovierungsbedarf, meist asiatische Gäste, einige deutsche, nette Lobby, schöner Speisessal, schöner Barbereich mit jeden Abend moderner englischer Livemusik, Band war laut aber ganz passabel (3 vietnamesische Sängerinnen), vom Pool aus kann man auch bereits gut lauschen, Pools auch nachts nutzbar, sehr schön! Gesamteindruck des Hotels: Es störte rein gar nichts, alles war gut, hier kann man einen ruhigen schönen Urlaub verbringen, auch wenn dem Hotel der letzte Kick in der Anmutung fehlt, d. h. wir haben durchaus schon spektakulärere Hotels zu diesem Preis in Asien gesehen. Die Stärke des Hotels liegt also in der Ausgeglichenheit, dem schönen Strand und der guten Lage (siehe dazu unten). Wir haben es nicht bereut dort gewesen zu sein. Den wenigsten Regen gibt es im Juni, dabei ist es 33 bis 38 Grad und schwül, Meerwasser 26 bis 27 Grad, Pools deutlich wärmer. Kaum Mücken gesehen. Keine US-Dollar in ganz Vietnam nötig, nur Dong (Kurs am Flughafen ca. 10% schlechter, als bei der Bank (1 Euro = 20.450 Dong)). Im Juni hatten wir nur Sonne, die Wolken sammeln sich wenn nur um die Berge, scheint dort daher sehr wettersicher zu sein, Cham-Museum (Skulpturen) nur für Kunstinteressierte interessant, auch nichts tolles in der Gegend um das Museum zu sehen, am Strand nicht vor 19 Uhr 30 essen gehen, da dann die Einheimischen wieder weg sind. Kaum Wellen am Strand. Da Nang (1 Mio. Einwohner) gesichtslos, ohne jeden Charme. Hotel vom Strand aus gut zu sehen, da zu wenige Bäume davor gepflanzt wurden (optisch aber nur ein kleiner Nachteil). Frühstückssaal relativ warm, da etwas zu schwach gekühlt. Alle anderen öffentlichen Räume des Hotels sind ungekühlt, meist offen, Massageräume etwas trostlose Optik (wie auch die Flure zum Fitnesscenter), aber die Massage durch eine junge, hübsche, englisch sprechende Vietnamesin (Hana; es gibt mehrere Masseusen) war schon toll (sie sitzt als Fliegengewicht ohne Schuhe auf einem drauf). Hanoi deutlich schöner und interessanter als Saigon (mehr Seen, mehr kleine Shops, etwas netteres Straßenbild allgemein, bessere Tempel), aber noch kein Vergleich mit Bangkok und erst recht nicht mit Singapur, Hongkong oder Kuiala Lumpur. Das Land entwickelt sich halt erst.
Am empfehlenswertesten sind die Lagoon-rooms (hatten wir), da die Gardenblickrooms zur Straßenseite liegen (lauter, Straße gut zu hören, je nach Windrichtung) und auf ein im Bau befindliches Tagungscenter des Hotels (derzeit Baulärm) blicken, die Lagoonrooms blicken auf die tolle Poollandschaft und den Garten, die Meerblickzimmer haben auch keine schönere Aussicht, kann man sich also sparen (baugleich), Zimmer im obersten Stock haben ein hohes Dach mit viel Holz, sehr schön. Alle Zimmer haben Teakholzboden, Holz-Lamellen-Schiebetüren zur großen Terrasse hin (mit Holzmöbeln) und ein recht großes, gelungenes Bad komplett aus hellem Marmor mit der Möglichkeit Holzläden zum Schlafraum hin zu öffnen. Zimmer Top in Schuss, Möblierung weder toll, noch schlecht, d. h. es war vollkommen ok, aber nicht der totale Luxus in der optischen Anmutung. Sehr viele Ablagemöglichkeiten, Safe, Lotion, Zahnputzutensilien, Fön, Shampoo, Badeschlappen für den Strand, alles da. 230 Volt. Sehr lauter Wecker. Geldautomat (ATM-Terminal) im Hotel, Ventilator, leise Klima, hartes, bequemes Bett,
Frühstück tadellos mit sehr großer Auswahl (bis hin zu Sushi), aber jeden Tag identisch. Man sitzt nett im Frühstücksraum, optisch stört nichts. Abendessen um ein vielfaches teurer, als außerhalb des Hotels, gilt auch für die Getränke (d. h. etwa deutsche Preise, Hauptgerichte von 7 bis 30 Dollar)).
Alles prima, alle sehr freundlich. Prima war der kostenlose Ice-Crusher Automat auf jeder Etage, wir haben jeden Tag auf dem Weg zum Strand einen Eiskübel aus dem Zimmer mitgenommen und ihn an diesem Automat gefüllt. Am Strand haben wir dann z. B. eine Vitamintablette reingetan und so ständig kalte Getränke kostenlos produziert.
Toplage, da einziges Hotel an einem 10 km langen Traumstrand (weißer, feiner Sand, 120 Meter breit, flachabfallend, klares, sehr sauberes Wasser, nichts im Wasser das stört, d. h. ungetrübte Badefreuden), an dem nur mehr Bäume fehlen, nur im Bereich des Hotels gibt es einige Casuarinen-Bäume und ganz hinten, direkt am Hotel auch einige Palmen, rechts neben dem Hotel ist der Strand tagsüber vollkommen leer und von einer kleinen Düne nach hinten begrenzt (hier sollen mal weitere Hotels entstehen), am Strand war es absolut ruhig, nur wenige Liegen waren besetzt, eine Liege in der ersten Reihe zu bekommen mit Supermeerblick war jederzeit möglich, großes Wassersportcenter rechts am Hotelstrand, das leider den Blick in diese Richtung den Strand entlang von der Liege aus verhindert hat, keine Muscheln und keine Fische zu sehen, links den Strand runter befinden sich in 100 Metern Entfernung etwa sechs sehr, sehr einfache Strandrestaurants (Bretterbuden) die gleichwohl hervorragend waren (1KG Riesenshrimps gegrillt ca. 10 Euro, köstlich und wir haben uns dort trotz Getränken mit Eiswürfeln nie den Magen verdorben, gegrillter Fisch war auch toll, man sitzt wenn man möchte mit den Füßen im Sand, Tip wäre das Restaurant in der Mitte Xuan Long, so wie die nette Inhaberin heißt, sehr guter Service dort, man bringt z. B. sofort einen Ventilator und es gibt Tücher und Wasserschüssel zum Händewaschen nach dem Puhlen der Shrimps), vor diesen Restaurants stehen einige Mietschirme und Mietliegen am Strand, vom Hotelstrand aus kann man in weiter Entfernung Ausläufer der Stadt sehen, tagsüber kaum Boote im Meer zu sehen, motorisierter Motorsport fand nicht statt, obwohl das Hotel einen Jetski vermietet, vom Hotel aus kann man die Marmorberge (4km) mit vielen Pagoden, Tempeln und Höhlen (absolut sehenswert) schnell erreichen. Die Stadt Da Nang (1 Mio. Einwohner) hat nichts sehenswertes zu bieten, man kann dort aber Einkaufen und Restaurants besuchen (Tips: das Apsara mit tollem Eingangsbereich und das Hana Kim Dinh direkt am Fluß neben der bunt beleuchteten großen Brücke mit Außenterrasse). Das Städtchen Hoi An (25km) ist schön anzusehen (Unesco-Weltkulturerbe), hat nur alte Bausubstanz, Tempel und eine sehenswerte japanische Brücke, man sollte mal dort gewesen sein, wirklich schön. Die Kaiserstadt Hue (ebenfalls Unesco-Weltkulturerbestätte) liegt gut 2 Stunden Autofahrt entfernt und war das Highlight in dieser Gegend wegen der tollen und riesiger Zitadelle mit der verbotenen Stadt (mit deutscher Reiseleitung für 2 Personen incl. Eintritte 140 Dollar ab Hotel, ab 4 Personen deutlich billiger), sehr schöne Paläste, Tempel und prunkvolle Kaisergräber dort zu sehen. My Son (auch Weltkulturerbestätte) war leider dank der US-Luftangriffe nur noch eine Ruinenlandschaft, deren Besuch sich nur für sehr kunstinteressierte lohnen dürfte, wir waren enttäuscht (ca. 1 Stunde ab Hoi An), viel gab es dort nicht zu sehen. Am Hotel beginnen die ersten Ausläufer der Stadt, in der Nähe ist aber nichts interessantes, Ausnahme: gegenüber dem Hotel kann man Getränke kaufen und geht man auf der Straße vor dem Hotel 200 Meter nach rechts und dort an der Kreuzung nach links, findet sich nach ca. 1km auf der rechten Seite das Art Cafe, ein vietnamesisches Restaurant mit breiter Speisekarte in Englisch, wo man in gepflegter Atmosphäre gut und billig speisen und die zu verkaufenden Bilder anschauen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
3 Pools, 2 davon am Strand. Der dritte Pool liegt zwischen den Hotelzimmerflügeln (also innen) und ist das optische Highlight des Hotels, ein großer frei geformter Pool mit Extra-Kinderpool in einem tollen botanischen Garten mit vielen Palmen, die Hoteltrakte verschwinden weitestgehend hinter den Bäumen, so soll es sein, toll gemacht, nichts störte die Optik, oft war dieser Bereich menschenleer (z. B. in der heißen Mittagszeit oder Abends) nur hin und wieder etwas Kindergeschrei. Vernünftiges Fitnesscenter mit guten Geräten und akzeptabler Optik, schöne, sehr große Natursonnenschirme (Holz/Blätter) am Strand mit Ablage,
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juni 2006 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Gerd |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 36 |